Eva W.: kuschliges Schlafzimmer ./. eiskalte Küche (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Montag, 09.04.2012, 20:30 (vor 2628 Tagen)

Im Gigaherz-Forum schreibt Frau W.:

"Spatenpauli war wieder sehr fleißig und das am 2. Osterfeiertag."

Stimmt. Nur war "Spatenpauli" noch viel fleißiger, er machte nämlich heute seinen Osterspaziergang rund um den UMTS-Sendemasten, der Frau W. angeblich so zusetzt.

Das wird Frau W. aller Voraussicht nach nun gar nicht gefallen, vermutlich wird daraus ein neuer Skandal genudelt und ich bin wieder ein gaaanz Böser, sozusagen die "Privatdetektei" höchstpersönlich (Insider wissen, wie das gemeint ist). Für mich war es dennoch nur ein Katzensprung, schnell mal bei ihr vorbei zu schauen - mit Knatterbox natürlich. Und es hat sich gelohnt, meine ich.

Da ich in Foren lange Romane in Sachprosa nicht so mag, hier in Stichpunkten die wichtigsten Erkenntnisse meines Streifzugs:

- Da Frau W. sagt, 200 Meter weiter weg vom Mast (in den Feldern, Abstand zum Masten dann rd. 320 Meter) ginge es ihr gut, habe ich dort am 200-Meter-Punkt gemessen: Spitzenwert = 10 µW/m², RMS = 5 µW/m² (ab jetzt nur noch Spitzenwerte, die RMS-Werte lasse ich fortan weg, sie bewegten sich durchwegs bei 50 % des Spitzenwerts). Nochmal 100 Meter weiter weg in den Feldern zeigte das Messgerät 2 µW/m² an.

- Für mich neu war ein Messwert von (nur) 20 µW/m², gemessen in 220 Meter Abstand zum Mast in etwa auf Höhe der Antennen (Fußgängerbrücke) jedoch ziemlich genau in der Mitte zwischen zwei Sektoren. Dort hätte ich einen erheblich höheren Wert erwartet, denn die Antennendiagramme "unseres" Masten zeigen zwischen den Sektoren nur eine schwache Dämpfung gegenüber der Hauptstrahlrichtung.

- Die 870 µW/m² in Frau Ws Garten konnte ich naturgemäß nicht nachmessen, ein unmittelbarer Nachbar war aber so freundlich, mich in seinen Garten zu lassen. Dort konnte ich mit Sichtverbindung zur Antenne 450 µW/m² messen. Von Baumschäden, wie sie Frau W. berichtet, wusste der Nachbar nichts, irgendwelche Beschwerden wegen des Sendemasten hat er ebenfalls nicht. Er wusste aber, dass "die Frau dort drüben" welche hat.

- Dass Frau Ws Haus im Funkschatten eines direkten Nachbarhauses liegt, hatten wir ja schon Anfang 2011 herausgefunden. Vor Ort ist die Situation für Frau W. jedoch noch weitaus günstiger. Denn dem Funkstrahl steht noch ein zweites Haus im Weg.

Das Bild zeigt den Weg des Funkstrahls vom Sendemast (oben) zum Haus von Frau W. (unten). Das zu Ws Haus um 90° gedrehte Haus in der Hahnemannstraße (dunkles Dach) ist für die dortigen Verhältnisse richtig hoch (3-geschossig) und schirmt damit die Terrasse und ungefähr die Hälfte von Ws Garten gut ab. Das direkte Nachbarhaus schirmt zusätzlich das W-Haus in voller Länge.

[image]
Bild: Google Earth

- Nicht schlecht gestaunt habe ich, als auf dem Rückweg zum Wagen Frau W. im ersten Stock ihres Hauses an einem offenen Fenster zu sehen war. Damit sie weiß, dass ich das nicht erfinde, hier ein Detail: Sie trug ihre obligatorische Schirmmütze und einen olivgrünen Pullover oder dergleichen. Bemerkenswert ist der Aufenthalt im ersten Stock deshalb, weil sie dort eigenen Angaben zufolge am heftigsten leidet. Den Eindruck einer Leidenden machte sie heute auf mich jedoch nicht. Sie lüftete dort augenscheinlich in aller Ruhe Wäschestücke, zupfte Wollmäuse und - das irritiert doch ziemlich - sie schlug dort auch ihr Kopfkissen aus! Das passt mMn nun gar nicht zu der Behauptung von den unbequemen Nächten in der "eiskalten" Küche. Ich bin gespannt, wie Frau W. mir das Kopfkissen-Rätsel im Gigaherz-Forum erklären wird. Überrascht von Ws Aufenthalt im ersten Stock drehte ich extra noch eine Runde um das Areal. Als ich nach 10 ... 15 Minuten wieder vorbeikam, war sie dort oben noch immer zugange. Damit mein Osterspaziergang ein spontaner harmloser Besuch blieb, ging ich jedoch keine weiteren Runden mehr, sondern machte mich auf die Socken nachhause.

