Marie-Claire Cammaerts: im Reich der Übersinne (Forschung)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 13.03.2014, 14:25 (vor 3192 Tagen) @ Dr. Ratto

"...a mobile phone provided with its battery but yet maintained in the off-mode already affected the ants’ movement."

Also, mich hätte diese Beobachtung als Forscher misstrauisch gemacht, ob meine Hypothese stimmt. Riechen vielleicht nicht so gut für Ameisennasen, ausgeschaltete Handys.

"When the mobile phone was used in standby-mode, the effect on the ants’ angular speed was more pronounced."

Der nächste Eskalationsschritt wäre womöglich der, dass Madame Cammaerts testet, ob die Winkelgeschwindigkeit ihrer Probanden von der Marke des Handys abhängt. Wenn ja, wäre dringend ein Auftritt in "Wetten, dass ..." angesagt, bevor die Sendung eingestellt wird.

"When the GSM was provided with its battery but was off (Table 1A3), the ants’ locomotion changed, the sinuosity of their trajectories being larger."

Ob sie die Mondphasen berücksichtigt hat?

"The electromagnetic field near a GSM phone in off or in standby mode has a very low intensity, which cannot be assessed with our radiation intensity meter."

Dieses Gerücht, dass ausgeschaltete Handys noch irgendwie vor sich hinwerkeln, begleitet mich seit meiner Einschulung in die Mobilfunkdebatte. Bei neueren Geräten könnte dies theoretisch sogar zutreffen, wenn kein physikalischer Schalter den Akku von der Elektronik trennt, sondern die Firmware das Gerät nur "herunterfährt"

Alles in allem würde es mich nicht wundern, wenn Madame Cammaerts ihr Bett unter Beachtung des Currygitters aufstellt, um gerichteten Erdstrahlen zu entgehen.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Erdstrahlen, Curry-Gitter


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