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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Experte Münzenberg irrt</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
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<title>Experte Münzenberg irrt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>uiuiui...was für eine Aussage aus dem Munde eines &quot;Experten&quot; !</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Ja, an dieser wundersamen Behauptung (<a href="https://www.ovb-online.de/rosenheim/bad-aibling/kampf-mobilen-strahlung-8461274.html">Quelle</a>) bin auch ich hängen geblieben. Ein daraufhin bei OVB online geschriebener Kommentar wartet jetzt schon seit 9 Stunden auf Freischaltung (ein anderer, ebenfalls bei OVB online, hängt seit 8 Stunden ab). Das wird wohl nichts mehr werden ...</p>
</blockquote><p>Irrtum! <a href="https://www.ovb-online.de/rosenheim/handy-unterschaetzte-gefahr-8457938.html#idAnchComments">Einen der Kommentare</a> hat OVB online gestern ohne Intervention frei geschaltet, <a href="https://www.ovb-online.de/rosenheim/bad-aibling/kampf-mobilen-strahlung-8461274.html">den anderen</a> nach Rückfrage, wo es denn klemmen täte, heute.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 11 Jul 2017 08:54:46 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Experte Münzenberg irrt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>zitat ovb-online<br />
<span style="color:#c00;"><em>....so der Experte. Die 100 Prozent würden auch schon gesundheitliche Risiken mit sich bringen. <strong>Ist man diesem Wert dauerhaft ausgesetzt, steige etwa die Körpertemperatur eines Menschen um ein Grad an.</strong></em></span></p>
<p>uiuiui...was für eine Aussage aus dem Munde eines &quot;Experten&quot; !</p>
</blockquote><p>Ja, an dieser wundersamen Behauptung (<a href="https://www.ovb-online.de/rosenheim/bad-aibling/kampf-mobilen-strahlung-8461274.html">Quelle</a>) bin auch ich hängen geblieben. Ein daraufhin bei OVB online geschriebener Kommentar wartet jetzt schon seit 9 Stunden auf Freischaltung (ein anderer, ebenfalls bei OVB online, hängt seit 8 Stunden ab). Das wird wohl nichts mehr werden, deshalb der Text 1:1 jetzt hier:</p>
<p>*********************************** Beginn Kommentartext *********************************** </p>
<p><em>Der Hinweis auf den &quot;kritischen Punkt&quot; Seniorenheim in der Münchener Straße ist irreführend. Denn dort wurde außen auf der Nottreppe in Höhe der beiden rd. 15 Meter und 30 Meter entfernten Sendemasten gemessen. Ein unrealistisches Szenario, denn dort hält sich kein Mensch dauerhaft auf. Dass trotz der ungünstigen Situation der Grenzwert nur zu 1/3 ausgeschöpft wird kann man auch positiv sehen. Einen Baubiologen wie Herrn Münzenberg überhaupt mit solchen Messungen zu beauftragen ist nicht positiv zu sehen, denn Baubiologen unterliegen einem Interessenkonflikt, sie bestreiten einen Teil ihrer Einkünfte mit der (unbegründeten) Angst der Menschen vor Elektrosmog. Herr Münzenberg ist zudem Funktionär in der deutschen Baubiologie und damit aus meiner Sicht umso stärker kritisch zu sehen, da er auch auf Verbandsebene die (kommerziellen) Interessen der Baubiologie vertritt.</em></p>
<p><em>Falsch ist die Behauptung: „Allerdings schlägt die Stadt München in ihrem Mobilfunkkonzept schon bei einem zehnprozentigen Erreichen des Grenzwertes Alarm“. Die Stadt schlägt nicht Alarm, sie betreibt seit 2003 mit einem Mobilfunk-Vorsorgemodell lediglich ziemlich wirkungslos Vorsorge. Denn das Modell gilt allein für Liegenschaften der Stadt, nicht für private Standortvermieter. Die Folge: Ein Jahr nach Einführung des Vorsorgemodells hatte die Stadt noch immer keine einzige Liegenschaft (neu) an einen Betreiber vermietet. Wie es heute steht ist von uns bei der Stadt angefragt.</em></p>
<p><em>Für einen Experten erschreckend falsch ist auch die Behauptung, bei 100 Prozent Grenzwertausschöpfung &quot;steige etwa die Körpertemperatur eines Menschen um ein Grad an.&quot;. Richtig ist: Unter Grenzwertbedingung steigt die Körpertemperatur eines Menschen (Allgemeinbevölkerung) nicht um 1 Grad an, dies trifft erst bei einer Grenzwertüberschreitung um den Faktor 50 zu, wenn ein Mensch eine gewichtsbezogene Leistung von 4 W/kg absorbiert.</em></p>
<p><em>Unterm Strich stelle ich fest, dass in der Mobilfunkdebatte noch immer mit Halbwahrheiten und Desinformation Ängste geschürt werden, die objektiv nicht begründbar sind. Dies funktioniert, weil die Thematik komplex ist und Laien auf &quot;Ratgeber&quot; angewiesen sind. Unglücklicherweise spielen die Medien als Kolporteure von Verlautbarungen häufig keine gute Rolle, sie lassen sich häufig willig vor den Karren von Interessengruppen spannen, ohne die Desinformation, die sie verbreiten, überhaupt zu bemerken. Wer sich seriös und vor allem frei von versteckten Interessen informieren möchte, ist auf die Website des Bundesamtes für Strahlenschutz erheblich besser aufgehoben. <br />
</em><br />
************************************ Ende Kommentartext ************************************</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64160</link>
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<pubDate>Fri, 07 Jul 2017 19:49:47 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Dramatische Messwerte ohne Erklärung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>zitat ovb-online<br />
<span style="color:#c00;"><em>....so der Experte. Die 100 Prozent würden auch schon gesundheitliche Risiken mit sich bringen. <strong>Ist man diesem Wert dauerhaft ausgesetzt, steige etwa die Körpertemperatur eines Menschen um ein Grad an.</strong></em></span></p>
<p>uiuiui...was für eine Aussage aus dem Munde eines &quot;Experten&quot; !<br />
<img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/no.gif" alt=":no:" /> </p>
<p>K</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64159</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64159</guid>
<pubDate>Fri, 07 Jul 2017 18:40:21 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Dramatische Messwerte ohne Erklärung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Baubiologen bevorzügen µW/m² als Einheit.</p>
</blockquote><p>Genau, so wie organisierte Mobilfunkgegner an der Wursttheke Milligramm als Einheit bevorzugen <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64155</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64155</guid>
