Kindergartenpetition lebt noch ... (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 30.06.2020, 00:39 (vor 13 Tagen) @ H. Lamarr

(Unrealistisches) Ziel der Petition ist es, bis Ende Oktober 2018 rund 30'000 Unterstützer zu mobilisieren, nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit.

[...]
Hiermit beende ich die Beobachtung von Zahnds Kindergartenpetition mangels beobachtbarer Masse.

Zufällig habe ich heute Zahnds Kindergartenpetition auf der Website seines Vereins "Schutz vor Strahlung" wiedergefunden.

Auf der Seite wird derzeit ohne Quellenangaben behauptet:

WLAN ist in Einrichtungen für Kleinkinder in Israel, Frankreich und auf Zypern gesetzlich verboten. Es ist höchste Zeit zu handeln und das zu schützen, was für uns am Wertvollsten ist: unsere Kinder.

Abgesehen von der Tatsache, dass drei von rd. 200 Ländern weltweit nicht besonders umwerfend sind, bezweifle ich die Wahrheit der Behauptung. Eine Schnellrecherche im www (Ziel Israel und Frankreich) ergab für die Behauptung kolportierte Hinweise, jedoch keinen belastbaren Beleg.

Von seinem abwegigen Ziel musste sich Martin Zahnd notgedrungen verabschieden, ein neue Messlatte hat er sicherheitshalber erst gar nicht mehr aufgelegt.

Das Vorhaben wurde damit zu einer der bei kommerziell orientierten Mobilfunkgegnern zuweilen vorzufindenden Geisterpetitionen ohne Ablaufdatum, die möglicherweise nie enden. Erklärbar ist der vermeintliche Widersinn, wird nicht die Übergabe der Petition angestrebt, sondern das Einsammeln möglichst vieler E-Mail-Adressen für unbekannte Zwecke.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Petition, Trick, Zahnd, Schutz vor Strahlung


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