Gigaherz-Jakob unterzieht chance5g.ch einem "Faktencheck" (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 25.07.2020, 14:12 (vor 364 Tagen)

Die neue Website chance5g.ch will Gegengewicht zu der verbreiteten Desinformation über 5G sein. Damit lockte sie Gigaherz-Präsident Jakob an. Der greise Ex-Elektriker unterzog den Neuling einem "Faktencheck", bei dem sich jeder Stammleser des IZgMF-Forums ohne auch nur eine einzige Zeile gelesen zu haben denken kann, was dabei herauskam. Die Realität übertrifft die dunklen Ahnungen.

"Der Faktencheck bezeichnet ein journalistisches Konzept, das die Aussage einer oder mehrerer Personen anhand von nachprüfbaren, rationalen und objektiven Fakten überprüft. Dabei werden wörtliche oder schriftliche Aussagen den recherchierten Fakten gegenübergestellt." So definiert Wikipedia den derzeit beliebten Begriff.

Jakobs "Fakencheck" ist das Gegenteil. Der Ex-Elektriker aus Schwarzenburg hat die komplexe Funkschnittstelle von 5G bis heute nicht ansatzweise verstanden, was ihn in den vergangenen drei Jahren in keiner Weise daran hinderte, seine persönlichen Missverständnisse der Technik als Fakten auszugeben und öffentlich zu verbreiten. Im IZgMF-Forum wurden die dummen Irrtümer Jakobs bereits reihenweise widerlegt, hier einige Beispiele ...

Gigaherz-Jakob sinniert über 5G (2017)
Gigaherz: Bundesgericht überführt Grenzwertschwindler Jakob (2019)
5G-Messwerte aus Frankreich: Blamage für Gigaherz-Präsident (2020)
Der Lügenbold: Wie Gigaherz-Jakob die Leute für dumm verkauft (2020)
National-/Ständerat: Gigaherz-Jakob blödelt sich ins Bundeshaus (2020)
Schweiz: Wie 2000 Antennen plötzlich 5G-tauglich wurden (2020)

Jakob beruft sich bei seinem "Faktencheck" nicht auf nachprüfbare, rationale und objektive Fakten, sondern auf seine eigene Desinformation, also auf seine verzerrten, irrationalen und subjektiv zusammengeschusterten Fakten. Dies entbindet mich glücklicherweise von einer abermaligen Punkt-für-Punkt-Widerlegung Jakobs, was zu seinen Behauptungen zu sagen ist, kann jeder selbst in den oben verlinkten Strängen erforschen.

Das IZgMF-Forum unterzieht dilettantische Mobilfunkgegner wie Jakob seit mehr als zehn Jahren häufigen Faktenchecks mit nahezu ausnahmslos vernichtenden Befunden. Doch Jakob lässt davon nicht beirren, bis heute hat er so gut wie keine seiner widerlegten falschen Behauptungen zurückgezogen, im Gegenteil, die Kritik an seiner fachlichen Qualifikation stimuliert den Ex-Elektriker zu immer neuen Wiederholungen seiner Desinformation. Jakob spekuliert erfolgreich auf den Umstand, dass seine Zielgruppe (Wutbürger, Politiker, Querulanten ...) in aller Regel über 5G noch weniger weiß als er selbst, er als Einäugiger deshalb unter Blinden den König geben kann. Diese infame Verführungsstrategie verfängt derzeit mehr denn je.

Seit langem bemüht sich das IZgMF über die Widerlegung falscher Behauptungen hinaus die Motive von Desinformanten auszuleuchten, um diesen die gesellschaftliche Akzeptanz streitig zu machen. Häufig stoßen wir auf verdeckte materielle und immaterielle Motive, die das Tun schlüssig erklären. Leider hat sich dieses kritische Hinterfragen bei vielen Journalisten noch nicht herumgesprochen, die Mehrzahl der Berichte über "Elektrosmog" ist aus unserer Sicht Hofberichterstattung, in der Mobilfunkgegner oder "Elektrosensible" ohne jede bohrende Gegenfrage ihre verzerrte Sicht der Dinge präsentieren dürfen. Mir in Erinnerung gebliebene kritische Artikel zum Thema kann ich an einer Hand abzählen, das mag u.a. daran liegen, dass im Gegensatz zu "Wurstblättern" und "alternativen Medien" die Leitmedien nur selten über das Randthema berichten, dann aber meist äußerst distanziert (Ausnahme: Tagesspiegel).

