IGUMED nicht in der RKI Umwelt-Kommission (Allgemein)

KlaKla, Freitag, 26.05.2017, 19:54 (vor 899 Tagen) @ KlaKla

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat am Robert Koch-Institut (RKI) die Kommission Umweltmedizin und Environmental Public Health für einen zweiten Berufungszeitraum (2016 bis 2020) berufen. Die Arbeit der Geschäfts­stelle der Kommission erfolgt in enger fachlicher Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt (UBA) und befindet sich im Fachgebiet 24 "Gesund­heits­bericht­erstattung" des RKI.

Aufgabe der Kommission ist es, RKI und UBA zu aktuellen Fragestellungen im Bereich Umwelt und Gesundheit sowie Umweltmedizin zu beraten. Im Vorder­grund stehen Einschätzungen zu umweltbezogenen (biologischen, physik­alischen, chemischen und sozialökologischen) Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung und zur Umsetzung von Präventionsmaßnahmen. Weitere Arbeits­schwer­punkte sind Bestandsaufnahmen und Empfehlungen zur Verbesserung der Datengrundlage für die Erforschung umweltbezogener Gesundheitsrisiken sowie die Qualitätssicherung der umweltmedizinischen Versorgung der Bevölkerung.

In die Kommission wurde im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Gesundheit und in Abstimmung mit dem Umweltbundesamt ein multidisziplinäres Team von siebzehn anerkannten Expertinnen und Experten aus dem Bereich der Gesundheitswissenschaften, der Umweltepidemiologie und Umweltmedizin für zunächst 4 Jahre berufen.


Kommission Umweltmedizin und Environmental Public Health. In dieser Umwelt-Kommission ist kein IGUMED-Mitglied vertreten. Hier eine Arbeit der Umwelt-Kommission.

Stellungnahme der Kommission Umweltmedizin, einer Kommission des Robert
Koch-Instituts (RKI) und des Umweltbundesamtes (UBA)
Gesundheitliche Bewertung von Maßnahmen und Energieträgern im Rahmen der Energiewende aus umweltmedizinischer Sicht.

Dabei geht es u.a. um Hochspannungsleitung (Seite 136)

Ferner werden definierte Wirkungen (z. B. Einflüsse auf das Krebsgeschehen und auf neurodegenerative Erkrankungen) wissenschaftlich diskutiert:

In diesem Zusammenhang steht auch die Leitlinie

Die Existenz einer Elektrosensibilität ist aktuell nicht wissenschaftlich belegt
[28].

Fussnote 28. Kappos A (2016) Geht vom Ausbau elektrischer Hochspannungsleitungen eine Gefahr für die menschliche Gesundheit aus? Umw Hyg Arbeitsmed 21:89–93
Im EMF-Portal wird man fündig.

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
IGUMED, Kappos, RKI, Klinische Umweltmedizin, EMF-Leitlinie, Umweltbundesamt, RKI-Kommission


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