Und zum Schluss: Warum ich meinen Osterspaziergang ausgerechnet bei Frau W. gemacht habe liegt an Frau W. Sie schürt mMn bei jeder passenden und leider auch unpassenden Gelegenheit Ängste gegenüber Mobilfunk. Wer sich so weit wie sie aus dem Fenster lehnt und mit Behauptungen um sich wirft, der muss damit rechnen, dass dies einmal jemand nachprüft. Das habe ich heute gemacht, denn ich glaube sie nicht (mehr), die Geschichten von Frau W. Und für mich wird sie mit jedem Fakt, den ich über sie herausfinde unglaubwürdiger was ihre eigene Elektrosmog-Situation betrifft.

[Admin: Nachtrag vom 18.04.2012: Quellenvermerk beim Bild hinzugefügt]

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Eva W.: kuschliges Schlafzimmer ./. eiskalte Küche

Alexander Lerchl @, Dienstag, 10.04.2012, 15:36 (vor 2627 Tagen) @ H. Lamarr

- Die 870 µW/m² in Frau W. Garten konnte ich naturgemäß nicht nachmessen, ein unmittelbarer Nachbar war aber so freundlich, mich in seinen Garten zu lassen. Dort konnte ich mit Sichtverbindung zur Antenne 450 µW/m² messen. Von Baumschäden, wie sie Frau W. berichtet, wusste der Nachbar nichts, irgendwelche Beschwerden wegen des Sendemasten hat er ebenfalls nicht. Er wusste aber, dass "die Frau dort drüben" welche hat.

Frau W. beklagt ja auch, dass die Pflanzen geschädigt werden.

Zitat aus ihrem Gedicht zu Weihnachten 2008:
"Wenn Bäume kahl im Funkstrahl stehen
als Mahnmal überall zu sehen..."

Die Pflanzen um ihr Haus sehen aber ganz prächtig aus.

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Eva W.: kuschliges Schlafzimmer ./. eiskalte Küche

H. Lamarr @, München, Dienstag, 10.04.2012, 16:38 (vor 2627 Tagen) @ Alexander Lerchl

Die Pflanzen um ihr Haus sehen aber ganz prächtig aus.

Mit Google-Street-View lässt sich das W.-Haus und die üppige Vegetation im Vorgarten sehr gut betrachten (Stand: Juli 2008). Dazu einfach das "gelb-orangene Männchen" vom "Zoomstufenwähler" auf die gewünschte Stelle der Karte ziehen und ein wenig herumexperimentieren.

Neu ist mir, dass sie - laut Brief an Frau Brix - bereits bei einem Psychologen war. Leider erfolglos. Ein Psychologe scheint mir auch nicht der richtige Facharzt zu sein, mMn wäre ein Psychotherapeut oder ein Psychiater (spezialisiert auf Phobien) erfolgversprechender gewesen.

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Eva W.: kuschliges Schlafzimmer ./. eiskalte Küche

KlaKla, Mittwoch, 11.04.2012, 07:03 (vor 2626 Tagen) @ H. Lamarr

Neu ist mir, dass sie - laut Brief an Frau Brix - bereits bei einem Psychologen war. Leider erfolglos. Ein Psychologe scheint mir auch nicht der richtige Facharzt zu sein, mMn wäre ein Psychotherapeut oder ein Psychiater (spezialisiert auf Phobien) erfolgversprechender gewesen.

Es sollte sich dabei nicht um eine Bestätigung eines bekannten Szene Mediziners halten. Da diese mVn als Befangen zu werten sind. Stichwort: Gefälligkeitsgutachten.

