Diagnose-Funk lässt Falschmeldung unberichtigt (Berichtigungen)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 22.07.2012, 17:49 (vor 2669 Tagen)

Am 27. Mai 2011 aktualisierte der Anti-Mobilfunk-Verein Diagnose-Funk seine Website Europarat fordert Kurswechsel*) - und machte eine Falschmeldung daraus. Denn die auf der Seite abgedruckte Passage 8.3.2. ist ebenso falsch, wie sie es in dem zum Download angebotenen PDF ist.

Diagnose-Funk behauptet auf der Seite, der Ständige Ausschuss des Europarats "... übernahm und verabschiedete damit die Resolution des Umweltausschusses vom 06.05.2011." Auch dies ist falsch, denn der Ständige Ausschuss hat den Resolutionsentwurf des Umweltauschusses erst nach einer substanziellen Änderung an Absatz 8.3.2. übernommen.

Was an Absatz 8.3.2. verändert wurde, auf wessen Initiative und mit welcher Stimmenmehrheit, das haben wir in dem IZgMF-Beitrag über die Resolution 1815 des Europarats in epischer Breite dargelegt, wer das nachlesen möchte, bitte <hier> entlang.

Der IZgMF-Beitrag steht seit nunmehr 56 Tagen im Netz, die Falschmeldung von Diagnose-Funk bringt es heute auf 422 Tage. Offensichtlich ist der Anti-Mobilfunk-Verein nicht daran interessiert, die inhaltlichen Fehler auf der eigenen Website zu berichtigen. Mir könnte man nun zu Recht vorhalten, dass ich mich nicht selbst an den Verein gewendet habe, sondern mich auf die eifrige Mithilfe von Wasserträgern wie dem fleißigen Mitstreiter "Hesse" verlassen habe, der sonst keine Gelegenheit auslässt, das IZgMF und seine Betreiber zu denunzieren. Um auch diese Lücke zu füllen, werde ich das Versäumnis jetzt nachholen, und Diagnose-Funk direkt auf die Falschmeldung aufmerksam machen.

*) Toten Link am 26.06.2015 wiederbelebt.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Falschmeldung, Moral, Allianz, Beratungsresistent, Berater, Resolution, Wasserträger, Umweltverschmutzung, Huss, Resolution 1815, Erfolglos, Europarat, Uebeltäter, 150448

Vielen Dank für Ihre Nachricht

H. Lamarr @, München, Sonntag, 22.07.2012, 18:33 (vor 2669 Tagen) @ H. Lamarr

Um auch diese Lücke zu füllen, werde ich das Versäumnis jetzt nachholen, und Diagnose-Funk direkt auf die Falschmeldung aufmerksam machen.

Über folgendes Kontaktformular habe ich nun Diagnose-Funk direkt in Kenntnis gesetzt: http://www.diagnose-funk.org/kontakt.php

Sehr geehrte Damen und Herrn,

unter dem Link ...
http://www.diagnose-funk.org/politik/politik-int/europarat-fordert-kurswechsel.php
publizieren Sie anstelle der Resolution 1815 nur deren Entwurf vom 6. Mai 2011. Resolution und Entwurf unterscheiden sich substanziell in Absatz 8.3.2. Details dazu sind unter dem Link ...
http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_12/resolution_1815/resolution_1815.html
nachzulesen.
Ich fände es den Lesern Ihrer Website gegenüber fair, den veralteten Text des Entwurfs schnellstmöglich gegen den tatsächlich verabschiedeten Text der Resolution zu ersetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Abgeschickt am 22.07.2012 um 18 Uhr, allgemeines Formular, Quittung mit: "Vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir werden diese umgehend bearbeiten."

Bemerkenswert finde ich, dass zur Kontaktaufnahme die komplette Adresse inklusive Telefonnummer und (natürlich) E-Mail-Adresse eingegeben werden muss - und zwar lückenlos. Fehlt nur eine dieser Pflichtangaben, lässt sich das Formular nicht absenden. So viel Neugier hätte ich bei einem Verein, der staatlichen Institutionen alles mögliche an Gemeinheiten unterstellt, jetzt nicht erwartet. Wieso genügt dem Verein beim Erstkontakt als Pflichtfeld nicht die E-Mail-Adresse? Ich wollte doch nur einen Fehler melden und will weder als Mitglied geworben werden, noch möchte ich nach einer Pietätsphase im Briefkasten Werbematerial der nächstgelegenen Baubiologen vorfinden :-(.

