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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Cercl’Air: Informationsblatt 5G jetzt zum Downloaden</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Cercl’Air: Informationsblatt 5G jetzt zum Downloaden (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Jakob befasst sich in seinem Beitrag mit angeblichen Behauptungen der kantonalen Umweltämter, die in dem 2018 entstandenen Papier &quot;<em>Informationsblatt 5G – «Zukunft des Mobilfunks: Auswirkung auf Behörden»</em> enthalten sein sollen. Das Papier wird demnächst auf der Website des Vereins Cercl’Air auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.</p>
</blockquote><p>Jetzt kann sich jeder selbst über den Wahrheitsgehalt von Hans-Ulrich Jakobs Behauptungen ein Bild machen, Cercl’Air hat das Papier &quot;Informationsblatt 5G – «Zukunft des Mobilfunks: Auswirkung auf Behörden» zum <a href="https://cerclair.ch/assets/pdf/33_2018_06_D_Informationsblatt_5G_Zukunft_des_MobilfunksAuswirkungen_auf_die_Beh%C3%B6rden.pdf">Download</a> (PDF, 5 Seiten) eingestellt.</p>
<p>In einem weiteren Informationsblatt aus dem Jahr 2015 äußert sich Cercl’Air auch detaillierter darüber, welche Änderungen an Mobilfunkbasisstationen als <strong>Bagatelländerung</strong> anzusehen sind, ergo ohne Bewilligungsverfahren auskommen, und welche nicht. Kurioserweise bedient sich Gigaherz-Jakob (ohne Quellennennung) exakt dieses Informationsblatts des Cercl’Air, um damit seine <a href="https://www.gigaherz.ch/5g-dringende-warnung-vor-falschinformationen-der-kantonalen-umweltaemter/">unqualifizierten Vorwürfe</a> gegen die kantonalen Umweltämter zu untermauern <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/no.gif" alt=":no:" />.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 20 Mar 2019 13:40:33 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kantonale Umweltämter: Gigaherz-Jakobs fünfter Giga-Gägg (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span style="color:#399;"><em><strong>G5) Auch die Funkfrequenzen von 3.4Gigaherz und höher, auf welchen 5G läuft, sind genügend erforscht.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Antwort: Das ist Unwahr. </strong></em></span></p>
</blockquote><p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201903052102405c7ee3f0ad479.gif" alt="[image]" width="16" height="16" /></p>
<p>Die 4G+5G Modulation &quot;OFDM&quot; wird seit über 10 Jahren in der Masse angewendet und war im 2,4 GHz  Band, bekannt als WLAN nach IEEE 802.11G/N mit bis zu 100mW Sendeleistung</p>
<p>Die Verwendung von 5 GHZ Frequenzen (IEEE 802.11A/N zwischen 5,1 GHZ und 5,7 GHZ) und sogar von &quot;Beam-Forming&quot;  oder &quot;MUMIMO&quot; ist seit ca 5 Jahren in der breiten Masse angekommen, letzteres bekannt bekannt unter WLAN nach IEEE 802.11AC</p>
<p>Es ist  praktisch in <strong>jedem</strong> DSL Router eingebaut und wird von Smartphone-Verwendern und von Fernseh Nutzern im Streaming-Bereich (Enterntain, Netflix, Fire TV...) seit mehreren Jahren fleissig genutzt. </p>
<p>Beinahe  sämtliche 4G + 5G Technologien wurden von den Chip-Hersteller bereits Jahre vorher in Form von WLAN Produkten bezüglich Massentauglichkeit &quot;ausprobiert&quot; .</p>
<p>Die Immissionen durch WLAN werden faktisch immer um ein Vielfaches stärker sein, als durch 5G, weil sich die WLAN  Sender in unmittelbarer Nähe im Haus befinden</p>
<p>Sich *da* über die Verwendung von &quot;3,4 GHZ&quot; Frequenzen <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201903052104395c7ee467c2346.gif" alt="[image]" width="64" height="46" /> für den &quot;5G&quot;-Mobilfunk  zu echauffieren bei Sendeleistungen von lediglich 10...100 Watt in &gt;10...5000 Metern  Abstand,  ist einfach nur lächerlich, denn niemand würde sich aufregen, wenn es  hiesse, das 3,4GHZ Band,  welches genau Mittig zwischen dem 2,4GHZ und 5GHZ Wlan Band angeordnet ist, würde nun für WLAN Nutzung freigegeben.</p>
<p>K</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66869</link>
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<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 21:15:11 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Yvette Estermann baut auf Gigaherz-Jakob (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Yvette Estermann kann man kaum Ernst nehmen.</p>
</blockquote><p>Stimmt, kann man nicht. Sie hält augenscheinlich nicht viel von evidenzbasierten Argumenten, ihr genügt schon Munkeln &amp; Raunen, um einer irrationale Überzeugungswelt zu verfallen. Beispiel: Frau Estermann will die Glühlampen zurück haben und <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20184043">argumentiert</a>:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Die klassischen, unbedenklichen Halogen- und Glühlampen sollen weiterhin verkauft werden dürfen. Sie könnten aber zugunsten der Umwelt mit einem Preiszuschlag belegt werden. Quecksilberhaltige Sparlampen sind hingegen paradoxerweise in der Schweiz erlaubt, ebenso <span style="color:#f00;">gesundheitsgefährdende LED</span> mit hohem Blaulichtanteil. Umweltbewusste Bürger wundern sich, denn die Langzeitwirkungen dieser Lampen sind noch nicht erforscht. [...]</strong></em></span> </p>
<p>Kann man denn von einer Nationalrätin nicht erwarten, sich aus kompetenten Quellen über ein Thema zu informieren? Ich beneide den Bundesrat jedenfalls nicht, solche Anfragen beantworten zu müssen.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 20:47:00 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Yvette Estermann baut auf Gigaherz-Jakob (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Gigaherz-Jakob zeigt mit seinem jüngsten Beitrag vom 23. Februar 2019 &quot;<a href="https://www.gigaherz.ch/5g-dringende-warnung-vor-falschinformationen-der-kantonalen-umweltaemter/">5G: Dringende Warnung vor Falschinformationen der kantonalen Umweltämter</a>&quot;, dass er noch immer keine Ahnung von der 5G-Antennentechnik hat.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>So unglaublich es klingen mag, aber es gibt mit Yvette Estermann eine Schweizer Nationalrätin, die sich von Gigaher[t]z-Jakob inspirieren lässt. Am 5. März reichte Estermann in einer Fragestunde des Nationalrats die Frage ein:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Mit einer Publikation vom 23. Februar 2019 weist Gigahertz darauf hin, dass die kantonalen Umweltämter in Absprache mit den Mobilfunkbetreibern versuchen, zahlreiche Mobilfunk-Sendeanlagen unter dem Deckmantel einer &quot;Bagatelländerung&quot; ohne Baubewilligung auf den neuen Mobilfunkstandard 5G aufzurüsten.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Stimmen die Aussagen?</strong></em></span></p>
</blockquote><p>Die Frage ist ganz einfach zu beantworten: Nein!</p>
<p>Man muss sich die Frage nur genau durchlesen.<br />
&quot;dass die kantonalen Umweltämter [...] versuchen, zahlreiche Mobilfunk-Sendeanlagen [...] auf den neuen Mobilfunkstandard 5G aufzurüsten&quot;</p>
<p>Ich glaube kaum das die kantonalen Umweltämter irgendwelche Sendeanlagen aufrüsten werden...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66866</link>
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<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 19:55:16 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>Gustav</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Sendeleistungen aufteilen: Was erlaubt ist und was nicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Offensichtlich weiß Jakob nichts von der <a href="https://cerclair.ch/assets/pdf/33_2018_04_16_D_Empfehlung_Mobilfunk_Frequenzen.pdf">Empfehlung Nr. 33</a> der Cercl'Air vom 16. April 2018: <em>Beurteilung von Standortdatenblättern für Mobilfunk- und WLL-Basisstationen mit neuen Frequenzbändern</em>. Dort ist im Gegensatz zu Jakobs Behauptungen das 3,5-GHz-Band von 5G sehr wohl berücksichtigt. Es wird dem Bereich &quot;high&quot; zugeordnet, so wie auch die bislang genutzten Bänder 1800 MHz, 2100 MHz und 2600 MHz (im Gegensatz zu den &quot;low&quot;-Bändern 800 MHz und 900 MHz). In dem Papier wird auch erklärt, dass mit einem Nachtrag vom 28.3.2013 zur Vollzugsempfehlung zur NISV das Bafu Möglichkeiten für einen flexiblen Einsatz der Sendeleistung in verschiedenen Frequenzbändern aufgezeigt, ohne dass das Standortdatenblatt bei jeder Leistungsverschiebung aktualisiert werden muss. </p>