<pubDate>Fri, 07 Jul 2017 12:51:11 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Dramatische Messwerte ohne Erklärung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ja,  das ist dramatisch.<br />
Sicher wenn es keine genaue Daten gegeben werden.</p>
<p>Nehmen wir mal an, dass es Personen gibt die dauerhaft auf die genannte Feuertreppe verbleiben.<br />
Die *gemessene* Strahlung sollte 34% der Grenzwerte enthalten.  </p>
<p>Was wurde gemessen?<br />
Wie wurde gemessen?<br />
Mit was wurde gemessen?<br />
Mit ein Breitbandmessgerät, Spitzenwerte?<br />
Oder mit Spectrumanalyser laut RMS?</p>
<p>Nehmen wir mal an es wurde UMTS gemessen.<br />
Grenzwert ist 61V/m = 10.000.000µW/m².</p>
<p>34% von 10.000.000µW/m² = <strong>3.400.000µW/m²</strong><br />
34% von 61V/m = 20,74V/m = <strong>1.140.975µW/m²</strong></p>
<p>Baubiologen bevorzügen µW/m² als Einheit.</p>
<p>Ich habe viele Jahren Messerfahung, auch mit Spekki.<br />
Höher als 4V/m oder 42.440µW/m² messe ich nicht.</p>
<p>(Für echte Elektrosensitive ist 200-2.000µW/m² schon eine Grenze. Für die Allgemeine Bevölkerung nicht.)</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64154</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64154</guid>
<pubDate>Fri, 07 Jul 2017 11:55:58 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>charles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Dramatische Messwerte ohne Erklärung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auszug <a href="https://www.ovb-online.de/rosenheim/bad-aibling/kampf-mobilen-strahlung-8461274.html">OVB-online</a> vom 06.07.2017 </p>
<p><span style="color:#090;"><em><strong>Spannungsfeld der Kommune</strong><br />
... Diese „Endwerte“ gelten als zulässige 100 Prozent. In Kleinhöhenrain wurden von diesen rechtlich zulässigen 100 Prozent zwölf Prozent der Strahlung erreicht. An der Feuertreppe des Seniorenzentrums liegt das Messergebnis bei 34 Prozent des zulässigen Grenzwertes. Dies höre sich, so Münzenberg, wenig an: <strong>„Allerdings schlägt die Stadt München in ihrem Mobilfunkkonzept schon bei einem zehnprozentigen Erreichen des Grenzwertes Alarm“, so der Experte</strong> ...</em></span></p>
<p><span style="color:#090;"><em>... Eine konkrete Empfehlung des Experten wünschte sich auch Josef Hupfauer (FW Feldolling): „Wir tun uns alle mit den komplizierten Zahlen schwer und wollen eine Bewertung aus Expertensicht.“ <strong>Ins Detail gehen wollte Münzenberg aber nicht: „Nur so viel: In Kleinhöhenrain sehe ich Handlungsbedarf. Dort macht man sich Sorgen.“ </strong><a href="https://www.gruene-rosenheim.de/ortsverbaende/feldkirchenwesterham/">Barbara Birner</a> (Bündnis 90/Die Grünen) forderte, bei neu einzurichtenden Anlagen in Zukunft „weit unter den deutschlandweiten Richtwerten“ zu bleiben. Ihr zufolge ist dieses Konzept bei den sogenannten Salzburger Werten angewandt und beispielsweise in der Nachbargemeinde Weyarn auch praktiziert worden. Laut Münzenberg schwer nachvollziehbar: „Die Salzburger Werte galten noch zu Zeiten, in denen es nur Telefonie gab, aber keine Datenübertragung.“ </em></span></p>
<p><strong>Kommentar:</strong> Die Stadt München hat <strong>nur</strong> Einfluss, auf Standorte, die auf ihren Liegenschaften stehen. So das man hier nicht fälschlicher Weise davon ausgehen darf, die Münchner wären besser geschützt als die Bürger von Feldkirchen-Westerham. Die Gemeindevertreter sollte mal in München nachfragen, wie viele Standort auf ihren Liegenschaften sind und wie viele auf privaten Liegenschaften. Soweit ich mich erinnere wollte das <a href="https://izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_03/MMV_II/interview_rgu.html">RGU</a> den Stadtrat darüber aufklären, wie viele Standorte nach dem Vorsorgemodell errichtet wurden. Spätesten dann, sollte auch Laien klar werden, ein Baubiologe hat ein kommerzielles Interesse. <br />
 <br />
Aufhorchen lässt mich, dass in beiden Artikel nicht erwähnt wird, wo genau gemessen wurde. An einem Ort, wo sich kein Mensch dauerhaft aufhält, auf Augenhöhe der Antennen. Das entspricht keiner amtlichen Messnorm und ist mMn nicht als seriös einzustufen, wenn keine Erklärung mitgeliefert wird. Gemeindevertreter sind auch nur fachliche Laien, mit dem Unterschied, dass sie Steuergeld ausgeben um sich zu informieren. Der Salzburger-Vorsorgewert wurde nie realisiert. War ein Versuch des <a href="index.php?id=55751" class="internal">Österreichers Dr. Gerd Oberfeld</a>, der viele Jahr im Beirat <a href="index.php?id=63706" class="internal">Verband Baubiologie</a> saß. Seilschaft <a href="index.php?id=63921" class="internal">verbindet</a> Münzenberg und Oberfeld auch heute noch. Informativ wäre es, wenn Experten klarstellen, dass man die prozentuale Grenzwertausschöpfung nicht einfach mit der Leistungsflussdichte (<a href="https://izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_03/Salzburger_Modell/salzburger_modell.html">Salzburger-Vorsorgewert</a>) vergleichen kann. Aber was bitte ist schon zu erwarten von Leuten, die ein kommerzielle Interesse an der Weiterführung der Mobilfunkdebatte haben!</p>
<p><strong>Verwandte Threads</strong><br />
<a href="index.php?id=63105" class="internal">Der Baubiologe und wie ist seine Einflussnahme</a><br />
<a href="index.php?id=53850" class="internal">Pleiten, Pech und Pannen mit Dr. med. Gerd Oberfeld</a><br />
<a href="index.php?id=63944" class="internal">Wiener Netzwerker: Einer für alle, alle für einen</a><br />
<a href="https://izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_03/MMV_II/mmv_ii.html">Das Münchener-Vorsorgemodell aus dem Jahr 2003</a></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 07 Jul 2017 07:20:27 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Missverständnis beseitigt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Deine Verwunderung beruht auf einer unscharfen Formulierung der Journalistin, die den Artikel verfasst hat.</p>