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Resolution, Briefkasten

Gschmäckle

Christopher, Sonntag, 22.07.2012, 22:08 (vor 2669 Tagen) @ H. Lamarr

Bemerkenswert finde ich, dass zur Kontaktaufnahme die komplette Adresse inklusive Telefonnummer und (natürlich) E-Mail-Adresse eingegeben werden muss - und zwar lückenlos. Fehlt nur eine dieser Pflichtangaben, lässt sich das Formular nicht absenden.

(...)

und will weder als Mitglied geworben werden, noch möchte ich nach einer Pietätsphase im Briefkasten Werbematerial der nächstgelegenen Baubiologen vorfinden :-(.

Sie haben doch hoffentlich nicht ihre reale Adresse angegeben? Ich trage da ganz gerne die (hoffentlich dem Impressum zu entnehmende) Adresse der Website ein...

Naja, seriös ist was anderes (aber was soll's, da gibts ganz andere, die sich mit dubiosen Formulierungen in ihren Nutzungsbedingungen lächerlich machen)

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Unseriös

Diagnose-Funk schweigt

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 22.08.2012, 13:06 (vor 2638 Tagen) @ H. Lamarr

Abgeschickt am 22.07.2012 um 18 Uhr, allgemeines Formular, Quittung mit: "Vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir werden diese umgehend bearbeiten."

Einen Monat später:

Die Antwort von Diagnose-Funk lautet: --

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Diagnose-Funk schweigt

H. Lamarr @, München, Samstag, 22.09.2012, 22:27 (vor 2607 Tagen) @ H. Lamarr

Einen Monat später:

Die Antwort von Diagnose-Funk lautet: --

Zwei Monate später:

Der fehlerhafte Artikel steht weiter unverändert auf der Webseite des Vereins.

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Diagnose-Funk schweigt

H. Lamarr @, München, Montag, 22.10.2012, 21:20 (vor 2577 Tagen) @ H. Lamarr

Einen Monat später:

Die Antwort von Diagnose-Funk lautet: --

Zwei Monate später:

Der fehlerhafte Artikel steht weiter unverändert auf der Webseite des Vereins.

Drei Monate später:

Der Anti-Mobilfunk-Verein hält eisern an dem fehlerhaften Artikel auf seiner Webseite fest.

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Diagnose-Funk schweigt

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 28.11.2012, 10:56 (vor 2540 Tagen) @ H. Lamarr

Einen Monat später:

Die Antwort von Diagnose-Funk lautet: --

Zwei Monate später:

Der fehlerhafte Artikel steht weiter unverändert auf der Webseite des Vereins.

Drei Monate später:

Der Anti-Mobilfunk-Verein hält eisern an dem fehlerhaften Artikel auf seiner Webseite fest.

Vier Monate später:

Nichts tut sich, die Falschmeldung scheint unlösbar festgerostet zu sein.

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Diagnose-Funk schweigt

H. Lamarr @, München, Sonntag, 23.12.2012, 00:24 (vor 2515 Tagen) @ H. Lamarr

Einen Monat später:

Die Antwort von Diagnose-Funk lautet: --

Zwei Monate später:

Der fehlerhafte Artikel steht weiter unverändert auf der Webseite des Vereins.

Drei Monate später:

Der Anti-Mobilfunk-Verein hält eisern an dem fehlerhaften Artikel auf seiner Webseite fest.

Vier Monate später:

Nichts tut sich, die Falschmeldung scheint unlösbar festgerostet zu sein.

Fünf Monate später:

Wegen dringender Weihnachtseinkäufe ist Diagnose-Funk diesmal dafür entschuldigt, dass der fehlerhafte Artikel noch immer unverändert auf der Website steht und die Bevölkerung falsch informiert.

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Diagnose-Funk, Falschmeldung, Irreführung

2013-1: Diagnose-Funk schweigt

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 24.01.2013, 11:21 (vor 2483 Tagen) @ H. Lamarr

Ich fände es den Lesern Ihrer Website gegenüber fair, den veralteten Text des Entwurfs schnellstmöglich gegen den tatsächlich verabschiedeten Text der Resolution zu ersetzen.

