Gigaherz-Präsident, kleiner Feigling mit sicherem Timing (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 15.06.2016, 15:26 (vor 1253 Tagen) @ H. Lamarr

Nachdem die Zurechnungsfähigkeit von Herrn Jakob seit längerem Anlass zu Spekulationen ist, wäre die dumme Verbalinjurie keiner besonderen Erwähnung wert, hätte der Noch-immer-Präsident von Gigaherz die Verantwortung dafür allein auf seine eigenen osteoporösen Schultern gelegt. Das aber hat er nicht. Sondern er hat sie auf die Schultern der gesamten Gigaherz-Vorstandschaft verteilt. Das ist neu, meines Wissens kneift Herr Jakob zum ersten mal auf diese Weise [...]

Hans-U. Jakob schreibt auf seiner Seite:

Ebenso entsetzt sind wir darüber, dass nach all diesen Vorfällen dem Herrn Prof. Dr. Alexander Lerchl anlässlich des Science Brunch Nr. 24 vom 23. Juni in der Villa Belvoir in Zürich ein Podium angeboten wird.

Soso, "wir" sind also wieder einmal entsetzt.

Um dem Entsetzen von Gigaherz einen realen Grund zu geben, habe ich mich an die Stifung FSM gewandt, den Veranstalter des 24. Science Brunch. Mein Vorschlag an Gregor Dürrenberger lautete, Herrn Jakob zu dieser Veranstaltung einzuladen, um ihm mit dieser großzügigen Geste die Chance zu geben, seinen Standpunkt vorzutragen, gegen Einsprüche zu vertreten und Fragen zu beantworten. Das war am Montag.

Heute antwortete Herr Dürrenberger, der Science Brunch 24 sei vor einiger Zeit angekündigt und öffentlich ausgeschrieben worden. Jedermann hätte sich bei inhaltlichem Interesse anmelden können - auch Herr Jakob. Klar, unter diesen Umständen ist eine explizite Einladung so sinnfällig wie Eulen nach Athen zu tragen.

Tatsächlich wurde die Veranstaltung in der Villa Belvoir bereits am 29. April 2016 im Newsletter der FSM genannt und u.a. Prof. Lerchl als Teilnehmer angekündigt:

Science Brunch 24: „Zelluläre und molekulare Effekte von EMF“
Donnerstag, 23. Juni 2016 im Belvoirpark in Zürich
Wissen über zelluläre und molekulare Effekte ist notwendig, wenn man allfällige gesundheitliche Risiken von schwacher EMF wissenschaftlich erkennen, verstehen und quantitativ abschätzen will. Aus Laborstudien und aus epidemiologischen Arbeiten liegen Hinweise auf Wirkungen vor. Neuere Forschungsresultate scheinen einzelne Effekte zu bestätigen. Das dürfte die Fachdiskussion neu befeuern. Die Veranstaltung gibt einen Einblick in den Stand der EMF-Forschung auf zellulärer und molekularer Ebene.
Referierende:
- Prof. Dr. Primo Schär, Universität Basel, Department Biomedizin
- Prof. Dr. Alexander Lerchl, Jacobs Universität, Bremen
- Dr. Tobias Weinmann, Medizinische Universität München
- Prof. Dr. Jakob R. Passweg, Präsident Krebsliga Schweiz
Jetzt anmelden unter krisztina@emf.ethz.ch >Details (Anmeldeschluss: 10. Juni 2016)
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Krisztina Meya (Tel. 044 632 59 78)

Auffällig: Herr Jakob hatte 42 Tage Zeit, sich für die Veranstaltung anzumelden, um seinem Lieblingsgegner endlich einmal von Angesicht zu Angesicht die Meinung zu sagen – dann aber auch das Echo aushalten zu müssen. Doch der Ex-Elektriker meldete sich nicht an. Er wartete stattdessen bis die Anmeldefrist verstrichen war, um am 11. Juni seine üblen Beschimpfungen los zu werden. Sich erst am "Day After" gegen Prof. Lerchl ins Zeug zu legen ist kein Zufall. Der kleine Feigling aus Schwarzenburg ging damit auf Nummer sicher, dass ihn niemand mehr auffordern konnte, seine sichere Alpenfestung zu verlassen, um dem Bremer Professor am 23. Juni vis-a-vis zu treten.

Inzwischen ist die Veranstaltung ausgebucht, die Gefahr ist vorüber, Herr Jakob kann sich erleichtert in seine Sofakissen fallen lassen. Und er kann darauf hoffen, in die Geschichte der Mobilfunkgegnerei einzugehen. Jedoch nicht als der unerschrockene Schwertkämpfer, wie er es sich immer gewünscht hat, sondern als der kleine Schwarzenburger Feigling.

Hintergrund
Wer schlägt Hans-U. Jakob für den Prix Courage vor?
Nachtrag vom 26. Juni 2016: Kiener Nellen vs. FSM-"Science-Brunch" vom 23. Juni 2016

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Heckenschützenmanier, Feigling, Lerchl, Science-Brunch, Kompetenzgefälle, Dürrenberger, Kiener Nellen


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