Sein Kampf: Gigaherz-Jakob setzt sich Film-Denkmal (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 15.08.2020, 01:24 (vor 403 Tagen)

Das hat der Gigaherz-Präsident schlau eingefädelt. Seit 29. Juni 2020 kündigte er den Dokumentarfilm «Die unsichtbare Bedrohung CH 1980-2000» an, der angeblich über die Geschichte des Elektrosmogs in der Schweiz berichten sollte. Die Irreführung funktionierte gut, denn wie sich am 14. August 2020 anlässlich der "Premiere" des Films herausstellt, hat das Werk mit dem wahren Titel «Die unsichtbare Bedrohung - Hans-Ulrich Jakobs Weg» eine ganz andere Zielsetzung. Statt eines sehenswerten kommerziell vermarktbaren Streifens, handelt es sich lediglich um die filmische Huldigung des Kampfes, den Jakob gegen den Kurzwellensender Schwarzenburg geführt hat. Mutmaßlich hat der Gigaherz-Präsident selbst die Verfilmung bei Daniel Näf in Auftrag gegeben und dafür ordentlich bezahlt. So fehlen im Abspann sämtliche Angaben, die bei kommerziellen Produktionen üblich sind, und Filmemacher Näf gesteht dort, so als ob ihm mehr peinlich wäre, nur ein, für die "Realisation" zuständig zu sein – die er meiner Meinung nach ziemlich lustlos und wenig einfallsreich vollzogen hat. Hätte er sich mehr am Format "ZDF-History" orientiert, wäre wahrscheinlich weniger Langeweile wegen der alles dominierenden Personenzentriertheit der gezeigten Bilder aufgekommen.

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Inhaltlich zeigt Jakobs Vermächtnis alte Interviewausschnitte, die zur Zeit der Kampfhandlungen im Fernsehen der Schweiz ausgestrahlt wurden und (ungekürzt) auch auf YouTube zu sehen sind, sowie aus unseren Tagen rückblickende Monologe der überlebenden Angreifer von damals. Hauptperson ist natürlich niemand anderes als Hans-U. Jakob. Auf Gegenstimmen, welche die konsequent einseitige Präsentation glorreicher Sendemastengegner trüben könnten, wartet der Zuschauer vergeblich. Zwar wird eine wissenschaftliche Studie zu den gesundheitlichen Auswirkungen des Senders kurz angesprochen, jedoch nur, um diese als Murcks abkanzeln zu können. Schlimm ist dies nicht, denn wer Schwizerdütsch nicht versteht, kann mit dem Gebotenen ohnehin nur wenig anfangen. Außerdem hat Jakob das, was er im Film erzählt, schon Jahre zuvor auf seiner Website ausgeplaudert.

Sollte der Film überhaupt eine Dokumentation sein, dann nicht eine objektive über den jahrelangen Streit um den Kurzwellensender, sondern eine subjektive aus der Sicht Jakobs und seiner Mitstreiter. Die Dokumentation ist damit eine Märchenstunde, denn sie liefert ein Zerrbild der tatsächlichen Ereignisse, wie sie hier in epischer Breite dokumentiert sind.

Der Kurzwellensender Schwarzenburg wurde 1998 stillgelegt und abgebaut. Wer außer den unmittelbar Betroffenen interessiert sich heute noch dafür? So droht dem Denkmal, das Jakob sich selbst gegönnt hat, das Schicksal vieler Denkmale, die weitgehend unbeachtet herumstehen. Immerhin hat das Monument seiner Eitelkeit einen gewichtigen Vorteil: Tauben können es nicht als Rastplatz benutzen und sich darauf erleichtern :-).

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Tags:
Selbstdarstellung, Täuschung, Querulant, Schwarzenburg, SchoK

Sein Kampf: Gigaherz-Jakob setzt sich Film-Denkmal

Gustav, Samstag, 15.08.2020, 16:52 (vor 402 Tagen) @ H. Lamarr

Schon bei seiner Rede an der 5G-Demo in Bern habe ich mich gefragt: Ist das alles?

Selbst wenn man so naiv oder tollkühn ist und glaubt, dass Jakob den Kurzwellensender Schwarzenburg zu Grabe getragen hat - was interessiert das den 5G/Mobilfunkgegner aus dem Jahre 2020?

