Denkingen: Scheiner on Tour Teil II (Allgemein)

KlaKla, Sonntag, 24.10.2010, 08:59 (vor 3334 Tagen)

(Denkingen/sz) Sie haben Wort gehalten: Die Bürgerinitiative Mobilfunk Denkingen hat die erste von zwei Blutuntersuchungen erfolgreich organisiert. Am Donnerstagmorgen haben ein Arzt und drei Arzthelferinnen Blut ab- und Urin angenommen. 67 Denkinger haben mitgemacht.

Von unserer Redakteurin Regina Braungart

Der Parkplatz der Firma von Martin Dreher ist so früh morgens schon voll. „Jetzt ist die Hausfrauenrunde da“, lacht Christoph Andris. Jene also, die ihre Familien schon versorgt und noch nicht andere Arbeiten angegangen haben. Um halb Sechs waren bereits die ersten gekommen, um noch rechtzeitig die Kinder in Schule und Kindergarten zu bringen. Mehr ...

Kommentar: Mit der Auswertung der Daten lässt sich später noch mal Geld machen, wie bekannt aus Rimbach.
Im Jahr 2002 hat Dr. Ch. Scheiner aus München so meine Erinnerung, behauptet jede Blut-/Urinproben ist hilfreich für seine Studie. Bis heute jedoch warten die Spender auf seine "Studie". Die Masche ist einfach und effektiv.
Dr. Scheiner gehört keiner anerkannten wissenschaftlichen Organisation an, er referiert bei AZK.
Unterm Strich haben die Bürger nichts von den Blut-/Urinuntersuchungen. Bekanntes Beispiel die Familie Kind aus Dresden. Sie scheiterten mit ihrer Klage vor Gericht. Obwohl sie etliche Blut-/Urinbefunde vorweisen konnten.
Masse ist nicht gleich Klasse.

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Opfer, Scheiner, Denkingen, Amateur, Widerstandsnest, Hausfrau

Wenn Wutbürger in die Politik gehen

KlaKla, Sonntag, 24.10.2010, 10:40 (vor 3334 Tagen) @ KlaKla

In der Opposition kräftig Rabattz machen und nach der gewonnen Wahl die selbst anvisierten Ziele aus den Augen verlieren (Standortkonzept). Mehr dazu entnehmen sie bitte diesen Dokument. vom 30.08.2010

Zitat: Ich frage mich bis zum heutigen Tag, warum hat die Neue Denkinger Liste, die ja weitest mit der der "Bürgerinitiative Mobilfunk Denkingen - Für Gesundhetsschutz in Denkingen - Gegen weitere Mobilfunksender" identisch ist, dann nach der Wahl diese angebliche Instrument der Verhinderung eines Mobilstandorts nicht eingesetzt. Sie sind immerhin über ein Jahr im Amt.

Realisierter Standort oberhalb der Ahornstraße.

Hier der alternative Standort Wasserhochbehälter

Zusammensetzung des Gemeinderats

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Politik, Sendemastgegner, Wutbürger, Opposition

Scheiner on Tour Teil II

Doris @, Sonntag, 24.10.2010, 14:26 (vor 3334 Tagen) @ KlaKla

(Denkingen/sz) Sie haben Wort gehalten: Die Bürgerinitiative Mobilfunk Denkingen hat die erste von zwei Blutuntersuchungen erfolgreich organisiert. Am Donnerstagmorgen haben ein Arzt und drei Arzthelferinnen Blut ab- und Urin angenommen. 67 Denkinger haben mitgemacht.

Auszug aus dem Artikel

Parallel hatte ein Externer Gutachter den „Ist-Zustand“ der Strahlenbelastung im Dorf an verschiedenen Stellen gemessen und festgehalten. Sobald der neue, umstrittene Handymast in Betrieb gegangen ist und einige Wochen verstrichen sind, soll nochmal untersucht werden. „Uns wäre es wirklich am Liebsten, wenn sich dann keine Veränderungen ergeben hätten“, sagt Christoph Andris.

Und wenn nicht? Dann, so schauen sich die Teilnehmer betroffen an, dann gehe man davon aus, dass allein schon aus Haftungsgründen der Mast abgeschaltet werde. (Hervorhebung durch mich)

Auch diese Leute werden mit solchen Hoffnungen und Erwartungen zurückgelassen und niemand kümmert sich dann anschließend um sie. Denen wird Angst gemacht und nachher werden sie alleine gelassen. Dafür verachte ich die Szenenaktivisten immer mehr und bestärkt mich erneut darin mich durch Vereinsauflösung von solchen Leuten zu distanzieren.

Denkingen: Warten auf Blutprobe II

H. Lamarr @, München, Sonntag, 19.12.2010, 14:42 (vor 3278 Tagen) @ KlaKla

Mehr ...

Dort heißt es:

"Sobald der neue, umstrittene Handymast in Betrieb gegangen ist und einige Wochen verstrichen sind, soll nochmal untersucht werden. „Uns wäre es wirklich am Liebsten, wenn sich dann keine Veränderungen ergeben hätten“, sagt Christoph Andris.

Und wenn nicht? Dann, so schauen sich die Teilnehmer betroffen an, dann gehe man davon aus, dass allein schon aus Haftungsgründen der Mast abgeschaltet werde."

Das war am 22. Oktober 2010. Zuvor hatte am 12. Oktober 2010 der Gemeinderat getagt und grünes Licht für den Bau des neuen Denkinger Sendemasten gegeben:

"[...] Dieses sehr ausführliche Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass die Gemeinde Denkingen verpflichtet ist, die Verlegung von Leitungen zum Anschluss des Mobilfunkmasten von O² zu dulden. Der Gemeinderat hat dies so zur Kenntnis genommen. Nachdem diese Frage nunmehr geklärt ist und O² keinen anderen Standort mehr möchte, wird der Mobilfunkmast nunmehr an dem jetzt geplanten Standort auf einem Privatgrundstück errichtet."

Die EMF-Datenbank der BNetzA datiert die Standortbescheinigung für den neuen Sendemast in Denkingen auf den 22.11.2010, was nicht zwingend das Inbetriebnahmedatum der vier Antennenpanele bedeutet. Da inzwischen fast ein Monat verstrichen ist darf aber davon ausgegangen werden, dass O2 den Masten inzwischen ins Netz integriert hat und dieser sendet. Für die 67 Denkinger Blutspender hat die Probe aufs Exempel also begonnen, spätestens Ende Februar 2011, wenn der Mast ungefähr zehn Wochen auf sie eingewirkt hat, sollte aus Denkingen also wieder etwas zu hören sein. Leider gibt es keine Kontrollgruppe aus dem "unbestrahlten" Westen Denkingens, anhand der man die Auswirkung von Confoundern wie Weihnachtsgans, Weihnachtsplätzchen, Faschingsfeiern oder Winterurlaub hätte feststellen können ;-).

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Confounder, Denkingen, Kontrollgruppe, Inbetriebnahme

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