Entkräftung von Titscher ´s Kampagne Teil 2 v. 3 (Allgemein)

Dr. Scheiner, Montag, 17.07.2006, 00:48 (vor 6049 Tagen) @ Dr. Scheiner
bearbeitet von Dr. Scheiner, Montag, 17.07.2006, 01:14

Rufmordkampagne gegen den Mobilfunkkritiker
Dr. med. Hans Christoph Scheiner
durch Franz Titscher


:angry:

Teil 2 von 3

Wie kurzgegriffen die Argumentation Titschers ist, zeigt auch der nächste Punkt, wobei ich Aussagen wie die mir nachfolgend in den Mund gelegten immer relativiere und nie so grobschlächtig in den Raum stelle, wie es Titscher suggeriert:

3. Der besoffene Fahrer fährt besser Auto als der Handytelefonierer :confused:

Als Kronzeugen nennt er dabei die Internetadresse www. verbrauchernews.de (Haushalt-Telefonieren), in welcher die Meinung vertreten wird, dass die erhöhte Unfallgefahr alleine auf der Ablenkung des Fahrers vom Verkehrsgeschehen beruht. Diese Behauptung ist wissenschaftlich nicht haltbar, wenn man sich folgende Tatsachen vergegenwärtigt:
Jedes Handytelefonat aus einem Auto ist gleichbedeutend mit einem Telefonat aus einem nur an den Fenstern offenen Faradayschen Käfig. Das Handy muss demnach auf maximale Leistung schalten, um den nächsten Funkturm zu erreichen!
Beim Kommunikationsaufbau eines Handys wirken Leistungsflussdichten bis durchaus 1 Million nW/cm² auf den Kopf des Hörers ein!
Bereits bei einem Bruchteil dieser Dosis, bereits etwa ab 100 nW/cm² öffnet sich im Tierversuch die Blut-Hirn-Schranke!
Bei ebenfalls 100nW/cm² gepulster HF-Bestrahlung fand Dr. v. Klitzing bei 70% der Probanden pathologische EEG Veränderungen, wie sich nach Forschungen der Univ. Zürich auch unter dem Einfluss eines Schlafmittels (Zolpidem) vorfinden!
Bereits bei einem Bruchteil der in Autos produzierten Handystrahlen wurde in vielen Studien kognitive und neurologische Störungen sowie eine eindeutige Verlängerung der Reaktionszeit vorgefunden!
Ergebnisse des Britischen TRL (Transport Research Laboratory) aus dem Frühjahr 2002 zeigen, dass in Fahrsimulatoren die Reaktionszeiten der Fahrzeuglenker aufgrund von Handytelefonaten um 30 Prozent langsamer waren als im angetrunkenen Zustand und um fast 50 Prozent langsamer als unter normalen Umständen!
Dies bedeutet bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h eine mobilfunkbedingte Verzögerung der Reaktionszeit von 14 Metern (TRL), eine Verzögerung, die einem über die Straße laufenden Kind, einem zu langsam den Fußgängerstreifen überquerenden Senior das Leben kosten kann! Deshalb warnt auch der Regierungsberater und Physiologe der Univ. Oxford, Prof. Collin Blackmore alle Autofahrer vor erhöhter Unfallgefahr zumindest 20 Min. nach Handygebrauch (Maes, 1999).

Die wohl auch von Titscher gemeinte Studie von D. Redelmeier und R. Tibshirani der Univ.Toronto (1997) jedenfalls findet ein 4-fach erhöhtes Unfallrisiko für Handynutzer im Auto! Ohne Frage können Mobiltelefonate, Freisprechanlagen, Radios und Gespräche mit Beifahrern durch verminderte Aufmerksamkeit das Unfallrisiko erhöhen. Allerdings stellten obige Autoren im Jahr 2001 noch einmal klar, dass aufgrund Ihrer Studien Telefonieren im Auto deutlich riskanter wäre als im KFZ Radio zu hören oder sich mit seinem Beifahrer zu unterhalten. Dabei betonten sie, dass ihre Studie aus dem Jahr 1997 die Gefahren wahrscheinlich sogar unterschätzt hätte.