2012 ist rum und nichts ist passiert.

Zum Januar 2013 ist es sechs Monate her, dass ich Diagnose-Funk auf die Falschmeldung aufmerksam gemacht habe.

Die Definition von "sofort und umgehend", sie muss neu erdacht werden, denn im Impressum des Anti-Mobilfunk-Vereins heißt es:

"Sollten [...] Fehler auf unserer Seite vorliegen bitten wir diese per Mail mitzuteilen. Wir werden diese dann sofort und umgehend beseitigen."

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2013-2: Diagnose-Funk schweigt

H. Lamarr @, München, Samstag, 02.03.2013, 11:48 (vor 2446 Tagen) @ H. Lamarr

Ich fände es den Lesern Ihrer Website gegenüber fair, den veralteten Text des Entwurfs schnellstmöglich gegen den tatsächlich verabschiedeten Text der Resolution zu ersetzen.

Mit nur 28 Tagen war der Februar 2013 für den Anti-Mobilfunk-Verein Diagnose-Funk vielleicht zu kurz, um die fehlerhafte Meldung gerade eben noch zu korrigieren. Wir hoffen also auf den März.

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2013-3: Diagnose-Funk schweigt

H. Lamarr @, München, Freitag, 22.03.2013, 23:52 (vor 2425 Tagen) @ H. Lamarr

Ich fände es den Lesern Ihrer Website gegenüber fair, den veralteten Text des Entwurfs schnellstmöglich gegen den tatsächlich verabschiedeten Text der Resolution zu ersetzen.

Wir sind im 8. Monat. Mein Gott, was könnte man in dieser langen Zeit nicht alles anstellen. Zum Beispiel in Eichlinghofen einen neuen Supermarkt an der Stockumer Straße hinstellen. Für Diagnose-Funk aber noch immer zu kurz, um die Korrektur einer Falschmeldung in Angriff zu nehmen.

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2013-3: Diagnose-Funk schweigt

Trebron, Samstag, 23.03.2013, 09:34 (vor 2425 Tagen) @ H. Lamarr

Hallo spatenpauli!
Ich finde heute dieses:
http://www.diagnose-funk.org/assets/df_bp_europarat_2011-05-27.pdf
Mit der angemahnten Aktualisierung. Und Hinweis auf das neuere Datum der Version (im Text). (Oder habe ich da was falsch gesehen oder verstanden?)

Gut, hat wohl etwas gedauert ;-) . Aber die Verbraucherschutz-Organisation Diagnose Funk hält doch allezeit ihre schützende Hand über mich als sonst schutzlos dem Verderben preisgegebener Verbraucher. Und hat somit nur noch die einzige andere Hand frei für die Pflege der eigenen Homepage.

Was mir an der Sache auffällt: Wie wenig bunt-schillernden Schaum die Szene mit dem Europarat-Papier schlägt. Der kleinen Aktivisten-family ist wohl selbst schnell klar geworden, dass der Ständige Ausschuss damals nur ein paar kostenlose Streicheleinheiten durchgewinkt hat, um endlich ins Wochenende entschwinden zu dürfen. Mit wohlfeilen „sollte“-Empfehlungen lassen sich keine Proteststürme besorgter Eltern auslösen, keine politischen Festungen stürmen und (oder vor allem?) kann damit keine der szene-typischen Geschäftsideen direkt unterstützt werden.

2013-3: Diagnose-Funk schweigt - das Storybook

H. Lamarr @, München, Samstag, 23.03.2013, 22:00 (vor 2425 Tagen) @ Trebron

Ich finde heute dieses:
http://www.diagnose-funk.org/assets/df_bp_europarat_2011-05-27.pdf
Mit der angemahnten Aktualisierung. Und Hinweis auf das neuere Datum der Version (im Text). (Oder habe ich da was falsch gesehen oder verstanden?)

Ouups, ich dachte da wäre alles klar. Habe ich mich offensichtlich vertan. Also ...

