Schwandorf - Widerstand gegen Tetrafunk (Allgemein)

Gast, Montag, 18.03.2013, 15:43 (vor 2435 Tagen)

Veto gegen Funkmast eingelegt
Die MZ hat den Standort für einen neuen Digitalfunkmasten auf dem Weinberg veröffentlicht. Seitdem regt sich in der Bevölkerung Widerstand.

„Die Bürger werden in der Regel nicht informiert“, sagt Michael Ruhland, Sprecher der Projektgruppe DigiNet beim Bayerischen Innenministerium. Bürger haben bei der Suche nach Standorten für den neuen BOS-Digitalfunk für „Behörden und Organisationen mit Sicherheitsauftrag“ zunächst nicht mitzuschnabeln. Das könnte sich jetzt ändern. Weiter ...

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Sollen Bürger informiert werden?

Die Standortsuche für den neuen BOS-Digitalfunk läuft ohne Beteiligung der Bürger. Sie werden vor vollendete Tatsachen gestellt und wehren sich.

Ja, denn schließlich sind sie es, die einer nicht unerheblichen Strahlenbelastung ausgesetzt werden.

Nein, denn die Entscheidung an welchem Standort die beste Funkverbindung erreicht wird, müssen die treffen, die es betrifft: Polizei, Feuerwehren und Rettungskräfte.

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Lobbyarbeit - Angst vor Tetra-Strahlung

KlaKla, Mittwoch, 20.03.2013, 08:14 (vor 2433 Tagen) @ Gast

Aber vielleicht werden die Karten jetzt neu gemischt, nachdem mittlerweile drei Nachbarn ihr Veto eingelegt haben. Ihr Widerspruch hat ein Zustimmungsverfahren ins Rollen gebracht, das seit Februar bei der Regierung der Oberpfalz anhängig ist.

Es ist verständlich, dass die unmittelbaren Nachbarn ihr Veto einlegen. Nur auf welcher Grundlage?

Seit Jahren werden Angst schürende Aussagen in Umlauf gebracht von Vereinen mit hochtrabenden Namen und hübschen Broschüren. Ganz vorne mit dabei, der BUND der sich für Umweltbelange engagiert und bei diesem Thema eng kooperiert mit den Nutznießern (Verband der Baubiologie und dem Institut für Baubiologie IBN). Ihre Argumentation spricht den Bauch an, nicht den Verstand. Darunter befinden sich auch Mediziner und Rechtsanwälte, die so ihre persönlichen kommerziellen Interessen verfolgen. Es ist schnöde Lobbyarbeit, die der Laie nicht auf Anhieb erkennt. Die verängstigten Bürger sind deren Kundschaft.

In Ballungszentren stehen die Sender dichter und auch da zeichnet sich keine Zunahme von Krebs ab. Zu befürchtende Befindlichkeitsstörungen können auftreten, wenn man sich von den Angstmachern dies einflüstern lässt. Sie vergehen, sowie man das Spiel durchschaut hat. Es gab viele Bürger die Einspruch einlegt und ihre Befürchtungen bewahrheiteten sich nicht. Sie haben sich arrangiert mit dem strahlenden Nachbarn und nutzen ihre Handys.

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BUND, Interessenkonflikt, Lobbyarbeit, Alarmschläger, Broschürenreihe, Verein, Netzwerk, Hintergründe, IBN, Verband-Baubiologie, Einflüsterung, RA, Kommerz, Multiplikator, Fördern, Schundliteratur

Lobbyarbeit - Angst vor Tetra-Strahlung

Roger @, Mittwoch, 20.03.2013, 17:19 (vor 2433 Tagen) @ KlaKla

früher war das die Angst vor dem bösen Blick

m.M. Da sind Einige nicht nur der BUND im Vor-Mittelalter hängen geblieben.
Nur die Hexenverbrennung ist verboten worden .

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