Thank you for Calling: Medienecho (Medien)

H. Lamarr @, München, Freitag, 19.02.2016, 20:30 (vor 1386 Tagen)

[Hinweis: Strang von hier abgetrennt am 15.09.2016]

Hier wollen wir die Medienberichte sammeln, die sich nach der offiziellen Premiere mit dem Film "Thank you for Calling" beschäftigen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Medien-Echo, Calling

Medienecho Filmvorführung Österreich

H. Lamarr @, München, Freitag, 16.09.2016, 21:11 (vor 1176 Tagen) @ H. Lamarr

Hier wollen wir die Medienberichte sammeln, die sich nach der offiziellen Premiere mit dem Film "Thank you for Calling" beschäftigen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

19.02.16: Tiroler Tageszeitung

Gast, Freitag, 19.02.2016, 17:06 (vor 1386 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Gast, Freitag, 19.02.2016, 17:31

Telefone können töten

Innsbruck – In Werner Bootes Dokumentarfilm „Alles unter Kontrolle“ war die Sicherheit am Handy eine Frage der Verschlüsselung, um das Absaugen von Gesprächen und Daten durch Konzerne und Mächte zu verhindern. Klaus Scheidsteger verlangt in seinem Film „Thank You For Calling“ – der Titel bemüht die Erinnerung an „Thank You For Smoking“ über einen Lobbyisten der Tabakindustrie– Warnhinweise auf jedem Handy.
„Telefonieren kann Ihrer Gesundheit schaden“ ist für den deutschen Journalisten die Mindestforderung an die Gerätehersteller, denn die Strahlen, die bei jedem Telefonat in den Kopf des Benützers eindrängen, veränderten die Struktur der Zellen und förderten die Bildung eines Gehirntumors. Als Zeugen präsentiert Scheidsteger einen Motorola-Mitarbeiter, der sein Arbeitsleben am Handy verbracht hat und an einer Tumorerkrankung gestorben ist. Mehr ...

Quelle: Tiroler Tageszeitung Online

DE FRANCE und Filmladen Filmverleih luden am Dienstag 16.02.2015 zu einer Gratisvorstellung ein. Und weitere Termin stehen zur Verfügung Termine: Montag, 22.02, 9.00Uhr, Donnerstag, 25.02, 9.00Uhr, Montag, 29.02.2016 9.00Uhr

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Motorola, Tabakindustrie, Adlkofer, Verum, Kundi, Ablenkungsforschung, Carlo, Slesin

19.02.16: Kleine Zeitung

H. Lamarr @, München, Freitag, 19.02.2016, 20:35 (vor 1386 Tagen) @ H. Lamarr

Auszug aus: Überfragte Wissenschaft - Wie gefährlich sind Handys?

Bisher waren solche "Aufwecker" Studien, die einen Zusammenhang zwischen Hirntumoren und Handynutzung nahelegten - nun ist es ein Film, der heute in unsere Kinos kommt: In "Thank you for calling" begleitet der Journalist Klaus Scheidsteger einen Schadensersatzprozess in Amerika, in dem Hirntumorpatienten die Mobilfunkindustrie verklagen. Gleichzeitig zeigt der Film, wie besorgniserregende Forschungsergebnisse vertuscht werden sollten.

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20.02.16: Profil (Alwin Schönberger)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 23.02.2016, 00:48 (vor 1383 Tagen) @ H. Lamarr

Warum Alwin Schönberger den eben angelaufenen Film über vermeintliche Handygefahren für Panikmache hält. Und bei dieser Einschätzung bleibt. mehr ...

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Profil, Oesterreich, Medien-Echo, Filmkritik, Calling, Ty4C

22.02.16: Profil (Klaus Scheidsteger)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 23.02.2016, 00:49 (vor 1383 Tagen) @ H. Lamarr

Vorige Woche startete in den Kinos ein Dokumentarfilm über Gefahren des Mobilfunks. profil kritisierte den Inhalt als typische Verschwörungstheorie. Regisseur Klaus Scheidsteger antwortet auf den Vorwurf. mehr ...

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Verschwörungstheorie

26.02.16: sogenannte Bayerische Staatszeitung

H. Lamarr @, München, Freitag, 26.02.2016, 13:19 (vor 1379 Tagen) @ H. Lamarr

Ein skrupelloses Geschäft

Neuer Dokumentarfilm über Risiken des Mobilfunks und die wirtschaftlichen Interessen der Anbieter

Weltweit werden mit Mobilfunk und den dazugehörigen Dienstleistungen rund 17 Billionen US-Dollar Jahresumsatz erwirtschaftet. Doch über die gesundheitlichen Risiken der ständig steigenden Strahlenbelastung durch die funkbasierten Anwendungen wird geschwiegen.

Jetzt hat der Dokumentarfilmer Klaus Scheidsteger mit seinem neuen Film Thank you for calling, der in Österreich in diesen Tagen Premiere hatte, das Problem aufs Korn genommen. In seinem Film kommen zahlreiche Wissenschaftler aus der ganzen Welt zu Wort, die über das Risiko von Gehirntumoren, die sich durch exzessive Handynutzung bilden können, informieren. Die Industrie und die Smartphone-Nutzer wollen das aber nicht hören.
[...]
Jetzt müsste sein Film Thank you for calling erst einmal in die deutschen Kinos kommen. Bei der Öberöstereich-Premiere in Linz versicherte er zwar der Staatszeitung, dass er daran arbeite. Angesichts der Brisanz des Inhalts, dürfte es allerdings schwierig werden, einen Verleih zu finden. So einen Film im Fernsehen zu zeigen, sei fast unmöglich, da alle Sender unter anderem von Werbeeinnahmen aus der Mobilfunkindustrie finanziert werden, so Scheidsteger. Doch will er dafür sorgen, dass sein Streifen auf DVD erhältlich sein wird. kompletter Beitrag ...

Hintergrund Bayerische Staatszeitung
Bayerische Staatszeitung berichtet über Würzburger Tagung
Bayerische Staatszeitung: eine Seite gegen Mobilfunk
Bayerische Staatszeitung: Familienbande

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Seilschaft, Verlautbarungsjournalismus, Verlautbarung, Bayerische Staatszeitung

Thank you for Calling gesehen oder nur davon gehört

KlaKla, Freitag, 26.02.2016, 15:23 (vor 1379 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von KlaKla, Freitag, 26.02.2016, 16:50

Ein skrupelloses Geschäft

Neuer Dokumentarfilm über Risiken des Mobilfunks und die wirtschaftlichen Interessen der Anbieter

Weltweit werden mit Mobilfunk und den dazugehörigen Dienstleistungen rund 17 Billionen US-Dollar Jahresumsatz erwirtschaftet. Doch über die gesundheitlichen Risiken der ständig steigenden Strahlenbelastung durch die funkbasierten Anwendungen wird geschwiegen. ...


Kommentar: Ich habe hier den Eindruck, der Verfasser hat den Film gar nicht gesehen. Ich würde sagen, der größte Teil des Films basiert auf altem Material. Aussagen: Meyer-Morganroth & Morganroth, Dr. G. Carlo, Dr. Om Gandhi, Dr. Rüdiger, Dr. F. Adlkofer oder Dr. M. Repacholi. Neu sind die Kommentare von Dr. W. Mosgöller, Dr. D. Panagopoulos, Dr. M. Kundi. Laien werden mMn getäuscht und möglicherweise Verführt sich der Sammelklage von Dr. G. Carlo in den USA anzuschließen. Bemerkenswert ist, dass nicht Dr. Franz Adlkofer oder Dr. H. Rüdiger eine Berufung nach Washington erhielten. Mag vielleicht daran liegen:

Teilergebnisse der Reflex-Studie unterliegen wissenschaftlichem Fehlverhalten und das bedeutet, das sie bedeutungslos sind in der anerkannten Wissenschaft. Nicht jedoch für Laien und Nutznießern.

Angeblich forscht Dr. W. Mogöller weiter weil die Versicherung AUVA ihm das Geld dafür zur Verfügung stellt. Nur wie glaubhaft ist diese Aussage? Neue Erkenntnisse hat er in dem Film dazu nicht geliefert. Nun soll der Speichel sie einen Schritt näher bringen. Dazu hatten wir hier schon mal was

Mobilfunk & Spucke
Zusammefassung der Zusammenfassung...
Forscher finden alarmierende Spuren im Speichel

Nett sind die unterschiedlichen Hinweise aufs Rauchen und das es da viele Jahre gedauert hat bis die Politik reagiert. Dann über die Vergangenheit von Dr. Franz X. Adlkofer zu schweigen ist mMn übel.

Wie erfolgreich die Zigarettenlobby in diesem Feld agiert hat, zeigt sich bei einer Vorstandssitzung (6. Feb. 1991) wo sich die Herren des Vorstandes anerkennend auf die Schulter klopfen und sagen: Die einzige wissenschaftliche Gemeinde, in der diese Frage (gemeint ist das Passivrauchen) noch offen gehalten werde, sei die Bundesrepublik. Dies sei nicht zuletzt das Verdienst von Professor Adlkofer und der Zusammenarbeit unserer Industrie mit der Wissenschaft.

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Meine Meinungsäußerung

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Repacholi, Rüdiger, AUVA, Mosgöller, Carlo, Ex-Tabaklobbyist, Sammelklage, Scheidsteger, Handykrieg, Calling, Panagopoulos, Wiederverwertung, Gandhi, Morganroth, Molla-Djafari

Sogenannte Bayerische Staatszeitung, doppelzüngig

H. Lamarr @, München, Dienstag, 06.09.2016, 12:51 (vor 1186 Tagen) @ H. Lamarr

Jetzt hat der Dokumentarfilmer Klaus Scheidsteger mit seinem neuen Film Thank you for calling, der in Österreich in diesen Tagen Premiere hatte, das Problem aufs Korn genommen. In seinem Film kommen zahlreiche Wissenschaftler aus der ganzen Welt zu Wort, die über das Risiko von Gehirntumoren, die sich durch exzessive Handynutzung bilden können, informieren. Die Industrie und die Smartphone-Nutzer wollen das aber nicht hören.

Ungeniert stößt die sogenannte Bayerische Staatszeitung ins Horn des Filmemachers Klaus Scheidsteger. Ein Motiv dafür wird <hier> ersichtlich. Zugleich sieht das Blättchen jedoch keinen Anlass, gegen die W-Lan-Versorgung von Smartphones im Kino auch nur vorsichtige Einwände zu erheben, sondern schreibt kreuzbrav am 24.06.2016:

Mit Unterstützung von zweiB wird in einem Pilotprojekt Becks letzter Sommer am Freitag, 3. Juli um 17 Uhr im ARRI Kino mit Audiodeskription für Sehgeschädigte und Untertiteln für Hörgeschädigte gezeigt. Die Audiodeskription sowie eine Hörunterstützung können über das von Sennheiser für das Kino konzipierte CinemaConnect mithilfe einer App auf dem eigenen Smartphone empfangen werden. CinemaConnect ist für Smartphone-Nutzer kostenlos im Appstore verfügbar. Im Kino steht ein WLAN Netzwerk für direkten Zugriff auf die zusätzlichen Tonspuren bereit. Diese werden per Streaming live und in Echtzeit auf das eigene Smartphone übertragen, so dass Nutzer über Kopfhörer den Film erleben können.

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Bayerische Staatszeitung, Smartphones

19.02.2016: Kleine Zeitung (II)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 02.03.2016, 12:26 (vor 1374 Tagen) @ H. Lamarr

Auszug aus einem Interview mit Klaus Scheidsteger: "Wer etwas Negatives findet, bekommt ein Problem".

Hatten Sie Probleme, diesen Film zu machen? Schließlich beschreiben Sie ja, welchen Einfluss die Mobilfunkindustrie geltend macht.
SCHEIDSTEGER: Nein, ich wurde nicht bedroht, aber ich war auch vorsichtig, habe keine Förderungen beantragt. Nach den ersten Vorführungen gab es aber einen kleinen Shitstorm und Stimmungsmache gegen mich.

Und wie wirkt die Industrie auf die Forschung ein?
SCHEIDSTEGER: Es gibt die Cowboy-Methode und die subtile Methode, beides habe ich bei Wissenschaftlern gesehen. Ein Forscher, der etwas Negatives in Bezug auf Handys findet, bekommt ein Problem - das ist das Muster. Es gibt zum Beispiel einen Forscher in Schweden, der seine handy-kritischen Ergebnisse an die Regierung geschickt hat, in der Folge wurden ihm die Forschungsgelder gestrichen. Ich kenne eine ganze Liste von Forschern, die jetzt ohne Labor und Gelder dastehen.


[Hinweis: Google News hat diesen Beitrag der "Kleine Zeitung" nicht am 19. Februar aufgenommen, sondern, warum auch immer, erst heute]

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Verschwörung, Finanzierung, Gerücht, Schweden, Pseudowissenschaft

19.02.2016: Kleine Zeitung, kleiner Shitstorm

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 02.03.2016, 13:07 (vor 1374 Tagen) @ H. Lamarr

Nach den ersten Vorführungen gab es aber einen kleinen Shitstorm und Stimmungsmache gegen mich.

Er wird damit doch nicht etwa uns hier meinen? Gemäß Duden ist ein Shitstorm: Sturm der Entrüstung in einem Kommunikationsmedium des Internets, der zum Teil mit beleidigenden Äußerungen einhergeht.

Sturm der Entrüstung, ja das mag teilweise zutreffen. Wer so einen Mist baut, wie Herr Scheidsteger mit "Thank you for Calling", der darf sich darüber auch nicht wundern. Lieber wäre mir anstelle von Entrüstung aber die hier vorgebrachte konkrete sachliche Kritik an dem Film, die mEn die Entrüstung bei weitem übertrifft und für Herrn Scheidsteger höchst unangenehm sein muss. Was ich überhaupt nicht sehe sind "beleidigende Äußerungen" und "Stimmungsmache" gegen die Person Scheidsteger. Also, entweder gebraucht der Filmemacher das Wort "Shitstorm" in unpassendem Kontext oder er hat noch anderweitig kräftig Zunder bekommen.

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Unterstellung, Gerücht, Beleidigung, Medien-Echo, Shitstorm, Eristische Dialektik, Resterampe

19.02.2016: Kleine Zeitung (II)

Kuddel, Mittwoch, 02.03.2016, 19:35 (vor 1374 Tagen) @ H. Lamarr

Auszug aus einem Interview mit Klaus Scheidsteger: "Wer etwas Negatives findet, bekommt ein Problem".

Meiner Meinung ist es genau anders herum:

Wer keinen gesundheitsschädlichen Effekt findet hat finanzielle Nachteile:

=>Keine öffentliche Aufmerksamkeit, welches das Institut gebrauchen kann, um öffentliche Gelder und Aufträge zu aquirieren.

=>Keine Folgestudien zum selben Thema ... da ja kein Klärungsbedarf mehr besteht

=> Keine Einladungen ins Fernsehen und zu "Expertenrunden".

=>Kann keine "Heilmethoden" erfinden und vermarkten, welche den negativen Effekt kompensieren. => Siehe Havas und Co.

K

19.02.2016: Kleine Zeitung (II) – Wissenschaftler, abgesägte

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 03.03.2016, 13:15 (vor 1373 Tagen) @ H. Lamarr

Ich kenne eine ganze Liste von Forschern, die jetzt ohne Labor und Gelder dastehen.

*Gähn* Ja, das glaube ich Herrn Scheidsteger gerne. Wen hätten wir denn da auf die Schnelle ...

Dariusz Leszczynski
Olle Johansson
Hugo Rüdiger
Klaus Buchner
George Carlo
Roger Santini
Franz Adlkofer
Lebrecht v. Klitzing
Karl Napf
Krethi und Plethi

Nur isses aber so, dass es zu jedem dieser geschassten Forscher durchaus plausible Begründungen gibt, wieso sich Arbeit-/Geldgeber distanziert haben. Zum Beispiel aus Altersgründen, wegen moralischer Bedenken oder wegen peinlicher imageschädigender öffentlicher Auftritte der Arbeitnehmer. Diese Begründungen sind freilich nicht halbwegs so spannend wie die Märchen und das Munkeln & Raunen von der Unterdrückung eminent wichtiger Forschung. Womit ich nicht ausschließen mag, dass der eine oder andere in der List oben den Mund zu weit aufgemacht hat und im Zuge ganz normaler innerbetrieblicher Auseinandersetzungen den Kürzeren zog, also etwas passiert ist, was in der Industrie täglich und häufig passiert und deshalb nicht in Kinofilmen, sondern in innerfamilären Verschwörungsbewältigungsritualen verarbeitet wird.

Die Lust am Munkeln & Raunen ist überall dort zu beobachten, wo Fakten entweder nicht vorhanden sind oder von Akteuren nicht verstanden werden. Die bekloppte Mobilfunkdebatte ist längst nicht der einzige Tummelplatz für Meinungsmacher und Mobbingopfer, echte wie herbeigeschriebene, gibt es überall. Hier ein paar Kostproben von der Google-Trefferliste:

Klimaskeptische Wissenschaftler werden gemobbt - EIKE
Unschön: Wer hässlich ist, wird öfter gemobbt | karrierebibel ...
Studie: Jeder sechste Lehrer fühlt sich gemobbt - SPIEGEL ...
Artikel: 1,5 Millionen Schüler werden jährlich gemobbt ...
Aufsehenerregende Studie: Dicke werden gemobbt in ...