</blockquote><p>Im <a href="https://www.bafu.admin.ch/dam/bafu/de/dokumente/elektrosmog/fachinfo-daten/nachtrag_vom_28_maerz2013zurvollzugsempfehlungzurnisvfuermobilfu.pdf.download.pdf/nachtrag_vom_28_maerz2013zurvollzugsempfehlungzurnisvfuermobilfu.pdf">Nachtrag vom 28.3.2013</a> zur Vollzugsempfehlung zur NISV lautet die entscheidende Textpassage:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Für Multibandantennen werden neue Möglichkeiten geschaffen, um die Sendeleistung als Summe für zwei oder mehr Frequenzbänder (im Folgenden als „Summenleistung“ und „zusammengefasste Frequenzbänder“ bezeichnet) zu deklarieren. Die Festlegung einer Summenleistung ist für jede Kombination von Frequenzbändern zulässig, denen nach Anhang 1 Ziffer 64 Buchstaben a und b NISV derselbe Anlagegrenzwert zugeordnet ist, und die mit ein und derselben Antenne abgestrahlt werden können. Ist diese Summenleistung bewilligt, so ist der Netzbetreiber frei, diese beliebig auf die zusammengefassten Frequenzbänder aufzuteilen und diese Aufteilung zu verändern. Eine Neuverteilung der Sendeleistung innerhalb derselben Antenne auf diese Frequenzbänder gilt dann nicht als Änderung im Sinn der NISV. Als Änderung gilt in diesem Fall eine Erhöhung der bewilligten Summenleistung.</strong></em></span></p>
<p>Die Frage, für welches Frequenzband welcher Anlagegrenzwert gilt, beantwortet die folgende Tabelle aus dem Nachtrag:</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201903051837545c7ec2021bd33.jpg" alt="[image]" width="600" height="233" /></p>
<p>Da der Nachtrag vor sechs Jahren entstand, fehlen dort die jetzt relevanten Frequenzbänder 700 MHz (low-Band, Anlagegrenzwert 4 V/m) und 3,6 GHz (high-Band, Anlagegrenzwert 6 V/m). Etwas komplizierter ist es mit dem neuen Frequenzband 1400 MHz, denn für Bänder zwischen 900 MHz und 1800 MHz, ist in Anhang 1 Ziffer 64 NISV <span class="underline">kein</span> Anlagegrenzwert definiert. Nach Absprache mit dem Bafu wird deshalb von den kantonalen Umweltämtern empfohlen, alle Frequenzbänder zwischen 900 MHz und 1800 MHz sowie deren Kombinationen unter sich und/oder mit anderen Frequenzbändern dem Anlagegrenzwert 5,0 V/m zuzuordnen.</p>
<p>So weit, so gut.</p>
<p>Doch Sendeleistungen dürfen nur innerhalb des low- oder high-Bandes verschoben werden (Anlagegrenzwerte 4 V/m und 6 V/m), nicht aber zwischen dem low- und dem high-Band. Die Frequenzbänder von 900 MHz bis 1800 MHz (Anlagegrenzwert 5,0 V/m) sitzen damit zwischen zwei Stühlen, sie gehören weder zum low- noch zum high-Band. Die kantonalen Umweltämter lösen das Problem, indem sie es dem Betreiber einer Mobilfunksendeanlage überlassen, Bänder zwischen 900 MHz und 1800 MHz wahlweise entweder dem low- oder dem high-Band zuzuordnen. Ein Freibrief für die Betreiber ist dies nicht, denn bezüglich der Ausschöpfung des Anlagegrenzwerts, der in diesem Fall in jeder denkbaren Kombination von Frequenzbändern 5,0 V/m beträgt, sind beide Zuordnungen gleichwertig (<a href="https://cerclair.ch/assets/pdf/33_2018_04_16_D_Empfehlung_Mobilfunk_Frequenzen.pdf">Quelle</a>). Interessanterweise nörgelt Gigaherz-Präsident Jakob an dieser Empfehlung nicht herum. Vielleicht deshalb, weil er voll auf 5G fixiert ist und irrtümlich glaubt, Frequenzbänder unter 3,4 GHz wären für 5G untauglich.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 19:40:31 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Yvette Estermann baut auf Gigaherz-Jakob (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>So unglaublich es klingen mag, aber es gibt mit Yvette Estermann eine Schweizer Nationalrätin, die sich von Gigaher[t]z-Jakob inspirieren lässt. Am 5. März reichte Estermann in einer Fragestunde des Nationalrats die Frage ein:</p>
</blockquote><p>Yvette Estermann kann man kaum Ernst nehmen. Von ihr stammt zum Beispiel der Vorstoss die Sommerzeit in der Schweiz abzuschaffen - als einziges Land mitten in Europa wo die Sommerzeit (noch) verwendet wird.</p>
<p>Bekannt wurde sie auch weil sie sich in der Schweiz unrechtmässig als &quot;Dr. med.&quot; bezeichnete obwohl sie keinen anerkannten Doktortitel hat.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 19:25:50 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>Gustav</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Yvette Estermann baut auf Gigaherz-Jakob (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Gigaherz-Jakob zeigt mit seinem jüngsten Beitrag vom 23. Februar 2019 &quot;<a href="https://www.gigaherz.ch/5g-dringende-warnung-vor-falschinformationen-der-kantonalen-umweltaemter/">5G: Dringende Warnung vor Falschinformationen der kantonalen Umweltämter</a>&quot;, dass er noch immer keine Ahnung von der 5G-Antennentechnik hat.</p>
</blockquote><p>So unglaublich es klingen mag, aber es gibt mit Yvette Estermann eine Schweizer Nationalrätin, die sich von Gigaher[t]z-Jakob inspirieren lässt. Am 5. März reichte Estermann in einer Fragestunde des Nationalrats die Frage ein:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Mit einer Publikation vom 23. Februar 2019 weist Gigahertz darauf hin, dass die kantonalen Umweltämter in Absprache mit den Mobilfunkbetreibern versuchen, zahlreiche Mobilfunk-Sendeanlagen unter dem Deckmantel einer &quot;Bagatelländerung&quot; ohne Baubewilligung auf den neuen Mobilfunkstandard 5G aufzurüsten.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Stimmen die Aussagen?</strong></em></span></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Frau Estermann ist offenbar entschlossen, sich als Lobbyistin der organisierten Schweizer Mobilfunkgegner im Bundeshaus in Szene zu setzen. Das kann sie machen, Lobbyismus ist schließlich nicht per se schlecht. Doch wenn schon Lobbyismus, dann bitte auf einer qualifizierten Grundlage und nicht als Sprachrohr für einen selbsternannten Experten. Diese Grundlage konnte Gigaherz zu keiner Zeit bieten. Wer sich dennoch auf Gigaherz beruft bekennt zweifelsfrei, die Akteure in der Mobilfunkdebatte nicht richtig einzuschätzen zu können, dem Bekenner kann auch dummes Zeug mühelos untergeschoben werden.</p>
<p>Für bedenklich halte ich den Eindruck, Estermann stellt ihre Frage im Auftrag von Gigaherz-Jakob. Denn das wäre eine so primitive Form des Lobbyismus, dass Estermann dem Ansehen des Nationalrats Schaden zufügen würde. Mir drängt sich dieser Eindruck auf, denn Frau Estermann musste ihre Frage keineswegs öffentlich im Nationalrat stellen. Sie hätte sich auch einfach an Herrn Andrea von Känel wenden können (Telefon: +41 61 552 56 19), Präsident von Cercl’Air (Vereinigung der schweizerischen Behörden- und Hochschulvertreter im Bereich der Luftreinhaltung und der nichtionisierenden Strahlung). Dort wäre sie mit ihrer Frage fachlich bestens – jedoch nicht öffentlichkeitswirksam – aufgehoben gewesen, denn Cercl’Air ist die Primärquelle, an der sich der Querulant aus Schwarzenburg verbissen hat. Jetzt ist es für einen Anruf in Basel zu spät, von Känel ist unterwegs und erst ab 15. März wieder im Baseler Lufthygieneamt zu erreichen <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/yes.gif" alt=":yes:" />. In der Zwischenzeit kann Frau Estermann sich selbst schlau machen, indem sie <a href="https://www.bafu.admin.ch/dam/bafu/de/dokumente/elektrosmog/fachinfo-daten/nachtrag_vom_28_maerz2013zurvollzugsempfehlungzurnisvfuermobilfu.pdf.download.pdf/nachtrag_vom_28_maerz2013zurvollzugsempfehlungzurnisvfuermobilfu.pdf">dieses 7-seitige Dokument</a> (Nachtrag vom 28.3.2013 zur Vollzugsempfehlung zur NISV für Mobilfunk) nicht nur studiert, sondern auch versteht.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=search&amp;search=estermann">Yvette Estermann im IZgMF-Forum</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66863</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66863</guid>
