Noch 'ne Elektrosmog-Petition: Mit Avaaz 100 Ja-Sager finden (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 24.06.2012, 00:27 (vor 2722 Tagen)

Ein neuer Petitionsanlauf erschüttert die Anti-Mobilfunk-Szene. Die Erwartungen in das auf Avaaz eingestellte Vorhaben sind jedoch derart niedrig, dass der Erfolg - trotz Tippfehler, anrührender Dramatik, irritierender Formulierungen und gewohnt schriller Töne - wahrscheinlich eintreten wird. Denn in der Copy-Paste-Szene der Anti-Mobilfunker zählt, dass etwas gemacht wird, und nicht was gemacht wird. Eine vergleichbare Petition in Belgien läuft seit gut einem Jahr und hat es bislang immerhin auf 14'240 Stimmen gebracht

Gegenwärtig lautet der Text der Petition so:

"Millionen von Menschen leiden unter der viel zu hohen Strahlenbelastung, nicht durch Radioaktivität, sondern durch Sendemasten, Mobiltelefone sowie Experimente der Industrie und der Militärs. Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen, chronische Kopfschmerzen und ernste Gesundheitsschäden sind die Folgen davon, dass die Bedenken, die jahrzehntelang ernst genommen worden sind, beseite geschoben wurden. Immer neue Technologien, die über Strahlungen funktionieren, wurden auf den Markt gebracht, und gleichzeitig erhöhten sich die Krankheitsbilder, für die es scheinbar keine konventionelle Ursache gibt. Die Strahlungen sind teilweise dermaßen hoch, dass die natürlichen Strahlungen, die in der Natur vorkommen, um das tausendfache überschritten werden. Bei Rattenversuchen wird nachgewiesen, dass Strahlenbelastung das Gehirn verändert, beim Menschen kann nachgewiesen werden, dass das Blut Klumpen bildet, was die "großen Organisationen" nicht davon abhält, Belege vom Tisch zu wischen, um die Industrie anzukurbeln und die Menschen zu schädigen. Was wäre, wenn die Autos den Motor nie auschalten würden? Bei den Strahlungen, die rund um die Uhr verbreitet werden, hat sich der Begriff Elektrosmog entwickelt. Grenzwerte werden lediglich für einzelne Geräte großzügig berechnet, jedoch nicht für die Gesamtstrahlungen, denen der Mensch ausgesetzt wird. Satelliten, Radio, Funk, Internet und so manches mehr strahlen ständig auf den Menschen ein. Eine deutliche Reduzierung der Grenzwerte ist nötig, um die Menschen vor weiteren Schäden zu bewahren und der Ausuferung der Strahlenbelastung einen Riegel vorzuschieben."

Hintergrund
Avaaz-Kampagne zum Schutz der Bienen (Missbrauch des Netzwerks)

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Petition, Mitzeichner, Avaaz

Petition als Motivationsschub für die Wutbürger

KlaKla, Montag, 25.06.2012, 13:05 (vor 2721 Tagen) @ H. Lamarr

Schon wieder ein Laie (Grafik-Designer), der den Profiteuren tatkräftig unter die Arme greift. Die Liste der angeblichen Unterzeichner füllt sich zunehmend. Wie bei anderen Online-Petitionen kann man auch diese Liste mit virtuellen Namen problemlos füllen. Online-Petitionen sind nur ein beliebtes Spielzeug, welches genutzt wird in Zeiten, wo die Flaute vorherrscht. Es dient der Motivation und Meinungsmanipulation. Damit lässt sich Aktivität, Masse und Solidarität vorgaukeln. Und wie zu erwarten, tauchen auch bekannte Namen auf.

Wer ernsthaft den Eier-Hoax als Beleg für drohende Gefahr durchs Handy verbreitet, durch Lügen anderer geschäftlich profitiert, der gibt seinen verbrannten Namen auch für diese Petition her. ;-) Ernst nimmt das doch sowieso keiner mehr außerhalb der Seifenblase.

Bei den vielen unbekannten Namen der angeblichen Mitzeichnern bezweifle ich, dass diese wirklich vorm Computer sitzen und ihre Daten eingeben, aus persönlicher Erfahrung. In der Szene wird getrickst was das Zeug hergibt. So wurde mir mal eine Liste von Namen serviert, die ich für eine ähnliche Aktion benutzen sollte. Darunter waren Phantasie Namen, Namen von längst verstorbene, aber auch reale Namen aus dem Telefonbuch. Die ganz „Schlauen“, tippen bei dieser Petition nur noch einen Vornamen ein. Es kommt ja nur auf die angebliche Anzahl der Mitzeichner an.

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Seifenblase, Unterzeichner, Mitzeichner

Petition als Motivationsschub für die Wutbürger

hans, Montag, 25.06.2012, 14:09 (vor 2721 Tagen) @ KlaKla

......Wie bei anderen Online-Petitionen kann man auch diese Liste mit virtuellen Namen problemlos füllen.

Scheint so zu sein. Hoffentlich werden die offensichtlich falschen Unterschriften rausgeputzt. Oder etwa doch nicht? Wir werden es ja sehen.

Petition als Motivationsschub für die Wutbürger

KlaKla, Montag, 25.06.2012, 19:02 (vor 2721 Tagen) @ hans

Scheint so zu sein. Hoffentlich werden die offensichtlich falschen Unterschriften rausgeputzt. Oder etwa doch nicht? Wir werden es ja sehen.

Offensichtliche Namen wie Peter Pan vielleicht schon aber nicht so was wie "Andreas Mutter" aus Deutschland. Das hat man schon vor Jahren erkannt und daher wird die Petition da und nicht hier eingestellt.

