Messergebnisse nüchtern betrachtet (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 22.05.2007, 13:05 (vor 5311 Tagen) @ AnKa

Aus entsprechenden Umfrageergebnissen kann man somit keinesfalls schließen, daß "zwischen 3 und 5 %" sogenannt "Elektrosensibler" tatsächlich existieren.

Was Umfragen anbelangt, haben Sie sicher recht. Nur gibt es zusätzlich zu den Umfragen schon noch härtere Fakten. der Wissenschaftler Norbert Leitgeb fragt nicht um, er misst und leitet aus der reproduzierten Tatsache, dass soundsoviele Probanden bei seinem ES-Test früher als andere aufs Knöpchen drücken, seine Hochrechnung auf die Gesamtbevölkerung ab. Allerdings ist es bei Leitgeb bislang so gewesen, dass die Sensibilität auf NF-Wechselstrom getestet wurde. Lange Zeit galt, dass ein Zusammenhang zwischen nachgewiesener NF-ES und behaupteter HF-ES nicht wissenschaftlich untersucht war. Das hat sich letztes Jahr geändert, als bei Leitgebs Schlafstudie EPROS deutlich wurde, dass die mit der NF-AC-Methode gefundenen ES-Versuchsteilnehmer auch diejenigen waren, die stärker auf HF-Immission reagierten als unsensible Personen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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