Franz Adlkofer: REFLEX-Studie und Prof. A. Lerchl (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 07.08.2013, 00:28 (vor 2055 Tagen)

Das wollte sich der Admin des hese-Forums nicht nehmen lassen, am 6. August um 20:29 Uhr stellte er höchstpersönlich die neue Verlautbarung von Dr. Franz Adlkofer ein. Adlkofer ist bei hese immer Chefsache, nichts für Copy-Paste-Akrobaten wie "Hesse".

Leider äußert sich Adlkofer nicht wie erwartet wissenschaftlich ernsthaft zu den beiden kürzlich gescheiterten Reflex-Replikationen, sondern er reibt sich wieder einmal trivial an seinem Lieblingsgegner. Denn der hat ein 8-Minuten-Video bei YouTube eingestellt, das der Ex-Tabaklobbyist auf keinen Fall unwidersprochen hinnehmen mag. Dazu wurde sogar der Admin des hese-Forums aus dem Bett geholt, um die Zeitspanne ohne Widerspruch so kurz wie möglich zu halten. Die anderen Sprachrohre Adlkofers werden mit Sicherheit bald folgen. Doch lohnt es sich wirklich, diese Verlautbarung zu verbreiten als wäre es die Nachricht, die Bundeswehr würde schon morgen aus Afghanistan abziehen?

Ich meine nein, denn Dr. Franz Adlkofer weiß - im Gegensatz zu Lerchl im IZgMF-Interview - nichts Neues zu berichten. Und natürlich hat er wieder vergessen zu erwähnen, dass die schwedische Journalistin Mona Nilsson bei ihrer "Enttarnungsstory" zur Entlastung von L. Hardell nicht als Zeitungsjournalistin in Dienst war, sondern als Lohnschreiberin im Auftrag der Stiftung Pandora. Das gibt so einer Enthüllung dann gleich ein ganz anders Gewicht.

Der ehemalige Koordinator des "Reflex"-Projekts lebt seine persönliche Feindschaft gegenüber Lerchl im Yellow-Press-Stil aus, die Zielgruppe seiner Verlautbarungen dürfte ein Durchschnittsalter weit über 60 haben, auch dies typisch für die Regenbogenpresse. Sei's drum, wenn er glaubt damit punkten zu können, soll er es tun. Dass Adlkofer es jedoch schafft, zu den beiden aktuell gescheiterten "Reflex"-Replikationen seit rund fünf Wochen eisern zu schweigen, sich stattdessen aber zu einer ziemlich belanglosen Entladung über Lerchls Video hinreißen lässt, das ist mMn das einzig wirklich Bemerkenswerte an seiner jüngsten Verlautbarung: Die Präferenzen, wie Adlkofer sie setzt, sie sind schön gelb oder auch bunt - jedoch meilenweit weg von Wissenschaft. Das Niveau ist auf Alfred und Eva abgestimmt, sie werden Franz dafür lieben, wichtige Leute kann der inzwischen 78-Jährige so aber bestimmt nicht auf seine Seite ziehen.

Zum Bedauern von Dr. Adlkofer wird das IZgMF demnächst die Hintergründe zum Lerchl-Video veröffentlichen. Da sind ein paar nette bislang unveröffentlichte Details über die Schlacht um "Reflex" enthalten, Fakten, die den Skandal um die Wiener Studien um neue Facetten ergänzen. Und wenn ich es richtig sehe, werden wir Dr. Adlkofer bei dieser Gelegenheit einer Lüge überführen. Nichts Dramatisches und auch schon länger her, aber eben der kleine Kratzer in der Motorhaube des neuen Bentley.

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Stiftung Pandora meldet sich zur Stelle

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 07.08.2013, 11:01 (vor 2054 Tagen) @ H. Lamarr

Die anderen Sprachrohre Adlkofers werden mit Sicherheit bald folgen.

Heute: Stiftung Pandora, erstes Seitenupdate seit Februar 2013.

Da hätte sich Dr. Adlkofer vor seinem Kommentar besser von Dr. Richter beraten lassen sollen. denn Adlkofer überschreibt seinen Kommentar mit der etwas krampfigen Titelzeile:

Verleumdung wissenschaftlicher Daten im Interesse der Mobilfunkindustrie durch Prof. Alexander Lerchl

Aber: Kann man denn Daten überhaupt verleumden?