Offensichtlich kann Jakob seit 1998 keinerlei weitere Erfolge vorweisen (zumindest versucht er es nicht einmal ersthaft), weshalb sollte dann jemand seinem Verein beitreten und ihn finanziell unterstützen?

Sein Kampf: Gigaherz-Jakob setzt sich Film-Denkmal

H. Lamarr @, München, Samstag, 15.08.2020, 19:40 (vor 402 Tagen) @ Gustav

[...] weshalb sollte dann jemand seinem Verein beitreten und ihn finanziell unterstützen?

Es gibt durchaus einen plausiblen Grund, nämlich dann, wenn das Geschäftsmodell eines Gigaherz-Mitglieds auf irrationalen Ängsten gegenüber Elektrosmog beruht. Und davon gibt es ja auch in der Schweiz eine ganze Menge, die von Jakobs Panikmache ohne jeden Zweifel profitieren. Ob diese Gauner es gut finden, wenn Selbstdarsteller Jakob sein privates Denkmal aus der Gigaherz-Kasse finanziert hat, das wage ich allerdings zu bezweifeln. Nur, was will ein Kritiker denn nachträglich noch erreichen? Das Kind ist bereits im Brunnen und Jakob hetzt so schön gegen Funk, dass man seine Dienste sicherlich gerne weiter in Anspruch nehmen will. Für 50 CHF Mitgliedsbeitrag im Jahr sind diese ja praktisch geschenkt, da hält man schon mal lieber den Mund anstatt herum zu meckern. Möglicherweise ist dies auch der Grund für Jakobs Rücktritt vom Rücktritt. 2016 wollte er sich von Gigaherz zurückziehen und das Amt des Präsidenten abgeben. Doch ohne die elektrotechnische Scheinexpertise und dem Fleiß des Ex-Elektrikers ist Gigaherz für Profiteure wertlos. Nicht auszuschließen, dass sich Jakob deshalb 2016 umstimmen ließ und bei der Wahl in diesem Jahr das Thema Rücktritt überhaupt kein Thema mehr war.

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Sein Kampf: Gigaherz-Jakob erwidert auf Filmkritik

H. Lamarr @, München, Sonntag, 16.08.2020, 14:36 (vor 401 Tagen) @ H. Lamarr

Der Gigaherz-Präsident ist von meiner kleinen Filmkritik verständlicherweise nicht entzückt. Das liegt an seinem bekanntermaßen unterentwickeltem Textverständnis, das z.B. mit dem Konjunktiv nichts anzufangen weiß.

Jakob startet mit der Behauptung:

Der Dokumentarfilm «Die unsichtbare Berdohung» von Daniel Näf hat es offensichtlich in sich.

Dieser Reflex Jakobs ist von C-, D- und E-Promis bekannt, die schon dafür dankbar sind, wird öffentlich über sie abgelästert. Hauptsache sie sind im Gespräch. Nein, der sich über 60 Minuten beschaulich dahinwälzende Film hat es mMn eben gerade nicht in sich, das ist ja das Problem dieses Werks.

[...] denn wie sich am 14. August 2020 anlässlich der "Premiere" des Films herausstellt, hat das Werk mit dem wahren Titel «Die unsichtbare Bedrohung - Hans-Ulrich Jakobs Weg» eine ganz andere Zielsetzung.

In Gigaherz-Jakobs Erwiderung wird daraus: "Dabei wurde zum Gedenken an den grössten Verbrecher der Menschheit der Film auch noch gleich in «Sein Kampf» umbenannt."

Mutmaßlich hat der Gigaherz-Präsident selbst die Verfilmung bei Daniel Näf in Auftrag gegeben und dafür ordentlich bezahlt. [Und weiter in einem Folgeposting:] [...] Ob diese Gauner es gut finden, wenn Selbstdarsteller Jakob sein privates Denkmal aus der Gigaherz-Kasse finanziert hat, das wage ich allerdings zu bezweifeln.

In Gigaherz-Jakobs Erwiderung wird daraus: "Keine 12 Stunden nach der Premiere liess sich die Mobilfunkbranche über Ihr Intelligenzblatt in München namens «Die Güllenpumpe» wie folgt vernehmen: Der Gigaherz-Präsident habe den Film mit veruntreuten Mitgliederbeiträgen finanziert um sich ein persönliches Denkmal zu setzen."