Wer z.B. eine Petition beim Bundestag mit zeichnen will, muss sich registrieren. Und da kann man auch über den eingereichten Vorschlag diskutiert. Aus der Erfahrung heraus mit anderen Petition, ist davon auszugehen, dass der Verfasser im Dialog keine aktive Unterstützung der lieben Mitzeichner erwarten kann. Denn bekannt ist, dass die lieben Mitstreiter genau darin ihren Schwachpunkt haben.

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Ein Deppen-Magnet

H. Lamarr @, München, Dienstag, 26.06.2012, 00:12 (vor 2720 Tagen) @ KlaKla

Bei den vielen unbekannten Namen der angeblichen Mitzeichnern bezweifle ich, dass diese wirklich vorm Computer sitzen und ihre Daten eingeben, aus persönlicher Erfahrung. In der Szene wird getrickst was das Zeug hergibt. So wurde mir mal eine Liste von Namen serviert, die ich für eine ähnliche Aktion benutzen sollte. Darunter waren Phantasie Namen, Namen von längst verstorbene, aber auch reale Namen aus dem Telefonbuch. Die ganz „Schlauen“, tippen bei dieser Petition nur noch einen Vornamen ein. Es kommt ja nur auf die angebliche Anzahl der Mitzeichner an.

Wer sollte sich schon die Mühe machen, ein paar hundert Unterstützungen zu türken? Selbst ein paar Tausend sind doch nur 0,nix im Vergleich zu den Millionen Betroffenen!

Die Petition, sie führt sich gleich im ersten Satz selbst ad absurdum:

"Millionen von Menschen leiden unter der viel zu hohen Strahlenbelastung, nicht durch Radioaktivität, sondern durch Sendemasten, Mobiltelefone sowie Experimente der Industrie und der Militärs."

Diese Millionen Leidenden, sie setzen den Maßstab für den Erfolg der Petition. Momentan, am Tag 3, steht der Zähler schon auf satten 250 Mitzeichnern. Wenn bei diesem Tempo nur die erste der Millionen Betroffenen mitzeichnet, ist die Million - zack - in ca. 30 Jahren erreicht :wink:. Zum Vergleich: die Avaaz-Petition zum Bienensterben fand über ein Wochenende hinweg 1/2 Million Mitzeichner.

Ich finde es erschreckend, wie tief das Anspruchsniveau in der Szene ist. Wer seine fünf Sinne beisammen hat, kann diese Petition, die mMn einen Deppen-Magnet darstellt, nicht zeichnen. Jedenfalls nicht ohne sich lächerlich zu machen. Denn der Petitionstext ist ein Sammelsurium haltloser Behauptungen und alberner Parolen aus der Steinzeit der Mobilfunkgegnerei. Ich dachte, wir wären längst dabei, diese dunkle Phase des wütenden Dilettantismus zu überwinden. Da habe ich mich anscheinend getäuscht. Diese Petition dokumentiert die Degradation, die Mobilfunkgegner zu einer Zeiterscheinung hat werden lassen. Damit meine ich nicht einmal den unsäglichen Text der Petition, der Mann fühlt sich vielleicht verfolgt und ist einem Wahn verhaftet, nein, ich meine damit die Leute, die diese Petition unterstützen.

Wie alternativlos muss eine Szene sein, um jede Gelegenheit, sich öffentlich zu blamieren, begierig zu nutzen? Ich habe mir das lustige Treiben der Mitzeichnung am Sonntag einmal genauer angesehen und darf feststellen, etliche der bekannten Dauerprotestanten schossen dort wie Pilze aus dem Boden: Zum Bleistift der Zahnarzt, die tapfere Eva, die smarte Christiane, der brasilianische Joachim, der DDR-Stefan, der Limes-Gerrit, zwei Steinharte, der Psy-Arzt aus Kempten, drei alteingesessene EHS nebst Ehegattin, die hertzlose Elisabeth und ihr schwarzer Peter, Karl der Literat, Schmidtchen Schleicher, Nortrud und sogar die Dubai-Marianne. Und die sogenannte Elektrosmognews-Redaktion ist derart begeistert, dass sie sich gleich 2-mal in die Liste eingetragen hat. Das alles sind Leute, die genau wissen dürften, dass diese Petition abgrundtief unglaubwürdig ist. Dass Sie dennoch den dringlichen Aufrufen nach Unterstützung grundgütigst vom Sofa aus nachgekommen sind, legt unverhofft den fortgeschrittenen Verwesungsgrad (wem das zu hart ist: Korrosionsstand) der Szene offen.

Einen Wermutstropfen aber will ich nicht verschweigen. Auch Micky Maus, USA, hat die Petition gezeichnet. Dies lässt berechtigte Zweifel an der Manipulationsfestigkeit der Petition wach werden, denn Micky Maus versteht mWn gar kein deutsch.

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Deppen-Magnetismus Ursache für EHS?

Sektor3, Dienstag, 26.06.2012, 09:26 (vor 2720 Tagen) @ H. Lamarr

Ich finde es erschreckend, wie tief das Anspruchsniveau in der Szene ist. Wer seine fünf Sinne beisammen hat, kann diese Petition, die mMn einen Deppen-Magnet darstellt, nicht zeichnen. Jedenfalls nicht ohne sich lächerlich zu machen.

Kann es sein, dass Deppen-Magnetismus eine Ursache für EHS ist? Gibt es dazu wissenschaftliche Studien?

Erste Feldstudien (persönliche Beobachtungen von EHS und BB) deuten mMn auf eine Wechselwirkung zwischen Deppen-Magnetismus und bio-elektronischem Erwerbstrieb hin.

Meinungsmanipulation dank Online-Petition

KlaKla, Dienstag, 26.06.2012, 10:17 (vor 2720 Tagen) @ H. Lamarr

Wer sollte sich schon die Mühe machen, ein paar hundert Unterstützungen zu türken? Selbst ein paar Tausend sind doch nur 0,nix im Vergleich zu den Millionen Betroffenen!