Das PDF, auf das Sie verlinken, ist seit 27. Mai 2011 nicht mehr verändert worden, Abschnitt 8.3.2 lautet dort seither:

8.3.2. alle Handys, DECT-Telefone, WLAN-oder WLAN-Systemen an Schulen und in den Klassenräumen verbieten, wie es von einigen regionalen Behörden, medizinischen Verbänden sowie bürgerlichen Vereinen und Initiativen gefordert wird. (Fassung Ständiger Ausschuss, 27.05.2011: Verkabelte Internetverbindungen sollen für Kinder im Allgemeinen bevorzugt werden und im Besonderen in Schulen und Klassenräumen. Der Gebrauch von Mobiltelefonen durch Schüler sollte auf dem Schulgelände streng geregelt werden.)

Lassen Sie sich das mal auf der Zunge zergehen.

Diagnose-Funk wusste also am 27. Mai, dass da in Kiew eine andere Fassung verabschiedet wurde, als es der Entwurf vom 6. Mai vorsah. Dennoch bringt dieser Verein weiter den dramatischen Text des Entwurfs und hängt den tatsächlich verabschiedeten entschärften Text nur hintenan. Nennen Sie mir einen einzigen ehrenwerten Grund, warum diese krude Form der Darstellung rechtens sein soll, und ich gebe sofort Ruhe. Bis dahin wirkt es auf mich schon sehr gequält, dass Diagnose-Funk sich so gar nicht vom überholten Text des Entwurfs trennen kann. Das ist in etwa so, als ob bei einem neuen Gesetz zuerst mal der nicht verabschiedete Entwurf im Gesetzestext steht, bevor auch der verabschiedete Text mal ran darf. Ich sehe darin den festen Willen des Vereins zur Manipulation der öffentlichen Meinung.

Das ist das eine.

Das andere ist, Diagnose-Funk ist in den überholten Entwurfstext von Abschnitt 8.3.2 so vernarrt, dass er seit 19. Mai 2011 auf dieser Website des Anti-Mobilfunk-Vereins in seiner ursprünglichen Form und uneingeschränkten Schönheit zu lesen ist, obwohl der Europarat ihn so nie und nimmer verabschiedet hat.

Dies ist aus meiner Sicht eine grobe Irreführung, denn Abschnitt 8.3.2 ist das A & O dieser ganzen Resolution. Warum? Die Medien hatten sich Anfang Mai 2011 hauptsächlich nur wegen dieses Abschnitts überhaupt erst für die Resolution 1815 interessiert, und mit dem besagten Abschnitt ein Fass aufgemacht. Allerdings war das damals noch der in die Öffentlichkeit getragene Entwurf des Abschnitts, der durch die Medien geisterte. Für die am 27. Mai tatsächlich verabschiedete unspektakuläre Fassung interessierten sich die Medien nicht mehr. Eigentlich ein journalistisches Trauerspiel, was da gelaufen ist, allerdings auch ein nur mühsam zu durchschauendes Intrigenspiel.

Aus meiner Sicht legt Diagnose-Funk (DF) es gezielt darauf an, den Unterschied zwischen Entwurf und verabschiedeter Fassung der Resolution zu vernebeln, in der Hoffnung, möglichst viele fallen auf die missverständliche Darstellung herein, und nehmen den Entwurfstext für bare Münze. DF ist für diesen Trick bekannt, wir haben dessen Gebrauch durch diesen Verein im Forum mehrfach an unterschiedlichen Beispielen vorgeführt. Das Prinzip ist immer das gleiche: Der Fehler entsteht erst im Kopf des Lesers. DF muss keine Verantwortung übernehmen und kann sich immer damit herausreden, falsch verstanden worden zu sein. Nur, die "ungeschickten Formulierungen", sie sind a) auffallend häufig und b) sind die einladenden Fehlinterpretationen stets dergestalt, dass sie den Zielen des Anti-Mobilfunk-Vereins dienlich sind. Mir ist kein Fall bekannt, dass es auch nur ein einziges mal andersrum gewesen wäre, deshalb werte ich den Trick von DF als miesen Trick.

Warum ich mir jeden 22. eines Monats diesen Strang auf WV gelegt habe ist die Falschmeldung auf der oben verlinkten Webseite des Vereins, dass also dort der veraltete Text von Abschnitt 8.3.2 wie frisch gepflückt angeboten wird. Auf meine diesbezügliche Mail an den Verein vom Juli 2012 habe ich bis heute keine Antwort bekommen. Dies bestärkt mich in meiner Einschätzung, DF sei in der Mobilfunkdebatte erstrangig an Desinformation und Panikmache interessiert, weil dies die Hintermänner des Vereins zur Geschäftsförderung so in Auftrag gegeben haben.

