Kein Elektrosmog-Kataster in Lörrach (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 03.07.2011, 16:59 (vor 4238 Tagen) @ H. Lamarr

Zwischen Lörrach und dem "Desinformationszentrum Mobilfunk", besser bekannt unter dem Namen "Freiburg im Breisgau", liegen nur etwa 60 km, Stadtrat Ferger hat es mMn daher nicht leicht, sich dem Sog zu entziehen.

Gegen die Stimmen der Grünen hat es der Lörracher Gemeinderat abgelehnt, einen Plan für die Elektrosmog-Belastung im Stadtgebiet aufzulegen. Dieses so genannte Emissionskataster für nichtionisierende Strahlung hätte die Belastung durch Rundfunk-, Funk- und Mobilfunkwellen darstellen sollen. Die Mehrheit des Gemeinderats lehnte den Antrag der Grünen ab, weil ein solches Kataster zu teuer, verfrüht oder noch nicht ausgereift sei.

Die Grünen hatten sich in ihrem Antrag an einem Kataster für die Stadt Basel orientiert. Doch für Lörrach hätte ein solches Werk einen höheren Aufwand erfordert, weil man hier anders als in der Schweiz manche Daten erst noch hätte erheben müssen.

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Kommentar: Bei der Begründung für die Ablehnung fehlt mir nur eins: der Hinweis, dass so ein Kataster schlicht eine ebensolche Notwen(d)igkeit aufzuweisen hat, wie eins über Meteoriteneinschläge im Raum Lörrach. Die "Grünen" müssen sich mMn vorsehen, von den Elektrosmog-Nutznießern nicht zu sehr als politischer Hebel missbraucht zu werden. Sich 2011 noch immer über Ängste gegenüber Elektrosmog profilieren zu wollen zeigt mMn ein Minus beim Kenntnisstand und ein Plus in Sachen Populismus.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Die Grünen, Populismus, Lörrach


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