BfS-Präsidentin: 5G-Strahlenbelastung muss untersucht werden (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 19.03.2019, 22:50 (vor 97 Tagen)

Keine allzu gute Figur macht Inge Paulini, Präsidentin des BfS, in diesem Beitrag der FAZ. Sie befeuert mit einigen aus meiner Sicht ungeschickten Bemerkungen das Misstrauen in die Sicherheit von 5G und gießt damit Öl in das Feuer, das unqualifizierte Mobilfunkgegner gezielt entfacht haben, um die Bevölkerung zu verunsichern. Paulini ist sich offenbar nicht bewusst, dass ihre von latenter Besorgnis zeugenden Bemerkungen von der Anti-Mobilfunk-Szene mit ziemlicher Sicherheit selektiv hoch gespielt und aus dem Zusammenhang gerissen werden. Dass Sie sich auch gegen vorschnelle Panikmache aussprach, wird von den üblichen Verdächtigen dann gerne weggelassen. Mit der unglücklichen Einschränkung auf vorschnelle Panikmache sendet Paulini ungewollt das verstörende Signal, Panikmache sei, wenn sie nicht vorschnell ist, tolerierbar. Sollte die FAZ ihr nichts Falsches in den Mund gelegt haben, muss ihre Außenwirkung schnell besser werden, sonst läuft die BfS-Präsidentin Gefahr, dass ihr die Anti-Mobilfunk-Szene die Ehrenmitgliedschaft anbietet :-).

Inge Paulini ist gemäß Wikipedia eine deutsche Toxikologin und Ernährungswissenschaftlerin. Seit 2017 ist sie als Nachfolgerin von Wolfram König Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Zuvor war sie ab 2009 Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirates Globale Umweltveränderungen (WBGU).

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
BfS, Beirat, 5G, Paulini, Ökotrophologe, WBGU


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