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Verdrehung, Lügner, Lernfähigkeit, Intrige, Deutungshoheit, Resolution, Vernebeln, Intrigantenstadl, Resolution 1815, Europarat, Vorgeführt

2013-3: Diagnose-Funk schweigt - das Storybook

Trebron, Sonntag, 24.03.2013, 10:27 (vor 2424 Tagen) @ H. Lamarr

Danke für die Nachhilfe! Die war in meinem Falle auch sehr nötig, denn auf den Trick ("Der Fehler entsteht im Kopf des Lesers.") bin ich auch rein gefallen.
Zur Sicherheit stelle ich für mich selbst mal klar:
8.3.2. alle Handys, DECT-Telefone, WLAN-oder WLAN-Systemen an Schulen und in den Klassenräumen verbieten, wie es von einigen regionalen Behörden, medizinischen Verbänden sowie bürgerlichen Vereinen und Initiativen gefordert wird.
Das ist die Entwurfs-Version, die nicht in der Endfassung der Empfehlung steht.


(Fassung Ständiger Ausschuss, 27.05.2011: Verkabelte Internetverbindungen sollen für Kinder im Allgemeinen bevorzugt werden und im Besonderen in Schulen und Klassenräumen. Der Gebrauch von Mobiltelefonen durch Schüler sollte auf dem Schulgelände streng geregelt werden.)
Und das ist die sehr im Allgemeinen gehaltene beschlossene Version, die niemand wehtut. Und keinen Paradigmen-Wechsel auslöst. Man sollte eben nur ein bischen, wenn gar nix anderes anliegt ;-) .

Stimmt, beides zusammen liest sich einfach viel dramatischer ;-) .

2013-3: Diagnose-Funk schweigt - das Storybook

H. Lamarr @, München, Sonntag, 24.03.2013, 11:30 (vor 2424 Tagen) @ Trebron

Das ist die Entwurfs-Version, die nicht in der Endfassung der Empfehlung steht.

Genau so ist es, der Anti-Mobilfunk-Verein Diagnose-Funk klammert sich dennoch an diese versunkene Textpassage, als wäre sie das letzte noch freie Rettungsboot der Titanic gewesen.

Die Story um die Resolution 1815 hat der Facetten noch viel mehr. Während eines kurzen Krankenhausaufenthalts hatte ich Zeit und Muße, diese zu suchen und in epischer Breite zu dokumentieren. Was dabei herausgekommen ist lesen Sie in dem Beitrag Resolution 1815: Überraschungscoup im Europarat. Aber beeilen Sie sich, im Frühling und Sommer ist der Mief der Mobilfunkdebatte noch schwerer zu ertragen als im Herbst oder Winter.

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2013-4: Diagnose-Funk schweigt

H. Lamarr @, München, Montag, 22.04.2013, 23:03 (vor 2395 Tagen) @ H. Lamarr

Ich fände es den Lesern Ihrer Website gegenüber fair, den veralteten Text des Entwurfs schnellstmöglich gegen den tatsächlich verabschiedeten Text der Resolution zu ersetzen.

Im April, dem scherzhaften, ist Diagnose-Funk entschuldigt. Der Vereinsvorsitzende hatte augenscheinlich keine Zeit, sich um die Berichtigung der Falschmeldung auf seiner Website zu kümmern. Er musste sich eine voluminöse Ausrede ausdenken, um nicht auf dem Experten-Workshop des WF-EMF in Berlin antreten zu müssen. Dem Architekten und selbstlernenden Mobilfunkgegner aus Herrenberg erschien aus meiner Sicht das Risiko zu groß, dort von Profis wie ein Hühnchen gerupft zu werden. Leider geriet Herrn Gutbier seine Ausrede zu einem Eiertanz auf Kosten des IZgMF und von Prof. Lerchl.

