Elektrosmog-Grenzwerte: Bayer. Landtagsgrüne fordern Senkung (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 07.06.2013, 01:51 (vor 2866 Tagen) @ charles

Das ist ein sehr schwieriges Thema, sicher wenn man alle Fakten neben einander legt.

Der Maximalwert ist laut ICNIRP 81V/m.

Sagen wir mal eher 61 V/m.

Das höchste was ich jemals gemessen habe, war zusammen mit Agentschap Telecom in die Niederlande, 3V/m. Ich mit ein Katterbox von Gigahertz, und A.T mit ein Narda.
Und das war gerade vor einen GSM Sendemast auf eine Dachterrasse.

Da müsste sich Ihr Blut doch zu Marmelade verklumpt haben, zumindest behaupten das diverse Instant-Blutverklumpungsexperten wie etwa der glücklose Uli W.

In die Niederland versuchen die Betreiber rund die 1V/m zu bleiben (bei den Wohnungen), und ich messes dies auch mehrmals.

Wir wohnen oben unterm Dach, sind von Sendemasten jeder Art umzingelt und die Messwerte liegen im zwei- bis dreistelligen µW/m²-Bereich und nicht bei 2,6 mW/m² (1 V/m). Und auch nach elf Jahren spüren wir noch immer keine biologischen Nebenwirkungen, egal ob positiv oder negativ. Das ganze Gerede um Elektrosmog ist einzig und allein Mittel zum Zweck.

Das war auch der Ausgangspunkt von der TNO-COFAM Studie.

Dass Elektrosensitive schon bei weniger als 0,019V/m mit körperliche Beschwerden reagieren können ist eine andere Sache.

Sie haben vergessen zu erwähnen, dass dies ihre Einschätzung als niederländischer Elektrosmog-Schamane ist.

Wenn man die Grenzwerte herunterbringen will bis z.B. 0,6V/m, sind zig-mehr Antennen nötig, um eine bestimmte Flächendeckung zu haben.

Genau! Machen Sie das mal Grünen klar. Die fordern erst Grenzwertsenkung und sind dann auch noch gegen mehr Masten.

Und soll jeder sich ein neues Handy, Smartphone und Tablet kaufen müssen, die noch bei diese niederige Werte funktionieren können.

Für mich kein Problem, wir sind so nah dran, wir hätten wahrscheinlich auch bei 0,06 V/m noch Vollausschlag.

Es ist zwar alt, und die Messmethode kann man auch kritisieren, aber die Französische Mobilfunkkritiker Next-up hatten mal auf der Strasse Passanten ihrer Handys gemessen.
Werte bis 174V/m. Und das schon bei normalen GSM!

Ja und? Unter einer Hochspannungsleitung kommen Sie auf 5000 V/m und Leuchtstoffröhren fangen an zu leuchten, biologisch aber tut sich auch dort nichts Schreckliches.

Ich musste in die Catacomben suchen, aber habe es gefunden:
Sehe: http://www.milieuziektes.be/24_06_2006_Risiko_Mobilfunk.pdf

Sicher, es wäre schön wenn die Grenzwerte tatsächlich herunter gebracht werden könnten, aber man muss da zuerst mal anfangen mit den Handys, DECT Telefone und WLAN Geräte, wel die schlimmer sind als die Sendemasten.

Die Einflüsterer der Grünen wollen von solchen Überlegungen nichts wissen, also wissen auch die Grünen nichts davon.

Anderseits verstehe ich das Theater in Brussel nicht. Da behaupten die Betreiber dass man dort keine LTE oder 4G anwenden kann met den dort gültigen Grenzwert van 3V/m.
LTE oder 4G läuft doch auf 800MHz, also die Reichweite ist doch grösser als bei z.B. UMTS (3G).

Da kann ich Ihnen nicht helfen, denn auch ich kann das nicht nachvollziehen. 3 V/m ist immerhin 24-mal stärker als das berühmt/berüchtigte Salzburger Milliwatt, das müsste bei 800 MHz und auch bei 2600 MHz reichen, brauchen die halt ein paar Sender mehr. Fragen Sie doch mal gezielt nach, wie das technisch begründet wird.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum