SAR + S: Wieso doppelt gemoppelt? (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 16.08.2008, 12:50 (vor 6423 Tagen) @ Kuddel

Sooo gering sind die Expositionswerte auch nicht, immerhin 9W/m²

Die Doppelangabe bei dieser Studie raffe ich nicht: SAR + S (Leistungsflussdichte).

Ich dachte bislang, bei Befeldung im Nahfeld einer Expositionseinrichtung ist zwingend mit SAR zu arbeiten, bei Befeldung im Fernfeld wahlweise SAR oder S, wobei S halt messtechnisch viel einfacher zu bestimmen ist.

Was bedeutet es nun, wenn beide Werte genannt werden? Kapiert habe ich dies nur insofern, dass bei Befeldung mit 9 W/m² die Zellproben diesem Feld wohl Leistung im Wert von z.B. 24 µW/g entzogen haben. Und was sagt mir dies nun? Entscheidend sind doch allein die 24 µW/g, dass diese einem 9-W/m²-Feld entzogen wurden, ist doch wurscht und hängt vom Aufbau der Expositionseinrichtung ab. Ich meine damit, mit anderen Expositionsapparaturen wären vielleicht 27 W/m² oder aber nur 2 W/m² nötig gewesen, um auf eine SAR von 24 µW/g zu kommen - oder?

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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SAR-Wert


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