Prof. Mosgöller: gezielte Irreführung oder Unwissen oder ...? (Allgemein)

Alexander Lerchl @, Mittwoch, 09.12.2015, 12:56 (vor 1504 Tagen)
bearbeitet von Alexander Lerchl, Mittwoch, 09.12.2015, 14:13

Absprung war hier.

Im Nachgang des Artikels von Peter Lingens im "profil" hat Herr Prof. Mosgöller aus Wien mehrfach seine Meinung kundgetan.

So ist zu lesen (Thema Gehirntumore):
"Übrigens: In den neunziger Jahren gab es nur Jahre mit unter 500 Fällen, und ab 2000 sind es durchgehend über 600 Fälle. (Quelle: Statistik Austria)"

Das mag zwar sein, ist aber völlig bedeutungslos, da die Bevölkerung altert und allein deshalb eine Steigerung zu erwarten ist. Wichtig sind hingegen die altersstandartisierten Zahlen, und da ist eben überhaupt kein Anstieg zu sehen. Entweder weiß Herr Mosgöller das nicht (eher peinlich für einen Mediziner auf diesem Gebiet), oder er will die Leser gezielt in die Irre führen, jedenfalls könnte man auf diese Gedanken kommen.


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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Tags:
Manipulation, Hirntumor, Wien, Irreführung, Mosgöller, Inzidenzrate

Prof. Mosgöller macht da keine gute Figur

KlaKla, Donnerstag, 10.12.2015, 09:00 (vor 1503 Tagen) @ Alexander Lerchl
bearbeitet von KlaKla, Donnerstag, 10.12.2015, 09:50

Profil: Alexander Lerchl Fr, 04. Dez. 2015 19:34
Sie schreiben: "Rüdigers Arbeit wird in den USA die ihr angemessene Rolle spielen." Die Autoren und Studienleiter, Franz Adlkofer und Hugo Rüdiger, haben laut Prof. Speit (Ulm) "... falsche Informationen an die Öffentlichkeit gegeben ...", und die Ergebnisse (Strangbrüche) konnten von ihm trotz Mitwirkung aus Wien nicht reproduziert werden. http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=50170

Profil: Wilhelm Mosgoeller Sa, 05. Dez. 2015 20:00
Die Sache wurde in der Tat bei den laufenden Prozessen in den USA diskutiert. Das Gericht hat widersprüchliche Standpunkte gehört und eine Entscheidung getroffen. Ich denke man kann sagen: Hier steht Meinung gegen Meinung. Das kommt schon mal vor. Ein Richter weiß damit umzugehen.

Kommentar: Lerchl kommt mit Fakten und Mosgöller hat nur seine persönliche Meinung.
Mosgöller ist befangen. Er reitet lediglich auf eine mMn ungeschickte Aussage mit Folge rum. Mitstreiter (Mobilfunkgegner) verdrehen das gern um beim flüchtigen Leser den Eindruck zu erwecken, Lerchl hat Mist gebaut. Es geht dabei nur um die Entwertung von Lerchl. Fakt ist, Teilergebnisse der Reflex-Studie unterliegen wissenschaftlichem Fehlverhalten.

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Tags:
Interessenkonflikt, Profil, Wissenschaftler, Manipulation, Befangen, Mosgöller, Trick, Infektionsgefahr

Prof. Mosgöller: Kommentar bei Profil ist verunglückt

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 10.12.2015, 11:17 (vor 1503 Tagen) @ Alexander Lerchl

Entweder weiß Herr Mosgöller das nicht (eher peinlich für einen Mediziner auf diesem Gebiet), oder er will die Leser gezielt in die Irre führen, jedenfalls könnte man auf diese Gedanken kommen.