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Medienecho Filmvorführung Deutschland

H. Lamarr @, München, Freitag, 16.09.2016, 21:16 (vor 1176 Tagen) @ H. Lamarr

Hier wollen wir die Medienberichte sammeln, die sich nach der offiziellen Premiere mit dem Film "Thank you for Calling" beschäftigen.

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01.09.2016 Frankfurter Neue Presse

Gast, Mittwoch, 14.09.2016, 19:04 (vor 1178 Tagen) @ H. Lamarr

Smartphones sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber immer wieder kommt die Frage auf, ob die dauerhafte Nutzung dieser Geräte schädlich für die Gesundheit ist. Für diesen Film geht Klaus Scheidsteger der Frage nach, ob die Strahlung krebserregend sein kann, präsentiert entsprechende Fakten und lässt Insider zu Wort kommen.

Quelle: FNP

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06.09.2016 Süddeutsche Zeitung

Gast, Mittwoch, 14.09.2016, 19:10 (vor 1178 Tagen) @ H. Lamarr

Mobilfunkmachtspiele

2016 existieren auf der Welt mehr Handyverträge als Menschen - Studien der Vereinten Nationen und der "Mobility Report" des schwedischen Mobilfunkgiganten Ericsson zeigen das übereinstimmend. Der globale Siegeszug des Smartphones ist längst nicht mehr aufzuhalten, und die Mobilfunkindustrie ist zu einem boomenden Markt gewachsen. Der Wissenschaftsjournalist Klaus Scheidsteger versucht nun - ganz in der Tradition des österreichischen Dokumentarfilmkinos von Michael Glawogger und "We Feed The World"-Regisseur Erwin Wagenhofer - in seinem essayistischen Film "Thank You For Calling"die gesundheitlichen Risiken der Technologie zu beleuchten.

Quelle: SZ

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16.09.2016 Badische Zeitung

Gast, Freitag, 16.09.2016, 07:14 (vor 1176 Tagen) @ H. Lamarr

Von Donnerstag, 15. September, an läuft die Dokumentation "Thank You For Calling" des Regisseurs Klaus Scheidsteger im Joki-Kino Bad Krozingen, Bahnhofstraße 3 b. Der Doku-Krimi will die Frage beantworten, welche gesundheitlichen Gefahren von der Mobiltelefonie ausgeht. Dabei werden den Zuschauern Blicke hinter die Kulissen der internationalen Forschung, des Industrie-Lobbyismus’ sowie aktuell laufender Schadensersatz-Prozesse in den USA ermöglicht, so die Ankündigung. Ziel der Dokumentation ist es demnach, dass sich die weltweit über fünf Milliarden Handynutzer ein objektives Bild der aktuellen Forschungslage machen können, das nicht von der Industrie gefärbt ist. ...

Quelle: Badische Zeitung

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16.09.2016 vorwärts

H. Lamarr @, München, Freitag, 16.09.2016, 21:41 (vor 1176 Tagen) @ H. Lamarr

Machen Mobiltelefone krank? Der Dokumentarfilm „Thank you for calling“ erzählt davon, wie Forscher und Juristen nach Antworten suchen. Und wie die Industrie ihnen Steine in den Weg legt.

Irgendwann fällt dieser Satz, der besonders nachdenklich macht. Rücksichtslose Konzerne mögen ihre Macht ausspielen, um Dinge zu vertuschen. Doch das eigentliche Problem beim Umgang mit den gesundheitlichen Risiken von Handy und Smartphone sind die Verbraucher. Weil sie nicht wahrhaben wollen, was nicht wahr sein kann: Dass ihr liebstes Spielzeug, dass zunehmend ihren Alltag steuert, sie krank machen könnte. Was wäre die Macht der Industrie ohne diese Haltung? weiter ...