<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 17:05:05 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gigaherz-Jakobs fünfter Giga-Gägg: GHz-Studien (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>4. Jakobs Behauptung es gäbe keine Mobilfunkstudien mit Frequenzen &gt; 3,4 GHz ist falsch. Das <a href="https://www.emf-portal.org/de/article/33918">EMF-Portal</a> warf auf Anhieb eine <a href="https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/2017RS006382">Kinderstudie</a> für 3,5 GHz aus. Wer Zeit übrig hat, darf gerne im 5G-Frequenzbereich von 400 MHz bis 90 GHz nach weiteren Studien suchen, ich bin zuversichtlich, dass es hunderte Treffer geben wird.</p>
</blockquote><p>Fünf Minuten Suche im EMF-Portal ...</p>
<p><a href="https://www.emf-portal.org/de/article/30928">5,6 GHz</a>: Study of potential health effects of electromagnetic fields of telephony and Wi-Fi, using chicken embryo development as animal model</p>
<p><a href="https://www.emf-portal.org/de/article/37219">35,2 GHz</a>: Millimeter wave exposure induces apoptosis in human melanoma A375 cells in vitro</p>
<p><a href="https://www.emf-portal.org/de/article/37331">0,9 bis 10 GHz</a>: Safety Consideration for Emerging Wireless Technologies-Evaluations of Temperature Rise in Eyes for RF Radiations up to 10 GHz</p>
<p><a href="https://www.emf-portal.org/de/article/37268">3 bis 10 GHz</a>: Review on Human Dosimetry for Radio-Frequency Exposure Above 6 GHz - International Exposure Standards</p>
<p><a href="https://www.emf-portal.org/de/article/36787">1 bis 300 GHz</a>: Thermal Analysis of Averaging Times in Radio-frequency Exposure Limits Above 1 GHz</p>
<p><a href="https://www.emf-portal.org/de/article/36568">100 MHz bis 6 GHz</a>: Temperature Rise for Brief Radio-Frequency Exposure Below 6 GHz</p>
<p><a href="https://www.emf-portal.org/de/article/36523">10 bis 100 GHz</a>: Theoretical and numerical assessment of maximally allowable power-density averaging area for conservative electromagnetic exposure assessment above 6 GHz</p>
<p><a href="https://www.emf-portal.org/de/article/36443">3 bis 10 GHz</a>: Comparison of Thermal Response for RF Exposure in Human and Rat Models</p>
<p>usw. usf. ...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66843</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66843</guid>
<pubDate>Sat, 02 Mar 2019 12:17:26 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kantonale Umweltämter: Gigaherz-Jakobs fünfter Giga-Gägg (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.gigaherz.ch/5g-die-5-giga-gaeggs/">Neues von der Drama-Queen</a> aus Schwarzenburg (1. März 2019 &quot;Die 5 Giga-Gäggs&quot;). Auf die Gefahr hin, die letzten treuen Stammleser dieses Forums mit dem Stuss des Gigaherz-Präsidenten zu vergraulen, möchte ich von seinen jüngsten fünf &quot;5G-Gäggs&quot; wenigstens einen kommentieren. Jakob befasst sich in seinem Beitrag mit angeblichen Behauptungen der kantonalen Umweltämter, die in dem 2018 entstandenen Papier &quot;<em>Informationsblatt 5G – «Zukunft des Mobilfunks: Auswirkung auf Behörden»</em> enthalten sein sollen. Das Papier wird demnächst auf der Website des Vereins Cercl’Air auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dem IZgMF liegt es bereits vor, und deshalb darf ich feststellen: Zumindest der folgende fünfte &quot;Gägg&quot; (nur diesen habe ich geprüft), wird in dem Informationsblatt weder wörtlich noch sinngemäß genannt. Jakob hat diesen &quot;Gägg&quot; <span class="underline">frei erfunden</span> und schiebt ihn böswillig den kantonalen Umweltämtern in die Schuhe:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>G5) Auch die Funkfrequenzen von 3.4Gigaherz und höher, auf welchen 5G läuft, sind genügend erforscht.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Antwort: Das ist Unwahr. Die Wissenschaft hinkt der technischen Entwicklung immer 5 bis 10 Jahre hinterher. Die neueste und grösste, je in Sachen Mobilfunkstrahlung durchgeführte Studie, die 25 Millionen Dollar teure und über 5 Jahre dauernde NTP-Studie in den USA, hat übermässige viele bösartige Tumore bei männlichen Ratten, sogenannte Schwanome ergeben. Diese neueste Studie ging nur bis 1.8Gigahertz. 5G läuft jedoch auf einer doppelt so hoher Frequenz. Und hier gibt es noch NICHTS.<br />
Befürchtet wird bei diesen extrem hohen Frequenzen sowohl von den Ärzten für Umwelt wie von den FMH-Ärzten eine starke Zunahme von Hautkrebs.</strong></em></span></p>
<p>1. Gigaherz-Jakob ist der einzige, der behauptet, 5G würde (nur) auf 3,4 GHz und höher laufen. Richtig ist (laut <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66681">Nokia</a>): 5G ist für Frequenzen von 400 MHz bis 90 GHz spezifiziert. Richtig ist aber auch, das 3,6-GHz-Band ist in Europa (und weltweit) das wichtigste Pionierband für 5G, es soll der neuen Technik zum Durchbruch verhelfen.</p>
<p>2. Es ist geradezu lächerlich, die angebliche Behauptung, biologische Wirkungen von Frequenzen &gt; 3,4 GHz seien genügend erforscht, mit dem Fingerzeig auf die NTP-Studie kontern zu wollen. Die NTP-Studie verwendete nicht, wie Jakob behauptet, 1,8 GHz, sondern 0,9 GHz und 1,9 GHz (<a href="https://www.niehs.nih.gov/health/materials/cell_phone_radiofrequency_radiation_studies_508.pdf">Quelle</a>). Sie hat damit nicht das geringste mit &quot;3,4 GHz und höher&quot; zu tun. Originaltext NTP: &quot;<em>NTP studies of RFR used in 2G and 3G cell phones <span class="underline">do not apply</span> to 4G or 5G technologies</em>&quot;. </p>
<p>3. Die NTP-Studie kostete nicht 25 Mio. Dollar, sondern 30 Mio. Dollar und sie dauerte nicht über 5 Jahre, sondern länger als 10 Jahre (Quelle wie zuvor). Es wurden auch nicht &quot;übermässige viele&quot; Schwannome gefunden, sondern in den exponierten Tieren lediglich mehr als in den Tieren der unbefeldeten Kontrollgruppen. Was Jakob verschweigt: Die Tiere wurden maximal zwei Jahre oder lebenslang bis zu ihrem Tod täglich neun Stunden lang intermittierend befeldet (10 min. ein, 10 min. aus) mit <span class="underline">bis zum 75-fachen</span> des für Menschen zulässigen Grenzwerts. Und trotzdem lebten die befeldeten Tiere <span class="underline">länger</span> als die unbefeldeten Tiere!</p>
<p>4. Jakobs Behauptung es gäbe keine Mobilfunkstudien mit Frequenzen &gt; 3,4 GHz ist falsch. Das <a href="https://www.emf-portal.org/de/article/33918">EMF-Portal</a> warf auf Anhieb eine <a href="https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/2017RS006382">Kinderstudie</a> für 3,5 GHz aus. Wer Zeit übrig hat, darf gerne im 5G-Frequenzbereich von 400 MHz bis 90 GHz nach weiteren Studien suchen, ich bin zuversichtlich, dass es hunderte Treffer geben wird.</p>
<p>5. Niedergelassene Ärzte sind keine Wissenschaftler. Die verzerrte Risikowahrnehmung niedergelassener Ärzte in Bezug auf EMF veranlasste den Wissenschaftler Norbert Leitgeb nach einer Erhebung von Daten zu der Äußerung: &quot;<em>Es ist eher einzigartig, dass es einen derartig weit verbreiteten Widerspruch zwischen den Meinungen von Ärzten und der anerkannten nationalen und internationalen Risikobewertung gibt.</em>&quot; (<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=58912">Quelle</a>). Wer als Arzt jetzt Hautkrebs in Verbindung mit 5G bringt, disqualifiziert sich selbst als Panikmacher (Begründung &lt;<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=65249">hier</a>&gt;).</p>