Wikipedia weiß dazu: Verleumdung bedeutet im deutschen Strafrecht, dass jemand über eine Person ehrverletzende Behauptungen aufstellt, obwohl er weiß, dass sie unwahr sind.

Die Krampfadern in der Titelzeile sind also nicht nur gefühlt, sondern auch semantisch sichtbar.

Zu solchen Fehlern kommt es häufig dann, wenn ein Autor in einen Satz mehr Botschaft hineinpresst, als dieser semantisch aushalten kann. Im vorliegenden Beispiel war es der überbordernde Drang Adlkofers, seinen Intimfeind bereits mit einer Titlzeile zu erschlagen.

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Franz Adlkofer: REFLEX-Studie und Prof. A. Lerchl

Alexander Lerchl @, Mittwoch, 07.08.2013, 11:42 (vor 2054 Tagen) @ H. Lamarr

Die anderen Sprachrohre Adlkofers werden mit Sicherheit bald folgen.

Heute: Stiftung Pandora, erstes Seitenupdate seit Februar 2013.

Lustig: im Text erwähnt Adlkofer das Video ("Obwohl zwei Ethikkommissionen Lerchls Fälschungsverdacht nicht bestätigen konnten, behauptet er im Video, ..."), ohne es vorher erwähnt zu haben :-)

Verlinkt ist das Interview natürlich auch nicht.

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Spielereien mit Links

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 07.08.2013, 12:14 (vor 2054 Tagen) @ Alexander Lerchl

Verlinkt ist das Interview natürlich auch nicht.

Aha, das also war der Grund für den Eingriff. Der Link auf Ihr Interview-Video war nämlich drin, er wurde nachträglich entfernt.

In der Eile hat der Webmaster der Stiftung Pandora allerdings übersehen, dass er auch auf seiner Startseite auf das Video verlinkt hat, denn dort ist der Link noch immer zu sehen (Stand: 12:07 Uhr).

Screeenshot der Startseite, 7. August, 12:07 Uhr
[image]

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Link auf Interview-Video findet wieder heim

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 08.08.2013, 14:02 (vor 2053 Tagen) @ H. Lamarr

Verlinkt ist das Interview natürlich auch nicht.

Aha, das also war der Grund für den Eingriff. Der Link auf Ihr Interview-Video war nämlich drin, er wurde nachträglich entfernt.

In der Eile hat der Webmaster der Stiftung Pandora allerdings übersehen, dass er auch auf seiner Startseite auf das Video verlinkt hat, denn dort ist der Link noch immer zu sehen (Stand: 12:07 Uhr).

Rin in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln: Jetzt (8. August, 12:54 Uhr) ist der Link auf das Interview-Video, der gestern erst gelöscht wurde, wieder in dem Kommentar von Dr. Adlkofer drin. Ob der Text anderweitig gegenüber der ursprünglichen Version geändert wurde habe ich nicht geprüft.

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Franz Adlkofer: Kommentar gelöscht?

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 07.08.2013, 11:42 (vor 2054 Tagen) @ H. Lamarr

Die anderen Sprachrohre Adlkofers werden mit Sicherheit bald folgen.

Heute: Stiftung Pandora, erstes Seitenupdate seit Februar 2013.

Na sowas! Jetzt ist der Kommentar auf der Startseite der Stiftung zwar noch verlinkt, auf der Seite "Aktuelles" jedoch nicht mehr gelistet (Stand: 11:37 Uhr). Die Neufassung wird nicht lange auf sich warten lassen.

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Fälschung in Mobilfunkforschung? Die Reflex-Studien aus Wien

H. Lamarr @, München, Montag, 16.09.2013, 00:29 (vor 2015 Tagen) @ H. Lamarr

Das Interview-Video von Prof. Lerchl hat Dr. Adlkofer nicht ruhen lassen: Jetzt reagiert er noch einmal darauf mit einem PDF (Fälschung in Mobilfunkforschung? Die REFLEX-Studien aus Wien), in dem er das Transcript des Interviews kommentiert. Davor steht ein Vorspann, in dem Adlkofer gleich im ersten Satz ziemlichen Unsinn verbreitet:

Das IZgMF (www.izgmf.de) ist ein deutsches Mobilfunkforum, das 2009 wegen Verleumdung des Koordinators der REFLEX-Studie rechtskräftig verurteilt wurde.