Kommentar: Der "vorwärts" ist das 1876 gegründete Zentralorgan der SPD. Leider beschäftigt sich das äußerst erfahrene Blatt nur oberflächlich mit dem Film und bleibt deshalb schon auf der obersten Bedeutungsebene kleben wie eine Fliege an der Marmelade. Kritisch hinterfragt wird nichts, stattdessen werden die Parolen des Films kreuzbrav kolportiert. Aus George Carlo wird dabei John Carlo und anscheinend kommt es dem Autor des seichten Filmtipps nicht in den Sinn, dass es für seine vermeintlich tief blickende Feststellung am Textende ("Dass sich kein einziger Konzernvertreter vor der Kamera äußert, spricht für sich.") die simple Erklärung gibt: Scheidsteger hat keinen einzigen Konzernvertreter gefragt. Es wäre nicht das einzige Versäumnis des Filmemachers, der in seinem Film noch ganz andere nicht gefragt hat, die er hätte fragen müssen.

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Vorwärts – zur Kasse

H. Lamarr @, München, Dienstag, 22.11.2016, 12:12 (vor 1109 Tagen) @ H. Lamarr

Kommentar: Der "vorwärts" ist das 1876 gegründete Zentralorgan der SPD. Leider beschäftigt sich das äußerst erfahrene Blatt nur oberflächlich mit dem Film und bleibt deshalb schon auf der obersten Bedeutungsebene kleben wie eine Fliege an der Marmelade.

Verstoßen die Sozialdemokraten mit ihren "vorwärts"-Gesprächen gegen das Parteiengesetz? Wie das ZDF berichtet, bietet eine SPD-eigene GmbH Treffen mit Bundesministern an - für mehrere Tausend Euro. mehr ...

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Lobbyismus, Kommerz, SPD, Parteifinanzierung

16.09.2016 der Westen

Gast, Samstag, 17.09.2016, 06:44 (vor 1175 Tagen) @ H. Lamarr

... Der Wiener Krebsforscher Wilhelm Mosgöller ist mit nach Essen gekommen. Seine Studie im Auftrag einer Versicherung wurde gerade in Österreich veröffentlich. Auf das Thema aufmerksam gemacht hat mich allerdings ein amerikanischer Wissenschaftler, der von 1993 bis ‘99 mit 25 Millionen Dollar im Auftrag eines Mobilfunkherstellers geforscht hat. Als er zu besorgniserregenden Ergebnissen kam, wurde er mundtot gemacht. Seit vielen Jahren nun führt er die Klagen gegen seinen früheren Auftraggeber in Amerika. ...

Quelle: WAZ

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29.09.16: Der Neue Wiesentbote

H. Lamarr @, München, Freitag, 14.10.2016, 22:11 (vor 1148 Tagen) @ H. Lamarr

Die brisante Dokumentation „Thank you for calling“ zeigt auf, dass eine langfristige Handynutzung durchaus die Gesundheit gefährden kann! weiter ...

Kommentar: "Der Neue Wiesentbote" hätte als eher unbedeutende lokale Online-Plattform in diesem Medienspiegel keinen Platz bekommen, würde dort nicht folgende Behauptung aufgestellt:

Der Film läuft schon seit 6 Monaten in Österreich und hat dort für erhebliche öffentliche Resonanz und Aufsehen gesorgt !

Diese Behauptung ist falsch. Der Film lief Anfang 2016 keine zwei Monate in Österreich und erreichte dort insgesamt rd. 3100 Kinogänger. Die aktuelle Chartliste vom 5. Oktober zeigt, daran hat sich nichts geändert.

Wie kommt es, dass "Der Neue Wiesentbote" Unwahrheiten verbreitet? Diese Frage beantwortet ein Blick ins Impressum der Site: Betreiber des Auftritts ist faktor i medienservice (Rechtsform unbekannt), 1995 von damaligen Mitarbeitern des Rechenzentrums der Universität Bamberg gegründet. Seit 2001 betreibt faktor i eigenen Angaben zufolge die Online-Zeitung "Der neue Wiesentbote". Dadurch sieht sich die Unternehmung in der Lage, ihren Kunden "einzigartige regionale Werbe- und Marketing-Lösungen anzubieten". Von Journalismus ist in der Selbstdarstellung mit keinem Wort die Rede. Was nicht bedeutet, dass Journalisten garantiert keine Fehler machen, wer diesen Beruf ernst nimmt, distanziert sich jedoch häufig vom billigen "Verlautbarungsjournalismus", der lediglich angeliefertes Pressematerial eines Anbieters abdruckt, hier noch dazu angereichert durch eine einzigartige Werbe- und Marketing-Lösung in Gestalt einer unwahren Behauptung über Laufzeit und Resonanz des Films in Österreich. Dass der Hofbericht über den Film gegen geringes Entgelt erkauft wurde halte ich für gut möglich, beweisen kann ich diesen Verdacht jedoch nicht.