<p><strong>Fazit</strong>: Wenn Gigaherz-Jakob so weiter macht, kann er demnächst von Leuten mit gefälschtem Hauptschulabschluss mühelos widerlegt werden <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66841</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66841</guid>
<pubDate>Fri, 01 Mar 2019 22:05:14 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gigaherz-Jakob kennt Vollzugsempfehlung des Bafu nicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gigaherz-Jakob zeigt mit seinem jüngsten Beitrag vom 23. Februar 2019 &quot;<a href="https://www.gigaherz.ch/5g-dringende-warnung-vor-falschinformationen-der-kantonalen-umweltaemter/">5G: Dringende Warnung vor Falschinformationen der kantonalen Umweltämter</a>&quot;, dass er noch immer keine Ahnung von der 5G-Antennentechnik hat. Der Ex-Elektriker verwechselt nach wie vor unbeirrt aller Kritik die Anzahl der Antennendipole einer adaptiven 5G-Antenne mit der Anzahl der Beams, die eine solche Antenne in der Praxis verwendet. Jakob kann oder will nicht begreifen, dass 8 x 8 matrixförmig angeordnete Antennendipole nicht dazu verwendet werden, 64 einzelne Beams auszusenden, sondern für das Beamforming von z.B. sechs oder auch nur drei Beams, die infolge des Beamformings einem mobilen Teilnehmer elektronisch (Phasenschieber) auch nachgeführt werden können. Forumteilnehmer &quot;Kuddel&quot; hat das &lt;<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=65923">hier</a>&gt; genauer erklärt.</p>
<p>Hans-U. Jakob zeigt zudem, dass er noch anderweitig große Kenntnislücken hat. So behauptet er aus dem Bauch heraus und ohne jede Begründung:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Und schon gar nicht als Bagatelländerung gilt eine Änderung wenn dabei Sendeleistungen aus den unteren Frequenzbereichen (700-900MHz) in den oberen Frequenzbereich (1800-2600MHz) verschoben werden, oder auch umgekehrt. Von den für 5G erforderlichen Frequenzen von 3400MHz und höher ist in all den amtlichen Verordnungen, Vollzugshilfen und Empfehlungen überhaupt nichts zu finden.<br />
Verschiebungen von Sendeleistungen sind nur innerhalb der oben angegebenen Frequenzbänder erlaubt. 3400MHz für 5G ist nicht dabei!</strong></em></span></p>
<p>Offensichtlich weiß Jakob nichts von der <a href="https://cerclair.ch/assets/pdf/33_2018_04_16_D_Empfehlung_Mobilfunk_Frequenzen.pdf">Empfehlung Nr. 33</a> der Cercl'Air vom 16. April 2018: <em>Beurteilung von Standortdatenblättern für Mobilfunk- und WLL-Basisstationen mit neuen Frequenzbändern</em>. Dort ist im Gegensatz zu Jakobs Behauptungen das 3,5-GHz-Band von 5G sehr wohl berücksichtigt. Es wird dem Bereich &quot;high&quot; zugeordnet, so wie auch die bislang genutzten Bänder 1800 MHz, 2100 MHz und 2600 MHz (im Gegensatz zu den &quot;low&quot;-Bändern 800 MHz und 900 MHz). In dem Papier wird auch erklärt, dass mit einem Nachtrag vom 28.3.2013 zur Vollzugsempfehlung zur NISV das Bafu Möglichkeiten für einen flexiblen Einsatz der Sendeleistung in verschiedenen Frequenzbändern aufgezeigt, ohne dass das Standortdatenblatt bei jeder Leistungsverschiebung aktualisiert werden muss. Was Jakob jetzt aufregt ist also seit 2013 gängige Praxis in der Schweiz, ohne dass es Jakob aufgeregt hätte. Was soll man dazu noch sagen ...</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
Der <a href="https://cerclair.ch/">Cercl'Air</a> zählt rund 270 Mitglieder und pflegt und fördert die interkantonale Koordination des Vollzugs der Luftreinhalte-Verordnung und der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierenden Strahlung und fördert das Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66821</link>
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<pubDate>Sun, 24 Feb 2019 17:04:00 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gigaherz-Jakob über Reichweite von 5G-Antennen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Was der Gigaherz-Präsident in seinem jüngsten Beitrag über 5G abdrückt, passt auf keine Kuhhaut. Der Mann hat keine Ahnung wovon er redet ...</p>
</blockquote><p>Jüngster <a href="https://www.gigaherz.ch/5g-news/">Beleg</a>:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Der stille und heimliche Abruch der 5G-Antenne in Guttannen ist also nicht auf die Intervention von gigaherz.ch beim Regierungsstatthalter Interlaken-Oberhasli wegen «Bauen ohne Baubewilligung» zurückzufühen, sondern ganz simpel einfach wegen der fehlenden Reichweiten der Millimeter-Wellen. Dass 5G mindestens alle 100 bis höchstens alle 150m eine enorm leistungsstarke Antenne erfordert, dürfte hiermit bewiesen sein.</strong></em></span></p>
<p><strong>Kleiner Plausibilitätstest für Ex-Elektriker</strong>: Wieso sollten bei so geringen Reichweiten &quot;enorm leistungsstarke Antennen&quot; nötig sein? Ist nicht eher das Gegenteil richtig, dass die geringen Reichweiten leistungsschwache Antennen erfordern?</p>
<p>Oder dämpft bereits Luft 5G-Signale auf hoher Trägerfrequenz (3,6 GHz) so viel stärker, beispielsweise gegenüber LTE-Signalen auf 2,6 GHz, dass trotz geringer Reichweite die Sendeleistung enorm hochgedreht werden muss?</p>
<p>Schaunmermal.</p>
<p>Die Freiraumdämpfung F wächst quadratisch mit der überbrückten Distanz R und der Trägerfrequenz f. Die Lichtgeschwindigkeit c brauchen wir nicht.</p>
<p><img src="http://deacademic.com/pictures/dewiki/52/4c64820945ea6b13915d497eaae0d382.png" alt="[image]"  /><br />
<span style="font-size:smaller;">Formel: <a href="http://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/481682">http://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/481682</a></span></p>
<p>Also, doppelte Distanz oder doppelte Frequenz bedeutet 4-fache Dämpfung, wird beides verdoppelt steigt die Dämpfung aufs 16-Fache.</p>
<p>Gegenüber LTE-2,6-GHz liegt 5G-3,6-GHz um Faktor 1,38 höher, dies verdoppelt näherungsweise die Freiraumdämfung. Dies wirkt sich dann nicht auf die erforderliche Sendeleistung aus, wenn zugleich die Distanz um Faktor 1,38 verringert wird. Was nichts anderes bedeutet, als dass, auf Jakobs Behauptung &quot;alle 100 Meter ein 5G-Funkmast&quot; bezogen, LTE-Funkmasten (bei gleicher Sendeleistung) alle 138 Meter in der Landschaft stehen müssten (bei 150 Meter für 5G alle 210 Meter für LTE). Wer Augen im Kopf hat weiß, dies ist so nicht. LTE-Masten (eines Betreibers) stehen üblicherweise weitaus weiter auseinander. Ergo kann Jakobs 100-bis-150-Meter-Behauptung nicht stimmen, der Widersinn der enormen Leistungssteigerung noch gar nicht mit einbezogen.</p>
<p>Warum erzählt Jakob dann diesen Quatsch? Meine Erklärung: Die Drama-Queen aus Schwarzenburg versucht mit allen Mitteln, auch unlauteren, die Bevölkerung gegen 5G aufzuwiegeln. Näher kommende und dann auch noch enorm leistungsstarke Antennen sind für ihn bestes Mittel zum Zweck, um irrationale Ängste zu schüren.</p>
<p>Nun ist allerdings die Freiraumdämpfung nur eine von mehreren Größen (z.B. Gebäudedämpfung, Dämpfung durch Bewuchs), die sich alle auf die Linkbilanz auswirken, obige Berechnung ist daher nur grob und in Städten völlig fehl am Platz. Womit wir schlussendlich zu der Erkenntnis kommen, dass Pauschalangaben wie die von Jakob Schweizer Käse sind. Auch 5G-Masten werden nicht alle 100 oder 150 Meter schön regelmäßig aufgestellt, sondern wie bisher situationsabhängig in mal größerem mal kleinerem Abstand. Richtig ist nur, tendenziell müssen 5G-Sendemasten bei 3,6 GHz schon wegen der höheren Freiraumdämpfung tatsächlich näher an die Teilnehmer heranrücken. Auf dem flachen Land wird dies eine sichtbare Verdichtung bewirken, in ohnehin schon dicht bestückten Städten dürfte die Verdichtung weitaus weniger auffallen. Womit sich schon jetzt sagen lässt: Aufstände gegen 5G werden bevorzugt in Weilern, Dörfern und Kleinstädten stattfinden, nicht in Städten und Großstädten.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66759</link>
