Birgit Stöcker kandidierte 2014 für Coburger Kreistag (Esoterik)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 20.05.2015, 23:58 (vor 2558 Tagen) @ H. Lamarr

Eine Frau der ersten Stunde zog sich im Februar 2013 zurück, nachdem im Oktober 2012 ihr technischer Berater Gerhard Niemann verstorben war.

Frau Dr. Stöcker meldete sich im März 2014 anlässlich der bayerischen Kommunalwahlen in der Öffentlichkeit zurück. Sie kandidierte auf der Liste der ödp für den Coburger Kreistag, verfehlte dieses Ziel jedoch. Für eine EHS/MCS ist eine solche Kandidatur eher ungewöhnlich, denn im Falle des Gelingens hätte sich die frisch gebackene Kreisrätin von ihr nicht kontrollierbaren physikalisch/chemischen Einflüssen aussetzen müssen. Es kann aber auch gut sein, dass eine ernsthafte Kandidatur gar nicht vorgesehen war und die Politologin auf Drängen der ödp an der Wahl nur teilnahm, um die Liste der ödp zu strecken. Ähnlich dürfte es vor rund zehn Jahren bei der Oberammergauer Extrem-EHS Suzanne S. gewesen sein, die auf der Liste der Dr.-Scheiner-Partei "Aufbruch" - also in hoffnungsloser Lage - für den bayerischen Landtag kandidierte. Ende 2014 tauchte Birgit Stöcker dann auch wieder in der Anti-Mobilfunk-Szene auf, als Beirätin der sogenannten Kompetenzinitiative für das sogenannte Ressort "Rechts- und Sozialwissenschaften".

Ebenfalls im März 2014 wollte ödp-Mann Christoph Raabs im Landkreis Coburg Landrat werden. Auch er verfehlte sein Ziel. Immerhin, der Landmaschinenmechanikermeister hätte, wäre er gewählt worden, sein Amt tatsächlich unter Benutzung von Deo & Handy wahrnehmen können.

Quelle: Coburger Amtsblatt

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Stöcker, ÖDP, Franken, Coburg, Lückenfüller


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