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Kuddel, Donnerstag, 11.10.2018, 22:13 (vor 1511 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Kuddel, Donnerstag, 11.10.2018, 22:36

Hintergrund
Wer etwas über die ausgewürfelten Fantasiegrenzwerte von Funkwasserzähler-Phobikern wissen möchte, findet diese in einer unaufgefordert abgegebenen Anti-Kirschwasserzähler-Stellungnahme der sogenannten Kompetenzinitiative vom 10.11.2017.

Man muss sich wohl vor Augen halten, dass Mobilfunkkritiker oft mit Inbrunst an die Wirksamkeit homöopathischer Mittel glauben. :yes:

So offenbar auch der Literaturprofessor Dr Richter, der sich mit seinen Aufsätzen als "Spin Doktor" für kollektive Meinungsbildung betätigt.

Funkwasserzählern eine übermäßig schädliche Funk Emissionen zu unterstellen, ist in etwa so, als ob man Teelichtern eine signifikante Mitschuld an der globalen Klimaerwärmung unterstellen würde.

Die Homöopathie lehrt, dass sich eine sehr wirksame, aber mit starken unerwünschten Nebenwirkungen behaftete Spendersubstanz durch extrem starkes Verdünnen in Wasser in eine positiv heilende Wirkung ohne jegliche negative Giftwirkung umwandeln läßt.

Dem Wasser wird dabei eine Art ominöses "Gedächtnis" zugeschrieben.

Durch das systematische Verschütteln durch den Heilpraktiker entsteht sodann in den "Gehirnzellen" des Wassers eine Art kollektive Erinnerung an die ursprüngliche Wirksubstanz. Während die Verdünnung jegliche Giftwirkung auf Null reduziert, übertragen die bereits angelernten Wassermoleküle ihre Erinnerung nach dem Prinzip "Weitersagen" an die hinzukommenden Wassermoleküle.

Der Heilpraktiker nennt den Prozess der Verdünnung "Potenzierung", weil sich ja zum Schluss extrem viele Wassermoleküle an die Wirksubstanz "erinnern", ohne jemals mit selbiger in Kontakt gekommen zu sein. So wurde aus einer ehemals giftigen Wirksubstanz der Mythos einer Heilwirkung ohne Nebenwirkung.

So oder so ähnlich ist die Denkweise der Heilpraktiker.

Wenn sich letztendlich das angelernte Wasser nach oraler Einnahme im Körper verteilt, ist nur noch eine rein positive Wirkung möglich, weil ja der schädliche Teil der Wirksubstanz vollständig "herausverdünnt" und durch „Bitte Weitersagen-Erinnerungen“ ersetzt wurde.

Daher haben homöpathische Mittel in der Regel auch keine nennenswerten Nebenwirkungen...
(Außer jene auf die Geldbörse).

In der Elektrosmogdebatte ist es nicht viel anders, nur dass statt einer "Heilwirkung" eine „Schadwirkung“ ins kollektive Gedächtnis eingepflanzt soll.

Die Spender-Wirksubstanz sind Fakten aus selektiv herausgepickten Studien, welche die gewünschte, bzw zu vermittelnde Schadwirkung zeigten, aber mit einer starken Nebenwirkung behaftet sind, insofern dass die genannten (sehr hohen) Expositionswerte letztendlich die gewünschte Wirksamkeit der Studie stark negativ beeinträchtigen.

Das „Verschütteln“ und „Verdünnen durch „Bitte Weitersagen“ , unter vollständiger Herauslösung der ürsprünglichen Fakten, übernehmen die Pamphlete der KOi, Diagnose Funk BUND bzw. Baubiologen.
Ziel ist es, im Kopf der Bevölkerung einen Mythos zu erzeugen in der Art : „Ich habe von meinem Nachbarn gehört, dass sein Arbeitskollege einen Cousin hat, dessen Schwager Biologie- Experte ist, der über einen Kollegen von einer Studie erfahren hat, die gezeigt haben soll, dass alle Arten von Funkfeldern sehr schädlich für die Gesundheit sind.“

Der so erzeugte Mythos dient dann als Existenzgrundlage für die Dienste der Baubiologen und Heilpraktiker.

K

Tags:
Gerücht, Spin-Doctor, Mythos, Smart Meter


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