Infoveranstaltung für Landwirte am 26.01.2012 in Miesbach (Allgemein)

Gast, Sonntag, 15.01.2012, 19:04 (vor 2741 Tagen)

Infoveranstaltung für Landwirte am 26.01.2012 in Miesbach

Am 26.01.2012 um 20:00 Uhr findet die bereits vor einiger Zeit angekündigte Infoveranstaltung mit dem Thema "Digitale Funkstrahlung - Risiken für Landwirtschaft, Natur und Tierwelt", speziell für Landwirte aber auch natürlich für alle Interessierten in Miesbach statt

Als Referenten konnten wir den Landwirt Josef Hopper und den Dipl. Physiker Dr. Volker Schorpp gewinnen. Herr Hopper wird über persönliche Erfahrungen von Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung auf Tierbestände und Dr. Schorpp über mögliche Auswirkungen aus Sicht der Wissenschaft berichten. Ich denke das wird ein spannender Abend.

Bitte kündigt die Veranstaltung in Euren Kreisen an.

Die Bürgerinitiative Tetrafunkfreier Landkreis Miesbach lädt ein zur Informationsveranstaltung

Die Referenten
Josef Hopper, Landwirt
Dipl. Ing. Dr. Volker Schorpp
berichten über persönliche Erfahrungen von Auswirkungen der Mobilfunkstrahlen auf Tierbestände und mögliche Auswirkungen aus Sicht der Wissenschaft.

Am Donnerstag, den 26.01.2012
um 20:00 Uhr
in Miesbach, Gasthof Bräuwirt


Danke

Reinhard Lohmann

Tel: 08025 - 929216

Quelle: hese-Forum

Tags:
Referenten, Schorpp

Desinfoveranstaltung für Landwirte

H. Lamarr @, München, Sonntag, 15.01.2012, 19:36 (vor 2741 Tagen) @ Gast

Die Bürgerinitiative Tetrafunkfreier Landkreis Miesbach lädt ein zur Informationsveranstaltung

Falsch. Die Bürgerinitiative lädt ein zur Desinformationsveranstaltung.

Die Referenten
Josef Hopper, Landwirt
Dipl. Ing. Dr. Volker Schorpp

Warum Desinformationsveranstaltung? Weil die Bürgerinitiative bei der Einladung der Referenten einen gravierenden Fehler gemacht hat, denn beide Referenten sind als überzeugte Mobilfunkgegner bekannt. Der eine beharrt darauf, Funk würde seiner Schweinezucht schaden, kann dies aber nicht belastbar belegen, der andere glaubt elektrosensibel zu sein, hat dies bislang aber bei keinem wissenschaftlichen Test wenigstens ansatzweise unter Beweis gestellt.

Und weil Überzeugung bekanntlich der ärgste Feind der Wahrheit ist, kann die sogenannte "Informationsveranstaltung" nicht halten was sie verspricht. Denn einseitige oder gar falsche Information ist nur Desinformation, die bösartige Schwester der Information.

Warum der Bürgerinitiative dieser Fehler unterlaufen ist kann ich nicht beurteilen. Lediglich zwei Hardcore-Sendemastengegner aufzubieten und sich davon dann "Information" erhoffen - ist allerdings ziemlich naiv. Genau so gut hätte man Herrn Philip Morris zu einem Vortrag über die Risiken des Rauchens einladen können mit der Erwartung, sachgerecht und neutral informiert zu werden. Nein, wenn die Gegenstimme zur Ausgewogenheit fehlt (z.B. diese hier), sind solche "Infoabende" wertlose Wahlpropaganda für die kruden Ideen von Mobilfunkgegnern. Dr. Schorpp z.B. erkennt schon ein Risiko für die Fortpflanzung, wenn Männer Hosen mit metallischen Reißverschlüssen tragen - er sieht in dem Reißverschluss eine Antenne, die "irgendwie" auf das einwirkt, was hinter dem Reißverschluss verborgen ist. Ich habe einen ehemaligen Lehrstuhlinhaber für Nachrichtentechnik an der TU-München um seine Meinung dazu gefragt, er hat es jedoch rundweg abgelehnt, diese Behauptung des Physikers Schorpp zu kommentieren, es war ihm einfach zu blöd.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Miesbach : Schlechtreden der deutschen Landwirtschaft

AnKa, Sonntag, 15.01.2012, 20:44 (vor 2741 Tagen) @ H. Lamarr

Ich habe einen ehemaligen Lehrstuhlinhaber für Nachrichtentechnik an der TU-München um seine Meinung dazu gefragt, er hat es jedoch rundweg abgelehnt, diese Behauptung des Physikers Schorpp zu kommentieren, es war ihm einfach zu blöd.

