12 Stunden später: Und dpa schweigt noch immer (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 18.05.2005, 00:48 (vor 7261 Tagen) @ H. Lamarr

dpa entwarnt lieber, statt zu warnen

Also, alles was recht ist, aber es ist schon fast peinlich, was die Deutsche Presseagentur da abzieht. Habe soeben mal die unter Google News gelisteten Online-Publikationen nach der Hardell-Studie abgegrast und rd. 20 Treffer gehabt (Stand: Mitternacht, also rd. 12 Stunden nach der ersten Meldung). Aber: da war nicht eine einzige Meldung dabei, die sich auf dpa berufen hat. Nix, Null! Diese Agentur tut gerade so, als gäbe es die Hardell-Studie nicht.

Kürzlich, als es um Entwarnung und Verharmlosung ging, da sah die Sache freilich ganz anders aus. dpa fabrizierte dienstbeflissen die passende Meldung und 41 Online-Publikation zogen im Schlepptau nach. So wird in Deutschland eben Meinung gemacht. Was den Mobilfunk anbelangt, ist diese eigentümliche Schlagseite von dpa schon seit Jahren zu beobachten, mal mehr, mal weniger stark ausgeprägt. Hin und wieder kommt von dpa sogar ein bißchen was Kritisches - was doch nur Alibi ist.

Merke: dpa-Meldungen zu Mobilfunkthemen kannste knicken.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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