Coronaviren in Hautzellen: kleiner Plausibilitätstest (Forschung)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 26.07.2020, 16:39 (vor 2080 Tagen) @ H. Lamarr

Um diese Viren innerhalb einer Zelle zu produzieren, ist es notwendig, dass die Wellenlänge der externen Wellen kürzer als die Größe einer Zelle ist.

Kleiner Plausibilitätstest

Von Extremisten wie der weiblichen Eizelle einmal abgesehen, haben, wenn ich mich nicht vergoogelt habe, die Körperzellen eines Menschen 10 µm bis 20 µm Durchmesser.

Nehmen wir zugunsten der Autoren also an, Hautzellen hätten 20 µm Durchmesser.

Wie hoch muss die Frequenz einer externen Funkwelle sein, damit ihre Wellenlänge kleiner als 20 µm ist?

Dieser Online-Umrechner gibt als Antwort: mindestens 14,99 THz (entspricht 14'990 GHz).

Die gegenwärtig in der EU für 5G vorgesehenen Frequenzen sind 3,6 GHz und 28 GHz. Diese Werte sind 535-Mal bis 4163-Mal zu klein, um die Bedingung der Autoren zu erfüllen.

Aber: Nicht berücksichtigt wurde bei meinem Test, dass die Wellenlänge einer Funkwelle in Körpergewebe etwa 10-Mal kürzer ist als in der Luft. Berücksichtigt man diesen Brechungseffekt, ist die Bedingung der Autoren bei einer freien Funkwelle in Luft bereits ab mindestens 1,5 THz (1500 GHz) erfüllt. Doch auch dieser Wert ist noch immer weit jenseits von Gut und Böse, die Icnirp-Empfehlungen enden derzeit bei 300 GHz, die Obergrenze des für 5G spezifizierten Frequenzbereichs liegt einem Nokia-Papier zufolge bei 90 GHz.

Und nun?

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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