"Verbraucherschutzverein" Diagnose-Funk (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 21.02.2014, 15:26 (vor 2116 Tagen)

Der Anti-Mobilfunk-Verein Diagnose-Funk möchte von außen gerne als "Verbraucherschutzverein" wahrgenommen werden. Aus meiner Sicht völlig zu Unrecht, denn dieser Verein schützt keine Verbraucher, sondern er vertritt verdeckt die Interessen von Berufsgruppen, die mit der Angst vor Funk Geschäfte machen, indem sie sich gegenüber potenziellen Kunden als "Helfer" inszenieren. Dreht z.B. ein Baubiologe einem Wohnungsbesitzer eine unnötige Abschirmung an, ist der Abgeschirmte in aller Regel zufrieden und sieht sich nicht betrogen.

Der Trick, sich als Verbraucherschützer ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu schleichen, hat einen guten Grund, denn "Helfern in der Not" vertrauen Menschen mehr als anderen. Dies belegt eine Umfrage der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung), über die der "Spiegel" berichtet:

Besonders vertrauenswürdig sind Menschen, die im Notfall helfen. In Deutschland schneiden die Berufsgruppen Feuerwehrleute, Sanitäter, Pflegekräfte und Ärzte am besten ab. Sie erhalten Werte von mehr als 90 Prozent.

Auf dem ersten Platz landen Feuerwehrleute, denen rund 97 Prozent der Befragten vertrauen. "Wenn jemand einen helfenden Beruf ergreift, dann schreiben ihm die Menschen oft automatisch einen guten Charakter zu. Und Menschen mit einem guten Charakter schenkt man leichter und mehr Vertrauen als anderen", sagt Wildner [Geschäftsführer des GfK-Vereins, Anm. Spatenpauli].

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Marketing, Strolche, Bauernfängerei, Trick, Kontrolle, Verbraucherschutzverein


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