</blockquote><p>Nach Hinweis auf die missverständliche Formulierung hat die Autorin des Artikels <a href="https://www.mangfall24.de/region/mangfalltal/feldkirchen-westerham-ort60218/feldkirchen-westerham-vorstellung-ergebnisse-mobilfunkmesungen-gemeinderatssitzung-8438428.html">ihren Text</a> heute entgegenkommenderweise überarbeitet. <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/ok.gif" alt=":ok:" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64151</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64151</guid>
<pubDate>Wed, 05 Jul 2017 10:23:31 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Zwei Sendemasten in 15 und 30 Meter Entfernung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Leider hat die Gemeinde das Gutachten bis heute nicht online gestellt. <br />
Mich verwundert es doch sehr, das am Seniorenzentrum welches in der Ollinger Str. 13 ist eine Grenzwertausschöpfung von 34% sein soll jedoch am Kindergarten am Mareisring, Bucklberg lediglich 0,1-0,4%. </p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/20170704082258595b506200a30.jpg" alt="[image]" width="600" height="415" /></p>
</blockquote><p>Deine Verwunderung beruht auf einer unscharfen Formulierung der Journalistin, die den Artikel verfasst hat. Denn gemessen wurde nicht &quot;am Seniorenzentrum&quot; (das es dort tatsächlich gibt), wie sie schreibt, sondern am <a href="http://www.vitalis-feldkirchen.de/lage-und-anfahrt-vitalis-feldkirchen-westerham.html">Pflegeheim der Vitalis GmbH</a> in der Münchener Straße 10. Dieses Heim ist ein viergeschossiges Gebäude, das unmittelbar neben den Emissionsquellen liegt. Das folgende Bild zeigt den Gebäudekomplex Münchener Straße 12 mit zwei Sendemasten (ein Mast ist als Kamin getarnt), das höhere Pflegeheim wird von diesen Gebäuden verdeckt, es beginnt nur wenige Meter links dahinter.</p>
<p><img src="http://images.yalwa.de/1004434897/MOTO-VOeLKL-Voelkl-GmbH_2.jpg" alt="[image]"  /></p>
<p>Wer sich den Standort <a href="https://www.google.de/maps/place/M%C3%BCnchener+Str.+10,+83620+Feldkirchen-Westerham/@47.9094376,11.8427931,147m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x479df0e113443ffd:0x9e1e7a52c2259529!8m2!3d47.90951!4d11.84392">in Google Maps ansieht</a> erkennt die Lage der beiden Gebäude zueinander besser.</p>
<p>Meine Frau hat in einem Gespräch mit der örtlichen Bauverwaltung noch mehr erfahren. So wurde auf der Not-Außentreppe des Pflegeheims in etwa auf gleicher Höhe zu diversen Antennen der beiden Sendemasten gemessen. Der kleinere Mast mit acht Antennen ist 14,5 Meter von der Treppe entfernt (und nicht acht bis zehn Meter, wie der Gesprächspartner meiner Frau in der Bauverwaltung schätzte), der größere ist 30 Meter von der Treppe entfernt (17 Antennen in der Kaminattrappe). Dies erklärt den ungewöhnlich hohen Messwert, in dem möglicherweise noch die Hochrechnung auf Volllast der Antennen steckt. Im Inneren des Pflegeheims wurde anscheinend nicht gemessen (anhand der Gebäudedämpfung ließe sich der Wert hinter der Außenmauer jedoch relativ leicht berechnen, Anm. Spatenpauli).</p>
<p>Gemessen wurde laut Bauverwaltung oben auf der Treppe, um zu zeigen, dass selbst unter derart ungünstigen Umständen die Grenzwerte eingehalten werden. Die Verwaltung selbst stuft diesen Messort als unrealistisch ein. Nach der demnächst erwarteten Umrüstung der beiden Standorte auf LTE (GSM wird möglicherweise entfallen) soll zum Vergleich noch einmal gemessen werden, dann aber am Erdboden, wo sich auch Menschen aufhalten. </p>
<p>Noch nicht entschieden wurde darüber, ob die aktuelle Messung (kein Gutachten!) der Firma Anbus Analytik auf der Website der Gemeinde publiziert wird oder nicht. Bemerkenswert finde ich: Die Messung wurde nicht über das Bayerische FEE-2-Projekt finanziert. Zu umständlich sei das Verfahren, hieß es. Möglich wäre dies gewesen, da die Firma Anbus Analytik im Gegensatz zum sogenannten &quot;Umweltinstitut München&quot; <a href="https://www.lfu.bayern.de/strahlung/doc/messstellen_emf.pdf">für Fee-2-Messungen akkreditiert</a> ist. So aber hat die Gemeinde die Messung kurzerhand selbst bezahlt.</p>
<p>Anno 2003 hatte eine Bürgerinitiative schon einmal im Nahfeld der Kaminattrappe messen lassen und hat bescheidene 32 µW/m² gemeldet bekommen, die von einem Mediziner leider ziemlich unqualifiziert <a href="http://bim.feldolling.com/index.php/themen#anker3">öffentlich kommentiert</a> wurden. Wer ohne Augenzwinkern EMF-Messwerte mit bedeutungslosen baubiologischen Richtwerten vergleicht ist mMn nicht qualifiziert, in der Debatte öffentlich mitzureden.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="http://www.izu.bayern.de/foerder/programme/detail_programm.htm?id=133">Folgeprojekt zur Förderung der Erfassung elektromagnetischer Felder (FEE-2-Projekt)</a><br />
<a href="https://izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_11/antennenausrichtung/antennenausrichtung.html">Hauptstrahlrichtung von Mobilfunksendern mit IZgMF-Winkelscheibe sichtbar machen</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64147</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64147</guid>
<pubDate>Tue, 04 Jul 2017 13:10:48 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mobilfunk - wie viel Strahlung herrscht in der Gemeinde? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Maßgebend beim Mobilfunk sei die Grenzwertausschöpfung. Am Seniorenzentrum in Feldkirchen-Westerham liege die Grenzwertausschöpfung bei 34 Prozent, wie Münzenberg mitteilte.  <br />
Bei den Kindergärten am Bucklberg, Westerham und Großhöhenrain liegen die Ausschöpfungen bei 0,1 bis 0,4 Prozent, beim Sendemasten in Kleinhöhenrain bei 12 Prozent. Der Masten dort wird aufgegeben und ein neuer Standort außerhalb gesucht. Gemeindemitarbeiterin Helena Boger erläuterte hierzu, dass die Strahlung relativ bald wieder abnehme, je weiter man sich vom Sendemasten entferne. Grenzwerte unterschritten </p>
</blockquote><p>Leider hat die Gemeinde das Gutachten bis heute nicht online gestellt. <br />
Mich verwundert es doch sehr, das am Seniorenzentrum welches in der Ollinger Str. 13 ist eine Grenzwertausschöpfung von 34% sein soll jedoch am Kindergarten am Mareisring, Bucklberg lediglich 0,1-0,4%. </p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/20170704082258595b506200a30.jpg" alt="[image]" width="600" height="415" /></p>
<p>Wie lässt sich das erklären?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64146</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64146</guid>