Es geht nur darum, anhand der Anzahl der Mitzeichner (aktuell steht sie bei 278) Laien zu verdeutlichen, das hinter der kruden Meinung des Verfasser eine Vielzahl von Menschen steht. In der Szene sind "viele" Rentner aktiv, diese kannst du beauftragen die Freifelder auszufüllen. Du kannst absolut problemlos Phantasie Namen und Mailadressen eingeben. Von AVAAZ wird keine Mail mit der Bitte um Bestätigung versende. Also das ideale Werkzeug für die, die bescheissen wollen, um die öffentliche Meinung in ihrem Sinne zu präsentieren. Seriös ist was anderes.

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Meinungsmanipulation dank Online-Petition

Roger @, Dienstag, 26.06.2012, 18:43 (vor 2720 Tagen) @ KlaKla

Aber immerhin, hat der Kleine von King Kong sich ein getragen ......

Meinungsmanipulation dank Online-Petition

RDW ⌂ @, Dienstag, 26.06.2012, 19:39 (vor 2720 Tagen) @ Roger

Aber immerhin, hat der Kleine von King Kong sich ein getragen ......

Für das angesprochene Klientel durchaus glaubwürdig, siehe hier ein Beispiel dessen Naivität:
http://www.hese-project.org/Forum/allg/index.php?id=4269

Die eventuellen Empfänger dieser Petition sind sicher zutiefst beeindruckt :rotfl:

RDW

Millionen Strahlenopfer: Petent ging auch in Brüssel baden

H. Lamarr @, München, Samstag, 23.04.2016, 15:09 (vor 1323 Tagen) @ KlaKla

Schon wieder ein Laie (Grafik-Designer), der den Profiteuren tatkräftig unter die Arme greift.

Am 24. Juni 2012 war der Petent noch guter Dinge. Und ganz und gar ahnungslos. Dies zeigt sein Aufruf zur Teilnahme, den er ausgerechnet im vor sich hin rostenden Forum der Alpenfestung platzierte:

Liebe Freunde,

ich habe gerade eine eigene Petition auf der Avaaz Petitions-Seite erstellt. Sie heißt:
Strahlenbelastung verringern.

Diese Angelegenheit ist mir wirklich wichtig und gemeinsam können wir etwas tun! Jeder, der unterzeichnet, bringt uns unserem Ziel von 100 Unterschriften näher und hilft mit Druck aufzubauen. Seid Ihr dabei?

Klickt hier, um mehr darüber zu erfahren und die Petition zu unterzeichnen:

http://www.avaaz.org/de/petition/Strahl ... erringern/

Kampagnen wie diese beginnen immer klein, aber sie wachsen, wenn Menschen wie wir mitmachen -- bitte nehmt Euch gleich einen Moment Zeit und helft mit, indem Ihr die Petition unterzeichnet und weiterverbreitet.

Herzlichen Dank,

Martin Matuttis

Kommentar: "Kampagnen wie diese beginnen immer klein," und bleiben es, wenn ihre Substanz nur homöopathische Konzentrationen erreicht. Diese Petition versandete deshalb wie alle anderen Anti-Mobilfunk-Petitionen zuvor. Die cleveren unter den Petenten greifen daher zu einer List: Sie basteln sich eigene Webseiten mit Petitionen ohne Verfallsdatum. Dort kommen dann vermeintlich eindrucksvolle Teilnehmerzahlen zustande – freilich erst nach zehn oder 20 Jahren Laufzeit.

Die Pleite von 2012 mit seiner Avaaz-Petition genügte Herrn M. nicht, 2014 probierte er es noch einmal. Am 21. Mai 2014 wandte er sich an den Petitionsausschuss des Europaparlaments, erreichte 1 Unterstützer (vermutlich er selbst) - und wurde bereits im Vorzimmer glatt abgebügelt. Kein Wunder, denn wieder behauptete er frech wie Oskar, dass weltweit Millionen Menschen unter der stetig ansteigenden Strahlenbelastung durch Mobiltelefone, Sendemasten, Wi-Fi und sonstige drahtlose Einrichtungen litten. Ein Protokoll der Ausschusssitzung über seine Petition gibt es nicht, leicht auszurechnen warum nicht.

Zum Stichwort "Elektrosmog" finden sich beim EU-Petitionsausschuss bis dato ganze drei (3) Petitionen. Da steckt noch Erweiterungspotenzial nach oben drin, vorausgesetzt Absahner wollen nicht nur absahnen, sondern für ihr Geschäftsmodell auch etwas leisten. Ginge es nach mir, würde für die Bearbeitung offensichtlich blödsinniger Petitionen eine saftige Bearbeitungsgebühr fällig, zu entrichten vor Freischaltung einer Petition. Petenten mit ernsthaften Anliegen bekämen diese Gebühr nach Bearbeitung erstattet.

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Petition, Mitmachaktion

Wahnsinn! Text der Elektrosmog-Petition heimlich verändert

H. Lamarr @, München, Freitag, 29.06.2012, 21:52 (vor 2717 Tagen) @ H. Lamarr

Gegenwärtig lautet der Text der Petition so:

Da bleibt einem die Spucke weg!

Der Text der Petition wurde heute klammheimlich nachträglich erheblich verändert. Aus meiner Sicht ist das fast schon betrügerisch, denn diejenigen, die diese Petition bisher unterzeichnet haben, sehen sich jetzt möglicherweise getäuscht, der jetzige Text ist nicht der, den sie ursprünglich unterstützt haben. Wer um alles in der Welt macht denn so etwas! :no:

Übertrieben gesagt könnte der Text der Petition so verdreht werden, dass er der ursprünglichen Absicht nicht mehr gerecht wird. Ich finde dieses Vorgehen mal wieder typisch für überzeugte Mobilfunkgegner: Der feste Manipulationswille ist immer mit dabei.

