Behauptungen, Behauptungen... (Allgemein)

AnKa, Montag, 21.05.2007, 08:03 (vor 5272 Tagen) @ Gast

Immer mehr Menschen müssen am eigenen Körper erleben, dass die Strahlung von Mobilfunkantennen der Gesundheit schaden. Die Erfahrungen haben sich heute derart verdichte, dass man von einer geradezu überwältigenden Evidenz der Gesundheitsschädigung sprechen muss. Auf der anderen Seit betrachten Vertreter der Wissenschaft sowie Behörden und Industrie diese Schädlichkeit als "wissenschaftlich nicht erwiesen". Und die Medien wiederholen es folgsam.

Aus dem Text:

Alle Erfahrungen, zusammen mit den heute schon greifbaren Forschungsergebnissen, rufen eindeutig nach drastischen Massnahmen wie zum Beispiel sofortiger GSM-/UMTS-Ausbaustopp und betriebliche Zusammenlegung der parallelen Betreibernetze mit strahlungsmässiger Optimierung/Minimierung; Senkung der Grenzwerte; Verbot des DECT-Standards (Schnurlostelefone); Verzicht auf WLAN-Netze in Städten, an Schulen und Universitäten; keine neuen Funknetze wie Breitbandfunk (BWA/WiMAX) und Handyfernsehen (DVB-H), und mittelfristig die gänzliche Ablösung der heutigen Funktechnologien durch eine neue, noch zu entwickelnde, unschädliche Telekommunikationstechnologie.

An welche "noch zu entwickelnde, unschädliche Telekommunikationstechnologie" denkt der Mann da? Bei Anwendung der Rauchzeichentechnik hätte man wieder die Klimaschützer auf dem Hals.

Aber Spass beiseite. Die radikale Ablehnungshaltung in diesem Text ist typisch für fundamentalistisches Denken. Und insbesondere die Behauptung von den "immer mehr Menschen", die "am eigenen Körper erleben" usw. usf. ist eine reine Erfindung. Es gibt ja noch nicht mal ein übergreifendes Register, in dem etwa die Fälle von Elektrosensibilität gesammelt würden. Dies wahrscheinlich nicht, weil irgendjemand etwas verschweigt und "die Medien" ihr übles Spiel spielen, sondern: mangels Masse.


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