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<pubDate>Wed, 13 Feb 2019 21:03:41 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Spinner 1. und 2. Grades verlinken auf AZK und Gigaherz (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Oftmals wurde Gigaherz.ch für die Kopierrechte angefragt, viel öfters dagen aber nicht. So auch nicht beim Video auf Klagemauer tv.<br />
Welches unterdessen 270’000 mal heruntergeladen wurde.</p>
</blockquote><p>Soso, wie mag das nur zustande gekommen sein. Waren das brave Parlamentsabgeordnete, Wissenschaftler, Verwaltungsfachangestellte, Buchhalter, Obsthändler und Journalisten? Oder doch eher abgedrehte Typen?</p>
<p>Das böse IZgMF hat bei Tante Google nachgesehen.</p>
<p>► Auf das AZK-Video verlinken gegenwärtig <a href="https://www.google.com/search?q=%22Dringende+Warnung+vor+5G%22&amp;client=firefox-b-d&amp;ei=HVJkXIy8IIzisAfvjq7ACg&amp;start=90&amp;sa=N&amp;ved=0ahUKEwjMvuyvnLngAhUMMewKHW-HC6gQ8tMDCKIB&amp;biw=1600&amp;bih=787">maximal 98 Websites</a> (gewertet wurden meiner Bequemlichkeit halber alle Treffer inkl. Mehrfachtreffer derselben Site).</p>
<p>► Auf Jakobs Artikel verlinken gegenwärtig <a href="https://www.google.com/search?q=%22www.gigaherz.ch/dringende-warnung-vor-5g%22&amp;client=firefox-b-d&amp;ei=OVNkXJCOLMf5sAea3p5w&amp;start=60&amp;sa=N&amp;ved=0ahUKEwjQjq63nbngAhXHPOwKHRqvBw44MhDy0wMIeA&amp;biw=1600&amp;bih=787">44 Websites</a> (gewertet wurden nur Sites, die im Sniplet die Gigaherz-Webadresse zeigten, Mehrfachtreffer derselben Site wurden nicht gewertet).</p>
<p>Wer sich die beiden Trefferlisten anschaut bekommt einen atemberaubenden Eindruck davon, wer auf das AZK-Video und gigaherz.ch verlinkt. Die Listen lassen keinerlei Zweifel: Es sind nahezu ausschließlich Spinner 1. und 2. Grades (absolute Vollpfosten und Dummerchen), die die Links setzen. Die vereinzelt anzutreffenden Treffer von seriösen Seiten (z.B. derstandard.at) sind keine Kompensation, dort stecken die Links lediglich in Kommentarecken dieser Sites. Selbstverständlich sind auch ein paar Geschäftemacher unter den Treffern. </p>
<p>Hier ein paar (gekürzte) Link-Kostproben:</p>
<p><a href="https://www.memon.eu">https://www.memon.eu</a><br />
<a href="https://portal.multibits.eu">https://portal.multibits.eu</a><br />
<a href="http://www.umweltbedingt-erkrankte.de">www.umweltbedingt-erkrankte.de</a><br />
<a href="https://gloria.tv">https://gloria.tv</a><br />
<a href="https://ul-we.de">https://ul-we.de</a><br />
<a href="https://urpils666.wordpress.com">https://urpils666.wordpress.com</a><br />
<a href="https://wissenschaft3000.wordpress.com">https://wissenschaft3000.wordpress.com</a><br />
<a href="https://transformier.wordpress.com">https://transformier.wordpress.com</a><br />
<a href="https://snap4face.com">https://snap4face.com</a><br />
<a href="https://blog.viciente.at">https://blog.viciente.at</a><br />
<a href="https://aliasinfo.ch">https://aliasinfo.ch</a><br />
<a href="https://alternative-medien.online">https://alternative-medien.online</a><br />
<a href="https://www.upendo.tv">https://www.upendo.tv</a><br />
<a href="https://urs-raschle.ch">https://urs-raschle.ch</a><br />
<a href="https://www.cashkurs.com">https://www.cashkurs.com</a><br />
<a href="https://ifurinstitut.wordpress.com">https://ifurinstitut.wordpress.com</a><br />
<a href="https://forum.spiritscape.de">https://forum.spiritscape.de</a><br />
... usw. usf. ...</p>
<p>Überraschend ist dieses Ergebnis keineswegs, sondern typisch für AZK und gigaherz.ch.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66756</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66756</guid>
<pubDate>Wed, 13 Feb 2019 17:51:09 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>AZK vernaschte Gigaherz-Jakob ungefragt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><!--[if IE]>
    <object type="application/x-shockwave-flash" data="https://www.youtube.com/v/7HNSYZ1Xadg" width="640" height="360">
    <param name="movie" value="https://www.youtube.com/v/7HNSYZ1Xadg" />
    </object>
    <![endif]-->
    <!--[if !IE]>-->
    <object type="application/x-shockwave-flash" data="https://www.youtube.com/v/7HNSYZ1Xadg" width="640" height="360"><param name="movie" value="https://www.youtube.com/v/7HNSYZ1Xadg" />
    </object>
    <!--<![endif]--></p>
<p>Das Video ist ein Produkt der schweizerischen Religionssekte AZK (Anti-Zensur-Koalition), die ihre selbst produzierten Videos bislang bevorzugt auf ihrem eigenen Plem-Plem-TV-Kanal <a href="https://www.klagemauer.tv/">Klagemauer.tv</a> (auch kla.tv) verbreitet. Jakob selbst tritt in dem Machwerk nicht in Erscheinung, leider nicht, denn seine marionettenhaften Auftritte sind stets von hohem Unterhaltungswert. Bislang hatte der Gigaherz-Präsident jede Nähe zur AZK vermieden, die jetzige Kooperation, bei der die Rolle Jakobs undurchsichtig ist, gleicht daher einem Dammbruch.</p>
</blockquote><p>Hans-U. Jakob gibt am 11. Februar 2019 <a href="https://www.gigaherz.ch/5g-news/">Einblick</a>, welche Rolle er bei dem AZK-Video gespielt hat:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Der Internetartilel «Dringende Warnung vor 5G» seit 25 Juli 2018 auf <a href="http://www.gigaherz.ch">www.gigaherz.ch</a> wurde bald einmal zum Selbstläufer und ging, Internet sei dankt, in alle möglichen Sprachen übersetzt in Windeseile rund um den Globus. Oftmals wurde Gigaherz.ch für die Kopierrechte angefragt, viel öfters dagen aber nicht. So auch nicht beim Video auf Klagemauer tv.<br />
Welches unterdessen 270’000 mal heruntergeladen wurde.<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=7HNSYZ1Xadg">https://www.youtube.com/watch?v=7HNSYZ1Xadg</a><br />
Urheberrecht hin oder her. Gegen die Verbreitung von technischen und physikalischen Daten und Fakten, kann man ja nichts haben, so lange diese richtig wiedergegeben werden. Und weil diese technischen Daten und Fakten dort richtig wiedergegeben werden haben wir auch nicht interveniert.</strong></em></span></p>
<p><strong>Kommentar</strong>: In der Pseudowissenschaft (z.B. Studien über Homöopathie) ist es seit langem bewährte Praxis, sich gezielt gegenseitig fleißig zu zitieren, um den Anschein von Wissenschaft und breiter Wissensbasis zu erwecken. Dass eine christliche Sekte wie die AZK es wagen würde, an dem fachlichen Stuss, den Jakob unablässig verbreitet auch nur ein Komma zu ändern, war ohnehin nicht zu erwarten. So befindet Jakob seinen von der AZK unverändert verbreiteten Stuss zwangsläufig als &quot;richtig&quot; und freut sich über dessen große Verbreitung. Ob das AZK-Video tatsächlich hundertausende Abnehmer gefunden hat wage ich jedoch zu bezweifeln, bei der <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=45086">hemmungslosen Manipulationsbereitschaft</a> der Szene halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass Sektenmitglieder und organisierte Mobilfunkgegner die Anzahl der Downloads maßgebend verfälscht haben, um Resonanz vorzutäuschen. Beweisen kann ich diesen Verdacht allerdings nicht.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66754</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66754</guid>
<pubDate>Wed, 13 Feb 2019 13:11:29 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>5G-Frequenzen: Gigaherz-Jakob bei 3,4 GHz angekommen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Still und leise hat sich Gigaherz-Jakob von seiner obigen Falschmeldung verabschiedet und verortet <a href="http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=71266#p71266">neuerdings</a> 5G ...</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>So zwischen 10 und 30 Gigahertz</strong></em></span></p>