<pubDate>Tue, 04 Jul 2017 08:24:54 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mobilfunk - wie viel Strahlung herrscht in der Gemeinde? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>34 Prozent beim Seniorenzentrum</strong></p>
<p>Maßgebend beim Mobilfunk sei die Grenzwertausschöpfung. Am Seniorenzentrum in Feldkirchen-Westerham liege die Grenzwertausschöpfung bei 34 Prozent, wie Münzenberg mitteilte. Zum Vergleich: Die Stadt München hat sich selbst eine Grenze von 10 Prozent gesetzt. </p>
<p>Bei den Kindergärten am Bucklberg, Westerham und Großhöhenrain liegen die Ausschöpfungen bei 0,1 bis 0,4 Prozent, beim Sendemasten in Kleinhöhenrain bei 12 Prozent. Der Masten dort wird aufgegeben und ein neuer Standort außerhalb gesucht. Gemeindemitarbeiterin Helena Boger erläuterte hierzu, dass die Strahlung relativ bald wieder abnehme, je weiter man sich vom Sendemasten entferne. Grenzwerte unterschritten ...</p>
<p><strong>Neue Masten werden künftig mit den Bürgern entschieden</strong></p>
<p>Mit 16 zu 4 Stimmen stimmte der Gemeinderat ab, jeden Einzelfall beim Neuaufstellen eines Mastens mit den Bürgern zu entscheiden. Das Münchner Konzept wurde mit 13 zu 7 Stimmen abgelehnt. <a href="https://www.mangfall24.de/region/mangfalltal/feldkirchen-westerham-ort60218/feldkirchen-westerham-vorstellung-ergebnisse-mobilfunkmesungen-gemeinderatssitzung-8438428.html">Weiter ...</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64144</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=64144</guid>
<pubDate>Tue, 04 Jul 2017 04:19:02 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gast</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Steuerverschwendung - Immissionsgutachten (Opium f. Volk) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Immissionsgutachten zum Mobil- und Tetrafunk</p>
<p>Ebenfalls im Rahmen der Mai-Sitzung des Gemeinderats in Feldkirchen-Westerham stellte <a href="http://www.baubiologie.net/verband/gremien-des-vdb.html">Dr. Uwe Münzenberg</a> eine Prognose über die Belastung durch Mobil- und Tetrafunk-Immissionen für das Gemeindegebiet vor. Berücksichtigt wurde neben den Sendemasten für den Handy-Empfang auch eine Anlage für den digitalen Einsatzfunk an der Gemeindegrenze zu Weyarn. &quot;Die Untersuchung wies eine sehr niedrige Belastung im Vergleich zu anderen Gebieten auf&quot;, berichtete Bürgermeister <a href="http://www.csu.de/verbaende/ov/feldkirchen-westerham/ueber-uns/">Schweiger</a> nach der Sitzung.</p>
<p>Eine Aussage über die Belastung aus medizinischer Sicht tätigte der Experte aus Fürth jedoch nicht. Im Grundlagenbericht für das geplante Mobilfunkvorsorgekonzept der Gemeinde im Rahmen des Flächennutzungsplans seien lediglich die gesetzlichen Grenzwerte überprüft worden. </p>
<p><span style="font-size:smaller;">Quelle: <a href="http://www.rosenheim24.de/rosenheim/mangfalltal/feldkirchen-westerham/gemeinderat-feldkirchen-westerham-mai-lebensmittelmarkt-belastung-durch-mobilfunkmasten-5032893.html">Rosenheim24</a></span><br />
<span style="font-size:large;"><a href="http://www.izu.bayern.de/foerder/programme/detail_programm.htm?id=133"><strong><br />
Zur Förderung der Erfassung elektromagnetischer Felder (FEE-2-Projekt)</strong></a></span></p>
<p><strong>Verwandte Threads</strong><br />
<a href="index.php?id=55580" class="internal">FEE-2-Projekt - kommunaler Geldtopf gegen EMF-Hysterie</a><br />
<a href="index.php?id=55615" class="internal">Umweltinstitut München: Gutachten Herrenberg kritisch gesehen</a><br />
<a href="index.php?id=55879" class="internal">Opium fürs Volk</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=60079</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=60079</guid>
<pubDate>Sat, 30 May 2015 05:51:24 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Es geht nur um's Geschäft mit der Angst (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Scheinheilig, weil Herr Honisch und sein &quot;Verband Baubiologie&quot; ja diese  &quot;Bedenken&quot; durch etliche Publikationen, Mitwirkung in Foren (<a href="http://omega.twoday.net/stories/823867/">Beispiel</a>) und Initiierung  von Bürgerinitiativen stetig schüren  und er und die Mitglieder seines Verbandes letzendlich mit den Konsequenzen der geschürten Bedenken ihr Geld verdienen.</p>
</blockquote><p>Meiner Meinung nach ein äußerst unseriöses Vorgehen jedoch begründet dahingehend, dass die Baubiologie kein solides Fundament hat. Und wenn schon auf höchster Ebene so was funktioniert: <a href="index.php?id=42625" class="internal">Vorne Bund Naturschutz, hinten Institut für Baubiologie</a> nah dann wiederhole ich gern meine Recherche für neu dazu gestoßene Leser. <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink2.gif" alt=":wink:" /> </p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Baubiologie">Baubiologie</a> ist ein Sammelbegriff für die umfassende Lehre der Beziehung zwischen dem Menschen und seiner gebauten Umwelt, aber auch die umweltfreundliche und schadstofffreie Ausführung der Bauwerke durch den Einsatz geeigneter Erkenntnisse und Techniken. </p>
<p>Es gibt keinen staatlich anerkannten Beruf Baubiologe. Jeder kann sich so nennen und andere in seinem Tun <a href="http://www.semigator.de/seminare/Ausbildung-Baubiologie-Radiaesthesie-und-Geobiologie-963202-0 ">aus-/weiterbilden</a>. Zielgruppe: Ärzte, Heilpraktiker, Homöopathen, Psychotherapeuten, Archiktekten, Innnarchitekten, Feng-Shui-Berater, Arbeitslose jeder Berufssparte etc.</p>
<p>Eines der größten Ausbilderstätten ist das <a href="https://www.google.de/search?q=Baubiologie&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;gws_rd=cr&amp;ei=jmIOVfC8I82s7AbOz4AQ#q=baubiologie+radi%C3%A4sthesie">Institut für Baubiologie aus Neubeuern (IBN)</a>. Da werden Baubiologen gegen Gebühr aus/weiter gebildet. Damit diese weiterhin was zu tun haben sollten die Verbände der Baubiologen dafür sorgen, dass es den Bedarf an der Tätigkeit gibt. Also sucht man kooperationswillige Partner die viele Gehilfen zu bieten haben. Zum Beispiel starke Umweltvereine (BUND/BUND-Naturschutz Bayern) oder Parteien (die Grünen/Freie Wähler/ödp). Diese stellen u.a. ihre Vertriebsweg zur Verbreitung bereit (<a href="index.php?id=58061" class="internal">Mitgliedermagazine</a>).  </p>
