Wie Mobilfunkgegner die Haifa-Meldung wichtig machen (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 28.04.2016, 13:15 (vor 2000 Tagen) @ H. Lamarr

> Amüsant zu sehen, wie die Haifa-Meldung unverzüglich von einigen Websites kolportiert wird. Sogar Hans-U. Jakob, der keine Ahnung hat, ob Dafna eine Frau, ein Mann oder vielleicht doch eher eine niederländische Automarke ist, selbst der springt auf den Zug auf, auch wenn dieser nur auf Spur H0 fährt.

Wie bedeutsam sieht Google in Israel diese Haifa-Meldung?

Um dies herauszufinden habe ich mit leerem Browser-Cache Google-Israel nach dem Suchbegriff "Haifa WiFi" befragt. Das Ergebnis ist <hier> zu sehen.

Unter den ersten zehn Ergebnissen ist die gesuchte Meldung nicht zu finden. Treffer 14 ist der erste richtige, doch der kommt nicht aus Israel, sondern aus den Niederlanden:

Treffer 14 - {Israel: Haifa municipality disconnects WiFi in kindergartens ...
Treffer 15 - כשירי המ - Wi Fi בגני ילדים ובתי הספר בחיפה נותקו עד לבדיקה ...
Treffer 16 - Haifa Israel – Wi-Fi removed from Schools for Health Reasons
Treffer 30 - HAIFA FORBYDER WIFI I SKOLER | Rådet for ...
Treffer 31 - Israel Wi-Fi Breakthroughs: TV Documentary, School Ban
Treffer 33 - Israel's Third Largest City Haifa is Ordered to Shut School Wireless Networks
Treffer 41 - Le WIFI banni des écoles d’Haïfa

Danach gab es bis zum 50. Ergebnis keinen weiteren Treffer mehr.

Ich werte das Ergebnis der kleinen Recherche so, dass die Haifa-Meldung in Israel selbst unter die Kategorie "ferner liefen" fällt. Die Anzahl der Treffer in Israel ist verschwindend klein, für die Treffer im Ausland sind maßgebend auch Websites der Anti-Mobilfunk-Szene verantwortlich. Dies passt perfekt zu bisherigen Erfahrungen, dass die Szene versucht, Meldungen aus dem Ausland gezielt wichtig zu machen, selbst wenn diese in ihrem Heimatland auf den hinteren Bänken sitzen. Schlimm für Gigaherz: Jetzt hat sich der Noch-immer- oder Schon-wieder-Präsident mit der Haifa-Meldung so angestrengt, doch Google Israel hat seine mutige Übersetzung nicht unter die ersten 50 Treffer einsortiert.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Seifenblase, Hinterbänkler


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