Unglaublich ist, dass Avaaz es überhaupt technisch zulässt, dass der Text einer seit 22. Juni laufenden Petition am 29. Juni ohne jeden Hinweis nachträglich verändert werden kann. Dieses "Kampagnen-Netzwerk" hat noch viel Arbeit vor sich, in der jetzigen Form ist das Tool meiner Meinung nach unbrauchbar.

Und hier ist er nun, der aktuelle Text der Petition, der sich von dem oben nachzulesenden Originaltext (siehe Startposting) deutlich unterscheidet:

Petitionstext vom 29. Juni 2012
Millionen von Menschen leiden weltweit unter der ständig wachsenden Strahlenbelastung durch Sendemasten, Mobiltelefone, DECT-Telefone, WLAN und anderen kabellosen Anwendungen. Bei den technisch erzeugten Strahlungen, die rund um die Uhr verbreitet werden, hat sich der Begriff Elektrosmog entwickelt. Die Belastung durch diese künstlich erzeugte Strahlung überschreitet die in der Natur vorkommende Strahlenstärke Millionenfach. Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen, chronische Kopfschmerzen, Elektrosensibilität, Spermienschädigungen und Erbgutschädigungen können erwiesenermaßen die Folgen sein.

Die Weltgesundheitsorganisation hat die Mobilfunkstrahlung 2011 als möglicherweise krebserregend eingestuft. In Beschlüssen und Apellen haben das Europäische Parlament, der Europarat und die Europäische Umweltagentur die Regierungen aufgefordert, sofortige Vorsorge- und Aufklärungsmaßnahmen einzuleiten. Wir fordern die europäischen Gremien auf, darauf hinzuwirken, dass die nationalen Regierungen diese Beschlüsse endlich umsetzen. Ein Schwerpunkt muss auf strahlenminmierenden Maßnahmen bei allen Endgeräten und bei den Sendeanlagen gelegt werden.

Die momentanen Grenzwerte schützen die Menschen nicht, weil bei ihrer Festlegung die biologischen Wirkungen dieser Strahlung nicht berücksichtigt wurden. Die Grenzwerte werden zudem lediglich für einzelne Geräte großzügig berechnet, jedoch nicht für die Gesamt- und Dauerstrahlungen, denen der Mensch ausgesetzt wird. Eine deutliche Reduzierung der Grenzwerte und medizinische Vorsorgewerte sind nötig, um die Menschen vor weiteren Schäden zu bewahren und der Ausuferung der Strahlenbelastung einen Riegel vorzuschieben.

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Täuschung, Manipulation, Mitzeichner, krebserregend, Wahnsinn, Avaaz

Avaaz - die stecken dahinter!

H. Lamarr @, München, Freitag, 29.06.2012, 22:13 (vor 2717 Tagen) @ H. Lamarr

Unglaublich ist, dass Avaaz es überhaupt technisch zulässt ...

Avaaz scheint ein politisch motiviertes und nicht ganz koscheres Netzwerk zu sein. So liest es sich zumindest auf dieser Website, über deren Seriosität ich allerdings nichts weiß. Tatsache ist, dass auf der Avaaz-Site kein Kontakt für Deutschland angeboten wird, sondern lediglich eine USA-Postadresse. Den E-Mail-Kontakt hatte ich bereits vor Monaten einmal versucht, auf die Antwort warte ich noch heute. Beides sehe ich als Hinweise darauf, dass die skeptische Einschätzung von Avaaz nicht ganz aus der Luft gegriffen ist.

Die inzwischen rund 900 "Deppen", die diese alberne Strahlen-Petition mitgezeichnet haben, dürften von alledem nichts wissen. Wer auf EU-Ebene mit dem Ergebnis einer Avaaz-Petition beglückt wird, dürfte etwas schlauer sein und wissen, was da auf ihn zukommt. Ablage "P" dürfte dieser Petition bereits gewiss gewesen sein, bevor der erste "Depp" seine Unterstützung zugesagt hat. "Depp" ist die Anspielung auf den Sketch "Deppen-Magnet" von Günter Grünwald. Grünwald meint, er sei ein "Deppen-Magnet". Ich meine, die Elektrosmog-Petition ist ebenfalls einer.

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Avaaz

Falscher Adressat: Petition für die Tonne

H. Lamarr @, München, Freitag, 29.06.2012, 23:54 (vor 2716 Tagen) @ H. Lamarr

Es fängt an, Spaß zu machen :waving:.

Also, die phantastische Petition fordert eine Senkung der Grenzwerte und schürt mit einem Sammelsurium unqualifizierter Behauptungen das, was mMn das eigentliche Ziel dieser Aktion ist: Angst vor Elektrosmog.

Denn das angebliche Ziel, die Übermittlung der Petition an die EU, das ist ein formeller Irrweg, der die Petition in eine Sackgasse führt.

Jeder Bürger der Europäischen Union oder jede Person mit Wohnort in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union kann allein oder zusammen mit anderen Personen in Angelegenheiten, die in die Tätigkeitsbereiche der Union fallen und die ihn oder sie unmittelbar betreffen, eine Petition an das Europäische Parlament richten.

So weit so gut.

Aber: Betrifft eine Petition nicht den Tätigkeitsbereich der Europäischen Union, wird sie für unzulässig erklärt. Das könnte daran liegen, dass das Thema eindeutig unter die Verantwortung und die Zuständigkeit des Mitgliedstaats fällt.

Tja, und dies ist bei der EMF-Grenzwertfestsetzung bekanntermaßen der Fall.

Die vom Petitionsausschuss für unzulässig erklärten Petitionen werden abgelegt und nicht weiterbehandelt (Quelle).

