Austritt von Markus Durrer aus Begleitgruppe (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 05.12.2019, 21:33 (vor 299 Tagen)

Dieser Meldung des Vereins "Schutz vor Strahlung" zufolge, ist der Baubiologe Markus Durrer aus einer "Begleitgruppe Vollzugshilfe Mobilfunk" ausgetreten, aus ethischen Gründen wie es heißt und wegen möglicher Interessenkonflikte mit seiner Tätigkeit als unabhängiger Sachverständiger. Die Meldung kann allerdings von Unaufmerksamen auch missverstanden werden, dass Durrer nämlich aus der von Ex-Bundesrätin Leuthard initiierten Arbeitsgruppe "Mobilfunk und Strahlung" ausgetreten ist. Das aber konnte er nicht, da er kein Mitglied des Kerns dieser Arbeitsgruppe war, sondern in zwei von drei Untergruppen mitwirkte. Alle drei Untergruppen wurden bereits im Juni 2019 aufgelöst.

Aufgabe der Begleitgruppe Vollzugshilfe Mobilfunk
Der Bundesrat hat die NISV am 17. April 2019 so geändert, dass bei der Festlegung des maßgebenden Betriebszustands den technischen Neuerung durch adaptive Antennen Rechnung getragen werden kann. Die Inkraftsetzung der NISV wird begleitet mit einem Nachtrag zur geltenden Vollzugshilfe für Mobilfunksendeanlagen. An der Erarbeitung dieses Nachtrags zur Vollzugshilfe Mobilfunk sind auch externe Fachleute beteiligt. In dieser "Begleitgruppe Vollzugshilfe Mobilfunk" sind betroffene Akteure wie die Vollzugsbehörden, die Mobilfunkbetreiber und die Umweltärztegruppe AefU vertreten, die AefU wiederum entsandten Durrer als ihren Vertreter in die Begleitgruppe.

Ob Durrer wirklich auch aus "ethischen Gründen" sein Mandat in der Begleitgruppe niederlegte sei dahingestellt, ich könnte mir gut vorstellen, der maßgebliche Grund sind Interessenkonflikte gewesen. Durrers wortreiche Öffentlichkeitsarbeit zu seinem Austritt ist jedenfalls nicht die eines verantwortungsvollen NIS-Sachverständigen, sondern die eines üblichen einäugigen Mobilfunkgegners, wie es sie in der Schweiz zu hunderten gibt.

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