Elektrosensibel: Gefahr oder Einbildung? (Elektrosensibilität)

KlaKla, Mittwoch, 17.10.2018, 08:35 (vor 1504 Tagen) @ Gast

Auszug Gießener Allgemeine vom Juli 2017

Für Menschen mit Elektrosensibilität sind Geräte und Strommasten ein Graus. In Bad Nauheim trifft sich eine Selbsthilfegruppe. Die Teilnehmer leiden – an körperlichen Symptomen und Stigmatisierung.

Wollen Sie uns auf den Arm nehmen oder nehmen Sie uns ernst?«, fragt Frau C., als sie erfährt, dass die WZ einen Bericht über die Selbsthilfegruppe Elektrosensibiliät des Wetteraukreises veröffentlichen möchte. Auch die anderen fünf Teilnehmer der Gruppe an diesem Montagabend sind skeptisch. Alle wollen sie anonym bleiben, nur zwei sich schließlich fotografieren lassen – »aber nur von hinten«.
Frau C. legt einen Ordner mit ihrer Meinung nach tendenziösen Zeitungsartikeln zu diesem Thema auf den Tisch. »Entweder man macht sich lustig über uns oder man verschweigt konsequent einen möglichen Zusammenhang zwischen Störungen des vegetativen Nervensystems wie Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen oder Müdigkeit mit möglichen Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern«, sagt die Dozentin an einer Fachhochschule. Als elektrosensibel bezeichnen sich Menschen, die an körperlichen Stresssymptomen leiden, wenn sie elektromagnetischen Feldern ausgesetzt sind. Dazu zählen vor allem Hochfrequenzbelastungen etwa durch Mobilfunk, WLAN, Schnurlostelefone oder Radio- und Fernsehsender sowie niederfrequente Belastungen wie Hochspannungsleitungen oder schlecht abgeschirmte Stromleitungen. ...

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