Game over.

Und warum dann das Ganze?

Die kleine Anti-Mobilfunk-Szene versucht seit vielen Jahren mit allen Mitteln, ins Bewußtsein der Bevölkerung zu gelangen. Diese Petition ist ein weiterer solcher Versuch. Denn es ist hilfreich, auf 1000, 2000 oder meinetwegen 10'000 Unterstützer verweisen zu können, um die Botschaft "Angst" verbreiten zu können. Die Gründe dafür sind hier bekannt. Die Kunst der Drahtzieher besteht darin, möglichst viele "nützliche Idioten" zu mobilisieren, die mit wenig Sachkenntnis aber umso mehr Überzeugung die Interessen der Drahtzieher vertreten. Und das funktioniert auch, auf niedrigem Niveau zwar, aber es funktioniert.

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Wahnsinn! Text der Elektrosmog-Petition heimlich verändert

RDW ⌂ @, Freitag, 29.06.2012, 23:11 (vor 2716 Tagen) @ H. Lamarr

...Der Text der Petition wurde heute klammheimlich nachträglich erheblich verändert. Aus meiner Sicht ist das fast schon betrügerisch,

...Ich finde dieses Vorgehen mal wieder typisch für überzeugte Mobilfunkgegner: Der feste Manipulationswille ist immer mit dabei.

Unglaublich ist, dass Avaaz es überhaupt technisch zulässt, dass der Text einer seit 22. Juni laufenden Petition am 29. Juni ohne jeden Hinweis nachträglich verändert werden kann. Dieses "Kampagnen-Netzwerk" hat noch viel Arbeit vor sich, in der jetzigen Form ist das Tool meiner Meinung nach unbrauchbar.

Man kann sich natürlich auch fragen, was sonst noch alles nachträglich verändert bzw. manipuliert werden kann....
Dieses Tool scheint mir somit absolut prädestiniert für die Nutzung durch organisierte Mobilfunkkritiker.

Die Frage bleibt: Wer, außer den daran Beteiligten, soll sich für das Ergebnis interessieren?
Daher ist es auch egal, welche Mischung von hochstilisierten Banalitäten und Halbwahrheiten "unterzeichnet" wurde, das Original oder die von "kundiger Hand verbesserte" Version.

RDW

Wahnsinn! Text der Elektrosmog-Petition heimlich verändert

H. Lamarr @, München, Samstag, 30.06.2012, 01:26 (vor 2716 Tagen) @ RDW

Dieses Tool scheint mir somit absolut prädestiniert für die Nutzung durch organisierte Mobilfunkkritiker.

Ihre Idee wurde dankbar aufgegriffen, ist allerdings schon wieder 1 Jahr her.

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Wahnsinn! Text der Elektrosmog-Petition heimlich verändert

KlaKla, Samstag, 30.06.2012, 09:23 (vor 2716 Tagen) @ H. Lamarr

Dieses Tool scheint mir somit absolut prädestiniert für die Nutzung durch organisierte Mobilfunkkritiker.

Ihre Idee wurde dankbar aufgegriffen, ist allerdings schon wieder 1 Jahr her.

Diese Petition soll ja an die Europäische Union weiter gereicht werden.
Im Petitionsausschuss der EU sitzt Willy Meyer aus Spanien. Dieser strebt die Aufnahme von EHS und MCS in die ICD an (Internationales Klassifizierungsschema für Krankheiten).Drüber wurde hier diskutiert ...

Meyer muss noch viel Überzeugungsarbeit leisten. Mit dem neuen Text geht es vermutlich leichter.

Merkwürdig erscheint mir, dass die Änderung nicht vom Verfasser (Martin M.) in den einschlägigen Foren und Rundmail verbreitet wird sondern ein Anonymer Mob.Kritiker dies in einem Forum verbreitet. Seinem Eintrag zufolge, bittet nicht Martin M. um Mitzeichnung der leicht zu manipulierenden Petition sonder Diagnose-Funk.

Meiner Meinung nach, hat der unseriöse Verein Diagnose-Funk wiedermal einen nützlichen Gehilfen gefunden, der seinem Namen für diese üble Trickserei hergibt. So verschafft sich Diagnose-Funk eine "reine" Weste. Der Dumme aber ist Verfasser.

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EU, Täuschung, Europäische Union, Klassifizierung

Text der Elektrosmog-Petition heimlich verändert

Lilith, Samstag, 30.06.2012, 15:32 (vor 2716 Tagen) @ KlaKla

Diese Petition soll ja an die Europäische Union weiter gereicht werden.
Im Petitionsausschuss der EU sitzt...

Wenn man es als wichtig genug ansieht, kann man sich um die Adressen der Petitionsausschusmitglieder bemühen und dort folgenden Sachverhalt hinmelden:

"Es wurde Ihnen eine Petition eingereicht von... die angeblich online gezeichnet wurde von ... Personen und deren Text nachträglich geändert wurde. Die Zeichner haben vermutlich einen anderen Text gezeichnet als den, der Ihnen übermittelt wurde."

Dies mit möglichst eindeutigem Nachweis belegen.

Leute, die gefälschte Dokumente einreichen bzw. bei und mit Einreichung solcher Dokumente falsche Tatsachen vorspiegeln und mit solchen Methoden u.U. Amtshandlungen erwirken wollen, bekommen dann verdientermaßen ein Rechtfertigungsproblem.

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Meine Beiträge sind als Meinungsäußerungen aufzufassen. Die Meinungsäußerungsfreiheit ist ein in allen zivilisierten Ländern gesetzlich geschütztes Grundrecht.