<p>Die Bereitstellung von tendenziösen „Aufklärungsmaterial“ wird über einem neu gegründeten „unabhängigen“ Verein ausgeführt. Gründungsmitglieder/Vorstandsmitglieder kommen aus den eigenen Reihen. Damit das Wirken des Vereins nicht im inneren gestört wird, stimmen die Vorstandsmitglieder über neue Stimmberechtigte Mitglieder ab. Des weiteren gibt es ausschließlich Fördermitgliedschaften das heißt, diese Mitglieder haben <a href="index.php?id=51750" class="internal">kein Stimmrecht</a>. Der Verein bekommt einen Geschäftsführer, der über Spendeneinnahmen finanziert wird. Dies Spenden können aus den unterschiedlichen Töpfen anderer Vereine/Institutionen/Parteien und privat Personen kommen. </p>
<p>Mitgliedschaft und Aufbau von <a href="index.php?id=59622" class="internal">Druck</a> bei den Kooperationspartner sorgt dafür das diese weiter am Ball bleiben. Ganz wichtig, sogenannten Arbeitskreisen zu aktivieren in denen die Richtung festgelegt wird und um weitere Multiplikatoren zu schaffen. Am Ende werden Kommunalpolitiker unter Druck gesetzt, von Vereinen/BI's oder Einzelpersonen, sich für die Gesundheit der Bürger einzusetzen indem sie Messungen, Standortkonzepte oder Gutachten machen lassen. An die dicken Pakete kommen nur für ganz wenige, funktioniert mVn wie mit dem Schneeballsystem. Am Ende gibt es viele besorgte Bürger die allein gelassen werden mit einer diffusen Angst vor Funkstrahlung. Sie könnten die nächsten Wutbürger sein …</p>
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<a href="index.php?id=53213" class="internal">Lobbyarbeit über die Kinder</a></p>
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<pubDate>Sun, 22 Mar 2015 08:23:00 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
<item>
<title>BUND Mitglieder und die Infektionsgefahr (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Korber ›Antennen-Problemkind‹</p>
</blockquote><p>Was ist denn ein &quot;Antennen Problemkind&quot; ?<br />
Bezeichnet man jetzt schon Antennen als &quot;Kinder&quot; ?</p>
<p>Ein Herr &quot;Dipl.Ing Norbert Honisch&quot;  hat die &quot;Belastung&quot; der Gemeinde Korb 2006 im Auftrag der Stadt <a href="http://www.initiative-korb.de/gutachten/files/page4_1.pdf">simuliert(PDF)</a>.<br />
Herr Honisch ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Verbandes Baubiologie und <a href="http://www.verband-baubiologie.de/pdf/Ausbildungskonzept%20Baubiologie.pdf">baubiologischer Ausbilder</a></p>
<p>Damit hat die Gemeinde m.M.n. den Bock zum Gärtner gemacht.</p>
<p>Scheinheilig finde ich die Einleitung seines &quot;Gutachtens&quot;: <br />
<em>&quot;Nachdem in der Bevölkerung erhebliche Bedenken über mögliche gesundheitliche Risiken der elektromagnetischen Mobilfunkstrahlung bestehen...&quot;</em></p>
<p>Scheinheilig, weil Herr Honisch und sein &quot;Verband Baubiologie&quot; ja diese  &quot;Bedenken&quot; durch etliche Publikationen, Mitwirkung in Foren (<a href="http://omega.twoday.net/stories/823867/">Beispiel</a>) und Initiierung  von Bürgerinitiativen stetig schüren  und er und die Mitglieder seines Verbandes letzendlich mit den Konsequenzen der geschürten Bedenken ihr Geld verdienen.</p>
<p>Die höchste, <em>auf &quot;worst case&quot; hochgerechnete</em> &quot;Belastung&quot; rund um die Dieselstrasse betrug weniger als 20mW/m² (5 Meter über Grund im Freien !) <br />
Somit dürfte die Belastung in den umliegenden Häusern selbst in den oberen Etagen bei prakischen Messungen kaum 1 mW/m² übersteigen.</p>
<p>Herr Honisch kann es sich nicht einmal innerhalb seines &quot;Gutachtens&quot; verkneifen,  die üblichen, unwahren  Tatsachenbehauptungen einzuflechten, wie z.B. die angeblich unter Wissenschaftlern als &quot;gesichert&quot; geltenden biologischen Wirkungen &quot;weit unterhalb geltender Grenzwerte&quot;...unter Berufung auf die Salzburger Resolution und die baubiologischen Richtwerte (Seite 11..13)<br />
Er selbst empfiehlt am Ende , dass diese rein willkürlichen Richtwerte  noch unterschritten werden sollten !<br />
Er erklärt ferner, daß seiner Überzeugung nach den Bürgern nichts anderes übrig bleibe, als die Belastung messen zu lassen und Abschirmmaßnahmen durchzuführen (Seite 13).</p>
<p><br />
K</p>
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<pubDate>Sat, 21 Mar 2015 17:18:54 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>BUND Mitglieder und die Infektionsgefahr (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Und hier geht es gleich weiter mit Druck ausüben, dies mal auf Standortvermieter in Korb  </p>
<p><a href="index.php?id=46858" class="internal">Ruth Schwegler-Messer </a> </p>
<p><strong><span style="color:#090;"><em>Immer wieder Thema ist seit Langem der Standort Dieselstraße 1 im Gewerbegebiet Unteres Gewässer. Im Schulterschluss mit der Bürgerinitiative hat der Gemeinderat nach Ersatzstandorten gesucht – bisher haben jedoch alle Mobilfunkbetreiber die Standorte im Außenbereich als »zu teuer oder technisch nicht geeignet« abgelehnt, erklärt Pressesprecher Christoph Schulz. Jetzt hat das Gremium beschlossen, dass die Gemeinde die Initiative Korb bei dem Bemühen unterstützt, zusammen mit dem Eigentümer die Anzahl der Antennenanlagen auf dem Gebäude Dieselstraße 1 zu reduzieren. Ein gemeinsames Gespräch mit dem Eigentümer sei vorgesehen. »Bei dieser Besprechung soll der Eigentümer dafür gewonnen werden, die bestehenden Verträge mit den Mobilfunkbetreibern zu kündigen und die Laufzeiten der bestehenden Verträge offenzulegen«, so Schulz. ...</em></span></strong></p>
<p><strong><span style="color:#090;"><em>... »Da wir in der Dieselstraße 1 das Korber ›Antennen-Problemkind‹ haben, sind alle Schritte, die dort zu einer Strahlenminimierung führen können, zu begrüßen«, betont Messer. Als nächsten Schritt fordern die Vereinsmitglieder die Gemeinde auf, jetzt <span class="underline">Messungen vor Ort vorzunehmen</span>, um so tatsächlich den Überblick darüber zu haben, welche Effekte die Aufrüstung mit LTE und die erwünschte Höhersetzung der Antennen haben werden.</em></span></strong></p>
<p>Zuletzt aktiv war die <a href="http://www.initiative-korb.de/aktuelles/aktuelles.html">Initiative 2011</a>.</p>
<p>3. März 2015  Aus dem Gemeinderat[/link]<br />
<strong>Mobilfunk in Korb – Änderungen an den bestehenden Mobilfunkstandorten</strong></p>
