Was blieb übrig ? (Medien)

M. Hahn, Donnerstag, 30.11.2006, 22:05 (vor 5909 Tagen) @ Gast

Zur Dokumentation der gesundheitlichen Auswirkungen der Strahlung wurde im Vorfeld der Sendung eine Auswertung der Universität Wien schriftlich überreicht.
Die Schwere der Beweislage wurde in der Sendung jedoch nicht angesprochen.

Dort in der Auswertung auf Seite 10:
Tabelle 2: Kohortenstudien zum Zusammenhang zwischen der Exposition gegenüber hochfrequenten EMF und Krebsinzidenz bzw. -mortalität
Studie: Lilienfeld et al.1978 (Inzidenz)
Exposition: Radar (Moskauer Botschaft)
Bezugsgruppe: Bevölkerung
Lokalisation: alle Karzinome
RR/SMR(95%-KI):
3.2 (1.1-7.7) G1+)
2.3 (0.9-4.7) G2

G1...Personen, die innerhalb der Botschaft lebten,
G2...die außerhalb lebten

Soll etwa jeder Bürger selber die wissenschaftlichen Datenbanken recherchieren?

Warum eigentlich nicht?
Speziell hierzu habe ich es einfach mal getan. Lesen Sie hier auf Seite 11

Was bleibt dann noch übrig?

Tja, gute Frage. Es bleibt immer was hängen, würde ich sagen.

Vielleicht hatten die Journalisten doch trotz all der bunten "Schwere-der-Beweislage"-Tabellen so einen gewissen Anfangsverdacht... und haben auch einfach mal selbst stichprobenweise nachrecherchiert.
Und dann passiert so was eben.
Man wird nicht ganz ernst genommen, meine ich.

M. Hahn

Tags:
Verschwörung, Radar, Diagnose-Funk, Seriös, Fakt, Qualitätsmängel, Lilienfeld-Studie


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