Jakob bestreitet meine Vermutung, er habe den Film aus der Gigaherz-Kasse finanziert, und auch er selbst will kein Geld in seine Vergangenheitsbewältigung gesteckt haben:

Der Kassenverwalter von Gigaherz.ch, Herr Erwin Bär, gibt allen die es wirklich wissen wollen, gerne darüber Auskunft, dass zur Finanzierung dieses Filmes kein einziger Rappen aus der Vereinskasse stammt. Und übrigens auch nicht aus dem privaten Vermögen und den privaten Einkünften des Gigaherz-Präsidenten. Diese reichen nämlich zum Rentnerdasein knapp für ein menschenwürdiges Leben.

Wir wissen jetzt, wer den Film nicht finanziert hat, nicht aber wer so verrückt war, Geld in dieses aussichtslose Projekt zu investieren. Daniel Näf war es mutmaßlich ebenfalls nicht, denn auf dessen kommerzieller Website Artfilm ist die sogenannte Dokumentation (bislang) nicht zu finden. Es wäre ja auch ziemlich verwegen, für die anstrengend anzuschauende Schilderung von Jakobs Irrweg durch die Geschichte auch noch Geld zu verlangen. Bemerkenswerterweise gibt auch der Abspann, also das Impressum des Films, nicht her, wer der Geldgeber ist. Diese Heimlichtuerei deutet darauf hin, dass es kein Unbekannter Wirrkopf ist, sondern jemand aus der Szene oder deren kommerziell interessiertem Speckgürtel, der nicht in Erscheinung treten möchte. Ich könnte mir z.B. gut vorstellen, dass ein auf die Finanzierung aussichtsloser Projekte spezialisierter Verein mit Sitz in Zürch die Finger im Spiel hat, doch das ist reine Spekulation, für die ich keine Belege habe.

Mein Verdacht, Jakob habe sich sein privates Denkmal aus der Gigaherz-Kasse finanzieren lassen, ist übrigens nicht aus der Luft gegriffen. Denn 2009 bewarb er ein ziemlich dröges Anti-Mobilfunk-Liedchen der Band "Die Bandbreite" ohne ersichtlichen Grund. Erst 2010 wurde dann klar: Die wahrheitsbewegten Barden trällerten im Auftrag von Gigaherz und kassierten für Produktion und Vertrieb 6907 CHF aus der Vereinskasse.

In seiner Erwiderung spricht Jakob von ersten Online-Kritiken, die sein Denkmal ausgelöst hat. Offensichtlich erwartet er noch mehr, vor allem gnädigere. Das kann ja heiter werden.

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Sein Kampf: Gigaherz-Jakob schummelt

H. Lamarr @, München, Sonntag, 16.08.2020, 20:12 (vor 401 Tagen) @ H. Lamarr

In Gigaherz-Jakobs Erwiderung wird daraus: "Keine 12 Stunden nach der Premiere liess sich die Mobilfunkbranche über Ihr Intelligenzblatt in München namens «Die Güllenpumpe» wie folgt vernehmen [...]

Warum wundert sich Jakob darüber, dass es nach der "Premiere keine 12 Stunden dauerte, bis ihm hier im Forum sein Film um die Ohren gehauen wurde? Er selbst hat doch am 7. August die "Premiere" für 14. August angekündigt, da war ich mit zwölf Stunden Verzug nicht besonders schnell, sondern eher ziemlich träge.

So weit, so gut.

Doch was ist das!

Um zu belegen, dass Jakob den Film schon am 7. August 2020 für den 14. August angekündigt hat, habe ich zuerst mein Posting vom 7. August 2020 aufgerufen und dann den dortigen Link auf Jakobs Ankündigung vom selben Tag. Gelandet bin ich jedoch nicht wie erwartet bei Jakobs Ankündigung vom 7. August, sondern bei einem etwas umformulierten Beitrag vom 14. August.

Häh?!

Wie konnte es passieren, dass ich schon am 7. August auf einen zukünftigen Beitrag Jakobs vom 14. August verlinkt habe? Kann ich, ohne dass es mir gewahr ist, in die Zukunft sehen?

