Strahlung unter Masten: Nicht verzagen, Tittmann fragen (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 24.01.2013, 00:29 (vor 3108 Tagen) @ H. Lamarr

Jetzt bringen wir unseren Experten "Mahner" mal in die Zwickmühle. Dazu ist es leider nötig sich kurz das anzusehen, was er im Gigaherz-Forum als Stein des Waisen ausgibt (nicht: Weisen):

Die Grundaussage von dsl-Stadt, auf die es letztendlich aber ankommt, bleibt allerdings erhalten und die lautet nach wie vor:

“Messstrategien von IMST in der Kritik
Den niedrigsten Wert ermittelte das IMST in Hanau innerhalb eines Gebäudes. Die Mobilfunkantenne befand sich auf dem Dach. Die Gesamtimmission für alle Mobilfunkdienste betrug nur 0,01 Prozent des Feldstärkegrenzwertes.

Unserer Meinung nach nicht verwunderlich: Mobilfunkmasten sind technisch so gefertigt, dass sie seitlich senden – nicht nach unten.

Wie schön, das Trio "Mahner, Tittmann, "Hesse" behauptet also (unter Berufung auf andere), dass Sendemasten nicht nach unten senden. Als Beleg gibt's ein Gebäude mit Mobilfunkantenne auf dem Dach, in dem bei einer Messreihe mit 91 Messpunkten die niedrigsten Werte gemessen wurden.

Brav, "Mahner", brav!

So, und jetzt machen wir einen kleinen Szenenwechsel nach Frankfurt, genauer in den Osten der Stadt nach Bergen-Enkheim. Dort wohnt Frau Julia Todd in einem Wohnblock der Nassauische Heimstätte. Und jetzt hat Frau Todd Angst. Denn es soll ein Sendemast auf das Dach ihres Wohnblocks, die Installation ist für die Zeit vom 27. Januar bis zum 9. Februar geplant. Die Arme, sie schlottert ganz ordentlich, denn sie ist sicher, dass die Strahlung der Mobilfunkanlage gesundheitliche Schäden hervorruft. Woher sie dass nur wieder weiß?

Papperlapapp, die Angst ist völlig unbegründet, denn Frau Todd hat ja das große Glück, direkt unter dem Sendemasten zu wohnen, dort also, wo kein geringerer als Anti-Mobilfunk-Fanatiker "Mahner" die erlösende Botschaft zu verkünden weiß: "Mobilfunkmasten sind technisch so gefertigt, dass sie seitlich senden – nicht nach unten".

Danke, "Mahner" ich werde mir erlauben, Frau Todd über diese deine erlösenden Worte zu informieren!

Sie wird dir dafür vielleicht einen selbst gebackenen Streuselkuchen vorbei bringen, weil du ihr den Kollateralschaden nimmst. Denn, so die FR weiter, "Todd und ihre Nachbarn haben 24 Unterschriften gegen die Installation der Mobilfunkanlage gesammelt, aus Zeitgründen kamen nicht mehr zusammen. Per Einschreiben verweisen sie auf gesundheitliche Folgen extremer Strahlung und legen Einspruch gegen die Montage ein, weil sie nicht 'als Kollateralschaden zur Verfügung' stehen wollen. Eine Antwort der Nassauischen Heimstätte steht noch aus."

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Tittmann, Bruchköbel, Ueberzeugungstäter, Kollateralschäden, Trio, Award


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