Abschied von der Sekte (Allgemein)

AnKa, (vor 5476 Tagen) @ H. Lamarr

Die Vorgehensweise zeigt: Eigentlich wollten Sie da raus. Nicht weniger. Sie legten es, vielleicht damals noch teils unbewusst, genau darauf an.

Andererseits hat Mobilfunkgegnerei auch einen sozial positiven Aspekt: In kürzester Zeit lernen Sie viele Leute kennen, es bilden sich Bekanntschaften, sogar Freundschaften. Und es gibt stets viel zu erzählen, Langeweile kommt keine auf. Solange das Feindbild (gierige Industrie) stimmte, wog dies Positive die negativen Aspekte auf.

Kann ich verstehen. Heimelig, das. Und nach dem "Austritt" kann es zu Phantomschmerzen kommen, weil man nun einmal einen sozialen Verband verlässt. Ein trauriger Vorgang (<--keine Ironie).

Aber: Das Verfolgen, Mobben und Beleidigen der "Abtrünnigen" als (ich entlehne das mal dem Scientology-Wortgebrauch:) "unterdrückerische Personen" hat System, oder scheint zumindest im Extrem-Bereich der sogenannten Mobilfunkkritiker sehr gebräuchlich, beängstigend üblich zu sein. Die innere Organisiertheit dieser extremen Zirkel hat also aus meiner Sicht einen Sektencharakter.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

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