"Wer die Dummbatzen gegen sich hat, verdient Vertrauen." (frei nach J.-P. Sartre)

Wahnsinn! Text der Elektrosmog-Petition heimlich verändert

Lilith, Freitag, 29.06.2012, 23:49 (vor 2716 Tagen) @ H. Lamarr

Der Text der Petition wurde heute klammheimlich nachträglich erheblich verändert. Aus meiner Sicht ist das fast schon betrügerisch, denn diejenigen, die diese Petition bisher unterzeichnet haben, sehen sich jetzt möglicherweise getäuscht, der jetzige Text ist nicht der, den sie ursprünglich unterstützt haben.

Das wirkt kriminell. Richtige Unterschriften unter dem falschen Text also. Oder sind etwa auch die Unterschriften nicht richtig? Zu vermuten ist es.

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Stichprobe: Petitions-Unterstützer erwies sich als echt

H. Lamarr @, München, Samstag, 30.06.2012, 01:01 (vor 2716 Tagen) @ Lilith

Oder sind etwa auch die Unterschriften nicht richtig? Zu vermuten ist es.

Um das anhand einer Stichprobe herauszufinden, habe ich einen Unterstützer mit ungewöhnlichem Namen ausgesucht, einen, der in der Szene völlig unbekannt ist. Via Google war er schnell zu identifizieren und ich habe Kontakt zu ihm aufgenommen mit der Frage, ob er tatsächlich die Petition mitgezeichnet hat. Die Antwort war eindeutig: Ja, er hat!

Ich bin dann mit dem Mann, ein Manager (mit Doktortitel) in gehobener Position, kurz in Dialog getreten, denn er zeigte sich überzeugt, dass Mobilfunk schädlich sei. Aus seiner Sicht ist nicht die Frage ob, sondern wie stark die Schädigung ist. Seine Überzeugung hat er aus einem anekdotischen Erlebnis in der eigenen Familie, ein Familienmitglied genas angeblich nach Entfernen eines DECT-Telefons von einer unerkannt mit dessen Anschaffung einsetzenden unangenehmen "Nebenwirkung" (Zittern). Dieses Zittern machte der Person beruflich schwer zu schaffen. Klar, dass solche Erlebnisse eine starke Überzeugung zur Folge haben. Auch "Doris" z.B. fand über ein DECT-Erlebnis zur Mobilfunkgegnerei und es dauerte Jahre, bis sie sich eingestehen konnte, dass dieses Erlebnis auch 1000 andere Ursachen hat haben können.

Ich habe dem Mann meinen Standpunkt aufgezeigt und wir haben uns gegenseitig wie zivilisierte Menschen respektiert, es gab nicht den Hauch von Pöbelei, wie dies anderswo an der Tagesordnung ist. Nach meinem Hinweis auf die Wertlosigkeit einer Stichprobengröße von 1 und das Entfallen der Verblindung (sichtbares Abbauen der DECT-Station) bei dem Familienmitglied war der Dialog jedoch zuende. Vielleicht durchbrach mein Vorschlag, das DECT testhalber heimlich noch einmal in Betrieb zu nehmen, den Fluchtkreis des Mitstreiters. Auch dies beobachte ich häufig: Wenn es konkret wird, und die Überzeugung Gefahr läuft, verloren zu gehen, erlahmt die Dialogbereitschaft schnell und gründlich.

Interessant fand ich den Hinweis auf die Erstinfektion, der in dieser Form immer wieder mal zu hören ist. Demzufolge sei das betroffene Familienmitglied in der Phase der Ratlosigkeit "von irgend jemand darauf hingewiesen worden, es könnte an der Strahlung des Schnurlostelefons liegen".

Daran lässt sich mMn gut erkennen, wie tief bereits die Desinformation in die Bevölkerung eingesickert ist - für 1001 Wehwehchchen findet sich über kurz oder lang "irgendjemand", der einen Zusammenhang mit Funk herstellt. Die Szene unterwandert auf diese Weise langsam aber sicher die Bevölkerung nach exakt dem gleichen Muster, wie es schon bei der Homöopathie oder der Rutengeherei funktioniert hat. Die Petition ist ein kleines Mosaiksteinchen in diese Bild, damit soll mit fremder Hilfe (Unterstützer) Aufmerksamkeit erregt werden. "Doris" hat das mal so formuliert: Jeden Morgen steht ein Dummer auf, du musst ihn nur finden!

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Homöopathie, Glaube, Flucht, Zwang

Geschlossene Veranstaltung der Anti-Mobilfunk-Szene

H. Lamarr @, München, Samstag, 30.06.2012, 01:45 (vor 2716 Tagen) @ H. Lamarr

Eine vergleichbare Petition in Belgien läuft seit gut einem Jahr und hat es bislang immerhin auf 14'240 Stimmen gebracht

Von 14'000 Unterstützern ist die Petition bei Avaaz zwar noch weit entfernt, seit der belgischen Petition hat sich in der Szene jedoch etwas getan: Der Vernetzungsgrad (Organisationsgrad) muss grenzüberschreitend deutlich gestiegen sein.

Anders ist es mMn nicht erklärbar, dass Google bei dem Suchbegriff "avaaz petition strahlenbelastung minimieren" so gut wie keinen aktuellen Treffer zeigt. In der Öffentlichkeit ist diese Petition also nicht angekommen, sie existiert dort nicht.

Und woher kommen dann die momentan gut 900 Unterstützer? Sie kommen aus dem internen Datenpool der Mobilfunkgegnerszene, dort gibt es das Reservoir derjenigen, die passiv einschlägige Newsletter beziehen. Diese "Schläfer" lassen sich per "Bitte um ...." mMn gezielt zur Teilnahme an Aktionen bewegen. So jedenfalls habe ich es selbst noch erlebt: Wenn irgendwo Flagge gezeigt werden muss, glühen szeneintern die Drähte. Dafür, dass der große Datenpool der belgischen Petition angezapft wurde, gibt es das Indiz, dass relativ viele niederländische und belgische Mobilfunkgegner unter den Mitzeichnern der in deutsch verfassten Petition sind.