Wie erfrischend wäre es doch, würde ein kompetenter Journalist sich einmal den selbstgefälligen Gigaherz-Präsidenten so vorknöpfen, wie dies vor ein paar Tagen in den USA ein gut vorbereiteter Chris Wallace (Fox News) mit Donald Trump machte. Jede Wette, der Scheinriese aus Schwarzenburg würde eine noch viel schlechtere Figur abgeben, zum belächelten Zwerg der Nation werden und nur noch in der tief stehenden Abendsonne lange Schatten werfen. Doch dies wird nicht passieren, denn kein Schweizer Journalist wird sich mit dem spröden Randthema so intensiv beschäftigen wollen, dass er Jakob in die Enge treiben könnte. Dabei böte das IZgMF-Forum von allem reichlich, was dazu nötig wäre.

Kritik an Fakenchecks

Im Juli 2018 übte gemäß Wikipedia die Stiftung Neue Verantwortung Kritik an der Methodik der Faktenchecks. Das Konzept gleiche einer "Feuerwehr ohne Wasser" (PDF, 26 Seiten). Kritisiert wird u. a., dass die oft emotionalisierenden Fake-News eine wesentlich höhere Reichweite haben als seriöse Informationen der Faktenchecks. Sie behandelten "nur die Symptome von Desinformation, nicht jedoch die Gründe, wegen derer Desinformation überhaupt gestreut wird. Fake News den gesellschaftlichen Nährboden zu entziehen, sollte daher die höhere Priorität haben."

Hintergrund
Dunning-Kruger-Effekt
Mount Stupid

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Tags:
Jakob, Scheinriese, Faktencheck, Fake-News

Gigaherz-Jakob unterzieht chance5g.ch einem "Faktencheck"

H. Lamarr @, München, Sonntag, 26.07.2020, 18:10 (vor 363 Tagen) @ H. Lamarr

Gigaherz-Jakob O-Ton:

:rotfl: Was unterhalb 3400MHz ist, hat mit echtem 5G nichts zu tun. :rotfl:

Der Schweizer Ex-Elektriker unterscheidet neuerdings zwischen "echtem" und "unechtem" 5G. Echt ist 5G angeblich nur, wenn es auf Trägerfrequenzen >3400 MHz stattfindet. Jakob ist der einzige Mensch auf der Welt, der dies behauptet. Ericsson, von ihm hoch geschätzt, tut es nicht, Wikipedia tut es ebenfalls nicht und alle anderen tun dies entweder auch nicht oder wissen nicht worum es überhaupt geht.

Warum der Gigaherz-Präsident sich so krampfhaft an seinen Blödsinn klammert, die Begründung ist <hier> zu finden. Alle anderen, außer Jakob, erkennen auf der Wikipedia-Seite in der Spalte "Bandbreite", welchem Irrtum der selbsternannte Schweizer 5G-Experte aufsitzt.

Im Februar 2019 behauptete Jakob noch:

Was unterhalb 3.4 Gigahertz ist, hat mit 5G nichts zu tun. Punkt.

Damals kannte er noch kein "echtes" und "unechtes" 5G – aber den Punkt. Wenn er jetzt plötzlich anfängt, seine eigenen Dummheiten mit neuen Dummheiten (ohne Punkt) aufzuweichen, dann dürfte dies der verzweifelte Versuch Jakobs sein, sich aus der Klemme zu befreien. Wahrscheinlich weiß er inzwischen, dass er Stuss verbreitet hat und hofft jetzt, mit seinem erfundenen Echtheitszertifikat aus der Nummer heil heraus zu kommen. Wäre er ein Mann und keine Maus, er müsste anders handeln.

Starrsinn bezeichnet abwertend die Geisteshaltung einer Person, die von Unnachgiebigkeit, Eigensinn, Engstirnigkeit oder auch geistiger Unbeweglichkeit und Vorurteilen geprägt ist. Ähnliche Bedeutung haben die Schimpfwörter Dickkopf, Dickschädel, Pedant, Sturkopf, (österreichisch auch Plutzer) oder (veraltet) Starrkopf. (Quelle)

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Tags:
Dummheit, Querulant, Irrtum, Starrsinn

Gigaherz-Jakob unterzieht chance5g.ch einem "Faktencheck"

hans, Sonntag, 26.07.2020, 22:04 (vor 362 Tagen) @ H. Lamarr

Bei ihm kommt noch die Steigerung dazu: Altersstarrsinn

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Hunde die bellen beissen nicht. Wuff.
Ein Gnadenschuss wäre eine schnelle und menschliche Lösung (Zitat Eva Weber, München)

Gigaherz-Jakob: Das kann nur er allein ...