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Eva W.: kuschliges Schlafzimmer ./. eiskalte Küche

AnKa, Mittwoch, 11.04.2012, 22:53 (vor 2626 Tagen) @ H. Lamarr

Bemerkenswert ist der Aufenthalt im ersten Stock deshalb, weil sie dort eigenen Angaben zufolge am heftigsten leidet. Den Eindruck einer Leidenden machte sie heute auf mich jedoch nicht. Sie lüftete dort augenscheinlich in aller Ruhe Wäschestücke, zupfte Wollmäuse und - das irritiert doch ziemlich - sie schlug dort auch ihr Kopfkissen aus! Das passt mMn nun gar nicht zu der Behauptung von den unbequemen Nächten in der "eiskalten" Küche. Ich bin gespannt, wie Frau W. mir das Kopfkissen-Rätsel im Gigaherz-Forum erklären wird.

Glauben Sie denn noch irgend ein Wort aus dem Gigaherz-Zoo?

Die dort gebotenen penetranten Provokationen werden doch sehr offensichtlich nur noch deswegen dort hineingetippt, um den noch bei Trost gebliebenen Teil der Kritikerbewegung mit Leerbeschäftigung zu beaufschlagen.

Niemand außerhalb der zahlenmäßig begrenzten Gigahherz-Szene nimmt von den verrückt anmutenden Geschichten überhaupt Notiz. Man kann den Blödsinn dort unkommentiert stehen lassen, er schadet niemandem.

Würden diese Versuche der Unruhestiftung tatsächlich ernst genommen, dann hätte man wohl schon längst offiziell eingegriffen:
http://gigaherz.ch/pages/posts/Kritische-Wissenschafter-zwangsweise-in-in-Psychiatrie-eingewiesen519.php

Man lässt Narrenfreiheit walten, im Wissen, dass der Aufwand dadurch gering gehalten wird.

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Ich bewundere eure Konsequenz

H. Lamarr @, München, Dienstag, 17.04.2012, 00:31 (vor 2620 Tagen) @ AnKa

Niemand außerhalb der zahlenmäßig begrenzten Gigahherz-Szene nimmt von den verrückt anmutenden Geschichten überhaupt Notiz. Man kann den Blödsinn dort unkommentiert stehen lassen, er schadet niemandem.

Und hier die Gegenstimme:

liebe gigaherz
Ich bewundere eure Konsequenz, das Niveau , die (absolut nötige) Schärfe und Klarheit im Ausdruck und die Intelligenz eurer Beiträge.
Wir haben schlicht keine Zeit mehr, um Menschen, die bewusstseinsmässig noch nicht so weit sind, das Wort zu geben. Wir haben nun einfach Wichtigeres zu tun. Ich ertrage so unterentwickeltes Provokationsgeplapper in einer derart bedeutungsvollen Angelegenheit als aufgeklärter Mensch nicht mehr, und würde mir ,wäre es anders, eine andere Plattform suchen, wo effizient diskutiert wird. Ich besuche auch ab und zu andere Seiten zu diesem Thema.
Gigaherz sticht für mich durch seine Professionalität in verschiedenen Bereichen heraus. Für Halbherzigkeit und Laschheit in dieser Angelegenheit hat mein Kopf keinen Platz mehr, obwohl ich jede Anstrengung und jede webside in diese Richtung begrüsse und unterstützen werde.
Ich danke euch gesuana

Tja. Wie es "gesuana" heute wohl gehen mag? Wenn "Bernd das Brot" den Härtefall der GHz-Szene darstellt, dann würde ich für "gesuana" das Prädikat "Süssholzraspler 1. Klasse" vorschlagen ;-).

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Ich bewundere eure Konsequenz

Kuddel, Dienstag, 17.04.2012, 21:57 (vor 2620 Tagen) @ H. Lamarr

liebe gigaherz
Ich bewundere eure Konsequenz, das Niveau , die (absolut nötige) Schärfe und Klarheit im Ausdruck und die Intelligenz eurer Beiträge.
Wir haben schlicht keine Zeit mehr, um Menschen, die bewusstseinsmässig noch nicht so weit sind, das Wort zu geben....

War das ernst gemeint, oder Ironie ?

Ich bewundere eure Konsequenz

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 19.04.2012, 00:31 (vor 2618 Tagen) @ Kuddel

liebe gigaherz
Ich bewundere eure Konsequenz, das Niveau , die (absolut nötige) Schärfe und Klarheit im Ausdruck und die Intelligenz eurer Beiträge.
Wir haben schlicht keine Zeit mehr, um Menschen, die bewusstseinsmässig noch nicht so weit sind, das Wort zu geben....

