"Diagnose-Funk"-Experten ohne Polemik (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 18.03.2012, 00:51 (vor 2796 Tagen) @ AnKa

Auszug aus der Süddeutschen vom 25.01.2012:

"40 Meter ragt er in die Höhe, der Glonner Masten für den neuen digitalen Behördenfunk, der bald allen deutschen Blaulichtorganisationen zur Verfügung stehen soll. Ein weithin sichtbares Zeichen für eine neue Technik - gegen das die Gemeinde ein ebenfalls deutliches Zeichen setzen könnte: Geht es nach den Kritikern des Digitalen BOS-Funks, soll sich Glonn in einem Moratorium gegen den weiteren Ausbau des neuen Netzes aussprechen. Ob es jedoch zu einem dementsprechenden Antrag im Gemeinderat kommt, ist noch ungewiss.

Vergangene Woche hat jedenfalls der kommunalpolitische SPD-Arbeitskreis Komma einen Informations- und Diskussionsabend zum BOS-Funk veranstaltet. "Das ist schon länger Thema bei uns", berichtet Sprecher Michael Mainz. Als Referenten hatte man Trudi Christof aus Aßling und Theo Schneider aus Feldkirchen-Westerham vom Landesverband Diagnose Funk eingeladen - zwei Experten, die alle neuen Informationen umfassend und ihre Kritik ohne Polemik dargestellt hätten, lobt Mainz."

Kommentar: Verblüffend, wie genügsam manche Politiker sind: Erst werden Referenten einseitig ausgewählt und dann freut man sich schon über den Verzicht auf Polemik. Wie aber stand es um die Kompetenz der Referenten? Reicht es, wenn unter Blinden Einäugige sprechen? Mist, das war jetzt Polemik, oder? Aber: Wie wäre es anders so kurz auf den Punkt zu bringen? Zu Theo Schneider gibt es hier Hintergründiges.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Kompetenzdefizit, Christof, Schneider, Aßling, Feldkirchen-Westerham, Landesverband, Einladung


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