4 ½ Minuten Handytelefonat "belastend" wie 1 Röntgenaufnahme (Esoterik)

H. Lamarr @, München, Montag, 14.07.2014, 12:36 (vor 1864 Tagen) @ H. Lamarr

"Ein 72-stündiges Telefonat entspricht in etwa der Belastung durch 1000 Röntgenaufnahmen"

Das ist schon krass und ziemlich unverantwortlich, was Dr. Horst Eger da öffentlich in Kempten vom Stapel gelassen hat. Rechnet man seine Behauptung um auf 1 Röntgenaufnahme, kommt man auf 4 ½ Minuten Handygespräch! Wäre dies wahr, jeder Kunde eines Mobilfunkanbieters müsste einen "Röntgenpass" tragen und einige könnten darin leicht 10'000 und mehr "Röntgentelefonate" verzeichnet haben. Dass diese Leute erweislich nicht längst unter der Erde sind sondern munter weiter telefonieren kratzt die Szene der eingeschworenen Mobilfunkgegner wenig, wie die Aufwärmung der alten Eger-Geschichte durch seinen Kollegen Kern zeigt.

Mir ist auch nicht bekannt, dass Dr. Eger seine Falschbehauptung jemals bedauert und ebenso öffentlich zurück gezogen hat, wie er sie öffentlich aufgestellt hat. Stattdessen will er jetzt mit seinem Statistiker Dr. Klaus Buchner den Beweis angetreten haben, dass ein Funkmast in der Nähe eines bayerischen Schweinemastbetriebs (Hopper-Hof) den Schweinderln dort das Leben zur Hölle machen. Bei Dr. Eger, der auch die Naila-Studie auf dem Gewissen hat, habe ich inzwischen den Eindruck: Er kann nicht mehr zurück, alarmiert nur noch um des Alarmierens Willen und beweist damit die Richtigkeit der Weisheit Überzeugung ist der ärgste Feind der Wahrheit.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Wertvorstellung, Ueberzeugung, Inkompetenz, Eger, Buchner, Röntgenstrahlung, MdEP, Amateurwissenschaft, Ferkeldrama, ödp-Europaabgeordneter, Röntgenaufnahmen, Fake-News, Halbwissen


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