Vielleicht hat Prof. Mosgöller ja noch eine nicht gespielte Trumpfkarte auf der Hand? Also habe ich bei ihm nachgefragt, ob er Ihnen etwas entgegnen möchte. Nein, er möchte nicht. Er sieht seinen Kommentar vom 5. Dezember (bei Profil) als verunglückt an und betrachtet die Angelegenheit mit Ihrer Replik dort als erledigt.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Prof. Mosgöller: Kommentar bei Profil ist verunglückt (II)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 10.12.2015, 14:34 (vor 1503 Tagen) @ H. Lamarr

Entweder weiß Herr Mosgöller das nicht (eher peinlich für einen Mediziner auf diesem Gebiet), oder er will die Leser gezielt in die Irre führen, jedenfalls könnte man auf diese Gedanken kommen.

Vielleicht hat Prof. Mosgöller ja noch eine nicht gespielte Trumpfkarte auf der Hand? Also habe ich bei ihm nachgefragt, ob er Ihnen etwas entgegnen möchte. Nein, er möchte nicht. Er sieht seinen Kommentar vom 5. Dezember (bei Profil) als verunglückt an und betrachtet die Angelegenheit mit Ihrer Replik dort als erledigt.

Aus mir nicht ersichtlichen Gründen legt Herr Mosgöller Wert darauf, dass ich folgende Passage aus seiner Antwort auf meine Anfrage ins Forum einstelle. Ich hatte in seinem Interesse zuvor darauf verzichtet. Damit der Zusammenhang klarer wird, zuerst meine Anfrage:

Werter Herr Prof. Mosgöller,

wenn Sie hierzu etwas entgegnen möchten, schreiben Sie's mir und ich stelle den Text für Sie ein. Oder Sie melden sich ganz einfach als Teilnehmer im Forum an.

Mit freundlichen Grüßen

Stephan Schall

Die Antwort auf die Anfrage war etwas länger als das folgende Fragment. Da ich jedoch keine Genehmigung von Herrn Mosgöller habe, den Volltext seiner Mail einzustellen, bleibt es bei der folgenden Passage aus seiner Antwort, die deutlich macht, dass der Wiener Professor einem Holzweg folgt.

Es lag nicht am Unwissen oder an böser Ansicht, wie sie schelmisch insinuieren. Den verunglückten Epidemiologie-Beitrag bei Profil wähnte ich mit Lerchls Replik erledigt. Aber wie es halt so ist, sie wollen ja auch auch mitmischen, eh klar. Gemäß dem Lehrspruch "Der Schelm ist, wie er denkt", will ich ihre Gedanken nicht weiter kommentieren.

Im Verlauf unserer kurzen E-Mail-Korrespondenz fragte ich auch nach dem Verbleib dieser 2012 öffentlich angekündigten Studie, leider ging Herr Mosgöller darauf mit keiner Silbe ein.

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Tags:
Schweigen, Epidemiologie, Mosgöller

Prof. Mosgöller: gezielte Irreführung oder Unwissen oder ...?

Alexander Lerchl @, Donnerstag, 10.12.2015, 11:53 (vor 1503 Tagen) @ Alexander Lerchl

So ist zu lesen (Thema Gehirntumore):
"Übrigens: In den neunziger Jahren gab es nur Jahre mit unter 500 Fällen, und ab 2000 sind es durchgehend über 600 Fälle. (Quelle: Statistik Austria)"

Selbst diese Aussage ist falsch:

Jahr Fälle
1990 525
1991 547
1992 579
1993 544
1994 557
1995 540
1996 592
1997 579
1998 578
1999 659
2000 642
2001 673
2002 642
2003 724
2004 673
2005 750
2006 663
2007 661
2008 714
2009 684
2010 620
2011 677
2012 627

Quelle ist hier zu finden. Dort können auch die altersstandardisierten Raten betrachtet werden, die - wie schon gesagt - keine Steigerungen aufweisen.

Kommentar: Es drängt sich der Eindruck auf, als wolle Prof. Mosgöller mit aller Macht versuchen, eine schlechte Nachricht unters Volk zu bringen, die allerdings bei geringem Recherche-Aufwand in eine Ente mutiert.

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