Der Desinformant: Wie Uli Weiner die Bevölkerung ängstigt (I) (Allgemein)

e=mc2, Sonntag, 01.11.2020, 21:56 (vor 1329 Tagen) @ H. Lamarr

Mobiltelefone können zwar keine hochfrequenten Magnetfelder erzeugen, wohl aber starke niederfrequente Magnetfelder. Diese können modellabhängig sogar so stark sein, dass sie die Icnirp-Grenzwerte überschreiten. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute lautet: Diese starken Magnetfelder treten nur dann auf, wird ein Mobiltelefon im veralteten GSM-Modus betrieben. Ursache ist dabei die Trägersignalpulsung mit 217 Hz, die dazu führt, dass die Senderendstufe der Telefone mit eben dieser Frequenz dem Akku starke Stromstöße abverlangt und starke Stromstöße mit starken Magnetfeldern einhergehen. Beim Telefonieren mit moderneren Mobilfunkmodi tritt dieser Effekt weitaus schwächer auf, am schwächsten ist er, einer Studie aus dem Jahr 2017 zufolge, ausgerechnet beim Telefonieren über W-Lan (Wi-Fi, siehe auch die Grafik).

Bei der zitierten Studie waren die Magnetfelder im Bereich von einigen Nanoteslas, gemessen in 3mm Distanz. Dass ICNIRP Grenzwerte, insbesondere Basisrestriktionen im niederfrequenten Bereich, durch ein Mobiltelefon überschritten werden, kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.

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