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2013-5: Diagnose-Funk schweigt

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 22.05.2013, 23:32 (vor 2365 Tagen) @ H. Lamarr

Ich fände es den Lesern Ihrer Website gegenüber fair, den veralteten Text des Entwurfs schnellstmöglich gegen den tatsächlich verabschiedeten Text der Resolution zu ersetzen.

Diesen Monat ist Diagnose-Funk zu beschäftigt gewesen, die Falschmeldung zu berichtigen, weil das so schön eingefädelte Projekt "FunkySchool" plötzlich Schlagseite bekommen hat und jetzt alle Mann am abdichten und wienern sind.

Ein Beispiel ...

Bis heute 22. Mai 2013 begann der Begrüßungstext auf der FunkSchool-Homepage noch so:

Die Frage, ob hochfrequente elektromagnetische Strahlung von Handys, WLAN und von schnurlosen Telefonen gesundheitsschädlich ist oder nicht, wird seit langem diskutiert. Der Europarat sagt "ja", die Bundesregierung "nein". Wer hat Recht?

Dann wurde geputzt und gescheuert und ab heute wird so gestartet:

Die Frage, ob hochfrequente elektromagnetische Strahlung von Handys, WLAN und von schnurlosen Telefonen gesundheitsschädlich ist oder nicht, wird seit langem diskutiert. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hält Mobilfunkstrahlung für "möglicherweise krebserregend", während die Bundesregierung Entwarnung gibt.

Na also, geht doch!

Bei dieser Gelegenheit auch noch die Quelle der Europarat-Falschmeldung gleich mit zu berichtigen, das aber kann man von so einem kleinen Verein wie Diagnose-Funk nun beim besten Willen nicht verlangen.
Die Kreise aber, die das zieht, die werden größer und größer ...

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, Täuschung, Beratungsresistent, FunkySchool, Uebeltäter

Den einen Schwindel durch einen anderen ersetzt

RDW ⌂ @, Donnerstag, 23.05.2013, 13:00 (vor 2364 Tagen) @ H. Lamarr

Bis heute 22. Mai 2013 begann der Begrüßungstext auf der Funky School-Homepage noch so:

Die Frage, ob hochfrequente elektromagnetische Strahlung von Handys, WLAN und von schnurlosen Telefonen gesundheitsschädlich ist oder nicht, wird seit langem diskutiert. Der Europarat sagt "ja", die Bundesregierung "nein". Wer hat Recht?

Dann wurde geputzt und gescheuert und ab heute wird so gestartet:

Die Frage, ob hochfrequente elektromagnetische Strahlung von Handys, WLAN und von schnurlosen Telefonen gesundheitsschädlich ist oder nicht, wird seit langem diskutiert. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hält Mobilfunkstrahlung für "möglicherweise krebserregend", während die Bundesregierung Entwarnung gibt.

Na also, geht doch!

Nein, geht nicht. Denn auch das ist in dieser Gegenüberstellung falsch.
Die Irreführer im Umkreis von Diagnose Funk & Co. spielen nur geschickt mit der selektiven Auswahl von Zitaten und den unterschiedlichen Aussagen bezüglich Handynutzung und der Strahlung von Sendemasten. Das ist einfach nur unehrlich und offenbar die größte "Stärke" dieser Herrschaften.

Es lohnt sich ein Blick in das angesprochene Fact Sheet 193 der WHO, wo zwar steht:

"Based largely on these data, IARC has classified radiofrequency electromagnetic fields as possibly carcinogenic to humans (Group 2B), a category used when a causal association is considered credible, but when chance, bias or confounding cannot be ruled out with reasonable confidence."

Aber auch unmissverständlich::
"A large number of studies have been performed over the last two decades to assess whether mobile phones pose a potential health risk. To date, no adverse health effects have been established as being caused by mobile phone use."

Also was ist daran anders als die Darstellung der Bundesregierung, z. B. in deren letzten Bericht:
"Nach wie vor wird aber in der Öffentlichkeit und in der Wissenschaft über mögliche gesundheitliche Gefährdungen durch die hochfrequenten elektromagnetischen Felder des Mobilfunks diskutiert. So hat die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Mai 2011 hochfrequente elektromagnetische Felder in Gruppe 2B der IARC-Skala eingestuft. Dies bedeutet, dass es nach Einschätzung der IARC nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand begrenzte Hinweise auf eine krebserregende Wirkung dieser Felder auf den Menschen gibt. Diese stammen aus epidemiologischen Beobachtungen, können aber nur unzureichend beziehungsweise nicht durch experimentelle Befunde gestützt werden."

