Astroturf: Schleichwerber bei Gigaherz am Werk (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 14.07.2016, 12:30 (vor 1131 Tagen) @ H. Lamarr

Inzwischen weiß wohl jeder, dass Foreneinträge, Bewertungen, Kommentare nicht immer mit ehrlichen guten Absichten geschrieben werden. Nicht selten sind unbekannte in aller Regel unlautere Interessen mit im Spiel. Beispiel: Ein Forumteilnehmer lobt ein Produkt XY über den grünen Klee und fragt, damit es echt wirkt, scheinheilig nach der Meinung anderer Forenteilnehmer, die ihn tatsächlich freilich Null interessiert.

Wie auf Bestellung hier ein aktuelles Beispiel in leicht abgewandelter Form: Der scheinheilige Forumteilnehmer "insieme" gibt sich als Zweifler, ob ein physikalisch wirkungsloses Produkt der pseudowissenschaftlichen Esoterik denn nun die versprochene Wirkung hat. Zugleich tut seine Scheinheiligkeit alles, um Neugier an dem Produkt zu wecken und den Kontakt zum Anbieter herzustellen. Den Forum-Admin, der diese Schleichwerbung noch hätte stoppen können, hat "insieme" bereits übertölpelt und bloß gestellt, denn in den Regeln des Gigaherz-Forums heißt es:

Eine Gruppe, für die wir jedoch auch keinerlei Verständnis aufbringen, sind die Zauberer und Scharlatane, die mit dem Verkauf von allerlei nutzlosen Apparätchen, Figürchen, Chipsen, Ringlein, Steinen und anderem Humbug mit Erkrankten noch Geschäfte machen, oder die Bevölkerung sonstwie mit ihren "Harmonisierungsprodukten" an der Nase herumführen wollen.

Anscheinend weiß bei Gigaherz die Linke nicht mehr, was die Rechte versprochen hat. Dennoch könnte der Präsident des Vereins sich ein erstes mal nachweislich nützlich machen, statt immer nur dumm daher zu reden.

Ich schlage vor Herr Jakob greift das Angebot von "insieme" auf, testet das angepriesene Produkt so gut er kann und verkündet das Ergebnis auf seiner Website. Das wäre ein Novum für Gigaherz!

Ich fürchte allerdings, Herr Jakob wird nichts dergleichen tun, denn letztlich bilden er und die Scharlatane, für die er vorgeblich kein Verständnis aufbringt, eine unheilige Schicksalsgemeinschaft: Gigaherz schürt unbegründete Ängste gegenüber Elektrosmog und treibt so den Scharlatanen die Kunden in die Netze. Welche Gegenleistung Gigaherz dafür erhält kann ich nicht sagen, denn Filz kennt bekanntlich viele Ritzen. Denkbar wären z.B. Scheinaufträge an das "Ingenierbüro" des Ex-Elektrikers Jakob.

Sollte ich mich irren und Herr Jakob tatsächlich einen kritischen und halbwegs qualifizierten Testbericht des Produkts heraus bringen, werde ich dem Gigaherz-Präsidenten öffentlich meine Anerkennung aussprechen.

Hintergrund
Swiss Harmony im IZgMF-Forum

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Filz, Narrenhaus, Astroturfer, Scharlatane


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