<p>An drei der sieben Korber Mobilfunkstandorte wird es Änderungen geben. Die Deutsche Telekom wird im Laufe des Jahres am Standort Parkplatz Sörenberg/B14 den Mobilfunkdienst LTE installieren, die Telefónica Germany (O2) wird dort eine weitere UMTS-Anlage errichten. Der Standort hat keine Auswirkungen auf die Strahlenbelastung im Ortsgebiet. Am Turm in Steinreinach wird Vodafone noch im März technische Einrichtungen austauschen. Die Antennenanlage wird dadurch nicht erweitert. Ebenfalls im Frühjahr will die Deutsche Telekom am Standort Im Riebeisen 31 ihre bestehenden UMTS-Antennen durch UMTS-/LTE-Antennen ersetzen. Alle Vorhaben sind baurechtlich verfahrensfrei zulässig. Der Gemeinderat hat die bevorstehenden Änderungen begrüßt. </p>
<p>Zudem wurde einstimmig beschlossen, dass die Gemeinde die „Initiative Korb – Bürger für eine strahlungsärmere Zukunft e. V.“ bei dem Bemühen unterstützt, zusammen mit dem Eigentümer die Anzahl der Antennenanlagen auf dem Gebäude Dieselstraße 1 zu reduzieren. Dabei wird davon ausgegangen, dass Standorte außerhalb der Wohnbebauung gefunden werden.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 21 Mar 2015 09:55:37 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
<item>
<title>BUND Mitglieder und die Infektionsgefahr (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="index.php?id=52984" class="internal">Baubiologe Jörn Gutbier</a> aus Herrenberg, ist Sprecher des Arbeitskreises Elektrosmog im BUND Regionalverband Stuttgart. Der BUND macht keine Angaben darüber, wer dem Arbeitskreis angehört. Mit mangelnder Transparenz, kann man Interessenkonflikte wunderbar verschleiern! </p>
<p>Auf der Webseite Regionalverband Stuttgart wird Mobilfunk als 2tes Schwerpunktthema  benannt. Zum Thema findet sich dazu eine kurze Meldung mit einer mVn <a href="http://www.kfn.de/Organisation/WissenschaftlerInnen/Paula_Bleckmann.htm ">seriösen Vertreterin</a>. </p>
<p>Und eine weitere Meldung zum Stichwort Handy <br />
Die <a href="http://rv-stuttgart.bund-bawue.de/index.php?id=6770">BUND-Gruppe Bietigheim-Bissingen</a> bewirbt die <a href="http://www.bund.net/toxten ">ToxFox App</a>, mit der man Hormone in Kosmetika überprüfen kann.  </p>
<p>Selbstverständlich wurde/wird Druck auf dem BUND ausgeübt durch Leserbriefe <a href="http://www.bund.net/index.php?id=18504">siehe hier</a> </p>
<p><span style="color:#090;"><em><strong>Mobilfunk verschwiegen?<br />
Mit Bedauern stelle ich als langjähriges BUND-Mitglied fest, dass bei Berichten im BUNDmagazin über das Umfeld von Krankheiten bei Vögeln und Bienen die schädliche Wirkung von Mobilfunkstrahlen völlig ausgeklammert wird. Unstrittig sind Pestizide eine Ursache etwa für das Bienensterben; doch auch Mobilfunkstrahlen sind (wissenschaftlich nachgewiesen) eine Ursache für dieses Phänomen. ...</strong></em></span><br />
<a href="index.php?id=46858" class="internal"><em><strong>Hans Lambacher, Dornstetten</strong></em></a><span style="font-size:smaller;"><em> (Sprecher Diagnose-Funk LV Baden-Württemberg)<br />
</em></span><br />
<a href="http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.freudenstadt-fuer-weniger-strahlenbelastung.84bb2bfc-e9cb-49ee-b48e-a66f24d1092a.html">In Freudenstadt vor der Wahl war BUND-Mitglied Hans Lambacher aktiv mit Heidi Frohna-Binder.</a></p>
<p>Anderes Beispiel aus dem <a href="http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/publikationen/bund_magzin/2008/02/bundmagazin_02_2008_forum.pdf">BUND-Magazin 2008</a><br />
<strong><em><span style="color:#090;">Für niemanden, der gesund bleiben möchte, sollten DECT-Telefone eine Alternative sein. Denn es geht hier auch um eine Verantwortung für andere. Warum sollte es in Ordnung sein, vielleicht die Nachbarn gesundheitlich zu schädigen, nur weil jemand ein schnurloses Telefon haben möchte? Wäre die Strahlung auf die eigenen vier Wände begrenzt, könnte man die Menschen selbst entscheiden lassen. Ich jedoch wähle keine Freiheit auf Kosten anderer. Ganz besonders dann nicht, wenn es um die Gesundheit geht.</span></em></strong><br />
<a href="index.php?id=49593" class="internal"><em><strong>Anke Kern, Kempten</strong></em></a></p>
<p>Bist du erfolglos mit dem einen Verein, schließe dich dem nächstem an. Unter Strich sind es immer wider die gleichen die sich vor den Karren der Baubiologie spannen lassen <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink2.gif" alt=":wink:" /></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 21 Mar 2015 08:08:19 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Lobbyismus - Vereinsmeierei über den BUND (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Beim BUND gibt es 16 Landesverbände die sich mit dem Mobilfunk mehr oder weniger befassen. Am aktivsten Landesverbände stehen oben, nach unten hin fällt die Aktivität ab. </p>
<p>1. BUND-Naturschutz Bayern - <a href="index.php?id=53020" class="internal">Helga Krause</a> <br />
2. Rheinland-Pfalz - <a href="index.php?id=56629" class="internal">Mobilfunk Treffer 2014</a><br />
3. Bremen - <a href="index.php?id=48058" class="internal">Strahlenpass 2013</a> - <a href="index.php?id=57137" class="internal">Jess-Knecht</a><br />
4. Nordrhein-Westfalen Treffer 2013 -<a href="index.php?id=57043" class="internal">Gerrit Krause</a><br />
5. Hamburg - Mobilfunk Treffer 2013 <a href="index.php?id=59036" class="internal">Ellen Kuse</a><br />
6. Baden-Württemberg - Treffer 2013 <br />
7. Brandenburg - Mobilfunk Treffer 2012<br />
8. Saarland - Mobilfunk Treffer 2011<br />
9. Niedersachsen - Mobilfunk Treffen 2011<br />
10. Hessen - Mobilfunk Treffer 2010<br />
11. Thüringen - Mobilfunk Treffer 2009<br />
12. Schleswig-Holstein - Mobilfunk Treffer 2009<br />
13. Mecklenburg Vorpommern - kein Treffer<br />
14. Sachsen-Anhalt - kein Treffer<br />
15. Berlin - keine Treffer <br />
16. Sachsen kein Treffer</p>
<p>Selbstverständlich gibt es noch sogenannte <a href="index.php?id=59593" class="internal">Orts-/Kreisgruppen</a> die sich mit dem Thema befassen. Aber diese verweisen zumeist nur auf das was von Diagnose-Funk oder der KO-Ini kommt. So das ich hier von keiner ernst zu nehmenden Eigenleistung sprechen würde. Nicht zu vergessen, dass von <a href="http://www.bund.net/ueber_uns/vorstand/vorsitzender_wissenschaftlicher_beirat/">Wilfried Kühling</a> eine direkte Verbindung zum Verein <a href="index.php?id=59445" class="internal">DGUHT</a> führt. Und da finden sich weitere Spielgefährten aus der Szene.   </p>