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Werbung, Behauptung, Verlautbarungsjournalismus, Bamberg, Hofbericht

28.09.16: Wasserburger Stimme

H. Lamarr @, München, Freitag, 14.10.2016, 23:48 (vor 1148 Tagen) @ H. Lamarr

Ein hoch-brisantes Thema behandelt der Film „Thank you for calling“, der ab morgigen Donnerstag im Utopia läuft: Ist der Gebrauch von Mobiltelefonen schädlich für die Gesundheit? Regisseur Klaus Scheidsteger ist am um 20 Uhr als Gast im Wasserburger Kino und steht vor der Vorstellung persönlich zu einem Filmgespräch zur Verfügung. weiter ...

Kommentar: Die "Wasserburger Stimme" hätte als eher unbedeutende lokale Online-Plattform in diesem Medienspiegel keinen Platz bekommen, würde nicht auch dort dem verstörten Publikum im (oben) verlinkten Beitrag völlig ungeniert Verlautbarungsjournalismus der üblen Sorte angeboten, exklusiv angereichert mit Links auf die Vereine, die es am nötigsten haben. Auch diese unverschämt unverhohlene Werbung, erklärt sich bei einem Blick ins Impressum der Site. Redaktionelle Inhalte vortäuschen, tatsächlich jedoch nur PR-Gefasel anzubieten ist nicht verboten. Aus Respekt gegenüber den Lesern ist Schleichwerbung dieser Art jedoch bei seriöseren Teilnehmern am Informationsmarkt unmissverständlich gekennzeichnet, z. B. mit dem Zauberwort "Anzeige", wenngleich dieses zuweilen wegen vielsagend kleiner Schrift nur für den zu finden ist, der danach Ausschau hält.

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05.10.16: Main-Echo

H. Lamarr @, München, Samstag, 15.10.2016, 00:16 (vor 1148 Tagen) @ H. Lamarr

Als vor gut zwei Jahrzehnten der Mobilfunk seinen Siegeszug begann, gab es häufig Fragen nach möglicherweise krebserregenden Strahlungen. Heute sind Handy und Smartphone aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und die warnenden Stimmen fast nicht mehr zu hören. Scheidsteger hat bei seinen Recherchen immer wieder Fakten und Aussagen von Insidern gesammelt, die sich einer Sache sicher sind: Die Mobilfunkindustrie will die medizinischen Ergebnisse verschleiern, damit sie auf Kosten der Gesundheit ihrer Kunden weiterhin enorme Umsätze machen kann. weiter ...

Kommentar: Wenn man sich überlegt, dass der Autor, als er obige Zeilen schrieb, den Film noch gar nicht gesehen hat, sind einige seiner Feststellungen wenig glaubwürdig und tendenziös. Alles in allem rechne ich diesen Artikel jedoch noch zu den besseren - das dicke Ende sollte jedoch am 12.10.16 kommen.

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12.10.2016 Main-Echo

KlaKla, Mittwoch, 12.10.2016, 16:25 (vor 1150 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von KlaKla, Mittwoch, 12.10.2016, 16:42

Unterschätzte Gefahr und ein Fall für Lobbyisten
Fast 100 Be­su­cher be­lohn­ten Re­gis­seur Klaus Scheid­s­te­ger am Sonn­tag im Er­len­ba­cher Ki­no Pas­sa­ge mit gro­ßem Bei­fall für sei­ne lang­jäh­ri­gen Re­cher­chen rund um die Ge­fah­ren von Mo­bil­funk­strah­lung. Der 62-jäh­ri­ge Jour­na­list und Fil­me­ma­cher sam­melt seit mehr als zwölf Jah­ren welt­weit Fak­ten für die The­se, dass die Mo­bil­fun­k­in­du­s­trie er­folg­reich und ef­fi­zi­ent For­schun­gen be­hin­dert, die vor der Ge­sund­heits­ge­fähr­dung war­nen.
Quelle: Main-Echo

So möchte man's den Laien verkaufen. Herr Scheidsteger arbeitet eng zusammen mit der EU-Umweltakademie welche wiederum verbunden ist mit der Firma Memon*, die sogenannte Schutzprodukte gegen Funk verkauft. Warum sollte Herr Scheidsteger nicht die Interessen seiner Partner im Fokus haben? Der Verkauf von esoterischen Schnickschnack der Funkwellen minimiert ist nur eine der vielen Facetten auf diesem Gebiet.

