Geschäft versaut? (Allgemein)

KlaKla, Donnerstag, 11.10.2007, 14:39 (vor 4939 Tagen) @ Doris
bearbeitet von KlaKla, Donnerstag, 11.10.2007, 15:14

Wir sind hier bei uns als Verein einem bekannten Dachverband unterstellt und ich werde diese Meldung mitsamt der Prof. A. Meldung in Umlauf bringen und bin sehr gespannt, wie der Dachverband auf meine Mitteilung reagieren wird.

Das würde mich auch interessieren. Berichten sie, wie der Dachverband mit der Mitteilung umgeht, darauf reagiert?

Und außerdem kann ich den Einwand von Fee auch nachvollziehen.

Ich nicht.
Waldmann-Selsam dokumentiert ihre Fallschilderung und verkauft diese "Kasuistiken" mit voller Namennennung inkl. Anschrift. Dagegen hat Fee nichts. Aber gegen den anonymisierten Fall Semmelweis. Der klar stellt, was passiert wenn selbst ernannte Mobilfunkaufklärer in ihrem Interesse die Leuten in Angst und Schrecken versetzt. Absolut verantwortungslos, die Frau mit ihrer Angst allein zu lassen. Ich interpretiere hinter Fee's Einwand einfach eine Doppelmoral. Denn derartige Geschichten sind nicht schmeichelhaft für Mobilfunkkritiker. Und das ihr hier der Ton nicht gefällt, ist m.M.n. auch nur ein vorgeschobener Grund. Denn in ihrem Heimatforum* herrscht ein ganz übler Ton von bekennender ES-Schreiber und da schreitet sie nicht ein. Ich denke, ihr gefallen die Inhalte einzelnen Threads nicht. Denn sie sind z.T. nicht schmeichelhaft für Mobilfunkgegner oder bekennende ES. Stichwort: Spendenaufruf für Familie Kind

* Auf Rücksicht Fee's gewählter Anonymität verzichte ich auf Verlinkungen.

Die Elektrosensibilität ist - auch m.E. - nach wie vor nicht zu 100 % geklärt und für diejenigen die selbst betroffen sind, auch wenn manche nur meinen, sie seien betroffen, hat diese Salford-Geschichte nicht diese Wichtigkeit wie für Kritiker ohne persönliche Erfahrung.

Ich bringe die Salford-Studie nicht in Verbindung mit Elektrosensibilität. Und nicht alles dreht sich um ES.
Denken sie mal an die Handynutzer, z.B. ihren Sohn/Tochter. Auch Frontleute und bekennende ES nutzen das Handy.

Die Salford-Studie ist einer der Eckpfeiler in der Aufklärung mancher Frontleute.
Stichwort:Hirnschäden bei Ratten durch Handystrahlung .
Dieser Eckpfeiler gerät ins wanken. Ich bin für sachliche Aufklärung und nicht für Angst schürende Propaganda. Die neuen Ergebnisse der Salford-Studie, wie auch eine andere hier diskutierte Studie zeigen, die Blut-Hirn-Schranke öffnet sich nicht. Manche Behauptungen gewisser Frontleute können so nicht mehr stehen bleiben. Sie müssten ihre Strategie ändern um noch halbwegs Glaubwürdig beim Laien rüber zu kommen.

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Tags:
Dilettantismus, EHS, Kasuistiken, Doppelmoral, Anonymität, Datenschutz, Salford, Fallgeschichten, Fallbeispiel


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