Ist das im Vergleich zur WHO etwa eine Entwarnung?
Nein, es beschreibt inhaltlich genau dasselbe und Funky School macht nichts anderes, als durch Selektion und eine unpassende Gegenüberstellung ein falsches Bild zu zeichnen.
Was für ein unehrliches, schon richtig verlogenes Verhalten unter dem Deckmäntelchen der "Aufklärung"; das hat mit der proklamierten "Vorsorge" absolut nichts mehr gemein.

RDW

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IARC, Irreführung, Klassifizierung, FunkySchool, Entwarnung, Täuschen, Selektion, Krebsforschungsagentur

Jetzt sitzt Diagnose-Funk in der Falle

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 23.05.2013, 23:47 (vor 2363 Tagen) @ RDW

Na also, geht doch!

Nein, geht nicht.

Aus meiner Sicht stimmt beides. An Ihrer Darlegung, dass der eine Schwindel gegen einen anderen ersetzt wurde, dürfte nicht zu rücken sein. Da wird Dr. Danscheid wohl noch einmal Hand anlegen müssen, will er sich keinen Ärger einhandeln.

Ganz bemerkenswert finde ich jedoch auch die Tatsache, dass Danscheid sich von der Europarat-Lüge getrennt hat! Das hat Signalwirkung. Denn sein "Unternehmen Lerneffekt" fabriziert ja im Auftrag von Diagnose-Funk dieses unglückliche Funky School-Projekt. Wenn also Danscheid die Falschmeldung über den Europarat rausgenommen hat, dann hat er das sicher nicht freiwillig gemacht, sondern weil er aus gutem Grund Ungemach fürchtet, wenn er diese Lüge, was der Europarat angeblich fordert, weiter verbreitet. Danscheid hatte diese Lüge 1:1 von Diagnose-Funk übernommen und sie stand noch Mitte Mai auf der Funky School-Website ("Das Projekt"). Jetzt ist sie, nachdem der Fehler hier im Forum reklamiert wurde, dort verschwunden. Das von Diagnose-Funk beauftragte Unternehmen hat also etwas berichtigt, wozu sich Diagnose-Funk selbst auf der eigenen Site seit fast 1 Jahr nicht imstande sieht.

Ich kann mir dies nur so erklären, dass a) Diagnose-Funk aus kindischem Trotz heraus nicht berichtigt, die wäre hochgradig unprofessionell, oder dass b) Diagnose-Funk aus niedrigen Beweggründen wissentlich die Europarat-Lüge weiter in Umlauf hält, dies wäre verwerflich. Wahrscheinlich trifft beides zu, denn ich hatte Diagnose-Funk ja sogar direkt auf den Fehler aufmerksam gemacht (22. Juli 2012), auf "nix gewußt" rausreden geht daher nicht mehr.

Die Jungs haben sich da nach allen Regeln der Kunst selbst in eine Zwickmühle hineingebockt, die sie noch zwicken wird. Da war Danscheid schlauer.

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Filz, Diagnose-Funk, Lüge, Netzwerk, FunkySchool, Resolution 1815, Danscheid

2013-6: Diagnose-Funk schweigt

H. Lamarr @, München, Samstag, 22.06.2013, 09:52 (vor 2334 Tagen) @ H. Lamarr

Ich fände es den Lesern Ihrer Website gegenüber fair, den veralteten Text des Entwurfs schnellstmöglich gegen den tatsächlich verabschiedeten Text der Resolution zu ersetzen.

335 Tage später ...

sie lieben mich,
sie lieben mich nicht,
sie lieben mich,
sie lieben mich nicht,
sie lieben mich,
sie lieben mich nicht,
sie lieben mich,
sie lieben mich nicht!

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2013-7: Diagnose-Funk schweigt

H. Lamarr @, München, Montag, 22.07.2013, 21:45 (vor 2304 Tagen) @ H. Lamarr

Ich fände es den Lesern Ihrer Website gegenüber fair, den veralteten Text des Entwurfs schnellstmöglich gegen den tatsächlich verabschiedeten Text der Resolution zu ersetzen.