Im rechten Schweizer Alarmforum Gigaherz.ch sind sie, wie zu erwarten, schon wieder heftig damit beschäftigt, den Lesern ihre alten Geschichten von den verkrüppelten Tieren auf den Bauernhöfen aufzutischen.

Und doch hat diese Veranstaltung in Miesbach Zündstoff.

Wenn das nämlich alles stimmte, was da alles zu einer verquasten Ekel-Geschichte zusammenkonstruiert wird (verkrüppelte Rinder und Schweine, totgeborene Tiere, unerklärlich kranke Tierbestände auf den Höfen, Genveränderungen - alles wegen Mobilfunk) - dann stehen doch wohl die landwirtschaftlichen Produkte solcher Höfe in Frage. Da müssten dann doch wohl die zuständigen Ämter und Veterinärmediziner einschreiten und diese Höfe schliessen, weil die Produktion auf solchen betroffenen Höfen unsicher ist.

Kann es den Bauern und den Bauernverbänden recht sein, wenn Verschwörungstheoretiker als "Experten" getarnt durch die Hintertür hereinkommen, um die Bauern für ihre willkürlich konstruierten Darstellungen einzunehmen?

Es läuft ja in der Konsequenz auf das Schlechtreden deutscher Bauernhöfe hinaus. Mit an den Haaren herbeigezerrten Argumenten. Der eine oder andere Bauer lässt sich von solchen Einflüsterern für deren Propaganda einspannen - und merkt gar nicht, dass er auf dem eigenen Ast sägt, auf dem er sitzt.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Miesbach : Schlechtreden der deutschen Landwirtschaft

H. Lamarr @, München, Sonntag, 15.01.2012, 23:42 (vor 2741 Tagen) @ AnKa

Es läuft ja in der Konsequenz auf das Schlechtreden deutscher Bauernhöfe hinaus.

Hmmm. Also, wir haben in Deutschland ungefähr noch 240'000 bäuerliche Vollerwerbsbetriebe, davon sind knapp 100'000 Milchbauern. In der anderen Ecke, dort wo es angeblich zu "Problemen" wegen Funk gekommen ist, sieht es dagegen vergleichsweise mager aus, als da wären ...

- Hof Altenweger (Bayern) - nicht mehr bewirtschaftet
- Hof Stengel (Bayern) - bewirtschaftet
- Hof Hopper (Bayern) - bewirtschaftet
- Hof Gross (Baden Württemberg) - bewirtschaftet

Außer Konkurrenz.
- Hof Sturzenegger (Schweiz) - bewirtschaftet

Selbst mit einer beträchtlichen Dunkelziffer wäre "das 4-von-100'000-Problem" für die Bauern, die in aller Regel ganz andere Probleme haben, noch immer tief in der Zone, in der sich auch folgender wissenschaftlicher Test zur Erkennung BSE-kranker Kühe abspielt.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Sturzenegger, Baden Württemberg, Hopper, Stengel, Altenweger, Ferkeldrama, Schweine, Hartmann, Peperkorn, Milchkühe, Spinnengliedrigkeit

Jedes fünfte neugeborene Lamm missgebildet oder tot

Sektor3, Mittwoch, 25.01.2012, 07:56 (vor 2732 Tagen) @ H. Lamarr

Jedes fünfte neugeborene Lamm ist missgebildet oder tot - ist der Mobilfunk schuld?

Nur der Spiegel ignoriert noch die Zusammenhänge:
"Ein bis vor kurzem unbekanntes Virus könnte in Deutschland dramatische Folgen für die Zucht von Schafen, Ziegen und Rindern haben. Experten arbeiten bereits an einem Impfstoff."

Umstrittener Funkmast wächst um 9,95 Meter

Gast, Freitag, 27.01.2012, 19:11 (vor 2729 Tagen) @ H. Lamarr

"Nach wie vor habe ich in meinem Tierbestand massive Probleme mit Missbildungen und Fruchtbarkeitsstörungen, die sogar tierärztlich bestätigt sind", so Hopper.

