Elektrosmog-Grenzwerte: Bayer. Landtagsgrüne fordern Senkung (Allgemein)

charles ⌂ @, Donnerstag, 06.06.2013, 17:56 (vor 2866 Tagen) @ H. Lamarr

Das ist ein sehr schwieriges Thema, sicher wenn man alle Fakten neben einander legt.

Der Maximalwert ist laut ICNIRP 81V/m.
Das höchste was ich jemals gemessen habe, war zusammen mit Agentschap Telecom in die Niederlande, 3V/m. Ich mit ein Katterbox von Gigahertz, und A.T mit ein Narda.
Und das war gerade vor einen GSM Sendemast auf eine Dachterrasse.

In die Niederland versuchen die Betreiber rund die 1V/m zu bleiben (bei den Wohnungen), und ich messes dies auch mehrmals.
Das war auch der Ausgangspunkt von der TNO-COFAM Studie.

Dass Elektrosensitive schon bei weniger als 0,019V/m mit körperliche Beschwerden reagieren können ist eine andere Sache.

Wenn man die Grenzwerte herunterbringen will bis z.B. 0,6V/m, sind zig-mehr Antennen nötig, um eine bestimmte Flächendeckung zu haben.
Und soll jeder sich ein neues Handy, Smartphone und Tablet kaufen müssen, die noch bei diese niederige Werte funktionieren können.

Es ist zwar alt, und die Messmethode kann man auch kritisieren, aber die Französische Mobilfunkkritiker Next-up hatten mal auf der Strasse Passanten ihrer Handys gemessen.
Werte bis 174V/m. Und das schon bei normalen GSM!

Ich musste in die Catacomben suchen, aber habe es gefunden:
Sehe: http://www.milieuziektes.be/24_06_2006_Risiko_Mobilfunk.pdf

Sicher, es wäre schön wenn die Grenzwerte tatsächlich herunter gebracht werden könnten, aber man muss da zuerst mal anfangen mit den Handys, DECT Telefone und WLAN Geräte, wel die schlimmer sind als die Sendemasten.

Anderseits verstehe ich das Theater in Brussel nicht. Da behaupten die Betreiber dass man dort keine LTE oder 4G anwenden kann met den dort gültigen Grenzwert van 3V/m.
LTE oder 4G läuft doch auf 800MHz, also die Reichweite ist doch grösser als bei z.B. UMTS (3G).

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl


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