Nein, das kann ich leider nicht. Der alte Gauner hat seinen Beitrag mit der Vorankündigung vom 7. August verschwinden lassen, den Text umformuliert und am 14. August, dem Tag der "Premiere", neu eingestellt. Mit einer Umleitung verhindert er, dass Links auf den älteren Beitrag zu einer Fehlermeldung führen.

Die beiden folgenden Screenshots der Gigaherz-Leitseite belegen, dass ich keine weißen Mäuse sehe, sondern Jakob bei einem seiner Tricks erwischt habe. Der untere Screenshot zeigt gelb markiert, noch am 12. August existierte die Vorankündigung vom 7. August. Im oberen Screenshot taucht der Beitrag plötzlich mit Datum 14. August auf.

Screenshot der Gigaherz-Leitseite (Auszug) vom 16. August 2020.
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Screenshot der Gigaherz-Leitseite (Auszug) im Google-Cache vom 12. August 2020.
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Der Grund, warum Jakob seine Vorankündigung verschwinden ließ, ist banal, dies zeigt ein Vergleich des alten Textes (Cache) mit dem neuen Text. Die Unterschiede sind marginal. Nachdem er schon am 7. August alles Wesentliche zu seinem filmischen Denkmal geschrieben hatte, stand er am Tag der Premiere vor dem Dilemma, sich etwas Neues einfallen lassen zu müssen. Da ihm dazu die Inspiration fehlte, entschied er sich für den Bäumchen-wechsle-dich-Trick und verlegte einfach seine Vorankündigung mit wenigen Worten aktualisiert auf den Tag der Premiere :-).

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Sein Kampf: Gigaherz-Jakob zu optimistisch

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 26.08.2020, 14:05 (vor 391 Tagen) @ H. Lamarr

Wie alle Selbstdarsteller ab Prominenzklasse E abwärts freut sich auch der Gigaherz-Präsident über Zuwendung, selbst wenn diese ihm nicht freundlich gesonnen ist. Vor nunmehr zehn Tagen gab Jakob mit seinem Posting Erste Online-Kritiken auf die Premiere des Dokumentarfilms «Die unsichtbare Bedrohung» zu erkennen, dass er sich für sein Film-Denkmal mehr erhofft als nur zwei erste Online-Kritiken. Doch die Resonanz will sich nicht einstellen. Außer der prompten Denkmalpflege durch Prof. Röösli und mich hat sich seither an den Gestaden des www nichts mehr getan. Für Jakob muss das eine empfindliche Demütigung sein.

Lobenswert ist, Jakob versucht anscheinend nicht, die Pleite durch geheucheltes Interesse von Strohleuten kaschieren zu lassen. Das ist ihm anzurechnen. Diagnose-Funk verdient diese Anerkennung nicht. Der Stuttgarter Verein konnte der Versuchung nicht widerstehen, mit einem unsauberen Trick dafür zu sorgen, dass eine öffentliche Stellungnahme des Vereinsgranden Peter Hensinger auffällig "viel" Beifall erhielt. Viel steht in Anführungszeichen, weil (von bislang 24 Kommentaren) 22 Lobpreisungen des Hensinger-Standpunkts alles andere als viel sind.

Eine saubere Weste hat freilich auch Gigaherz-Jakob nicht. Denn in seinem oben verlinkten Posting geht er nur auf den zweiten Twitter-Kommentar Rööslis vom 14. August ein. Rööslis auf die Minute genau zeitgleich eingetragenen ersten Kommentar hat er geflissentlich übersehen. Aus gutem Grund. Denn der Basler Wissenschaftler nennt dort drei Links, die zu wissenschaftlicher Literatur über die angeblichen gesundheitlichen Beschwerden führen, welche Ex-Elektriker Jakob dem Kurzwellensender Schwarzenburg so hingebungsvoll ans Zeug flicken möchte:

https://t.co/KQEjYgJKcM?amp=1
https://t.co/Ao2AGflqNK?amp=1
https://t.co/XB3aku5tNu?amp=1

Es genügt völlig, sich nur die Abstracts der drei Studien anzusehen, um die selektive Wahrnehmung der beiden Röösli-Tweets durch Jakob nachvollziehen zu können :-).