<p><a href="index.php?id=57636" class="internal"><strong><span style="font-size:large;">Spirituelle Verwahrlosung der Republik </span></strong></a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=59620</link>
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<pubDate>Fri, 20 Mar 2015 14:45:42 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vereinsmeierei über unterirdische Kanäle (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Immer wieder die gleichen Leute aus dem gleichen Verein ...</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Schön, aber was hat das alles mit dem Agenda21-Arbeitskreis Mobilfunk für Feldkirchen-Westerham zu tun?</p>
</blockquote><p>Hat sich erledigt, den Inhalt des ersten Link zum <a href="http://www.rosenheim.bund-naturschutz.de/brennpunkte-vor-ort/tetra-und-mobilfunk/mobilfunk-mit-nebenwirkungen.html">BUND-Naturschutz</a> hatte ich nicht auf dem Plan. Der Sprecher des Arbeitskreises ist also auch im BUND aktiv und holt sich dort seine Informationen her oder verbreitet seine von Diagnose-Funk importieren dort. Das täuscht Meinungsvielfalt vor, wo Einfalt ist.</p>
<p>Gleich ganz oben heißt es auf der verlinkten BUND-Seite der Rosenheimer:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Die Forderung einer Projektrevison mit Ausbaustopp des Netzes für den TETRA-Behördenfunk bleibt akut. England, jahrelanges Vorbild für dem digitalen Polizeifunk, will spätestens 2016 aus dem betagten TETRA-Funksystem ausgestiegen sein - dann, wenn im Alpenvorland der Probebetrieb starten soll.</strong></em></span></p>
<p>Die Behauptung, England habe von Tetra die Nase voll, haben wir auch schon mal hier im Forum zerpflückt und in der Abteilung &quot;Märchenstunde&quot; abgelegt. Leider finde ich dieses Posting jetzt nicht mehr.</p>
<p>In Rosenheim sitzt übrigens mit der Firma Memon ein beträchtlicher Nutznießer der Angst vor Elektrosmog, Memon freut sich mMn diebisch über alles, was Herr Schneider im Glauben die Welt zu retten so treibt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=59618</link>
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<pubDate>Fri, 20 Mar 2015 10:26:00 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vereinsmeierei über unterirdische Kanäle (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Immer wieder die gleichen Leute aus dem gleichen Verein ...</p>
</blockquote><p>Schön, aber was hat das alles mit dem Agenda21-Arbeitskreis Mobilfunk für Feldkirchen-Westerham zu tun?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=59617</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=59617</guid>
<pubDate>Fri, 20 Mar 2015 10:02:32 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das Bewusstsein für Strahlenschutz geht gegen Null (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder die gleichen Leute aus dem gleichen Verein. </p>
<p><a href="http://www.rosenheim.bund-naturschutz.de/brennpunkte-vor-ort/tetra-und-mobilfunk/mobilfunk-mit-nebenwirkungen.html"><span style="font-size:large;"><strong>BUND-Naturschutz </strong></span></a></p>
<p><strong>Netzwerk</strong><br />
Baubiologen Verbände (Verband deutscher Baubiologen + Verband Baubiologie, Lehranstalt aus Neubeuern u.a.)<br />
<a href="index.php?id=53284" class="internal">BUND Naturschutz</a> (Ortsverbände u.a. <a href="index.php?id=57045" class="internal">Bremen</a>, Hamburg, <a href="index.php?id=59586" class="internal">Mettmann</a>, <a href="index.php?id=47916" class="internal">Fulda</a>, <a href="index.php?id=55670" class="internal">Stuttgart</a> etc. )<br />
Diagnose-Funk (der angeblich neutrale Informaitonslieferant)</p>
<p>Über unterschiedlichen Schienen versucht man Gehilfen zu gewinnen die dann ihre Einflussmöglichkeiten ausspielen. Alles im Sinn der kommerziellen Interessen der Baubiologie - Esoterik.  </p>
<p>Eine Schiene, führt zu Mediziner, die sich in unterschiedlichen Vereinen (teils mit kommerziellem Hintergrund) organisieren und versprengte Politiker die sich zu <a href="index.php?id=41590" class="internal">Wahlzeiten</a> gerne vor den <a href="index.php?id=26650" class="internal">Karren</a> spannen lassen auf Kreisebene. </p>
<p>Die Kirchen sind nicht ausgespart, vor weg der Theologe Thiede, der seine Meinung in den üblichen Medien (<a href="index.php?id=52002" class="internal">Verbandszeitschrift</a> und <a href="index.php?id=59314" class="internal">Mitgliedermagazinen</a>) präsentiert mit gleichzeitiger <a href="index.php?id=56425" class="internal">Buchempfehlung</a>. <br />
<strong><br />
Verwandte Threads</strong><br />
<a href="index.php?id=25738" class="internal">BUND ohne eigenen Sachverstand</a><br />
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<a href="index.php?id=48974" class="internal">Ein Meisterstück der Täuschung</a><br />
<a href="index.php?id=53336" class="internal">Verbandarbeit verschleiert den wahren Absender</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=59614</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=59614</guid>
<pubDate>Fri, 20 Mar 2015 06:11:35 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das Bewusstsein für Strahlenschutz geht gegen Null (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der <a href="http://www.agenda-21-feldkirchen-westerham.de/zfkomm.html">Website des Arbeitskreises Mobilfunk</a> für Feldkirchen-Westerham heißt es:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Eine offene Erörterung aller Vor- und Nachteile wäre allein schon deshalb sinnvoll, weil Gesundheitsvorsorge und Nutzen mobiler Dienste ohne große Mühe vereinbar wären. Leider musste das Bundesamt für Strahlenschutz im Juni 2014 vermelden: &quot;Das Bewusstsein für Strahlenschutz geht gegen Null.&quot;</strong></em></span></p>
<p>Das Textfragment liest sich so, als ob die Nutzung mobiler Dienste mit einem Gesundheitsrisiko verbunden und das Bundesamt für Strahlenschutz besorgt wäre. Und die Einschätzung &quot;leider&quot; kaufe ich dem Verfasser des Textfragments nicht ab, ebenso gut hätte er &quot;Gott sei Dank&quot; schreiben können, konnte er doch dem BfS einen wunderschönen Alarmismus aus den Rippen schneiden. Ob es tatsächlich einer ist werden wir sehen.</p>
