Interphone-Ergebnisse JETZT BEKANNT Teil 2 (Allgemein)

Alexander Lerchl @, Montag, 17.05.2010, 08:29 (vor 4640 Tagen) @ Alexander Lerchl

Fortsetzung:

Michael Milligan ergänzte, dass "die Mobilfunk-Industrie weitere Forschung unterstützt. Tatsächlich werden bereits mehrere längerfristige Studien wie die COSMOS-Studie durchgeführt, die den Gesundheitszustand von 250.000 europäischen Mobiltelefonnutzern über 20-30 Jahren beobachtet. Derzeit werden mehrere Studien über Kinder und Teenager durchgeführt. Hierzu gehören die internationalen Studien "MOBI-Kids" und CEFALO sowie das australische MoRPhEUS-Projekt."

Ungeachtet dessen, dass INTERPHONE eine große und wichtige Studie ist, muss sie im konkreten Zusammenhang als eine von vielen Studien gesehen werden, die in der umfassenden Bewertung des Krebsrisikos durch IARC im Jahr 2011 berücksichtigt wird.

Abschließend betonte Michael Milligan in seiner Funktion als Generalsekretär des MMF, dass die Mobilfunkindustrie alle Fragen bezüglich der Sicherheit von Mobiltelefonen sehr ernst nimmt und laufende wissenschaftliche Forschung in derselben Art und Weise engagiert unterstützt, wie es beim INTERPHONE-Projekt geschah.

Anmerkungen für Redakteure:

Diese Studie ist ein Teil der Analyse aller gesammelten nationalen Daten, die als Teil des 13 Länder umfassenden INTERPHONE-Projekts erhoben und von der Internationalen Agentur für die Forschung über Krebs (International Agency for Research on Cancer, IARC) koordiniert wurden.

Das MMF stellte gemeinsam mit der GSM Association, ebenso wie die Europäische Kommission und viele nationale Forschungsförderungsinstitutionen, einen Teil der Finanzierung für das INTERPHONE-Projekt zur Verfügung. Die Finanzierung wurde auf solche Art und Weise erbracht, dass die volle wissenschaftliche Unabhängigkeit der Studie gewährleistet wurde. Die Finanzierungsvereinbarung ist unter http://www.iarc.fr/en/research-groups/RAD/RCAd.html öffentlich verfügbar.

Tumore des Nervensystems sind selten und umfassen weniger als 2 % aller bösartigen Tumore (weltweit ungefähr 175.000 Fälle pro Jahr).
Gliome sind ein Typ von Gehirntumor, der in Zellen des Gehirns entsteht und jedes Jahr werden in westlichen Ländern 6-8 dieser Krankheitsfälle pro 100.000 Menschen diagnostiziert. Meningiome entstehen aus Zellen, die die Gehirnhäute aufbauen und sind noch seltener, nämlich weniger als 2 pro 100.000 Menschen und Jahr.

Über das Mobile Manufacturers Forum (MMF, www.mmfai.info):

Das Mobile Manufacturers Forum (MMF, www.mmfai.info) ist ein internationaler Verband von Mobilfunk-Geräteherstellern. Es wurde 1998 ins Leben gerufen, um gemeinschaftlich wichtige Forschungsprojekte zu finanzieren sowie beim Erarbeiten von Standards, in Regulierungsfragen und in der Kommunikation hinsichtlich der Sicherheit von Funktechnologie und Gesundheit, Accessibility (Zugänglichkeit) und Umwelt zusammenzuarbeiten.

Das MMF hat Büros in Belgien, Brazilien und Hong Kong. Es ist derzeit in mehr als 30 Ländern aktiv und unterstützt ein umfangreiches internationales Forschungsprogramm.
Zu seinen Mitglieder zählen Apple, Cisco, Ericsson, Intel, Motorola, Nokia, Nokia Siemens Networks, Samsung, Sony Ericsson and TCT Mobile (Alcatel Mobile Phones).

Videopressemitteilungen (in Fernsehqualität) von Michael Milligan können unter folgendem Link heruntergeladen werden:
https://www.yousendit.com/download/dXFXQmtTSWVoMlZFQlE9PQ Um Videopressemitteilungen (non-broadcast) von Michael Milligan vom Internet herunterzuladen, folgen Sie bitte dem Link:
https://download.yousendit.com/bFFNN3RhUENGR0ZFQlE9PQ Um Audiopressemitteilungen von Michael Milligan vom Internet herunterzuladen, folgen Sie bitte dem Link:
https://download.yousendit.com/bFFNN3RYTWNFc0kwTVE9PQ

Schlüsselzitate aus der Studie können unter folgendem Link heruntergeladen werden:1 http://ije.oxfordjournals.org/

"Für Meningiome (...) schlussfolgern wir, dass INTERPHONE keine Anzeichen für ein erhöhtes Risiko bei Mobiltelefonnutzern findet."

"(...), betreffend die intensivsten Nutzer war die Beweislage für ein erhöhtes Gliom-Risiko nicht überzeugend, weil die Steigerung von einer oder mehreren der möglichen und unten besprochenen Fehlerquellen herrühren könnte."

"Wie bereits angemerkt, gibt es Beweise, dass erkrankte Personen dazu neigten, ihre zurückliegende Exposition stärker zu überschätzen als die Kontrollfälle."

"Unsere Ergebnisse stimmen mit dem größten Teil der bis heute veröffentlichten Forschung überein."

"Viel biologische Forschung ist in den letzten Jahren bezüglich möglicher biologischer Effekte von RF-Feldern durchgeführt worden.
Diese Arbeit behandelt 'in vitro'- und 'in vivo'-Exposition, allein und in Kombination mit anderen physikalischen oder chemischen Mitteln, und hat keine Beweise gefunden, dass RF-Felder in Labornagetieren karzinogen sind oder DNA-Schäden in Zellkulturen verursachen."

* Bitte S P E R R F R I S T beachten *

Rückfragehinweis: Thomas Barmüller, Tel.: +43(664) 3865123 begin_of_the_skype_highlighting +43(664) 3865123 end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting +43(664) 3865123 end_of_the_skype_highlighting begin_of_the_skype_highlighting +43(664) 3865123 end_of_the_skype_highlighting mailto:thomas.barmueller@mmfai.info

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/11280/aom

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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Tags:
IARC, Interphone, Gehirntumor, Mobilfunk-Industrie


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