Dagegen wende ich ein:

  • Das IZgMF ist kein Mobilfunkforum, es betreibt nur eines parallel zu seiner Website.
  • Ein Mobilfunkforum kann gerichtlich weder angeklagt noch verurteilt werden.
  • Die Betreiberin des IZgMF wurde stellvertretend für einen Foren-Teilnehmer ("sektor3") verurteilt, der sich Franz Adlkofer an die Fersen geheftet hatte, und dessen Rolle als führenden deutschen Tabaklobbyisten dokumentierte. In einem seiner rund 590 Postings schoss "sektor3" übers Ziel hinaus. Dr. Adlkofer setzte seine Anwälte in Marsch, die unverzüglich der Betreiberin des IZgMF eine strafbewehrte Unterlassungserklärung zustellten. Daraus resultierte ein Rechtsstreit, der nicht 2009, wie Adlkofer schreibt, sondern 2010 zu seinen Gunsten entschieden wurde. Zu keiner Zeit hatte der "Reflex"-Koorinator versucht, die Identität von Teilnehmer "sektor3" in Erfahrung zu bringen. Dies legt den Schluss nahe, das strittige Posting ist lediglich ein Vorwand gewesen, um gegen das unbequem gewordene IZgMF juristisch vorzugehen. Gegen die deutlich schwerwiegenderen Anschuldigungen einer Nichtraucherinitiative hatte Dr. Adlkofer 1999 keine rechtlichen Schritte eingeleitet.

Weil es gleich so ungut los ging, habe ich Adlkofers 6-seitiges PDF erst gar nicht weiter studiert, sondern mich zuerst um diese Klarstellung gekümmert.

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Fälschung in Mobilfunkforschung? Die Reflex-Studien aus Wien

Christopher, Montag, 16.09.2013, 08:04 (vor 2014 Tagen) @ H. Lamarr

Das IZgMF (www.izgmf.de) ist ein deutsches Mobilfunkforum, das 2009 wegen Verleumdung des Koordinators der REFLEX-Studie rechtskräftig verurteilt wurde.

Dagegen wende ich ein:

  • Das IZgMF ist kein Mobilfunkforum, es betreibt nur eines parallel zu seiner Website.
  • Ein Mobilfunkforum kann gerichtlich weder angeklagt noch verurteilt werden.

Klar, aber die Wortwahl ist geschickt: Es wird ja suggeriert, daß es eine strafrechtliche Verurteilung wegen Verleumdung gibt - meines Erachtens eine Unterstellung, die selbst verleumderischen Charakter hat. Aber ein Forum kann man - anders als eine Person - ja nicht verleumden...
In Wahrheit handelte es sich bei dem Prozess in Berlin ja lediglich um eine zivilrechtliche Prüfung, ob seitens Prof. A. überhaupt ein Unterlassungsanspruch bestand (und das ist ein mächtiger Unterschied, keine Wortklauberei à la wuff: Es wurde ja gar nicht überprüft, ob überhaupt eine Verleumdung im strafrechtlichen Sinne vorlag, sondern lediglich, ob die Aussage geeignet gewesen wäre, das Ansehen der Person zu beschädigen - unabhängig davon, ob sie wahr oder falsch ist).

Alte Besen sollte man hin und wieder austauschen

KlaKla, Montag, 16.09.2013, 10:29 (vor 2014 Tagen) @ Christopher

Klar, aber die Wortwahl ist geschickt: Es wird ja suggeriert, daß es eine strafrechtliche Verurteilung wegen Verleumdung gibt - meines Erachtens eine Unterstellung, die selbst verleumderischen Charakter hat. Aber ein Forum kann man - anders als eine Person - ja nicht verleumden...
In Wahrheit handelte es sich bei dem Prozess in Berlin ja lediglich um eine zivilrechtliche Prüfung, ob seitens Prof. A. überhaupt ein Unterlassungsanspruch bestand (und das ist ein mächtiger Unterschied, keine Wortklauberei à la wuff: Es wurde ja gar nicht überprüft, ob überhaupt eine Verleumdung im strafrechtlichen Sinne vorlag, sondern lediglich, ob die Aussage geeignet gewesen wäre, das Ansehen der Person zu beschädigen - unabhängig davon, ob sie wahr oder falsch ist).

Wie ich gelernt haben, kommt es immer darauf an, WER das sagt.