<p>Das ist zwar nicht mehr ganz so falsch wie seine ursprüngliche Äußerung, hat mit dem Stand des tatsächlichen Wissens jedoch nur insofern etwas zu tun, dass Jakob von Frequenzbändern redet, die in vielleicht fünf bis zehn Jahren erschlossen werden. Bis dahin spielt sich 5G in den Niederungen unterhalb von 10 GHz ab, in den Schweiz auch unterhalb von 1 GHz.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Neun Monate später ist der &quot;Fachstellenleiter&quot; des Vereins Gigaherz <a href="https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=71708#p71708">in der unausweichlichen Realität angekommen</a> und verortet 5G endlich dort, wo es für alle anderen schon immer war:</p>
<p><em><span style="color:#399;"><strong>Deshalb funktioniert 5G nur ab 3.4GHz und höher.</strong></span></em></p>
</blockquote><p>Ja, und <a href="https://www.gigaherz.ch/5g-achtung-jetzt-kommt-santina-russo/">hier</a> verabschiedet er sich auch endlich von den ominösen 5G Geschwindigkeit. Schon lustig wenn Jakob behauptet &quot;Vor 6 Monaten prahlten sie noch mit 100mal mehr Daten in 100mal höherer Geschwindigkeit.&quot; Der einzige der damit prahlte war Jakob selber aber auch hier hat ihn die Realität eingeholt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66645</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66645</guid>
<pubDate>Fri, 25 Jan 2019 21:18:39 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>Gustav</dc:creator>
</item>
<item>
<title>5G-Frequenzen: Gigaherz-Jakob bei 3,4 GHz angekommen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Still und leise hat sich Gigaherz-Jakob von seiner obigen Falschmeldung verabschiedet und verortet <a href="http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=71266#p71266">neuerdings</a> 5G ...</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>So zwischen 10 und 30 Gigahertz</strong></em></span></p>
<p>Das ist zwar nicht mehr ganz so falsch wie seine ursprüngliche Äußerung, hat mit dem Stand des tatsächlichen Wissens jedoch nur insofern etwas zu tun, dass Jakob von Frequenzbändern redet, die in vielleicht fünf bis zehn Jahren erschlossen werden. Bis dahin spielt sich 5G in den Niederungen unterhalb von 10 GHz ab, in den Schweiz auch unterhalb von 1 GHz.</p>
</blockquote><p>Neun Monate später ist der &quot;Fachstellenleiter&quot; des Vereins Gigaherz <a href="https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=71708#p71708">in der unausweichlichen Realität angekommen</a> und verortet 5G endlich dort, wo es für alle anderen schon immer war:</p>
<p><em><span style="color:#399;"><strong>Deshalb funktioniert 5G nur ab 3.4GHz und höher.</strong></span></em></p>
<p>Die übrigen Ausführungen des Ex-Elektrikers Jakob sind weiterhin die eines selbsternannten Hochfrequenzexperten (siehe <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=65923">Entgegnung</a> von Teilnehmer &quot;Kuddel&quot; auf Jakobs Idee von 64 Strahlenkeulen pro Massive-Mimo-Antenne mit 64 Antennenelementen). Jakob beharrt unbelehrbar auf seinen 64 separaten Keulen für viele Teilnehmer. Dabei gibt es im Netz ausreichend Informationen zu tanken, die Jakob ad absurdum führen. Nokia z.B. stellte schon 2017 eine Massive-Mimo-Antenne vor (Basisstation), deren 64 Elemente zum &quot;Beamforming&quot; von sechs steuerbaren Keulen zur gezielten und gleichzeitigen Versorgung von sechs Teilnehmern verwendet wurden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Jakob auch diesen seinen Irrtum erkennt und nachts diskret zurückrudern wird. Öffentlich einräumen wird er seinen Irrtum nie.</p>
<p><strong>LTE-Antenne versorgt sechs Teilnehmer ungezielt der Reihe nach (sequenziell).</strong><br />
<img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201901241954125c4a17e47520f.jpg" alt="[image]" width="600" height="332" /></p>
<p><strong>Massive-Mimo-Antenne versorgt sechs Teilnehmer gezielt gleichzeitig.</strong><br />
<img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201901241954285c4a17f403bd1.jpg" alt="[image]" width="600" height="340" /><br />
<span style="font-size:smaller;">Bilder: Nokia</span></p>
<p><a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/5G-Mobilfunk-Massive-MIMO-vervielfacht-Zell-Kapazitaeten-3637319.html">Heise online</a> schreibt: <em>Mit Massive MIMO kann eine Basisstation mehrere Teilnehmer gleichzeitig versorgen und jeden mittels Beamforming zielgenau ansteuern. So sinkt die ungeliebte Streuleistung, also der Anteil der Energie, der sinnlos am eigentlichen Teilnehmer vorbei in die Zelle geblasen wird. Entsprechend nimmt auch die durchsatzsenkende Interferenz ab.</em></p>
<p>Zur Erinnerung: Jakob behauptet es gäbe bei Massive-Mimo kein Beamforming. Er glaubt noch immer fest daran, die Strahlenkeulen solcher Antennen würden einem Teilnehmer nicht folgen, sondern starr in eine Richtung senden. Es seien die Teilnehmer, die sich von Keule zu Keule bewegten (er nennt es Beamhopping, das es für Satelliten tatsächlich gibt) und irrtümlich glaubten, die ursprüngliche Keule würde ihnen folgen. Um diesen Blödsinn pseudoplausibel begründen zu können, muss Jakob sich an sein Märchen von den 8 x 8 = 64 Antennenelementen klammern, die 64 Strahlenkeulen in den Raum senden. Dass dies schon wegen der irrsinnige Energieverschwendung nicht praktikabel ist, Jakob kapiert es nicht. </p>
<p>Massive-Mimo-Antennen sind nicht allein 5G vorbehalten, sie können prinzipiell auch mit 4G verwendet werden, sind dann aber für viele Antennenkränze zu groß. Die höheren Trägerfrequenzen bei 5G reduzieren die Größe dieser Antennen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66630</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66630</guid>
<pubDate>Thu, 24 Jan 2019 20:04:25 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gigaherz-Jakob macht sich nackig für AZK (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Tja Hans-Ueli, da komst Du so schnell nicht mehr raus.</p>
</blockquote><p>Und hier noch das fehlende „m“:   m</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66276</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66276</guid>
<pubDate>Sat, 17 Nov 2018 22:39:34 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>hans</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gigaherz-Jakob macht sich nackig für AZK (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Schweizer Sektenprediger vergleicht Jesus mit Hitler – die unsägliche Story des Ivo Sasek</p>
<p>«Welches ist die gefährlichste Sekte?» Diese Frage wird mir bei Vorträgen oft gestellt. Die Sache sei zu komplex, um ein Ranking zu erstellen, antworte ich jeweils. Aber Scientology müsse weit oben angesiedelt werden, weil der Psychokult ein sehr ausgeklügeltes Indoktrinationssystem aufweise. Die wohl zweithäufigste Frage lautet: «Sind Freikirchen Sekten?» Auch diese Frage lässt sich nicht eindeut...</p>
<p>Mehr auf:<br />
<a href="https://www.badenertagblatt.ch/panorama/vermischtes/schweizer-sektenprediger-vergleicht-jesus-mit-hitler-die-unsaegliche-story-des-ivo-sasek-133730793">https://www.badenertagblatt.ch/panorama/vermischtes/schweizer-sektenprediger-vergleicht-jesus-mit-hitler-die-unsaegliche-story-des-ivo-sasek-133730793</a></p>
<p>************************************<br />
Tja Hans-Ueli, da komst Du so schnell nicht mehr raus.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66271</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=66271</guid>
<pubDate>Sat, 17 Nov 2018 17:42:49 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>hans</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2G zugunsten von 5G aufgeben: keine Lösung für die Schweiz (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Aufgrund der äußerst strengen Grenzwerte und des rigiden Vollzugs, so Lehmann weiter, bleibe für 5G aktuell jedoch nicht mehr viel Leistung übrig, obwohl 5G-Systeme sehr wohl mehr davon liefern könnten. Grund für diesen Engpass seien die bestehenden Systeme. Besonders 3G- und 4G-Antennen müssten nach wie vor weiter betrieben werden und konkurrierten mit 5G um Sendeleistung, weshalb für 5G teilweise nur sehr geringe Leistungswerte zur Verfügung stünden. Gerade eben so viel, dass die Grenzwerte noch eingehalten werden. </p>
