Start, Experiment für Kuddel? (Elektrosensibilität)

Thomas, Freitag, 11.01.2008, 00:28 (vor 5500 Tagen)

verfasst von Thomas, 08.01.2008, 00:07
Aus einem älteren Strang übernommen und auf Wunsch zur Diskussion gestellt.

Hallo Kuddel,

vorab vielleicht folgendes, wenn Sie nicht möchten das ich "ungefragt" mich hier einmische, kurze Mitteilung!

K > Ich bin von Natur aus sehr "experimentell" veranlagt.

Das möchte ich einmal aufgreifen, und Ihnen folgendes vorschlagen:

Nehmen Sie eine Kabeltrommel oder ein Verlängerungskabel (10 Meter Länge)
und legen dieses als "Kabelsalat" unter Ihr Bett.
Mit einem preiswerten NF-Meßgerät können Sie dann ungefähr ein E-Feld von ca. 150-200 V/m messen.
Alternativ mit einem einfachen Multimetermessgerät die gekoppelte Körperspannung gegen Erde (sauberes Erdpotential!!) messen.
Die sollte bei der "Versuchsanordnung" bei ungefähr 3000 - 4000 mV (50 Hz Wechselspannung) liegen.
Wenn Sie dort dann z.B. 2 Nächte geschlafen haben, müssten Sie, subjektiv natürlich, ein deutlich wahrnehmbares verändertes Schlafverhalten (verändertes Einschlafverhalten, Durchschlafverhalte und Aufwachverhalten) feststellen können.
Ist eigentlich ein ziemlich harmloses Experiment, im schlimmsten Fall schlafen Sie nur etwas schlechter.

Mich würde dann Ihr subjektives Empfinden interessieren, oder auch ob Sie möglicherweise ähnlich E-Smog (auf 50 Hz E-Felder)
unempfindlich sind wie es auch von anderen "scheinbar" wahrgenommen wird.

Gruß Thomas

Wichtige Ergänzung heute und Frage von spatenpauli:

Gehe ich recht in der Annahme, dass der Netzstecker bei dieser Versuchsanordnung nicht ebenfalls tatenlos unterm Bett herumlungert, sondern in einer spannungsführenden Netz-Steckdose steckt?

Na klar! (Obwohl, mit dem tatenlos unterm Bett herumlungernden Netzstecker
könnte man glatt noch den Placebo-Effekt mit überprüfen. ;-) )

Eine Prüfspitze des DMM an den Schutzleiteranschluss einer Netzsteckdose (oder Wasserrohr oder blankes Heizungsrohr) und den anderen zwischen angefeuchtetem Daumen und Zeigefinger einklemmen? Und das Ganze auf dem Bett liegend, wenn drunter der Kabelsalat unter Spannung steht? Habe ich Sie so richtig verstanden?

Auch richtig! Allerdings darf weder das Bett, noch der "Schläfer” geerdet sein!
Auch ein Metallbett ist deshalb ungeignet für diesen Versuch.

Da Kudell ja einiges aus der Baubiologie zu kennen scheint, kennt er die möglichen Fehlerquellen, nehme ich an!

Ansonsten, auch für andere die das mal ausprobieren wollen, eine mögliche Fehlerquelle ist das "saubere Erdpotential”.
Mit dieser einfachen Meßanordnung werden Potentialdifferenzen gemessen! Liegt z.B. das Potential der Wasserleitung oder des Schutzleiteranschlußes einer Netzsteckdose um 800 mV über oder unter dem "sauberen Erdpotential”, dann kann man scheinbar hohe/niedrige Werte messen, die allerdings überhaupt nicht vorhanden sind!
Umgehen lässt sich dies einfach dadurch, das man nun mit einem "Erdungskabel” die COM-Buchse des Messgeräts verbindet und das andere Ende mit einem Erdspieß in feuchter Erde verbindet!
Bitte also nicht den Erdspieß in einen Blumenkasten auf dem Balkon stecken -
ich kannte mal einen für den war Blumenerde auch Erde zum Erden …

Und vielleicht an Schmetterling, so können Sie relativ leicht eine Feldbelastung der Haushaltelektrik überprüfen, können sogar nach Abschalten einzelner Sicherungen feststellen, ob die "gekoppelte Körperspannung” höher oder niedriger wird, und damit auch "einfache Sanierungen” durchführen, wie z.B. das Entfernen einer Porzellan Nachttischlampe (Eurostecker ungeerdet),
die bei meiner Schwägerin locker 2800 mV Körperspannung erzeugte!
Grober!! Umrechnungsfaktor 1/20, d.h. 2800mV entspricht etwa 140 V/m)

Und nun viel Spaß beim messen und dem dann schlafen in "befeldeten Betten”! :-)

Mit freundlichem Gruß
Thomas


P.S. Für alle die, die´s genauer wissen wollen, es gibt im Internet umfangreiche Angaben über das "richtige” Messen von E-Feldern, und auch warum z.B. Baubiologen manchmal die Messung der "gekoppelten Körperspannung gegen Erdpotential” mit einem DMM (Digital MultiMeter) bevorzugen!
Und mich jetzt bitte nicht daran erinnern, das für eine Spannungsmessung der Eingangswiederstand von 10 MOhm eigentlich zu gering ist, und es deshalb eher eine Stromstärke-Messung sei, sonst "schlägt´s mir ins Gehänge"! :-(


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