Franz X. Adlkofers Freunde (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 24.02.2019, 16:26 (vor 205 Tagen) @ Gast

zum Interview

Inhaltlich hat Franz Adlkofer den Lesern dieses Forums nichts Neues zu berichten. Deshalb ist aus meiner Sicht bemerkenswerter, wo er jetzt aufgetreten ist und wer ihn interviewt hat, denn Adlkofer selbst glaubt zu wissen: "Zeig mir deine Freunde, und ich sag dir wer du bist." Wikipedia weiß über Adlkofers neue Freunde:

RT, ehemals Russia Today, ist ein seit dem Jahre 2005 existierender, vom russischen Staat finanzierter Auslandsfernsehsender mit nachrichtenorientiertem Programm mit Sitz in Moskau. [...] Für RT Deutsch ist auch die Reporterin Maria Janssen aktiv. Sie machte durch ihre polemischen Berichte über die Berichterstattung der „Russophoben Mainstreammedien“ zum Fall Lisa auf sich aufmerksam.
[...]
RT gilt als ein zentrales Mittel im Kampf um die öffentliche Meinung im Ausland, was anfänglich mit einer Soft-Power-Strategie geschehen sollte, also mit positiver Berichterstattung, die Russland attraktiver machen sollte. Für diese Art von Nachrichten interessierte sich kaum jemand.

Ab dem Jahr 2008 fokussierten die Themen weniger auf Positives aus Russland und mehr auf Negatives im Ausland; die Berichterstattung wandelte sich weg von der vorherigen positiven Soft-Power-Strategie zu einer „raschen, andauernden und repetitiven Propaganda“, die keinen Anspruch auf Konsistenz habe. Sie „unterhalte, sie verwirre und sie überwältige die Zuschauer“, so die Autoren der Rand Corporation im Jahr 2016. Schon 2008 waren "Fake-News" eine der "erkennbaren redaktionellen Strategien des Senders".
[...]

Der Auftritt Adlkofers bei RT ist der vorläufige Höhepunkt seines Abstiegs aus der Wissenschaft, in der er seit spätestens 2004 keine Rolle mehr spielt. Der Weg nach unten führte ihn zunächst fort von wissenschaftlichen Journalen hin zu Publikumsmedien, es folgten Auftritte bei indiskutablen Anti-Mobilfunk-Vereinen wie Next-up (Frankreich) und gigaherz.ch (Schweiz) sowie die Mitwirkung an Broschüren der sogenannten Kompetenzinitiative. Darauf folgte die Teilnahme an mehr oder weniger peinlichen Anti-EMF-Petitionen. Noch eine Sprosse tiefer sind seine Auftritte bei Verschwörungsmedien wie Ken FM und Rubikon sowie jetzt bei dem russischen Propagandakanal RT. Ein Soft-Power-Krieger ist Adlkofer hingegen nicht, die Prozessfreude, mit der er seine Gegner zum Schweigen bringen möchte, identifiziert ihn als Hard-Power-Krieger.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Adlkofer, Abstieg, Fake-News, Lügenpresse, RTDeutsch


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