Gigaherz-Jakob liked FSM-Geschäftsführer (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 18.04.2017, 00:15 (vor 946 Tagen) @ H. Lamarr

Das Projekt „Divergierende Risikobewertungen im Bereich Mobilfunk“ (PDF, 154 Seiten, deutsch) hat das Ziel, die unterschiedlichen Risikobewertungen (inkl. Hinweisen auf die Grundlagen, auf denen sie basieren) im Bereich Mobilfunk einander gegenüberzustellen (ohne diese zu bewerten) und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Geprüft wurden 50 Akteure der Mobilfunkdebatte, von denen 15 genauer analysiert wurden.

Es ist zum Kugeln: Gigaherz-Jakob widmet dem Projektbericht viel Raum und glänzt an der einen oder anderen Stelle mit seinen wie immer exorbitant qualifizierten Bemerkungen, z.B. über die Besetzung der ICNIRP oder das traurige Schicksal von Diagnose-Funk. Nein, das muss wirklich niemand lesen. Und nochmal nein, daran ist auch Nichts zum Kugeln, das ist der übliche Bullshit, den Hans-U. Jakob in nahezu jeden seiner Beiträge einstreut.

Zum Kugeln finde ich hingegen, wie Jakob sich darum herumdrückt, dass einer der beiden Autoren des Projekts sein Erzfeind Gregor Dürrenberger von der Forschungsstiftung Strom und Mobilkommunikation ist (FSM). Das ist so unglaublich, dass anzunehmen ist: Der fehlsichtige Ex-Elektriker aus Schwarzenburg hat diese für ihn mit Knoblauch und Holzpflock zu bekämpfende Autorenschaft glatt übersehen und muss sich jetzt etwas ausdenken, was den lieben Mitstreitern seinen beherzten Griff zu dem FSM-Dokument erklärt.

Wie dem auch sei, lässt der Gigaherz-Präsident einem Projektbericht aus der Feder des FSM-Geschäftsführers so viel Zuwendung zukommen wie geschehen, dann ist das für mich in etwa so, als ob Donald Trump den Auftrag zum Bau der mexikanischen Mauer auf Kosten der USA an einen mexikanischen Bauunternehmer vergibt.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Dürrenberger, FSM


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