Diese Petition wird zwar nichts in Brüssel bewirken, die "Schläfer" lassen sich jedoch jederzeit wieder neu mobilisieren, bekanntermaßen ist das Engagement der allermeisten Moblfunkgegner groß - sofern es sich vom kuscheligen Sofa aus ableisten lässt ;-).

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Belgien

Elektrosmog-Petitionen: Die Karawane zieht weiter ...

H. Lamarr @, München, Samstag, 30.06.2012, 10:18 (vor 2716 Tagen) @ H. Lamarr

Ein neuer Petitionsanlauf erschüttert die Anti-Mobilfunk-Szene.

Petitionen gegen Elektrosmog gleichen sich weitgehend. Was heute auf Avaaz stattfindet, fand zuletzt auf der belgischen Petitionsseite statt. Die Kritik an diesen Petitionen ist ebenfalls weitgehend deckungsgleich und lädt zu Copy-Paste ein. Richtig neu bei Avaaz - und herausragend unrühmlich - ist lediglich die nachträgliche Änderung des Petitionstextes, nachdem bereits mehr als 900 unterschrieben haben.

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Avaaz

Noch 'ne Elektrosmog-Petition (II)

H. Lamarr @, München, Freitag, 27.07.2012, 18:34 (vor 2689 Tagen) @ H. Lamarr

Ein neuer Petitionsanlauf erschüttert die Anti-Mobilfunk-Szene.

Das war gestern, heute gibt es schon eine neue Petition. Ist sie nicht rührend?

Ich bin gespannt, ob dieser Zug seine Passagiere finden wird, vier Schäfchen aus dem Familien/Freundeskreis sind schon zur Petentin zugestiegen.

Wer von den üblichen Verdächtigen wird es wagen, zur Zeichnung dieser gruseligen Petition aufzurufen?! Wahrscheinlich keiner, denn jetzt ist mMn die Schmerzgrenze auch bei Hardcore-Mobilfunkgegnern überschritten. Oder etwa noch immer nicht?

Warten wir's ab.

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Hardcore-Kritiker, Avaaz

Noch 'ne Elektrosmog-Petition (II)

KlaKla, Freitag, 03.08.2012, 09:08 (vor 2682 Tagen) @ H. Lamarr

Buchmann Marianne, Deutschland vor 20 Stunden

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Noch 'ne Elektrosmog-Petition (II)

KlaKla, Sonntag, 05.08.2012, 15:27 (vor 2680 Tagen) @ H. Lamarr

Ich bin gespannt, ob dieser Zug seine Passagiere finden wird, vier Schäfchen aus dem Familien/Freundeskreis sind schon zur Petentin zugestiegen.

Wer von den üblichen Verdächtigen wird es wagen, zur Zeichnung dieser gruseligen Petition aufzurufen?! Wahrscheinlich keiner, denn jetzt ist mMn die Schmerzgrenze auch bei Hardcore-Mobilfunkgegnern überschritten. Oder etwa noch immer nicht?

Warten wir's ab.


Helga K. BUND, Deutschland
Cindy S., MA, Sage Associates, USA
Suzanne S., Deutschland, gestern
Dr. med. Cornelia W.-S., Deutschland vor 2 Stunden.

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Meine Meinungsäußerung

Elektrosmog-Petition (II): unter Geiern

H. Lamarr @, München, Sonntag, 05.08.2012, 20:05 (vor 2680 Tagen) @ H. Lamarr

Wer von den üblichen Verdächtigen wird es wagen, zur Zeichnung dieser gruseligen Petition aufzurufen?!

Das hese-project wagte den ersten Aufruf am 2. August. Sicherheitshalber aber nicht im eigenen Forum, um sich bei einer Pleite nicht lächerlich zu machen, sondern im ohnehin schon ... Gigaherz-Forum. Die Petentin wußte davon nichts und stellte drei Tage später auch noch ihren Aufruf bei Gigaherz ein. Gigaherz wird immer mehr zum "Atomtestgelände" für fremde Mobilfunkgegner, frei nach dem Motto, dort kann nichts mehr kaputt gehen, was nicht sowieso schon zerbröselt.

Die Resonanz auf die Petition II ist bescheiden, seit 24. Juli haben bis jetzt lediglich 158 Mitzeichner unterschrieben, Spaßvögel inbegriffen. Nach 12 Tagen hatte die erste Elektrosmog-Petition auf Avaaz immerhin schon 1352 Mitzeichner gefunden. Dies zeigt schmerzhaft deutlich die geringe Reichweite von hese und Gigaherz im Vergleich mit Diagnose-Funk. Für mich ist das wieder ein Beleg dafür, dass die fantastische Erfolgsmeldung des Gigaherz-Präsidenten "Vom Mordanschlag zum ausufernden Rufmord – trotzdem wächst und gedeiht der Verein wie nie zuvor", nichts anderes als der Traum von einem Endsieg ist.

Und als ob die nur 158 Mitstreiter nicht schon schlimm genug wären, machen sich auch bei dieser Petition Zweifel breit, ob denn selbst diese bescheidene Anzahl mit rechten Dingen zustande gekommen ist. Ich jedenfalls finde es schon reichlich seltsam, dass in dem Zeitfenster, wo ich den Zählerstand geprüft habe, mehr Briten als Deutschsprachige die in holprigem Deutsch einherstolpernde Petition unterschrieben haben (siehe Screenshot).