Die Kompetenzinitiative verbreitet 2010 die Botschaft,
"Verleumdungsprozess mit wirtschaftlichem Hintergrund", sie geizte nicht mit Namen.

Aus Botschaft, die KO-Ini stellt fest:

Die Geschichte des IZgMF-Forums ist eine Geschichte fortgesetzter Verwechslungen von Kritik und Diffamierung, vermeintlicher Meinungsfreiheit und Verleumdung. Die Instrumentalisierung für die Verbreitung von Unwahrheit auf dem sensiblen Gebiet des Gesundheits- und Umweltschutzes hat das Forum zu einer Gefahr für die Gesellschaft gemacht. Nachdem es nun auch gerichtlich für kriminelle Machenschaften abgestraft wurde, hat es seine Existenzberechtigung definitiv verwirkt.

Aus unserer Sicht hat Prof. Lerchl durch Instrumentalisierung des IZgMF für seine Zwecke maßgeblich zu der gerichtlich festgestellten Rechtsverletzung beigetragen und die schwerwiegende Schädigung des persönlichen und beruflichen Ansehens von Prof. Adlkofer mit zu verantworten. Er hat damit in entscheidender Weise an einem infamen Anschlag auf die menschliche Integrität eines Andersdenkenden mitgewirkt. Wie er das seinen Kollegen in der Strahlenschutzkommission des Bundesamtes für Strahlenschutz, den politischen Instanzen, die ihn in als Vorsitzenden des Ausschusses für nicht-ionisierende Strahlen berufen haben, und den Menschen in Deutschland, für deren Schutz vor möglichen Strahlenrisiken er verantwortlich ist, erklären wird, wird uns weiterhin interessieren.

Statt auf den Dialog setzte die Kompetenzinitiative damals schon auf Rufschädigung. Damit ist mMn die Kompetenz dieses Vereins unmissverständlich klar und daran hat sich bis heute nichts geändert. Wie auch, der Schreiberling/Platzhirsch ist nach wie vor der Alte.

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Fälschung in Mobilfunkforschung? Die Reflex-Studien aus Wien

KlaKla, Montag, 16.09.2013, 08:43 (vor 2014 Tagen) @ H. Lamarr

Das Interview-Video von Prof. Lerchl hat Dr. Adlkofer nicht ruhen lassen: Jetzt reagiert er noch einmal darauf mit einem PDF (Fälschung in Mobilfunkforschung? Die REFLEX-Studien aus Wien), in dem er das Transcript des Interviews kommentiert.

Glaubst du jemand außerhalb der Seifenblase interessiert noch was der Ex-Tabaklobbyist zu sagen hat?

Obwohl Diagnose-Funk lt. Ihren Angaben zu Folge auf ihn verwiesen hat, verzichtete „DIE ZEIT“ auf seinen Kommentar. Ich denke aus gutem Grund.

Der Mann hat seine Glaubwürdigkeit mVn schon lange verspielt. Neue Erkenntnisse liefert er nicht, statt dessen immer nur die gleiche alte Leier, Angriffe auf Lerchl und all jene die in seinem Dunstkreis sind. Peinlich und Langweilig.

Wer Details zu Reflex sucht, wird u.a. hier fündig und dass, so denke ich jedenfalls stinkt einigen Leuten gewaltig.
Die Dialog-Verweigerung und das ständige stänkern und verdrehen über Monologe hat nun mal Folgen. Es wird immer Leute geben die an Verschwörung glauben wollen und die Augen vor der Realität verschließen.

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Fälschung in Mobilfunkforschung? Die Reflex-Studien aus Wien

Lilith, Montag, 16.09.2013, 13:28 (vor 2014 Tagen) @ H. Lamarr

Neuer Vorwurf an Prof. Lerchl?

"Zum Schluss stellt er fest, dass es sein einziges Interesse ist, gefälschte Studien in einem so wichtigen Bereich wie dem Mobilfunk aus der wissenschaftlichen Literatur zu entfernen."

Ich für mein Teil sehe das als Lob.

"Gefälschte Studien entfernen."

Richtig so. Was denn sonst.

Im Übrigen: Wer einmal Verschwörungsrethorik in Reinkultur erleben will, der sollte sich die "Kommentare" in diesem Dokument ansehen. Dort will jemand ganz offenbar nicht wahr haben, was inzwischen doch für jedermann und -frau sichtbar auf der Hand liegt: Dass die sogenannten "REFLEX"-"Erkenntnisse" nicht vertrauenswürdig sind und somit keinen wissenschaftlichen Wert haben.