Nicht seriös erscheint es mir, dass Herr Scheidsteger in seinem Film nicht klar stellt, das Dr. Franz X. Adlkofer sowie George L. Carlo zwei ehemalige Tabak-Lobbyisten sind. Und die Arbeit von Herrn Dr. Adlkofer wissenschaftlichen Fehlverhalten unterliegt. Warum sollte man Herrn Scheidsteger blind vertrauen? Macht er nicht auch Werbefilme, vielleicht für die Firmen, die sogenannte Schutzprodukte verkaufen? :wink:

* Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen sind wir zu folgendem Hinweis verpflichtet:
Die hier vorgestellte Technologie entspricht (wie beispielsweise die Homöopathie, die Bioresonanz, Bereiche der Akupunktur) nicht der schulwissenschaftlichen Auffassung und Lehrmeinung. Wirkungen und Effekte der Produkte sind wissenschaftlich nicht anerkannt. Der Einsatz der memon Produkte beinhaltet keine Therapie und ersetzt nicht die Konsultation eines Arztes oder Heilpraktikers.

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Meine Meinungsäußerung

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Medien, Seilschaft, Medien-Echo, Lobbyismus, Elektrosmog-Schutzprodukte, Memon, Scheidsteger, Main-Echo

12.10.2016 Main-Echo

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 13.10.2016, 12:46 (vor 1149 Tagen) @ KlaKla

Unterschätzte Gefahr und ein Fall für Lobbyisten Fast 100 Be­su­cher be­lohn­ten Re­gis­seur Klaus Scheid­s­te­ger am Sonn­tag im Er­len­ba­cher Ki­no Pas­sa­ge mit gro­ßem Bei­fall für sei­ne lang­jäh­ri­gen Re­cher­chen rund um die Ge­fah­ren von Mo­bil­funk­strah­lung. Der 62-jäh­ri­ge Jour­na­list und Fil­me­ma­cher sam­melt seit mehr als zwölf Jah­ren welt­weit Fak­ten für die The­se, dass die Mo­bil­fun­k­in­du­s­trie er­folg­reich und ef­fi­zi­ent For­schun­gen be­hin­dert, die vor der Ge­sund­heits­ge­fähr­dung war­nen. Quelle: Main-Echo

Andere Meinungen zu ertragen ist nicht immer leicht. Was helfen uns "Hobby-Journalisten", die nur das nachplappern, was ihnen vorgeplappert wird? Da kann Klaus Scheidsteger gleich selbst zur Feder greifen, da weiß man wenigstens, woran man ist.

Ein politisch ambitionierter Gymnasiallehrer berichtet wohlwollend über den indiskutablen Streifen eines wild gewordenen Filmemachers. Und beide sind sich keinerlei Schuld bewusst. Das scheint mir der noch unerforschte Humus für das zu sein, was hier beschrieben wird: Wenn Ignoranz und Inkompetenz zu Erfolgsmerkmalen werden.

Hintergrund
Dr. Heinz Linduschka (FDP)

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Hobby-Journalist

13.09.16: Radio Essen

H. Lamarr @, München, Montag, 27.08.2018, 09:52 (vor 466 Tagen) @ H. Lamarr

Was ein Radioreporter 2016 in Radio Essen über die Premiere von "Thank you for Calling" in Essen zu berichten weiß, hat mit investigativem Journalismus nichts zu tun, mit distanzlos-unkritischem Verlautbarungsjournalismus hingen viel.

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13.09.16: WDR Funkhaus Europa

H. Lamarr @, München, Montag, 27.08.2018, 10:04 (vor 466 Tagen) @ H. Lamarr

Belangloses Werbegeplapper im WDR anlässlich der Vorpremiere von "Thank you for Calling" in Essen. Klaus Scheidsteger wird in diesem Radiointerview mit (aus Selbstsicht) "kritischen Journalisten" :no: in keiner Weise gefordert. Dies liegt daran, dass die beiden Interviewer von den Hintergründen der Mobilfunkdebatte keine Ahnung haben. Scheidsteger kann so ungehindert schwadronieren und für seinen Film werben.

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Werbung, Reflex, Wien, Hintergrund, Washington, Ablenkungsforschung, WDR, Ex-Tabaklobbyist, DNA-Brüche, Ty4C, Protagonist, Interview

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