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Sein Kampf: Jakob wirft mit angeblich faulem Ei nach Röösli

H. Lamarr @, München, Sonntag, 30.08.2020, 14:26 (vor 387 Tagen) @ H. Lamarr

Eine saubere Weste hat freilich auch Gigaherz-Jakob nicht. Denn in seinem oben verlinkten Posting geht er nur auf den zweiten Twitter-Kommentar Rööslis vom 14. August ein. Rööslis auf die Minute genau zeitgleich eingetragenen ersten Kommentar hat er geflissentlich übersehen. Aus gutem Grund. Denn der Basler Wissenschaftler nennt dort drei Links, die zu wissenschaftlicher Literatur über die angeblichen gesundheitlichen Beschwerden führen, welche Ex-Elektriker Jakob dem Kurzwellensender Schwarzenburg so hingebungsvoll ans Zeug flicken möchte:

https://t.co/KQEjYgJKcM?amp=1
https://t.co/Ao2AGflqNK?amp=1
https://t.co/XB3aku5tNu?amp=1

Unser Stammleser Hans-U. Jakob hat die obigen Link-Anregungen aufgegriffen und berichtet nun seinerseits in einem weiteren Beitrag auf seiner Website über ein steinaltes angeblich faules Ei des Prof. Dr. Martin Röösli aus dem Jahr 1995. Ob Jakobs Vorwürfe und Behauptungen ("[...] dass es sich um die getürkte Studie von 1995 handelt, die auf Grund meiner Kritik 1998 wiederholt wurde") zutreffen, habe ich mangels Interesse nicht geprüft. Die Wahrscheinlichkeit von Lug und Trug ist wie bei allen Jakob-Äußerungen jedoch extrem hoch.

Weiter behauptet Jakob: Der Film «Die unsichtbare Bedrohung ist jetzt auch auf der Webseite von Daniel Näf direkt abrufbar: https://die-unsichtbare-bedrohung.ch/

Doch auf Näfs kommerzieller Website artfilm.ch ist das Werk nach wie vor nicht zu finden. Da die von Jakob genannte Website kein Impressum hat, ist nicht auszuschließen, dass Näf tatsächlich deren lieber unerkannt bleiben wollender Domaininhaber ist und den fürchterlichen Propagandafilm zugunsten Jakobs dort unentgeltlich anonym anbietet, um seinen Ruf in der Filmbranche nicht zu ruinieren. Der Aufmachertext auf der Seite ist eine schmalzige Lobeshymne auf den "Kämpfer" Jakob, die dieser einem offenbar allesgläubigen Näf in die Maschine diktiert haben dürfte.

"Die Unsichtbare Bedrohung" ist die Geschichte eines unermüdlichen Kämpfers, Hans-Ulrich Jakob, der sich 15 Jahre lang für den Abbruch des krankmachenden Kurzwellensenders Schwarzenburg einsetzte. Um ihn zum schweigen zu bringen, wurden alle Register gezogen: Verleumdungskampagnen, Abhörung, Überwachung, Sabotage und etliche Schikanen musste unser Protagonist erdulden bevor es ihm gelang, die ominöse Propaganda-Maschine aus dem Kalten Krieg abzuschalten.

Hintergrund
Feindbildüberhöhung: Ein Knirps gegen Giganten
Gigaherz-Präsident: Das peinliche Schneiderlein

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Sein Kampf: Finanzierung bleibt rätselhaft

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 27.08.2020, 16:36 (vor 390 Tagen) @ H. Lamarr

Wir wissen jetzt, wer den Film nicht finanziert hat, nicht aber wer so verrückt war, Geld in dieses aussichtslose Projekt zu investieren. Daniel Näf war es mutmaßlich ebenfalls nicht, denn auf dessen kommerzieller Website Artfilm ist die sogenannte Dokumentation (bislang) nicht zu finden.

Heute, rd. zwei Wochen nach der "Premiere", ist Jakobs Vermächtnis noch immer nicht auf Daniel Näfs Website zu finden. Das wird wohl nichts mehr werden. Wenn aber weder Gigaherz, noch Jakob noch Näf Geld in das absurde Projekt gesteckt haben, wer dann? Doch nicht etwa die Tabakindustrie oder wenigstens Franz A. :wink:?

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