War das ernst gemeint, oder Ironie ?

Dass "Gesuana" ein Ironese sein könnte, merkt man seinen mindestens 31 Postings eher nicht an:
http://forum.gigaherz.ch/search.php?search_author=gesuana

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Bühnenarbeiter: Eva W. und Anders B.

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 18.04.2012, 23:52 (vor 2619 Tagen) @ H. Lamarr

Das wird Frau W. aller Voraussicht nach nun gar nicht gefallen, vermutlich wird daraus ein neuer Skandal genudelt und ich bin wieder ein gaaanz Böser ...

Ziemlich genau so kam es dann tatsächlich, nachzulesen bei Gigaherz.

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle auf ein paar der Fragen und Verdächtigungen unserer Eva W. eingehen, z.B. welche Farbe das Kopfkissen denn nun hatte, ich hab's mir aber anders überlegt.

Denn als ich den Strang bei GHz auf mich wirken ließ, fiel mir auf, dass Eva W. zwar Fragen stellt, an Antworten jedoch kein allzu großes Interesse hat. Etwa ein Interesse, das an hartnäckigem Nachfragen erkennbar wird.

Bislang war es so, dass sie Antworten mMn nicht reflektierte, sondern wie alles andere auch nur als Stichwortgeber für immer neue Anklagen verwendet. Mit Antworten würde ich daher kein einziges Problem bei Ihr lösen, sondern nur Material für eine Fortsetzung des GHz-Strangs liefern, vermutlich wird auch dieses Posting sich dem Mahlwerk dort nicht entziehen können.

Lange Rede kurzer Sinn: Wer sich in der wenig schmeichelhaften Rolle des Stichwortgebers für Eva W. wiederfindet, der kann dieser Rolle weitgehend schmerzfrei entsagen.

Aufreger-Analogie: So wie Anders Breivik den Medien zufolge seinen Fall nutzen möchte, um sich und seine Gedankenwelt zu präsentieren, möchte dies aus meiner Sicht auch Eva W. tun. Beide suchen die Bühne für persönliche Auftritte. Beiden sollte die ungestörte (unwidersprochene) Entfaltung verwehrt werden. In Norwegen erdet die Staatsanwältin Breivik, in Deutschland sind Freiwillige am Werk. Ob der Königsweg des Widerspruchs das Schweigen ist? Pauschal stimmt dies sicher nicht.

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Massenmörder, Kolportage, Beweisführung, Breivik

Bühnenarbeiter: Eva W. und Anders B.

AnKa, Donnerstag, 19.04.2012, 08:03 (vor 2618 Tagen) @ H. Lamarr

Aufreger-Analogie: So wie Anders Breivik den Medien zufolge seinen Fall nutzen möchte, um sich und seine Gedankenwelt zu präsentieren, möchte dies aus meiner Sicht auch Eva W. tun. Beide suchen die Bühne für persönliche Auftritte. Beiden sollte die ungestörte (unwidersprochene) Entfaltung verwehrt werden. In Norwegen erdet die Staatsanwältin Breivik, in Deutschland sind Freiwillige am Werk. Ob der Königsweg des Widerspruchs das Schweigen ist? Pauschal stimmt dies sicher nicht.

Eva plappert Dinge heraus, die niemand ernst nehmen kann, der gezwungen wäre, darob eine verantwortliche Entscheidung zu treffen.

Es geht da wohl in erster Linie um eine notwendige seelische Entlastung, denn das dahinterstehende Weltbild ist so wahnhaft wie beängstigend: Dunkle Mächte bestrahlen angeblich Menschen, wollen Menschen in Krankheiten hineintreiben und in letzter Konsequenz auch deren Tod in Kauf nehmen.

Wenn man so etwas, im schönen Süddeutschland in einer weltoffenen Großstadt wohnend, wirklich ernsthaft glaubt, dann muss man dagegen anschreien, sich wehren, in alle Richtungen schlagen und treten. Und man wird fortdauernd nach Anzeichen suchen, die die eigene Überzeugung aufs Neue bestätigen. Dieses Repetieren beruhigt und erregt zugleich. Das ist ein tragischer Teufelskreis für Eva, und zugleich ein Hamsterrad. Aber man kann auch davon ausgehen, dass ein so geprägter Lebensstil Abenteuer ist, also für einen älteren Menschen auch einen belebenden Charakter hat.