Die schwache Teilnahme an der Petition II ist ein Hoffnungsschimmer. Mehr und mehr Leute erkennen anscheinend, dass sie in der Mobilfunkdebatte von ein paar Vorturnern als "nützliche Idioten" missbraucht werden, hier als Stimmvieh. Wer dennoch Petition II gezeichnet hat, ist mMn entweder ein Profiteur der Debatte oder ... nun, das kann sich ja jeder denken.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Petition, Datenschutz, Stimmvieh, Pleiten

Elektrosmog-Petition (II): unter Geiern

hans, Sonntag, 05.08.2012, 21:08 (vor 2680 Tagen) @ H. Lamarr

Kann man bei diesen Petitionen auf irgendeine Weise die gesammte "Unterschriften"-Liste sehen? Oder gibt es irgendwo eine Übersicht über die laufenden Petitionen?
Ich finde das Ganze jedenfalls höchst unüberschaubar und undurchsichtig :lookaround:

Elektrosmog-Petition (II): unter Geiern

H. Lamarr @, München, Sonntag, 05.08.2012, 23:14 (vor 2679 Tagen) @ hans

Kann man bei diesen Petitionen auf irgendeine Weise die gesammte "Unterschriften"-Liste sehen?

Nein, das ist von Avaaz nicht vorgesehen. Du kannst bestenfalls auf der Seite mit Ctrl+A alles markieren, dann mit dem Windows-Editor (o. ä.) eine leere Textdatei aufmachen und die Beute dort hineinkopieren. Je nach Browser siehst du dann bis zu etwa 20 der zeitnähesten Mitzeichner, musst halt in dem Textbrei erst nach der Liste suchen. Unter Firefox sehe ich "normal" nur die letzten fünf. Die Zeitangaben sind übrigens nicht ernst zu nehmen, da mogelt Avaaz, wahrscheinlich um eine rege Aktualität vorzugauckeln, die zum Mitzeichnen animieren soll. Lade einfach mal die Seite (am besten wenn sich dort nichts tut) und lass' sie geöffnet z.B. eine Stunde passiv stehen. Bei mir gaukelte der jüngste Eintrag dann ein paar Sekunden oder Minuten vor, obwohl er eine Stunde alt war.

Oder gibt es irgendwo eine Übersicht über die laufenden Petitionen?

Dachte ich zunächst auch, dass es sowas doch geben müsste, gibt's aber nicht. Avaaz ist anders gestrickt.

Ich finde das Ganze jedenfalls höchst unüberschaubar und undurchsichtig :lookaround:

Ging mir genauso. Ich bastle momentan an einem kleinen Artikel zu der (ersten) Avaaz-Elektrosmog-Petition, da habe ich das Stimmenaufkommen über einen Monat hinweg täglich erfasst. Ist ganz interessant zu sehen, wie so etwas an- und abschwillt, mit Reinwursteln will ich ein paar Takte, wie Avaaz überhaupt funktioniert. Das dürften die wenigsten Mitzeichner der Petition begriffen haben, es läuft auf jeden Fall ganz anders, als es auf den ersten Blick scheint.

Aber: Warte bitte bis es klingelt, dann darfst du gucken kommen ;-).

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Elektrosmog-Petition (II): unter Geiern

helmut @, Nürnberg, Montag, 06.08.2012, 10:05 (vor 2679 Tagen) @ H. Lamarr

Ich habe mich unter falschem Namen und funktionsfähiger, aber unbenutzter, Emailadresse eingetragen
Ich geh mal davon aus, dass das alles eine Methode ist, Emailadressen für bestimmte Themen zu sammeln.
Bin gespannt, wann auf diese Adresse die ersten Mails eintreffen.

Bei einer Protestaktion gegen Temelin (Welcher Bayer ist nicht dagegen)lief das beim Umweltinstitut München e.V. ähnlich. Da kommen schon fleißig Mails, bis jetzt allerdings nur von dort.

MfG
Helmut

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Elektrosmog-Petition (II): Verjüngungskur

H. Lamarr @, München, Montag, 06.08.2012, 12:27 (vor 2679 Tagen) @ H. Lamarr

Die Zeitangaben sind übrigens nicht ernst zu nehmen, da mogelt Avaaz, wahrscheinlich um eine rege Aktualität vorzugauckeln, die zum Mitzeichnen animieren soll. Lade einfach mal die Seite (am besten wenn sich dort nichts tut) und lass' sie geöffnet z.B. eine Stunde passiv stehen. Bei mir gaukelte der jüngste Eintrag dann ein paar Sekunden oder Minuten vor, obwohl er eine Stunde alt war.

Die Prüfung geht auch einfacher.

1) Petitionsseite laden, 1 Minute warten und Zeit des letzten Mitzeichners merken.
2) Seite mit F5 neu laden.
3) Zeit des letzten Mitzeichners betrachten und über Verjüngung staunen.

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Elektrosmog-Petition (II): unter Geiern

KlaKla, Montag, 06.08.2012, 14:41 (vor 2679 Tagen) @ H. Lamarr

Das hese-project wagte den ersten Aufruf am 2. August. Sicherheitshalber aber nicht im eigenen Forum, um sich bei einer Pleite nicht lächerlich zu machen, sondern im ohnehin schon ... Gigaherz-Forum. Die Petentin wußte davon nichts und stellte drei Tage später auch noch ihren Aufruf bei Gigaherz ein. Gigaherz wird immer mehr zum "Atomtestgelände" für fremde Mobilfunkgegner, frei nach dem Motto, dort kann nichts mehr kaputt gehen, was nicht sowieso schon zerbröselt.


Das Hese-Projekt, brauchte nur einen Namen für diese absurde Petition, um erneut die Leitlinien der ÖAK in Umlauf zu bringen. Ich denke nicht, dass die Frau zu doof ist ihren Namen richtig zu schreiben. Aber ich glaube, dass es Leute gibt die tricksen. Mangels News.

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Meine Meinungsäußerung

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