5G-Verteufelung in Österreich: Erwartungen nicht erfüllt (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 17.08.2018, 16:02 (vor 459 Tagen) @ H. Lamarr

Link zum ausführlichen Online-Bericht: www.meinbezirk.at/2807984

Auf mich wirkt dieser Beitrag auf meinbezirk.at ziemlich unausgegoren, als ob Fragmente der Mobilfunkdebatte in eine Dose gegeben, die wie ein Würfelbecher geschüttelt und ausgekippt wurde.

Maßgebend für diesen Eindruck ist der irreführende und unsinnige Titel "5G: Mediziner fordern mehr Untersuchungen von Handystrahlen". Denn im Text geht es dann mitnichten um eine kraftvoll begründete Forderung österreichischer Mediziner, sondern nur kurz um Hardells verunfallten 5G-Appell, der auch noch fälschlich ins Jahr 2015 verschoben wird (richtig: 2017). Statt aufgebrachter österreichischer (niedergelassener) Mediziner kommen in dem Beitrag aufseiten der Bedenkenträger mit den Wiener Profs. Kundi und Mosgöller lediglich zwei der vier bekannten Mobilfunkgegner der Alpenrepublik zu Wort (der dritte ist Prof. Hans-Peter Hutter, der vierte Dr. med. Gerd Oberfeld), die sämtliche Anti-Mobilfunk-Talks des Landes unter sich ausmachen. Kundi ist kein promovierter Mediziner, die anderen schon.

Unterm Strich fordert, im Widerspruch zu dessen Titel, in dem Beitrag allein Prof. Mosgöller "mehr Forschung". Das haut einen nun auch nicht gerade vom Hocker, denn diese Forderung ist zweischneidig, sie kann auch als Arbeitsplatzsicherungsmaßnahme für diesen Krebsforscher an der Uni Wien gesehen werden.

Nein, überzeugend ist das nicht, was RMA da auf wackligen Beinen zuwege gebracht hat. Den zusammen gestückelten Beitrag mit einer Pressemitteilung hervor zu heben weckt Erwartungen, die aus meiner Sicht nicht erfüllt werden.

Hintergrund
Quantenmystik und Biokram
Wie "pseudo" ist die Alternativmedizin?

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Oberfeld, Hutter, Hardell, Irreführung, Kundi, MUW, Mosgöller, Kommerz, 5G-Appell


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