</blockquote><p>Müsste nicht mit der Stilllegung von 2G-Standorten das Gerangel um Sendeleistung zugunsten von 5G zufriedenstellend und  ohne Lockerung der Anlagegrenzwerte zu lösen sein? Wegen der schlechten Bandbreiteneffizienz GMSK-modulierter Träger müsste die Aufgabe von 2G doch mehr als genug Sendeleistung für 5G bringen. Da vermutlich kaum noch 1-Band-Mobiltelefone in Gebrauch sind und UMTS/LTE das bisschen Datenvolumen durch reinen Sprechverkehr nebenbei noch mit abwickeln könnten, wüsste ich jetzt nichts, was der Lösung &quot;2G wird (mit Übergangsfrist) zugunsten von 5G aufgegeben&quot; im Wege stünde, um trotz Anlagegrenzwert genug Sendeleistung für eine 5G-Flächenversorgung zu bekommen. </p>
<p>Soweit die Überlegungen eines Leichtmatrosen aus dem Münchener Trockendock. Doch was sagen die sturmerprobten Gebirgsmatrosen von Swisscom dazu? Hugo Lehmann (Technical Lead Mobile Access) und Jürg Studerus (Senior Manager Public Communications) geben Auskunft:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>So einfach ist die Sache nicht.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>1. Ein GSM-Träger ist 200 kHz breit während man bei 5G mit 100 MHz startet und bis 800 MHz Bandbreite gehen wird.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>2. In unserem Netz haben wir in den letzten Jahren schon massiv GSM-Leistungen reduziert. Was auch verständlich ist, da fast nichts mehr über GSM läuft. 2G beansprucht auf Mobilfunksites der Swisscom gegenwärtig nur noch zirka 10 Prozent der gesamten Sendeleistung. Diese wenigen verbliebenen Prozent von GSM reichen nicht aus, eine breitbandige 5G-Versorgung zu realisieren.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>3. 5G wird auch höhere Frequenzen nutzen (zuerst 3,5 GHz, später 26,5 GHz). Diese Frequenzen breiten sich schlechter aus als tiefere. Daher braucht man grössere Antennengewinne, die sich in höherer ERP niederschlagen.</strong></em></span></p>
<p>Päng!</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201809261237015bab7d6d3f16a.jpg" alt="[image]" width="600" height="264" /></p>
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<pubDate>Wed, 26 Sep 2018 12:48:53 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gigaherz-Jakob: Was Swisscom von seinen Vorwürfen hält (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><!--[if IE]>
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    </object>
    <!--<![endif]--></p>
</blockquote><p>&quot;Es erfordert Mut, mit Fremden ins Gespräch zu kommen. Aber Demokratie kann nur mit der Bereitschaft funktionieren, Konflikte anzunehmen und Kompromisse einzugehen. Und außerdem lässt es sich einfach leichter streiten, wenn man die Sichtweise des anderen versteht.&quot; So beginnt in der <em><a href="https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-09/deutschland-spricht-frank-walter-steinmeier-sascha-lobo-harald-martenstein-mely-kiyak/komplettansicht">Zeit</a></em> ein Artikel vom 23. September 2018 über die Aktion &quot;Deutschland spricht&quot;.</p>
<p>Auch Swisscom wollte leichter streiten und lud zu diesem Zweck den kompletten Gigaherz-Vorstand in die Zentrale nach Bern ein. Am 16. August 2018 war es so weit, wie Jakob berichtete, der 5-köpfige Gigaherz-Vorstand rückte tatsächlich geschlossen bei dem Ex-Monopolisten ein und traf dort auf zwei Gesprächspartner der Swisscom. Ziel der Aktion war es, den Mobilfunkgegnern in einem technisch orientierten Gespräch die Grundlagen von 5G und die für 5G vorgesehene Antennentechnik aus erster Hand näher zu bringen. Doch das Experiment, mit dem Swisscom guten Willen demonstrieren wollte, scheiterte. Denn der Gigaherz-Präsident lässt sich nicht belehren, er hält es wie Pippi Langstrumpf und bastelt sich mit alternativen Fakten seine Welt lieber so, wie sie ihm gefällt, am 25. August mit <a href="https://www.gigaherz.ch/aus-beamforming-wird-beamhopping/">diesem Beitrag</a> und am 12. September mit <a href="https://www.gigaherz.ch/stop-5g/">jenem</a>. Gigaherz-Vorstand Joe Schlumpf war für den Bekehrungsversuch des Netzbetreibers besonders dankbar, er stellte wenige Tage nach dem Treffen ein Video mit dem Titel &quot;<a href="index.php?id=65724" class="internal">Swisscom – licensed to lie</a>&quot; ins Netz.</p>
<p><span style="font-size:large;">Soweit die Vorgeschichte ...</span></p>
<p>Als Technischer Redakteur bin ich darauf gedrillt, technische Texte zu beurteilen. Was Jakob bislang über 5G ablieferte ist aus meiner Sicht Blendwerk, er greift sich wahllos Textpassagen sowie Grafiken aus Fremdokumentationen heraus und stückelt diese zu kaum noch verständlichen Beiträgen zusammen. Ziel: Fachkompetenz vorgaukeln und bei Laien Eindruck machen. Dabei ist es kein Jahr her, dass der Ex-Elektriker aus Schwarzenburg noch mit Inbrunst auf dem Unfug beharrte, 5G könne nur im Frequenzbereich von <a href="index.php?id=64526" class="internal">30 GHz bis 300 GHz</a> stattfinden. Still und leise verabschiedete er sich erst im April 2018 von seinem Irrtum, nur um später dem Irrtum aufzusitzen, eine 8x8-Gruppenantenne (Antennenarray) mit 64 Dipolen werde im 5G-Zeitalter über arglose Handynutzer mit 8x8=64 Strahlenkeulen herfallen. Doch dies wird sicher nicht geschehen, denn die 64 Dipole werden für das Beamforming von erheblich weniger Strahlenkeulen benötigt (z.B. 1 bis 4), das ist ja gerade der Witz an Gruppenantennen. Teilnehmer &quot;Kuddel&quot; hat sich freundlicherweise diesem und weiteren 5G-Irrtümern Jakobs <a href="index.php?id=65923" class="internal">ab hier</a> angenommen.</p>
<p><strong>Swisscom: Jakobs Anschuldigungen treffen nicht zu</strong></p>
<p>Swisscom schweigt zu alledem. Auch die unsägliche AZK/Gigaherz-Co-Produktion (Video oben) konnte den größten Mobilfunknetzbetreiber der Schweiz nicht zu einer Reaktion <a href="index.php?id=45302" class="internal">provozieren</a>. Deshalb habe ich nachgefragt, was der PTT-Nachfolger von Jakobs Pirouetten hält, z.B. davon, dass es völlig unmöglich sei, die heutigen Anlagegrenzwerte mit 5G-Antennen einzuhalten und dass die Schweizer Netzbetreiber vor hätten, die Bevölkerung der Schweiz zu übertölpeln.</p>
<p>Hugo Lehmann, Swisscoms Technischer Leiter Mobile Access, schrieb mir, Jakobs Anschuldigungen träfen selbstverständlich nicht zu. Sein Unternehmen halte sich an die gesetzlichen Bestimmungen und setze diese nicht anders um als vorgesehen. Auf 5G-Antennen bezogen bedeute dies, die deklarierte und somit verfügbare Sendeleistung einer Mobilfunkantenne umfasse die gesamte Leistung aller möglichen Sendekeulen/Beams. Dadurch sei, wie gesetzlich gefordert, der denkbar ungünstigste Fall abgedeckt. Alle betrieblichen Konfigurationen, Nutzungsarten und Einstellungen würden mit diesem Worst-Case-Ansatz in die ausgewiesene Leistung einbezogen. Wenn also Swisscom zum Beispiel 100 W ERP für 5G deklariere, sei dies nicht die Leistung nur eines Beams, sondern die theoretisch erreichbare Maximalleistung aller Beams — gleichzeitig und mit vollem Datendurchsatz in Betrieb.</p>
<p>Aufgrund der äußerst strengen Grenzwerte und des rigiden Vollzugs, so Lehmann weiter, bleibe für 5G aktuell jedoch nicht mehr viel Leistung übrig, obwohl 5G-Systeme sehr wohl mehr davon liefern könnten. Grund für diesen Engpass seien die bestehenden Systeme. Besonders 3G- und 4G-Antennen müssten nach wie vor weiter betrieben werden und konkurrierten mit 5G um Sendeleistung, weshalb für 5G teilweise nur sehr geringe Leistungswerte zur Verfügung stünden. Gerade eben so viel, dass die Grenzwerte noch eingehalten werden. </p>