Nebenbei: Bereits 1997 hatten Redelmeier und Tibshirani festgestellt, dass die Gefährlichkeit von Mobiltelefonen im Auto zumindest der Verkehrsgefährdung durch Volltrunkenheit ebenbürtig sei. Die Britische Studie des TRL aus dem Jahr 2002 jedoch befand, daß aufgrund der deutlich verlängerten Reaktionszeit (- natürlich nach Einwirken der Handystrahlen auf das Gehirn -) dem Handygebrauch im KFZ ein größeres Gefahrenpotential innewohnt als dem Fahren im angetrunkenen Zustand.

4. Mehrere tausend Masten verhindert! :confused:

Diesbezüglich bitte ich meinen Kritiker Titscher, sich an die nun wirklich auskunftsbereite -Bürgerwelle e.V.- zu wenden. Wenn man bedenkt, dass die Homepage der Bürgerwelle monatlich Tausende von Besuchen und Zugriffen verzeichnet, die Bürgerwelle vielen hunderten von Bürgerinitiativen als Dachverband dient, und. z.B. Marianne in ihrer kürzlichen Internet-Erwiderung auf Titschers Angriffe aufzählt, dass sie nachweisbar durch ihre oft gemeinsamen Vorträge mit Dr. Scheingraber zumindest 25 Masten verhindert hätte, dann erscheint mein Zitat von Siegfried Zwerenz Aussage keineswegs zu hoch gegriffen.
Und auch ich, meine Frau und unser Arbeitskreis hat in nun wirklich Hunderten von Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Fernsehbeiträgen, Beratungssitzungen von Gemeinde- und Stadträten, von Firmen, Versicherungen, Schulen, Lehrern, Schuldirektoren und Parteien, durch Veröffentlichungen etc. etc. eine Funkmastenverhinderungsbilanz zu verzeichnen, die sich sicherlich sehen lassen kann.
Herr Titscher, fragen Sie Herrn Siegfried Zwerenz, der ja ebenfalls als Gerichtsgutachter tätig ist, doch bitte selber. Seien Sie sicher: hier wird nicht geflunkert!

5. Skalarwellen tunneln schneller als Licht durch Materie :confused:

Diesbezüglich verweise ich auf die gut verständlichen Ausführungen von Frau Dr. Angelika Schrodt, der Mitarbeiterin von Prof. Konstantin Meyl, dessen Professorentitel- man staune, trotz Titschers Zweifel offiziell und legitim ist.
Nebenbei: die Geheimdienste und das Militär kennen längst die Longitudinalwellen-Technik, derer sie sich mit zweifelhafter Segnung für die Menschheit längst bedienen. Diese Kreise sind nicht an einer Sozialisierung und Demokratisierung dieses Wissens interessiert. Die Kroatische Regierung jedoch feierte kürzlich den 150. ten Geburtstag des genialen Landsmannes Nikola Tesla, und veranstaltete diesbezüglich einen internationalen wissenschaftlichen Kongress über seine Technologie. Prof. Konstantin Meyl war einer der renommiertesten der eingeladenen Wissenschaftler. Alles Bluff?

Zudem deswegen meine Beziehung zu dem auch von mir wertgeschätzten Prof. Dr. Buchner unterminieren zu wollen, erlebe ich als charakterlich mehr als fragwürdig. Es wird Ihnen, Herr Titscher, auch nicht gelingen.

:rotfl: :rotfl: lesen Sie im Teil 3 die Fortsetzung :rotfl: :rotfl:

Tags:
Zwerenz, Skalarwellen, Maes, Longitudinalwellen, Scheiner, Unglaublich, Blut-Hirn-Schranke, Märchen, Schlammschlacht, Meyl, Bluff, Schrodt, Gerichtsgutachter, Geheimdienst


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