Quelle: Passauer Neue Presse

weitere Links:
Missgebildete Ferkel nach Bau eines Sendemasten
Baubiologen - die Spin-Doktoren der EMF-Debatte
Mobilfunk-Gegner mobilisieren den BR

Tags:
, Fruchtbarkeitsstörung, Ferkel

Hopper - Kühweid - Botulismus und Clostridiose

KlaKla, Samstag, 28.01.2012, 12:16 (vor 2728 Tagen) @ Gast
bearbeitet von KlaKla, Samstag, 28.01.2012, 12:36

"Nach wie vor habe ich in meinem Tierbestand massive Probleme mit Missbildungen und Fruchtbarkeitsstörungen, die sogar tierärztlich bestätigt sind", so Hopper.

Wieweit ist Hopper mit seiner Studie, die er auflegen wollte und hat er auch mal über folgendes nachgedacht?


Massentierhaltung als Ursache für Seuchen

Im mecklenburgischen Groß Stieten lebt die Landwirtsfamilie B. In ihren Stallanlagen standen einmal über 300 Rinder. Bis 1998 lebte die Familie von der Milchproduktion und zog eigene Kälber auf. Mitte der 1990er-Jahre jedoch trat eine rätselhafte Krankheit auf. Der Hof verlor immer mehr Tiere, wie Niels B. berichtet: "Zwischen 1995 und 1998 hatten wir 850 Tiere auf diesem Hof. Doch wir konnten sie nie lange behalten, entweder waren sie verendet oder wir mussten sie zwangstöten. Am Ende haben wir ca. 300 Kühe auf Anraten der Amtstierärzte, der Schlachtung zugeführt."

Es begann immer gleich. Die Milchleistung fiel, die Kühe setzten kaum Fleisch an und bei den Jungtieren gab es Missbildungen und Geschwüre. Erst nach Jahren wurde die Ursache erkannt: Der Hof ist mit Clostridien verseucht. Diese Bakterien erzeugen das Botulinum-Gift. Und sie schaden nicht nur den Kühen, sondern auch den Menschen. Diese Erfahrung musste auch Simone B. machen. Sie litt unter Durchfall und äußerst schmerzhaften Bauchkrämpfen. Auch ihre Kinder wurden krank. Bei allen wurden die Botulismus-Erreger und ihr Gift im Körper nachgewiesen. Bei Sohn Jan verschlechterte sich das Sehvermögen. Im Darm trug er bleibende Schäden davon: "Bei der ärztlichen Untersuchung wurde festgestellt, dass meine Nerven im Enddarm komplett zerstört sind." Dadurch spürt Jan nicht von selbst, wann er auf Toilette muss."

Die rätselhafte Krankheit trat nicht nur auf dem Hof von Familie B. auf. Auch die Familie von Klaus W. hat ihren Rinderbestand verloren und wurde selbst krank. Landwirte sprechen inzwischen von über tausend betroffenen Betrieben. Doch die Behörden erkennen das Krankheitsbild "chronischer Botulismus" in der Regel nicht an, weil es aus ihrer Sicht keine wissenschaftlichen Belege dafür gibt. Denn nach wie vor streiten Wissenschaftler und Mediziner darüber, ob es "chronischen Botulismus" beim Menschen überhaupt gibt. Die Betroffenen fühlen sich allein gelassen. Klaus W. hat mittlerweile, zusammen mit anderen Betroffenen die "Interessengemeinschaft für Botulismus und Clostridiose" gegründet. Trotzdem ist er frustriert: "Leider wird von politischer Seite nicht agiert. Man wartet wirklich, bis da nichts mehr geht in den Betrieben und dann schiebt man den Bauern eben die Schuld zu."

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Rinder, Kühweid, Hopper, Fruchtbarkeitsstörung, Mutation, Massentierhaltung, Botulismus, Interessengemeinschaft, Kälber

Kranke Rinder: Chronischer Botulismus

H. Lamarr @, München, Dienstag, 10.04.2012, 13:58 (vor 2655 Tagen) @ KlaKla

Unter der Bezeichnung "chronischer Botulismus" wird von Teilen der Wissenschaft ein Geschehen in Rinderbeständen diskutiert. Bislang dient der Begriff jedoch lediglich als Hypothese zur Erklärung unspezifischer Krankheitserscheinungen – neue Forschungen laufen.

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