<p>Da ich das knackige Zitat des BfS nirgendwo anders als beim Arbeitskreis selbst finden konnte, fragte ich Theo Schneider, Sprecher des Arbeitskreises, nach der Quelle. Doch der Sprecher zog es vor zu schweigen.</p>
<p>Mein Fehler: Ich suchte nach dem Zitat im Wortlaut. Tut man das nicht, ist die Quelle schnell gefunden. Sie sprudelte nicht im Juni, sondern im August 2014. Gemäß <a href="http://www.bfs.de/de/bfs/presse/pr14/pm06.html">Presse-Information des BfS</a> lautet der Originaltext:</p>
<p><span style="color:#399;"><strong><em>„Dass das Mobiltelefon und vor allem der Minicomputer ‚Smartphone‘ unter Kindern immer beliebter und verbreiteter ist, mag kaum überraschen. Dass aber gleichzeitig das Bewusstsein für den Strahlenschutz gegen Null geht, ist ein beunruhigender Trend“, sagt Dr. Thomas Jung, Leiter des Fachbereichs Strahlenschutz und Gesundheit im BfS.</em></strong></span></p>
<p>Der Arbeitskreis hat das Zitat nicht nur passend zurecht gestutzt und dem Amt in den Mund gelegt, er hat es auch aus dem Zusammenhang gerissen. Jung bezieht seine Aussage explizit auf Kinder und Jugendliche, wenngleich es bei Erwachsenen nicht recht viel besser aussieht.</p>
<p>Wie nun Kinder am besten zu schützen sind, dazu hat Thomas Jung einige Tipps parat, z.B. diesen:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Deaktivieren Sie beim Smartphone Ihres Kindes „Datenverbindungen über Mobilfunk“. Damit ist es telefonisch erreichbar und kann unterwegs offline spielen. Wer unbedingt auf dem Smartphone online spielen will, sollte das zuhause über eine WLAN-Verbindung tun. Bei WLAN ist die Sendeleistung in der Regel niedriger als bei den Mobilfunkstandards UMTS, GSM oder LTE.</strong></em></span> </p>
<p>Aller Voraussicht nach wird der Arbeitskreis von diesem Tipp entsetzt sein und ihn nicht weiter empfehlen. Auf die Laien des Arbeitskreises muss Jungs Rat wirken, als ob sie den Teufel (Mobilfunk) mit dem Belzebub (W-LAN) auszutreiben sollen. Vorsorge ist eben nicht gleich Vorsorge. Sie kann mit Sachverstand betrieben werden (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ALARA">Alara-Prinzip</a>), hapert es daran, ist unvernünftige Vorsorge nach dem &quot;Alaa&quot;-Prinzip angesagt.</p>
<p>Je weniger Mobilfunkgegner über ihr Corpus Delicti wissen, desto anfälliger sind sie für Einflüsterungen selbsternannter Experten. Mobilfunkkritik ist allzu häufig keine Wissens-, sondern eine Glaubensfrage. Ein Indiz für die Glaubensstärke eines Mobilfunkgegners ist sein Fai­b­le für Zitate. Wer selbst nicht allzu viel beizutragen hat, bedient sich notgedrungen der Expertise anderer, gerne auch als Zitat, aber nur, wenn der Zitatgeber die Aura von Kompetenz und Wichtigkeit hat.</p>
<p>Als ich Herrn Schneider am 11. März um die Quelle für das BfS-Zitat bat, blieb die Antwort aus. Auf der Website des Arbeitskreises aber tat sich etwas. Am 12. März kam dort eine neue Textpassage hinzu, freundlicherweise mit Link zur Quelle:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Trotz einer Vielzahl wissenschaftlicher Belege jahrelanges Nichtstun statt konkreter Schritte zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung? Wie so etwas möglich ist, erläutert Bestseller-Autorin Prof. Naomi Oreskes in SZ-Wissen am 04.11.2014: Vorsorge würde sich nicht lohnen, solange noch Zweifel bestünden - so wurde in den USA jahrzehntelang u.a. eine Vorsorgepolitik zum Agenda21-Ziel Klimaschutz verhindert. Am Ende des Interviews ein sehr bezeichnender Satz über Mobilfunk...   <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/strategien-der-klimaskeptiker-wissenschaft-wurde-als-nebelwand-missbraucht-1.2200576">Prof. Naomi Oreskes im SZ-Interview</a></strong></em></span></p>
<p>Wieder muss die Expertise anderer herhalten, diesmal soll eine Bestsellerautorin im Rang einer Professorin die Kohlen für den Arbeitskreis aus dem Feuer holen. Was mir zu dem &quot;bezeichnenden Satz&quot; Oreskes' einfallen wollte, habe ich Anfang Februar <a href="index.php?id=59313" class="internal">kund getan</a>. Leider hat sich auf dieses Posting niemand gemeldet, der dem &quot;bezeichnenden Satz&quot;, der in Wahrheit nur eine Andeutung ohne Belege ist, etwas mehr Substanz eingehaucht hätte.</p>
<p>Ganz unten auf der Website des Arbeitskreises steht die zentrale Idee dieses Arbeitskreises:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Zentrale Idee ist die Minimierung der Mobilfunkstrahlung - auch deutlich unterhalb der Grenzwerte. (Vorsorgeprinzip)</strong></em></span></p>
<p>Okay, Jungs, wenn das wirklich eure zentrale Idee ist, dann dürft ihr auf der Stelle euer Zeugs zusammen packen und fröhlich pfeifend nach Hause gehen. Denn dies Ziel ist auch ohne eure Mitwirkung überall in Deutschland erreicht worden. Sendemasten-Grenzwerte werden schlimmstenfalls zu kleinen Prozentwerten ausgeschöpft, in aller Regel liegen sie tausendfach über den tatsächlichen Immissionen. Beleg: Schaut euch einfach mal die Messwerte an den Messpunkten in der EMF-Datenbank der BNetzA an. Oder redet ihr etwa vom Handy-Grenzwert? Das wäre sensationell, ihr wäret damit die ersten Mobilfunkgegner, die sich für den Handy-Grenzwert interessieren. Dort ist die Grenzwertausschöpfung viel höher und deshalb gibt es schon seit langem ein paar brauchbare Vorsorgetipps. Für euch ist auch auf dieser Baustelle nichts mehr zu tun, was nicht schon getan worden ist. Die Mobilfunkdebatte tobte nämlich schon ein paar Jahre bevor Herr Schneider sie entdeckte und Gefallen daran fand.</p>
<p>Keinen Deut besser als der Agenda21-Arbeitskreis Mobilfunk zu Feldkirchen-Westerham, bediene auch ich mich zum Schluss noch schnell der Expertise einer <a href="https://www.google.de/search?q=ebner-eschenbach&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;gws_rd=cr&amp;ei=0ZwKVcP4C8buPI2jgLAM">Bestsellerautorin</a>, die dereinst nüchtern feststellte:</p>
<p><span style="font-size:large;">Wer nichts weiß, muss alles glauben</span> (was andere einem auftischen)</p>
<p>Wenn du also keine Ahnung hast, aber dennoch unbedingt mitreden möchtest, hüte dich vor dem Munkeln &amp; Raunen selbsternannter Experten.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=59610</link>
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<pubDate>Thu, 19 Mar 2015 10:04:24 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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