Breivik ist ein anderes Kaliber, der Mann lebte seine im Wahn konstruierten Feindbilder in die letzte Konsequenz hinein aus. Anwälte und Richter können ihn nur deswegen "erden", weil sie seiner habhaft sind und ihn dazu zwingen können, sich den wirklichen Gegebenheiten zu stellen.

Allerdings glaube ich nicht, dass sich Breivik selbst derzeit "geerdet" fühlt. Er dürfte z.Zt. vielmehr glauben, dass man ein übles Spiel mit ihm spielt. Seine borniert zur Schau getragene Entschlossenheit erinnert übrigens ein bißchen an das virtuelle Auftreten "wuff"s in jenem Schweizer Forum, dort, wo es inzwischen möglich geworden zu sein scheint, die persönlichen Grenzen Anderer anzutasten und zu überschreiten. Und ich vermute, auch "wuff"s Werke würden sich inzwischen locker auf 1.500 Seiten zusammenstellen lassen.

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Feindbild, borniert, Entschlossenheit

Eva W. nicht mitten im Hauptstrahl "ihrer" Mobilfunkantenne

H. Lamarr @, München, Sonntag, 13.09.2015, 13:15 (vor 1376 Tagen) @ H. Lamarr

Warum ich meinen Osterspaziergang ausgerechnet bei Frau W. gemacht habe liegt an Frau W. Sie schürt mMn bei jeder passenden und leider auch unpassenden Gelegenheit Ängste gegenüber Mobilfunk. Wer sich so weit wie sie aus dem Fenster lehnt und mit Behauptungen um sich wirft, der muss damit rechnen, dass dies einmal jemand nachprüft.

Frau W. behauptet seit zehn Jahren, ihr Haus würde im Hauptstrahl einer Sektorantenne (200°-Antenne) des feindlichen Sendemasten auf dem Dach des Hauses Von-Kahr-Str. 61 liegen.

Das Bild zeigt, dies trifft nicht genau zu. Der Hauptstrahl (gelbe Linie) schrammt am Grundstück der alten Dame (Haus links, Garten rechts = gelb markiertes Rechteck) vorbei:

[image]
Bild: Google Earth

Nun ist der Begriff "Hauptstrahl" jedoch irreführend. Diverse Mobilfunkgegner, insbesondere Vertreter der kleinen Fraktion "Sender killen Bäume", hängen dem falschen Eindruck nach, der Hauptstrahl einer Mobilfunkantenne sei, ähnlich wie ein Laserstrahl, scharf gebündelt. Diese Bündelung wird dann als Erklärung dafür angeboten, dass es bei einem Baum nur begrenzt zu Schäden kommt und z.B. eine kahle Stelle von saftigem Grün umgeben ist. Der abgestorbene Baum im folgenden Bild lässt sich auf diese Weise erklären, so als ob er, getroffen vom Hauptstrahl einer Antenne, den Geist aufgegeben hat, während um ihn herum alles in bester Ordnung ist.

[image]
Bild: IZgMF

Tatsächlich ist der Hauptstrahl einer Sektorantenne viel breiter als ein Laserstrahl, häufig wird ein Winkelbereich von 120° abgedeckt, ohne dass es von der Mitte eines derart breiten Hauptstrahls zu den Rändern einen gravierenden Abfall der Leistungsflussdichte gibt. Bei "unserem" Sendemasten auf dem Nachbardach mit seinen damals drei Sektorantennen ist dies so. Von oben betrachtet sieht das Strahlungsdiagramm der drei 120°-Sektoren beinahe aus wie ein Kreis, nur im Zentrum jeder Hauptstrahlrichtung hat der Kreis eine leichte "Beule", die Feldintensität ist dort geringfügig höher als am Rand zum nächsten Sektor.

Verallgemeinern lässt sich das Bild von "unserer" Antenne jedoch nicht, denn es gibt zahllose Sektorantennenmodelle, die auf die Bedürfnisse der Netzbetreiber zugeschnitten sind. Beim Sendemasten von Frau W. z.B. konnten wir im Grenzbereich zwischen zwei Sektoren deutlich geringere Werte messen als in gleichem Abstand im Zentrum einer Hauptstrahlrichtung.

[Hinweis 17.09.2015: Link eingefügt.]

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Gerücht, Baum, Sichtkontakt, Untermenzing, Seniorenvereinigung, Winkelscheibe, Sozialleistung, Sektor, Ostermarsch, Baumwipfel, Hauptstrahlrichtung

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