Bundesamt für Strahlenschutz äußert sich zur Magnetsinnstudie (Forschung)

H. Lamarr @, München, Freitag, 16.05.2014, 09:50 (vor 2153 Tagen) @ H. Lamarr

Die Frankfurter Allgemeine schreibt:

Schwacher Elektrosmog verändert den Magnetsinn von Vögeln, war jüngst zu lesen. Kann er auch Menschen schaden? Die Bundesbehörde hat Stellung bezogen.

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Kommentar: Der Beitrag hat den Titel "Elektrosmog: Bundesamt bei Magnetfeldern skeptisch". Von einer Skepsis des BfS findet sich mMn im Text dann jedoch keine Spur. Die Lust an einer Dramatisierung des Themas Elektrosmog in seinen Titelzeilen wird bei Redakteur Joachim Müller-Jung nicht zum ersten mal beobachtet. Schon die Magnetsinn-Studie hat der Journalist mit dem dramatischen Titel "Verblüffende Studie: Zerstörerischer Elektrosmog" seinen Lesern nahe gebracht. Für meinen Geschmack sind beide Titelzeilen unangemessen und irreführend, Zeilen wie diese bewirken in der Bevölkerung dieses unartikulierbare dumpfe Unbehagen gegenüber Elektrosmog, das bei Meinungsumfragen regelmäßig sichtbar wird und Geschäftemachern in die Hände spielt. Das Thema ist auch so spannend genug, um attraktive Titelzeilen zuzulassen, die nicht mit der Angst vor dem Unsichtbaren spielen.

Die Anziehung der dramatisierenden Titelzeilen auf Dramatiker zeigt sich z.B. unten am Fuß der Seite am unqualifizierten Kommentar des "Olaf Weink(r)amp(f)" (wahrscheinlich nur ein Pseudonym), der sich beeilt zu vermelden: Wem dient das BfS und wer glaubt ihm? Auf bekannte Weise versucht dort ein Guerillakämpfer die Kompetenz des Amtes infrage zu stellen und Misstrauen gegenüber staatlichen Intitutionen zu wecken (siehe auch IZgMF-Beitrag). Zweifel sähen, das ist das Geschäft dieses Olaf. Er betreibt es systematisch in der Frankfurter Allgemeinen, auch das Krebsgeschehen bringt er dort hurtig in Zusammenhang mit Elektrosmog.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Entwertung, Inkompetenz


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