Diagnose-Funk: mal so, mal so, wie man's gerade braucht (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 01.08.2020, 16:30 (vor 10 Tagen) @ H. Lamarr

► Mit seinen beiden Studien zum tumorfördernden Potential von EMF stürzte Alexander Lerchl Diagnose-Funk in tiefe Verzweiflung. Dies wird an dem geradezu schizophren anmutenden Umgang des Vereins mit Lerchl deutlich. Bis 2015 prügelte Diagnose-Funk gemeinsam mit anderen auf Lerchl ein, weil dieser es 2008 wagte, gegenüber einer Mobilfunk-Alarmstudie des Ex-Tabaklobbyisten Franz Adlkofer, Fälschungsvorwürfe zu erheben. Das Textfragment oben zeigt, auch 2020 giftet der Verein noch immer gegen Lerchl. Doch 2015 kam Lerchls erste Tumor-Alarmstudie heraus, 2017 die zweite. Diagnose-Funk konnte wegen leerer Munitionskammern nun einerseits nicht auf diese beiden Arbeiten verzichten, andererseits tat sich das Dilemma auf, dass dadurch der Verein von seiner Linie hätte abrücken müssen, Lerchl als den bösen Schergen der Mobilfunkindustrie zu inszenieren. Die Diagnose-Funker versuchen sich aus dieser selbst verschuldeten Zwangslage zu befreien, indem sie beide Lerchl-Studien ungeniert für Alarmzwecke verwendet, die Autorenschaft Lerchls jedoch verschweigen. Zu welchen krampfhaften Umschreibungen der Tatsachen die verwerfliche Vertuschungsabsicht führt, belegt dieses Beispiel, es gäbe noch etliche andere mehr. Das Doppelspiel von Nassauern und Prügeln macht mir Diagnose-Funk kein Jota sympathischer.

Um es noch einmal zu verdeutlichen ...

Eine der "politischen" Forderungen des Stuttgarter Vereins an das BfS lautete (vor der Fehlerberichtigung):

Die Studien zu 5G werden nicht an Prof. Alexander Lerchl vergeben, sondern neu ausgeschrieben. Seine Statements, dass nichtionisierende Strahlung prinzipiell keine schädlichen Effekte haben kann, und seine Kronzeugentätigkeit insbesondere für die österreichische Mobilfunkindustrie disqualifizieren ihn für diese Tätigkeit.

Zugleich benutzt der Verein ganz ungeniert zwei der jüngeren Studien Lerchls, ohne deren Herkunft anzusprechen, um irrationale Ängste gegenüber Mobilfunk zu schüren. Dafür ist der Bremer den Stuttgartern dann wieder gut genug :no:.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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