Wer genau hinliest, kann sogar aus den "Kommentaren" folgern, dass die Datenfabrikation bei "REFLEX" gar nicht bestritten wird. Was soll das also noch? Mit Lerchl soll da offensichtlich der gehauen werden, der die für die Mobilfunkgegnerszene so unangenehme Botschaft überbracht hat.

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Fälschung in Mobilfunkforschung? Die Reflex-Studien aus Wien

Christopher, Montag, 16.09.2013, 14:24 (vor 2014 Tagen) @ H. Lamarr

Das IZgMF (www.izgmf.de) ist ein deutsches Mobilfunkforum, das 2009 wegen Verleumdung des Koordinators der REFLEX-Studie rechtskräftig verurteilt wurde.

Es geht ja noch weiter mit dem Unfug, schon im zweiten Satz:
Professor Alexander Lerchl, ehemaliger Vorsitzender der Kommission für Nichtionisierende Strahlung und von 2009 bis 2012 Mitglied der deutschen Strahlenschutzkommission, trug mit seinen Schmähbeiträgen maßgeblich zur Verurteilung des Forums bei.

Ähm, nein, Lerchl hat zu der Verurteilung nicht im geringsten beigetragen. Es ging in dem Prozess um einen einzigen Beitrag eines anderen Nutzers. Im Urteil ist der Name "Lerchl" nicht ein einziges Mal erwähnt...

Also bei mir entsteht da der Eindruck, daß da entweder jemand an massiven Erinnerungsstörungen gepaart mit einer Unfähigkeit zu lesen leidet, oder eine neue Lügenkampagne losgetreten werden soll.

BTW, liegen die copyrights für das Interview nicht beim IZgMF bzw. Herrn Lerchl? Wäre vielleicht ein Ansatzpunkt für eine Abmahnung... ;-)

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Fälschung in Mobilfunkforschung? Die Reflex-Studien aus Wien

Lilith, Montag, 16.09.2013, 20:13 (vor 2014 Tagen) @ Christopher

BTW, liegen die copyrights für das Interview nicht beim IZgMF bzw. Herrn Lerchl? Wäre vielleicht ein Ansatzpunkt für eine Abmahnung... ;-)

Denke auch, das geht so nicht: "Hier das Interview mit meinem Kommentar!"

Er kann einen extra Kommentar schreiben und darin aus dem Interview zitieren - aber das Original auf diese Weise wie geschehen in seinem Sinn zu entstellen, erscheint mir als Grenzüberschreitung.

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Stiftung Pandora entschärft Aufmacher zu Lerchl-Interview

H. Lamarr @, München, Montag, 16.09.2013, 23:43 (vor 2014 Tagen) @ H. Lamarr

Das Interview-Video von Prof. Lerchl hat Dr. Adlkofer nicht ruhen lassen: Jetzt reagiert er noch einmal darauf mit einem PDF (Fälschung in Mobilfunkforschung? Die REFLEX-Studien aus Wien), in dem er das Transcript des Interviews kommentiert.

Der Aufmachertext für diese PDF lautete auf der Leitseite der Stiftung Pandora (Portalsäule rechts) gestern noch so:

Dass sich Alexander Lerchl bei seinen verleumderischen Angriffen auf die REFLEX-Studie bis jetzt nur Blessuren geholt hat, ergibt sich aus dem August 2013-1-Kommentar des Koordinators der REFLEX-Studie (s. unten). Die Ereignisse und Vorgänge an der Medizinischen Universität Wien, mit denen er sein Vorgehen in einem Video-Interview begründet, haben nicht stattgefunden oder sind anders verlaufen. Hier sein Wortlaut mit Kommentar von Franz Adlkofer >>>

Und heute lautet der Text sichtlich entschärft so:

Wozu Alexander Lerchl fähig ist, um die Ergebnisse der EU-geförderten REFLEX-Studie – wer zweifelt daran – im Interesse der Mobilfunkindustrie aus der Welt zu schaffen, ergibt sich aus seinem Video-Interview auf YouTube. Was ihn dabei antreibt, hat Franz Adlkofer, der Koordinator der REFLEX-Studie, bereits mitgeteilt (s. August 2013-1). Wie sehr Lerchls Darstellung der Ereignisse und Vorgänge um REFLEX, mit denen er seine Angriffe zu begründen versucht, im Widerspruch zur Wirklichkeit steht, dazu nimmt Franz Adlkofer gesondert Stellung >>> [499 KB]

Ob auch der Text des PDFs verändert wurde habe ich nicht geprüft.

