Das Geschäft mit der Glaubwürdigkeit (Allgemein)

KlaKla, Samstag, 31.01.2015, 09:17 (vor 1690 Tagen)

Apotheker Rudolf Keil und PTA Hannelore Schnitzler sind nicht jedem Kollegen auf Anhieb ein Begriff. Die Gesichter kennen dagegen die meisten – aus der TV-Werbung für Almased beziehungsweise Wick. Zumindest im Arzneimittelbereich ist die Werbung mit Fachkreisen nicht unproblematisch. Am Mittwochabend berichtet Plusminus unter dem Titel „Das Geschäft mit der Glaubwürdigkeit“ am Beispiel Almased über Ärzte und Apotheker, die sich als Werbefiguren einspannen lassen.

Wenn Ärzte und Apotheker für Präparate werben, steigert das häufig den Umsatz, heißt es in der Ankündigung zu dem Beitrag, der ab 21.45 Uhr in der ARD ausgestrahlt wird. Nicht selten missbrauchten die „Halbgötter in Weiß“ als Werbefiguren das Vertrauen ihrer Patienten – und verstießen sogar gegen die Berufsordnung. Konkret soll es um Almased gehen sowie um Keil und den emeritierten Professor Dr. Aloys Berg von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die für die Präparate werben. Mehr ...

Mediziner selbst dürfen nicht werben. Aber gemeinnützige Vereine dürfen für Mediziner, deren Dienstleistung oder Bücher werben. Der Verein bittet um Spenden und Fördermitgliedschaft, er bereitet seinen Mitgliedern eine Bühne. Spenden, Fördermittel und Beziehungen ermöglicht einem dann solche und/oder derartige Auftritte. Um erneut Spenden einzusammeln damit fragwürdige Ideologien gefördert werden und krude Geschäftsideen weiter leben.

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Tags:
Werbung, Buch, Glaubwürdigkeit, Mediziner, Professor, Kommerz, emeritiert, Vertrauen, Vereine, Tarnung


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