Jubiläum!

Seit 1 Jahr, oder in Diagnose-Funk-Kleinkaros gerechnet seit 525'600 Minuten, sieht sich der Anti-Mobilfunk-Verein außerstande, nach einem Hinweis auf eine falsche und irreführende Wiedergabe der Europarat-Resolution 1815, den erheblichen Fehler zu beseitigen.

Daraus darf geschlossen werden: Der Wille von Diagnose-Funk zur Verbreitung von Desinformation im der Anti-Mobilfunk-Szene ist unbeirrbar fest.

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2013-8: Diagnose-Funk schweigt

H. Lamarr @, München, Freitag, 23.08.2013, 13:03 (vor 2272 Tagen) @ H. Lamarr

Ich fände es den Lesern Ihrer Website gegenüber fair, den veralteten Text des Entwurfs schnellstmöglich gegen den tatsächlich verabschiedeten Text der Resolution zu ersetzen.

Jubiläum!

Also, mir wird das jetzt zu mühsam, Monat für Monat die grobe Falschmeldung von Diagnose-Funk zu monieren, künftig wird dies seltener geschehen.

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2015-6: Diagnose-Funk-Falschmeldung neu verlinkt

H. Lamarr @, München, Freitag, 26.06.2015, 15:45 (vor 1600 Tagen) @ H. Lamarr

Bis drauf, dass der Link zu der Falschmeldung listigerweise verändert wurde, alte Links daher ins Leere laufen, hat Diagnose-Funk sich bis heute noch immer nicht dazu durchringen können, die fehlerhafte Meldung zu berichtigen.

Alter Link: http://www.diagnose-funk.org/politik/politik-int/europarat-fordert-kurswechsel.php
Neuer Link: http://www.diagnose-funk.org/themen/mobilfunkversorgung/europarat-fordert-kurswechsel.php

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, Täuschung, Manipulation, Kritikresistent

2016: Fünf Jahre Europarat-Falschmeldung von Diagnose-Funk

H. Lamarr @, München, Samstag, 23.07.2016, 00:12 (vor 1207 Tagen) @ H. Lamarr

Seit nunmehr 5 Jahren lässt der Verein Diagnose-Funk die Falschmeldung über die Resolution 1815 des Europarats unberichtigt auf seiner Website stehen. Vielsagend!

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, Verantwortungslos, Desinformation, Hensinger, Falschmeldung, Lüge, Irreführung, Gutbier, Resolution 1815, Europarat

2019: Acht Jahre Europarat-Falschmeldung von Diagnose-Funk

H. Lamarr @, München, Dienstag, 18.06.2019, 22:37 (vor 147 Tagen) @ H. Lamarr

Seit nunmehr acht Jahren lässt der Verein Diagnose-Funk die Falschmeldung über die Resolution 1815 des Europarats unberichtigt auf seiner Website stehen. Vielsagend!

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Zweck der Falschmeldung - für Funky School

KlaKla, Samstag, 04.05.2013, 07:46 (vor 2383 Tagen) @ H. Lamarr

Am 27. Mai 2011 aktualisierte der Anti-Mobilfunk-Verein Diagnose-Funk seine Website Europarat fordert Kurswechsel - und machte eine Falschmeldung daraus. Denn die auf der Seite abgedruckte Passage 8.3.2. ist ebenso falsch, wie sie es in dem zum Download angebotenen PDF ist.

Es gibt mVn einen Grund, warum die Falschmeldung von Diagnose-Funk nicht berichtigt wird. Diagnose-Funk Vertreter Gerrit Krause hat über den Verein LIMES NRW Stiftungsgeld in Höhe von 18.425 Euro erhalten für das Schulprojekt Funky School. Die Resolution von Jean Huss ist der Stein des Anstoß. Erwartungsgemäß drückt sich Krause nebulös aus. So erschwert man eine Recherche.

Siehe Projektbeschreibung:
Mit dem Projekt soll in Schulen auf die gesundheitlichen Gefahren des Mobilfunks aufmerksam gemacht werden. Damit wird eine im Mai 2011 verabschiedete Resolution des Europarates aufgegriffen, die explizit den Schutz der durch starkes Nutzungsverhalten geprägten Hochrisikogruppe der Schüler benennt...

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