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 30.07.2020, 01:21 (vor 359 Tagen) @ hans

Bei ihm kommt noch die Steigerung dazu: Altersstarrsinn

Man kann das auch positiv sehen:

Wer so engstirnig ist wie Gigaherz-Jakob, kann mit beiden Augen gleichzeitig durch ein Schlüsselloch schauen :yes:.

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Gigaherz-Jakob unterzieht chance5g.ch einem "Faktencheck"

Gustav, Dienstag, 28.07.2020, 14:06 (vor 361 Tagen) @ H. Lamarr

Gigaherz-Jakob O-Ton:

:rotfl: Was unterhalb 3400MHz ist, hat mit echtem 5G nichts zu tun. :rotfl:

Der Schweizer Ex-Elektriker unterscheidet neuerdings zwischen "echtem" und "unechtem" 5G. Echt ist 5G angeblich nur, wenn es auf Trägerfrequenzen >3400 MHz stattfindet. Jakob ist der einzige Mensch auf der Welt, der dies behauptet. Ericsson, von ihm hoch geschätzt, tut es nicht, Wikipedia tut es ebenfalls nicht und alle anderen tun dies entweder auch nicht oder wissen nicht worum es überhaupt geht.

Warum der Gigaherz-Präsident sich so krampfhaft an seinen Blödsinn klammert, die Begründung ist <hier> zu finden. Alle anderen, außer Jakob, erkennen auf der Wikipedia-Seite in der Spalte "Bandbreite", welchem Irrtum der selbsternannte Schweizer 5G-Experte aufsitzt.

Im Februar 2019 behauptete Jakob noch:

Was unterhalb 3.4 Gigahertz ist, hat mit 5G nichts zu tun. Punkt.

Vor längerer Zeit habe ich Jakob mal die 3GPP/ETSI Spezifikation unter die Nase gehalten. Sein Antwort war sinngemäss: "Die 3GPP sitzt in Frankreich und die Franzosen sind bekannt für ihre masslosen Übertreibungen"

Da kann man wirklich nur noch :rotfl:

Mächtige Untermieter in FRA und GER

H. Lamarr @, München, Dienstag, 28.07.2020, 22:35 (vor 360 Tagen) @ Gustav

Vor längerer Zeit habe ich Jakob mal die 3GPP/ETSI Spezifikation unter die Nase gehalten. Sein Antwort war sinngemäss: "Die 3GPP sitzt in Frankreich und die Franzosen sind bekannt für ihre masslosen Übertreibungen"

Da kann man wirklich nur noch :rotfl:

Wir basteln uns eine Verschwörungstheorie ...

Auf der 3GPP-Webite heißt es tatsächlich:

Office Address
3GPP Mobile Competence Centre
c/o ETSI
650, route des Lucioles
06921 Sophia Antipolis Cedex
France

Und auf der Icnirp-Website heißt es:

ICNIRP c/o BfS
Dr. G. Ziegelberger
Ingolstaedter Landstr. 1
85764 Oberschleissheim
Germany

Der erste Entwurf (Vorschlag) der neuen Verschwörungstheorie wäre nun: Wer im Mobilfunk etwas zu sagen hat, verzichtet auf eine repräsentative Adresse (Glaspalast in Citylage), sondern wohnt bei einer halbstaatlichen Organisation (FRA) oder Behörde (GER), die mit ihren Untermietern unter einer Decke steckt :-).

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Faktencheck 5G: Low-, Mid- und High-Band

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 30.07.2020, 23:03 (vor 358 Tagen) @ H. Lamarr

Gigaherz-Jakob O-Ton:

:rotfl: Was unterhalb 3400MHz ist, hat mit echtem 5G nichts zu tun. :rotfl:

Nicht einmal der Wert 3400 MHz stimmt, eine solche Frequenz wurde in der Schweiz für 5G nicht lizenziert. Lizenziert für 5G wurden im High-Band 3500 MHz bis 3600 MHz und 3600 MHz bis 3800 MHz (Quelle).

Man darf mit Fug und Recht annehmen, dass der Mobilfunknetzbetreiber Vodeafone besser als Jakob weiß, was es mit 5G unterhalb 3500 MHz auf sich hat. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Und dieses Bild verdeutlicht mit dem unscheinbaren Hinweis "Ermöglicht künftig Echtzeit-Internet", gültig für alle drei Bänder, etwas, was in der Pippi-Langstrumpf-5G-Gedankenwelt des Ex-Elektrikers Jakob nicht zu existieren scheint, nämlich die kurzen Latenzzeiten von 5G-Datenverbindungen:

[image]
Bild: Vodafone

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