<p>Der Technische Leiter bedauert, wegen des zuvor genannten Worst-Case-Ansatzes könne das technische Potential des Beamformings nicht voll erschlossen werden. Denn Beamforming mache die Übertragung effizienter weil die Daten für einen Nutzer gezielt auch nur zu diesem hingesendet würden. Ohne Beamforming komme es zu funktechnischer Energieverschwendung, denn die Daten müssten weiterhin ungezielt in die gesamte Mobilfunkzelle gepumpt werden. Mit Beamforming werde die Exposition durch den Nutzer definiert, die mittlere Sendeleistung sei dann relativ niedrig, wie auch aus der Arbeit von <a href="https://ieeexplore.ieee.org/document/8039290/">Thors et al.</a> hervorgehe.</p>
<p><em>[Admin: Text am 25.09.2018, 9:35 Uhr, geringfügig ergänzt]</em></p>
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<pubDate>Mon, 24 Sep 2018 21:42:10 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gigaherz-Jakob spinnt sich die Welt, wie Sie ihm gefällt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>*SEUFZ*</p>
<p>Es hat niemand behautet, es gäbe nur 1 &quot;Beam&quot;, sondern dass die maximale Leistungsflussdichte, die grenzwerttechnisch zu betrachten ist, bei einem Beam am größten ist und mit ansteigender Zahl gleichzeitiger Beams abnimmt, weil der sich der Antennengewinn (inkl &quot;Beam Forming Gain&quot;)  mit jedem zusätzlichen Beam überproportional verringert. <br />
D.h. rein grenzwerttechnisch (Anlagengrenzwert) ist nur 1 Beam zu betrachten, weil dann der Antennengewinn am höchsten ist.</p>
<p><br />
Das mit den 64 *gleichzeitigen* Beams (welche die volle ERP aufweisen) ist Unsinn. <br />
Mit 64 Antennen kann man keine 64 gleichzeitigen &quot;Beams&quot; auf einer Frequenz erzeugen, zumindest nicht, wenn die &quot;Beams&quot; einen nennenswerten Antennengewinn haben sollen. Bei 64 gleichzeitigen Beams läge  der Antennen-Gewinn  nur noch im unteren  einstelligen dB-Bereich (entspräche dem &quot;Gewinn&quot; eines einzigen Dipols vor einem Reflektor)<br />
Mehrere &quot;scharfe&quot; Beams (=mit voller ERP) sind nur möglich, wenn die Beams nacheinander (im Zeitmultiplex) erzeugt werden, aber dann reduziert sich die Leistungsflussdichte ebenfalls durch zeitliche Mittelwertbildung.<br />
Alternativ können mehrere &quot;Beams&quot; auf verschiedene Frequenzen abgestrahlt werden, aber mit anteilig reduzierter ERP. Auch dann wird der Grenz(wert) Fall (=Maximaler Antennengewinn =&gt; maximale ERP)  nur erreicht, wenn alle Beams auf allen Frequenzen auf denselben Punkt gelenkt werden, d.h. de factor nur noch ein Beam existiert.</p>
<p>Die Beams werden nicht durch Motoren gesteuert (diesen Blödsinn hat sich Herr Jakob selbst ausgedacht).Mechanische Stellelemente (selbst Piezo basierend) wären für Mobilkommunikation viel zu langsam.<br />
Die Beam Steuerung erfolgt rein elektronisch durch ein Phasen-gesteuertes &quot;Array&quot;<br />
=&gt; siehe z.B.  <a href="http://www.radartutorial.eu/06.antennas/Phased%20Array%20Antennen.de.html"><strong>&gt;hier&lt;</strong></a> ..da gibt es sogar ein Animationsbeispiel.</p>
<p>Da sind genau NULL mechanische  Stellelemente drin and und (auch hier irrt Herr Jakob) , 120° Schwenkbereich sind sehr wohl möglich. Das ist sogar exakt der Wert, der in dem Beispiel genannt wird.</p>
<p>Man kann   mehrere scharfe Beams mit vollem Antennengewinn erzeugen, ABER dann nicht mit der vollen Leistungsflußdichte.</p>
<p>Hier kommen die Vorteile des OFDM zum tragen. Bei OFDM (Orthogonal Frequency Division Multiplexing) besteht das Gesamtsignal aus einer Vielzahl schmalbandiger Einzelträger.  <br />
Dabei hat jeder von N Einzelträgern nur ein &quot;N'tel&quot; der zur Verfügung stehenden Gesamt-Leistung. <br />
D.h. bei einem Sender mit 15 Watt Leistung pro Sektor und  z.B. 500 OFDM Unterträgern, hat jeder einzelne Unterträger nur 0,03 Watt Leistung, bzw nach Antennengewinn ca 3 Watt ERP.<br />
Wie schon gesagt, lassen sich mit einer phased Array Antenne mehrere scharfe Beams nicht auf derselben Frequenz erzeugen .<br />
Da eine OFDM Aussendung aber aus mehreren hundert Einzelträgern besteht, kann man jeden Einzlträger als scharfen &quot;Beam&quot; in eine andere Richtungen lenken, wobei jedoch die Leistungsflussdichte jedes Einzel-trägers nur 1/N des Anlagen-Grenzwerts erreicht. </p>
<p>Das Problem  dabei ist natürlich, dass ein  einzelner Unterträger nur wenige Kilobit Daten transportieren kann..also genug für eine IOT-Anwendung, aber zu wenig um z.B. ein Gespräch zu führen, geschweige denn, ein Video zu Streamen.</p>
<p>Nun kann sich die Basisstation auch &quot;entscheiden&quot;, mehrere Unterträger in die gleiche Richtung zum gleichen Nutzer zu lenken um den Datendurchsatz entsprechen der Anforderung  zu erhöhen. <br />
Dann steigt die Leistungsflussdichte in diese Richtung an und erreicht schliesslich ihr Maximum,wenn .....habt ihrs schon erraten ?? <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /> <br />
.... wenn sämtliche Unterträger des OFDM Signals  auf das gleiche Ziel gelenkt werden...das heisst... wenn &quot;de facto&quot;  nur noch  ein &quot;Beam&quot; im Sektor existiert. Das definiert dann den Grenz (wert) Fall bei welcher die maximal mögliche Leistungsflussdichte erzielt wird. <br />
Ergo, aus Sicht des Anlagen-Grenzwerts ist nur ein &quot;Beam&quot; zu betrachten, da sich die Leistungsflussdichte bei Verteilung auf mehrere Beams entsprechend reduziert...<br />
.wass logisch ist, da sich bei Erzeugung mehrere Beams ja die zur Verfügung stehende Leistung  auf eine größere Fläche verteilt.</p>
<p>Und um einem weiteren Irrtum um den Begriff &quot;ERP&quot; vorzubeugen, mit welchen Herr Jakob gerne seine Leser erschreckt:</p>
<p>Eine Basisstation mit z.B. 1500Watt ERP strahlt *nicht* 1500 Watt ab, sondern nur ca 15 Watt.  <br />
Die restlichen 1485 Watt sind ein &quot;fiktiver&quot; Wert, welcher angibt, wieviel mehr Leistung eine kugelförmig strahlende Antenne abstrahlen müsste , um (kugelförmig) in alle Richtungen (also auch zum Boden und in den Himmel) die gleiche Reichweite zu erzielen, wie sie in dem mit 15 WATT angestrahlten Sektor erreicht wird.<br />
Das klingt kompliziert...warum erfindet man eine solche rein fiktive Zahl ?<br />
Die Extrapolation auf kugelförmige Abstrahlung  vereinfacht die Formeln zur Berechnung von Reichweiten und Anlagen-Grenzwerten, da man rechentechnisch nicht mehr mit komplizierten nichtlinearen  Raumwinkel-Funktionen hantieren muss (= Lösung eines komplizierten Integrals ) , sondern mit der sehr viel einfacheren  Kugel-förmigen Ausbreitung  rechnen kann (1/(4*Pi*r²)) =&gt; keine Integrale und keine trigonometrischen Funktionen müssen mehr gelöst werden.....deshalb die Hochrechnung der Leistung auf kugelförmige Abstrahlung. Das komplizierte Integral hat der Antennen Hersteller dabei vorab bestimmt und mundgerecht in den so genannten &quot;Antennengewinn&quot; verpackt, damit Otto-Normal Ingenieur sich nicht damit herumplagen muss. Dafür nimmt der Ingenieur dann gerne in Kauf, dass die 1500 Watt nur eine &quot;Fiktion&quot; sind. <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/yes.gif" alt=":yes:" /> <br />
Leider gibt es Zeigenossen, die mit diesen hoch anmutenden &quot;Leistungen&quot;, welche nur als Rechenhilfe gedacht sind, gerne Laien erschrecken, indem sie diese als real vorhandene  Leistung verkaufen. <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/no.gif" alt=":no:" /> </p>
<p>K</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=65968</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=65968</guid>
<pubDate>Wed, 12 Sep 2018 19:27:02 +0000</pubDate>
<category>Technik</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
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