Blankenheimerdorf in Angst vor Mobilfunk (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 22.11.2014, 13:25 (vor 2821 Tagen)

Deutschland im November 2014, gut 22 Jahre nach Einführung des GSM-Mobilfunks und bundesweiter Vollversorgung mit z.B. mehr als 1000 Standorten für Mobilfunk-Sendemasten allein in München mit mehr als 6500 Mobilfunk-Antennen.

Auszug aus Kölner Stadt-Anzeiger:

„Die Leute sterben um einen herum weg, schwere Krankheiten wie Krebs, Leukämie und Multiple Sklerose haben stark zugenommen“, berichtet Tanja Möllengraf (UWV), die Ortsvorsteherin von Blankenheimerdorf. In der Bevölkerung werde vermutet, dass der Mobilfunksender daran Schuld sei. Dieser thront seit dem Jahr 2000 mitten im Ort auf dem Feuerwehrgerätehaus, bereits zwei mal gab es heftige Proteste gegen die Anlage. Nun haben wieder 344 Einwohner die Forderung unterschrieben, dass der moderne Sender möglichst schnell abgebaut wird.

„Beweisen kann man das nicht, dass der Sender wirklich keinerlei Einfluss auf die vielen Erkrankungen hat“, meint die Ortsvorsteherin. Denn die ganze Technik sei viel zu neu, und ihre langfristigen Auswirkungen noch nicht ausführlich erforscht. Doch sie erwarte, dass die Sorgen so vieler Menschen ernst genommen würden.

Wie soll man damit nur umgehen?
Und: Wo steckt der, der die Leute dort aufhetzt? Von alleine passiert so etwas nicht.

Hintergrund
"Informationen" der örtlichen Bürgerinitiative
Blankenheimerdorf - Streit erneut entbrannt

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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