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Marionettentheater

KlaKla, Dienstag, 17.09.2013, 12:20 (vor 2013 Tagen) @ H. Lamarr

Und heute lautet der Text sichtlich entschärft so:

Wozu Alexander Lerchl fähig ist, um die Ergebnisse der EU-geförderten REFLEX-Studie – wer zweifelt daran – im Interesse der Mobilfunkindustrie aus der Welt zu schaffen, ergibt sich aus seinem Video-Interview auf YouTube. ...

Meiner Meinung nach ist das Ganze nur noch ein Marionettentheater. Der Puppenspieler lässt seine an den Fäden hängenden Puppen tanzen. Woher er seine Puppen rekrutiert, ist bekannt.

Die Angriffe gegen Lerchl und das IZgMF kommen seit Jahren aus der gleichen Ecke. Statt eines wissenschaftlichen Kommentars zu den jüngst gescheiterten Reflex-Replikationen nur wieder die alte Leier mit den üblichen Angriffen auf Lerchl und das IZgMF.

Hätten der Mann Mumm in den Knochen, würde er seine persönliche Meinung da vertreten wo er auch auf seine Kontrahenten treffen kann.

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Franz Adlkofer: REFLEX-Studie und Prof. A. Lerchl

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 07.08.2013, 11:16 (vor 2054 Tagen) @ H. Lamarr

Und schon ist der frustrierte Dauernörgler mit Teil 1 zur Stelle.

Gibt es für diese Krankheit eigentlich einen Namen?

Meine Vorschläge ...

- Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom
- Ardalioose
- Renommismus

Kein Grund sich zu ärgern. Nachdem "wuff" das Gigaherz-Forum in die Einsamkeit der hessischen Provinz geschrieben hat, stranguliert er jetzt das Allgemeine hese-Forum im Zuge des tödlichen Teilnehmeraustauschs zwischen Gigaherz- und hese-Forum.

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Franz Adlkofer: REFLEX-Studie und Prof. A. Lerchl

Alexander Lerchl @, Mittwoch, 07.08.2013, 11:38 (vor 2054 Tagen) @ H. Lamarr

Und schon ist der frustrierte Dauernörgler mit Teil 1 zur Stelle.

Gibt es für diese Krankheit eigentlich einen Namen?

Meine Vorschläge ...

- Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom
- Ardalioose
- Renommismus

- Logorhoe

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Logorhoe

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 08.08.2013, 14:55 (vor 2053 Tagen) @ Alexander Lerchl

- Logorhoe

Ob Reden oder Schreiben: Die Symptome treffen frappierend genau zu.

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Koprolalie

Dr. Ratto, Freitag, 09.08.2013, 22:55 (vor 2052 Tagen) @ H. Lamarr

Gibt es für diese Krankheit eigentlich einen Namen?

Koprolalie

...sozial unangebrachte oder obszöne Wörter in regelrechten Salven von sich gibt...

G. Ratto

Ja! Koprolalie

H. Lamarr @, München, Samstag, 10.08.2013, 00:54 (vor 2052 Tagen) @ Dr. Ratto

Koprolalie

In der Schokoladen- und Nummernkontorepublik nebenan auch als Jakoprolalie bekannt ;-).

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Elektrosmognews meldet sich zur Stelle

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 07.08.2013, 13:21 (vor 2054 Tagen) @ H. Lamarr

Die anderen Sprachrohre Adlkofers werden mit Sicherheit bald folgen.

Dummerweise hat keiner elektrosmognews gesagt, dass dieser verflixte Link auf das Interview-Video mit Lerchl gelöscht hätte werden sollen, um nicht auch noch Werbung für den Bremer Sherlock Holmes zu machen.

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Diagnose-Funk meldet sich zur Stelle

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 08.08.2013, 14:46 (vor 2053 Tagen) @ H. Lamarr

Die anderen Sprachrohre Adlkofers werden mit Sicherheit bald folgen.

Zwar nur auf den hinteren Plätzen, aber auch Diagnose-Funk meldet sich pflichtschuldig zur Stelle, um die Verlautbarung von Dr. Adlkofer zu verbreiten.

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